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Repair Café Thun: Reparieren statt wegwerfen

Covid: Zertifikat (2G), Maskenpflicht

Wann?


Wo?

Pavillon

Experten helfen gratis flicken
Im Repair-Café trifft man sich zu weit mehr als Kaffee und Kuchen. Mithilfe von ehrenamtlichen Helfern und Reparaturexperten geht es kaputten Kleidungsstücken an den Kragen. Doch nicht nur Textilien werden repariert, auch defekten elektrischen Geräten, Möbeln, Spielzeugen und vielem mehr wird neues Leben eingehaucht. Das Konzept aus Holland ist ganz einfach: Alle Teilnehmer können alleine oder gemeinsam mit anderen ihre kaputten Gegenstände reparieren. Das Werkzeug wird zur Verfügung gestellt, Ersatzteile können günstig gekauft werden. Wer selbst nichts zu reparieren hat, bastelt entweder bei jemandem mit oder beobachtet bei Kaffee und Kuchen das bunte Treiben zwischen den Werktischen.

Seit 2014 auch in Thun
Ein besonderer Fan der Repair-Cafés ist Roger Fleury (75). Der pensionierte Elektromonteur ist Projektleiter des Repair-Cafés Thun. Begeistert erzählt er, wie es dazu kam: «Per Zufall bin ich in Holland auf ein solches Café gestossen und war sofort begeistert. Die Idee, in Thun so etwas zu machen, geistert nun schon seit Oktober 2013 in meinem Kopf herum – und endlich ist es so weit!» Nach ersten Telefonaten kam er mit Leuten in Kontakt, die ein Repair-Café in Bern planten. Mittlerweile war er in Bern bereits dreimal als Helfer dabei. Dort wurden während drei Tage von allen mitgebrachten Geräten jeweils deutlich mehr als die Hälfte geflickt.