Dr Chärtlibluus

Dr Chärtlibluus

Christoph Minnig

Hütt bin i wider einisch ga shoppe. Me bruucht doch immer wider öppis im Hushalt. Aber zersch bin i mir ga Musig choufe. Bi däm chaute Wätter gits doch nüt schöners als chli gueti Musig. Aber won i a der Kasse schtah u wott zahle, da faht der Chärtlibluus a.
Hesch Chärtli derbi – de bisch der Bescht. «Heit er es Cumulus…?» «Ja sicher!» Portmonee uf u luege, wo das Chärtli im Chärtliwald verschteckt isch. Da? Nei, doch nid. Aber sicher hie. Nei, da o nid. Irgendwo mues es doch sii. Es het verschide farbigi. Settigi mit meh u weniger Schrift druff. D’Kassiererin wartet. Ah, da drunger …

Im nächschte Gschäft chunnt e hübschi, jungi Frou u f mi zue: «Darf i öich churz schtöre? Bi däm Chärtli gits nech Pünkt uf ds Konto, we dir’s bim choufe vorwiset.» Eh, wie toll – es Chärtli, wo’s no Pünkt git! U scho wider git’s so nes Plastigdings meh für i Chärtliwald. Aber wo het’s no Platz? Vilicht hie? Nei, da het’s scho eis. U da o nid, wüu scho der Herr ID u d’Frou Uswiis drin si. Ah, vilicht hie bim GA.
Im Gschäft gsehn i no dises u äis. Schön, da isch grad e Kasse frei – u scho faht’s wider a mit em Chärtlibluus! We doch alli Gschäft ds gliiche Chärtli hätte…

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