Die UND-Perlen kehren zurück

Die UND-Perlen kehren zurück

Sie sind Nachbarinnen, Bekannte oder Freundinnen – und heimliche Künstler:innen. Die Ausstellung «UND-Perlen» macht vom 28. September bis 14. November 2026 sichtbar, welche kreativen Schätze sich bei UND Generationentandem verbergen. Ein erster Vorgeschmack konnte bereits am Generationenfestival in Thun genossen werden.

Vernissage: UND-Perlen
Wann: Sonntag, 27. September 2026, 15 Uhr
Wo: Begegnungszentrum von UND Generationentandem

Vom 28. September bis 14. November 2026 zeigt UND Generationentandem die zweite Ausgabe der Kunstausstellung «UND-Perlen» –  generationenübergreifende Bottom-up-Ausstellung. Als Vorschau auf die offizielle Eröffnung zeigten die ausstellenden Enbereits am Generationenfestival (11. bis 13. September in Thun) eine erste Auswahl ihrer Werke an einem eigenen Stand. Wer diesen Besuchte, erhielt so einen frühen Einblick in die Vielfalt und Kreativität des Projekts.

Doch welche «Perlen» verbergen die Engagierten im UND-Generationentandem eigentlich?

«Man kennt die Leute, hat aber keine Ahnung, welche Perlen sie zu Hause versteckt haben», erklärt Cornelia Christen den Namen der Ausstellung im Begegnungszentrum. Cornelia hat das Konzept der UND-Perlen bereits im vergangenen Jahr entwickelt.

Jenny: Skulptur von Ruedi Zürcher.
Bild: Mehmet Gökmen

Die Kunstwerke der Teilnehmer:innen sind vielfältig. Wer die Ausstellung im Begegnungszentrum betritt, erhält Einblick in die Gedankenwelt der Freiwilligen: ihre Prioritäten, Vorlieben, Inspirationen und malerischen Ansätze. Besonders spannend macht die Ausstellung der Umstand, dass die Werke nicht von professionellen Künstler:innen, sondern von Hobbykünstler:innen stammen.

Die vorangegangene Ausstellung im letzten Winter war ein Erfolg; Cornelia berichtet von sehr positiven Rückmeldungen, durch die das kreative Schaffen der Freiwilligen sichtbar wurde. Die Ausstellung ist generationenübergreifend angelegt: Bei der kommenden Ausgabe reicht die Altersspanne von einem 13-jährigen Kind bis zu über 70-jährigen Kunstschaffenden.

Auch die Geschlechterkonstellation ändert sich: Waren bei der Premiere ausschliesslich Werke von Frauen zu sehen, kommen diesmal drei Männer hinzu. Cornelia legt jedoch Wert auf eine Auswahl, die eine positive Stimmung im Begegnungszentrum fördert. Nicht ausgestellt werden daher Aktmalereien sowie Werke, die als aggressiv oder bedrohlich wahrgenommen werden könnten.

Die versteckten Perlen von Cornelia Christen

Neben den Teilnehmenden werden auch Werke von Cornelia Christen selbst gezeigt. Sie arbeitet viel mit alten Postkarten, die sie durch kreative Bearbeitung wieder zum Leben erweckt, und erstellt zahlreiche Collagen. Besonders am Herzen liegt ihr das Upcycling: Gerne verwendet sie altes Material, wie etwa Backpapier, für ihre Kunst.

Vorgeschmack: Ein Bild pro Künstler:ine war am Generationenfestival 2026 ausgestellt.
Bild: Nadja Bieri

Die Perlen am Festival

Cornelia betrachtet den Festivalstand als wichtigen Impuls: Er weckt Neugier und motiviert die Besucher:innen, später auch die Hauptausstellung im Begegnungszentrum zu besuchen. Am Stand wurde von jeder Künstlerin und jedem Künstler jeweils ein Werk präsentiert, was die Vielfältigkeit des Angebots sofort erfahrbar machte.

Die Zukunft der Perlen

«Es kommen immer neue Ideen, es wird immer weitergehen» – Cornelia ist überzeugt von der Zukunft der UND-Perlen-Ausstellungen. Bereits jetzt werden neue Pläne diskutiert, beispielsweise eine Grosseltern-Kind-Ausstellung oder eine Modenschau, gestaltet von den Upcycling-Näherinnen.

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