Idee

Die Ausgangslage

Mit der demografischen Veränderung wird der Generationenaustausch immer wichtiger. Weniger junge Menschen auf der einen, ein zunehmender Anteil älterer Menschen mit höherer Lebenserwartung auf der andern Seite fordern die Generationensolidarität heraus. Zwischen den Generationen – vor allem zwischen Jüngeren und Älteren – können neue Beziehungen wachsen, es schlummern aber auch neue Konfliktpotentiale. Der Dialog zwischen den Generationen ist das verbindende Mittel. Damit können gemeinsame Erfahrungen gesammelt und Auseinandersetzungen geführt werden. In beidem liegt die Basis, um solidarisch und konstruktiv zusammenleben zu können und etwas Neues entstehen zu lassen.

Unsere Idee

«und» das Generationentandem bietet die soziale und journalistische Plattform für den Austausch von Jung und Alt.

zämä redä«zämä redä»

Generationendialog. Das finden alle eine gute Sache. Doch was bedeutet das? Wir möchten mit Menschen – egal welchen Alters – über alle Aspekte des Lebens diskutieren, einander auch mal die Meinung geigen, um dann gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Wir sind bereit für echten Austausch. Sie auch?

Jung «und» AltJung «und» alt

Konservativer, technisch unbegabter Rentner trifft auf respektlosen Rotzlöffel ohne Manieren? Solche Vorurteile haben wir bei «und» längst aus der Welt geschafft. Erreicht haben wir dies durch Konfrontation, eine  Portion Offenheit und eine Prise Geduld. Ob nun ein Gymnasiast einer Rentnerin das Gamen beibringt, eine 80-Jährige das Rezept ihrer Oma mit einer Studentin teilt oder ein älterer Herr mit einer jungen Frau ins Museum geht – wir begegnen einander mit Respekt und Toleranz und lernen die Eigenarten des Gegenübers schätzen. Schliesslich können Jung und Alt noch einiges voneinander lernen!

Tandem: mitenand«Tandem: mitenand»

Zeitgleich losfahren, gemeinsam ins Gleichgewicht kommen und dieses auch halten: das sind Fähigkeiten, welche über eine gelungene Fahrt auf dem Tandem entscheiden. Ähnlich verhält es sich auch mit  Beziehungen. Berührungsängste abbauen, sich kennenlernen und einander akzeptieren, das gehört zu einem offenen und friedlichen Umgang. Das will gelernt sein! Deshalb machen wir bei «und» auch alles zu zweit, auf Generationentandems. Wenn wir über Glück philosophieren, über gemeinsame Theaterbesuche berichten oder in der Redaktion nach Ideen suchen; Jung und Alt tun es immer im Team. Im Tandemfahren sind wir geübt – und wir bringen es Ihnen gerne bei!

Ig bi asprächbar«Ig bi asprächbar»

Sich im Zug anzuschweigen und wie hypnotisiert auf unsere Handys zu starren, liegt uns nicht, ebenso wenig wie neben einander im Wartezimmer zu sitzen und sich zu ignorieren. Wir möchten einander fragen, was wir vom «Hudelwetter» heute halten, was wir bei der nächsten Abstimmung einlegen werden und ob unser Hund ein «Australian Terrier» oder ein «Biewer Yorkie» ist. Wir haben keine Angst, einander anzusprechen und möchten angesprochen werden – «mir si asprächbar!»


Das ganze Konzept zum Herunterladen: Konzept

Die Statuten des Vereins zum Herunterladen: Statuten

Eine Antwort auf “Idee”

  1. Andreas Steinmann

    «zämä redä» geht eigentlich gar nicht. «zäme rede» wäre richtig. Die «Krankheit» mit dem leidigen ä ist leider weit verbreitet.

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