Bronislaw Erlich hat den Holocaust überlebt – nun erzählt er seine Geschichte

Die Zeitzeugen des Holocausts leben nicht mehr lange. Bronislaw Erlich ist einer von ihnen - er erhebt seine Stimme gegen das Vergessen. Der 95-jährige kommt nach Thun, um Menschen aller Generationen von seinem Leben zu berichten. Und schon jetzt ist er hier im Video zu sehen.

Videobeitrag: Elias Rüegsegger (23), Corina Gall (25)

Für Bronislaw Erlich gibt es keinen Tag, an dem er sich nicht erinnert. An seine Mutter. An seinen Vater. Und an seinen jüngsten Bruder. Sie haben den Holocaust nicht überlebt. Er selber überlebte nur mit grossem Glück. Seine Eltern schickten ihn in den russischen Teil Polens. Doch 1942 kam er ins Konzentrationslager von Wolkowysk. Dank gefälschten Papieren blieb seine jüdische Identität geheim.

Heute wohnt Bronislaw Erlich mit seiner Frau Anna in Belp.

Am 30. April berichtet Erlich im Gespräch mit Menschen aller Generationen über sein Leben. Er wird befragt von einem jungen Tandem. Der Event wird von «und» das Generationentandem organisiert. Im Anschluss wird ein Apéro (mit Unterstützung von der Stiftung Transfair) serviert.

Wann: Montag, 30. April, 19 Uhr
Wo:
Cafeteria Gymnasium Schadau, Thun.

Der Eintritt ist frei, Kollekte.

Corina Gall und Elias Rüegsegger werden Bronislaw Erlich befragen. – Bild: Mariëlle Schlunegger
Bronislaw und Anna Erlich in Belp. – Bild: Mariëlle Schlunegger

Der Flyer zum Event

«The Last Swiss Holocaust Survivors»

Die Aussstellung ist zurzeit im Forum Schlossplatz Aarau zu sehen. Noch bis 20. Mai 2018. Die Ausstellung war auch im Kornhausforum in Bern zu sehen. Ein Tandem von «und» hat die Ausstellung besucht und darüber geschrieben.

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