Geschichte

Auch wenn wir unseren Blick lieber nach vorne richten, gewähren wir Ihnen hier doch gerne einen Einblick in die Geschichte von «und» das Generationentandem. Eine Geschichte in vier Akten.

Der Ursprung: Eine Maturaarbeit

Der 23. Juni 2012 – Ende und Anfang von «und» zugleich: Hier während der Vernissage in der Neuen Aula im Gymnasium Thun, Standort Seefeld. – Bild: «und»-Archiv

Am 23. Juni 2012 ist die Testausgabe von «und» gedruckt. Mit 2000 druckfrischen Magazinen wird die Vernissage gefeiert. Die Idee für eine Wochenzeitung für Jugendliche wurde vier Monate zuvor von Elias Rüegsegger, der damals die Sekunda im Gymnasium Seefeld besuchte, entwickelt. Michael Gerber, ehemaliger Redaktor der «Berner Schule» fand Anfang 2012, dass die zündende Idee noch fehlt. Was sollte dieses Projekt ausmachen? Er lieferte die Idee, dass doch die Sichtweisen von jüngeren und älteren Menschen ein Ausgangspunkt für dieses Projekt sein könnte. Mit diesem Gedanken stiftete er die Grundidee für Elias Rüegsegger’s Maturaarbeit. Mit einem Team von 25 Menschen begann die Arbeit für die Testausgabe von «und». Der Name «und» Magazin von Alt und Jung geht auf den ehemaligen Rektor des Gymnasiums Thun-Seefeld, Peter Herren, zurück. Die Vernissage vom 23. Juni 2012 bildet den Abschluss der Maturaarbeit. Eigentlich das Ende von «und». Doch gleichzeitig auch der Start von «und»!

Der Trägerverein entsteht

Die Gründungsmitglieder vor der Villa Lüthi im Gymnasium Thun, Seefeld. – Bild: «und»-Archiv

Am 21. Oktober 2012 wird der Trägerverein mit Sitz in Thun gegründet. Hans Weibel wird für ein Jahr als Präsident gewählt. Er präsidiert damals ebenfalls den Seniorenrat der Stadt Thun. Viele, die bereits für die Testausgabe in der Redaktion mitgewirkt haben, sind weiter dabei, wenn es um den Aufbau von «und» geht. Für die nun folgende, erweiterte Testphase werden drei Ausgaben innerhalb eines Jahres geplant. Layout sowie die redaktionelle Arbeit entwickeln sich im Redaktions-Kernteam (Kernredaktion) unter der Leitung von Elias Rüegsegger kontinuierlich weiter. Der Vorstand widmet sich primär administrativen Aufgaben und versucht, den Verein auf finanziell sichere Beine zu stellen.

Eine der ersten Vorstandssitzungen. Mitglieder des Gremiums sind (von rechts): Sarah Hämmerli, Isabelle Knobel, Hans Weibel, Barbara Tschopp, Aline Kreis und Elias Rüegsegger. – Bild: «und»-Archiv

live, print, online: «und» das Generationentandem

Im Frühjahr 2013 beginnen die Arbeiten für den Übergang aus der Testphase in die «normale» Produktion. Dafür wird ein neues Konzept erarbeitet, die Statuten werden angepasst. Der Vereinsvorstand wird teilweise neu besetzt. Paul Durrer, Mitglied des Seniorenrates der Stadt Thun, übernimmt das Präsidium.

«und» erfährt eine Erweiterung: es umfasst nun nebst dem Verein als Trägerschaft – unter dem neuen Namen «und» das Generationentandem – die Bereiche print, online und live. Die Printausgabe erscheint neu viermal im Jahr, jeweils mit einem Schwerpunktthema. Der Bereich online wird immer weiter ausgebaut. Die Redaktion produziert  multimedial regelmässig Beiträge. Im Bereich live wird mit öffentlichen Veranstaltungen ein weiteres Standbein aufgebaut. Über den Generationendialog soll nicht nur berichtet, er soll auch gezielt erlebbar gemacht werden. Am 16. Juni 2013 verabschiedet die Hauptversammlung in diesem Sinn das neue Konzept.

