KulturGartenSchadau

Gemeinschaft: Gemeinsam gärtnern, arbeiten, werken – leben!

«Der Gemeinschaftsgarten in der historischen Schadaugärtnerei in Thun ist vielfältiger Begegnungsraum. Menschen jeden Alters gärtnern nach Grundsätzen der Permakultur und bringen ihre vielfältigen Interessen, Ideen und Fähigkeiten ein. Die Freude an der Begegnung und am gemeinsamen Tun in Thun steht im Vordergrund.»

Zur Webseite des KulturGartenSchadau

Seit dem 1. März 2020 ist der KulturGartenSchadau KGS ein eigenständiges Projekt von «und» das Generationentandem. Das Areal der ehemaligen Schadaugärtnerei der Stadt Thun wird mit dem seit 2012 bestehenden Projekt bis Ende 2021 zwischengenutzt. Auch nach 2022 werden der Garten und die unter Denkmalschutz stehenden Bauten ein Teil der definitiven Nutzung des Perimeters Schadaugärtnerei sein.

Ein blühendes Projekt: Der KulturGartenSchadau.

Der KulturGartenSchadau

Offener KulturGarten für alle: Menschen aus der Bevölkerung Thuns und der Region begegnen sich im offenen urbanen Gemeinschaftsgarten. Regelmässig Engagierte sind Teil der Gartengemeinschaft und beteiligen sich am ganzjährigen Gartenzyklus von der Aussaat bis zur Ernte. Der Garten wird nach den Grundsätzen der Permakultur entwickelt und betrieben, dies mit einheimischer Biodiversität und verschiedensten gut abgestimmten Ökosystemen (wie Gemüse-, Kräuter- und Obstgarten, Naschhecken, Feucht- und Trockenbiotop, Waldgarten und Wildniszone,…). In individuellen Kursen und Einführungen lernen die Interessierten ökologisches Gärtnern in verschiedenen Ökosystemen kennen.

Inklusiver KulturGarten: Alle Menschen begegnen sich im KGS auf Augenhöhe. Die Verschiedenartigkeit ist dabei die Ressource. Freiwillige aller Generationen sind beteiligt, übernehmen in verschiedenen Funktionen Verantwortung und setzen Projekte um. Der KGS koordiniert in Tandems Begegnungen und Begleitungen. Gezielt einbezogen werden Menschen verschiedenen Alters mit unterschiedlichen kognitiven, körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen. Schulen, Institutionen, Vereine usw. sind ein fester Bestandteil des KulturGartenSchadau.
Der KGS arbeitet dazu eng mit der Stiftung Pontas und der Stiftung Silea zusammen.

Innovativer KulturGarten für alle: Mit Jahreszeitenfesten und nachhaltigen und naturnahen Veranstaltungen (Gesprächsrunden, Kurse, Yoga, Generationentalk,…) entsteht Begegnungsraum für alle Generationen. Kunst im Garten: Skulpturen, Kunst am Bau und Gartenkunst geben sich im KGS die Hand und regen zum Austausch an. Kulinarik: Bei kulinarischen Anlässen werden die Gartenerzeugnisse verarbeitet und genossen.

Gemeinsam: Backen, Kochen, Feiern.

Das Team

Der KulturGartenSchadau – das sind Menschen aller Generationen,
die sich in einem Team gemeinsam engagieren. Mit grosser Leidenschaft für das Miteinander von Mensch und Natur. Das Kernteam besteht
aus den Ressorts: Gemüsegarten, Hecken/Wildnis, Permakultur, Sozialraum, Kulinarik, Veranstaltungen, Infrastruktur/Sicherheit.

Yves Barth (29) ist zu 50 Prozent für Entwicklung und Betrieb
des KulturGartenSchadau angestellt. Er koordiniert die Freiwilligen,
das Kernteam und die Arbeiten des KGS.

Video: Hans Stalder
Kräuterspirale: Sogar mit dem Rollstuhl begehbar.