Der Vorstand unter der Leitung von Paul Durrer vor der Hauptversammlung 2014. – Bild: Herbert Schweizer

«und» on tour

«und» macht im Sommer 2015 ernst mit dem Wort «Generationentandem». Mit einer Generationentandemtour durch den Kanton Bern vom 4. bis am 10. Juli 2015 wurde der gelebte Dialog unter die Menschen gebracht. Das Organisationskomitee (OK) unter der Leitung von Tanja Mitric  hat während eines halben Jahres die Tandemtour auf die Beine – oder besser auf die Räder – gestellt.

Werbeaktion vor der «und»-on tour im Frühjahr 2015. – Bild: Selina Witter

Nationale Etablierung, lokale Verwurzelung

«und» vernetzt sich mit Projekten und Initiativen, die sich bereits im Bereich des Generationendialogs engagieren. An der Hauptversammlung im August 2015 wurde der Präsident Paul Durrer nach zweijähriger Tätigkeit verabschiedet. In der Folge übernehmen Barbara Tschopp und Elias Rüegsegger als Co-Präsidium ad Interim. Die Vereinsstruktur wird angepasst. Die Arbeit wir auf vier Kerngruppen aufgeteilt, der Vorstand funktioniert dabei als Leitungsteam, je eine Person aus jeder Gruppe ist im  Vorstand vertreten. Insgesamt gibt es vier Teams: Die Kernredaktion, das Live-Team, das Administrations-Team und das PR-Team. Die angepasste Vereinsstruktur wird von einer ausserordentlichen Hauptversammlung im Generationenhaus Ende November 2015 verabschiedet und in den darauffolgenden Monaten in Realität umgesetzt.

Bei der ausserordentlichen Hauptversammlung im Berner Generationenhause 2015. – Bild: Manuel Meister

«und» fährt eine doppelte Strategie. Einerseits sollen weiterhin lokal und kantonal Generationenprojekte werden und alltäglicher Austausch der Generationen ermöglicht werden.  Andererseits fokussiert sich die Berichterstattung online und print auch auf die ganze Deutschschweiz.

Das Team von «und» wird immer grösser.

Generationenwettbewerb und Sonderausgaben

Gemeinsam mit dem Kunstmuseum Thun organisiert «und» das «Café drunter & drüber» im Thun-Panorama. Junge und Alte Menschen entwickeln gemeinsam Geschichten. Zahlreiche Generationenbegegnungen und eine Sonderausgabe ensteht.

Geschichten im Museum. – Bild: Manuel Meister

Mit Partnern aus der ganzen Schweiz lanciert «und» 2016 den Text- und Bildwettbewerb «Verbinde die Generationen». 40 junge und alte Menschen haben ihre Ideen eingesandt. Die besten Beiträge sind in einer Sonderausgabe gesammelt.

Die Ausschreibung für den Generationenwettbewerb. – Bild: Manuel Meister

Im Berner Generationenhaus etabliert «und» ab Januar 2017 das Format Generationentalk. Einmal im Monat diskutieren zwei prominente Menschen aus zwei Generationen über ein Thema.

5 Jahre «und», ein «und»-Raum und das Generationenfestival

2017 feiert «und» das fünfjährige Bestehen. Zum Jubiläum schenkt sich «und» ein Zuhause: Der «und»-Raum.

Das neue Zuhause. – Bild: «und»-Archiv
An der Schlossmattstrasse 10 in Thun ensteht im Sommer 2017 der «und»-Raum. – Bild: «und»-Archiv

Zum Jubiläumsfest im August 2017 haben die Verantwortlichen von «und» den finanziellen Wert der bisher geleisteten Freiwilligenarbeit ausgrechnet: Eine Million Franken!

Das Generationenfestival im September 2017 sorgt in Thun und im ganzen Kanton Bern für viel Aufmerksamkeit. 2’500 Menschen haben das Festival mit einem prominent besetzten Programm.

Das Generationenfestival 2017. – Bild: «und»-Archiv

Eine vollständige Liste aller Tätigkeiten von «und» seit der Entstehung 2012 wäre unendlich lange. Hier präsentierne wir nur einen Ausschnitt und ganz besondere Highlights.