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Generationenwohnen: Utopie oder Mehrwert?

Wohnen darf mehr sein als die eigenen vier Wände: Begegnung, Austausch, Aktivitäten – immer mehr Menschen wollen selbstbestimmt, aber im regen Austausch mit ihren NachbarInnen leben. Das Forum «Generationenwohnen» mit Podium und Infomärit lädt ein: Sei dabei und diskutiere mit.

Wann?


Wo?

Foyer Gymnasium Thun, Standort Schadau

Was?

Podium: 19-20.30 Uhr.
Infomärit: 18-19 Uhr und 20.30-21.30 Uhr.
Eintritt: frei, Kollekte
Covid19: Maskenpflicht, Kontaktdaten – Infos zum Schutzkonzept, hier
Flyer:  hier herunterladen

Generationenübergreifende, lebendige Wohnformen sind für die einen noch Utopie, andere haben bereits Erfahrungen damit gemacht und für zahlreiche Menschen bleibt der Gedanke ein Wunsch, dessen Umsetzung noch (zu) viele Fragen aufwirft. Erfahrene PraktikerInnen des Generationenwohnens aller Altersstufen, Behördenmitglieder und VertreterInnen der Genossenschaft «Zukunft Wohnen»  setzen sich mit dem Thema auseinander. Diskutiert werden Rahmenbedingungen und Realisierungsmöglichkeiten, die Chancen und Risiken und auch die Erfahrungen mit dem Generationenwohnen. Im Zentrum stehen Projekte in Stadt und Region Thun. Das Podium wird ergänzt durch einen «Infomärit Generationenwohnen», der aktuelle Beispiele des Generationenwohnens im Raum Thun präsentiert und InteressentInnen neue Impulse geben will.

Podium

Wie funktioniert Generationenwohnen? Engagierte aus Projekten und Fachleute diskutieren. Grundlage der Diskussion sind Gedanken von Menschen aller Generationen in Videoform.

  • Vera Aebi (40), Zukunft Wohnen engagiert sich gemeinsam mit dem Team der WBG ZUKUNFT WOHNEN dafür, die Vision von einem zukunftsweisenden Wohn-Pionierprojekt (auch) in Thun Realität werden zu lassen.
  • Fabian Gugger (33), Stuckimatte: «Der Wunsch nach gemeinschaftlichem Wohnen ist bei mir schon länger vorhanden. Mit wohnenplus ist dieser nun erhört worden und ich kann nun meine ersten Erfahrungen sammeln.»
  • Markus Widmer (55), Gemeinschaftliches Wohnen.
  • Sara Claveria (40) ist Projektleiterin bei der Stadtplanung Thun engagiert sich im Rahmen der Arealentwicklung Bostudenzelg für die Umsetzung von innovativen, sozial- und altersdurchmischte Wohnprojekte.
  • Marco Kauer (27), Moderation.

Infomärit

18-19 Uhr und 20.30-21.30 Uhr: Auf dem Infomärit stellen Wohnprojekte und Initiativen aktuelle Beispiele des Generationenwohnens im Raum Thun vor und geben InteressentInnen neue Impulse.

  • Stuckimatte: «Im Mehrgenerationenhaus wohnenplus in der Stuckimatte – Steffisburg leben wir ab Dezember 2020 gemeinschaftlich, nachhaltig und partizipativ.»
  • Smartsmallhouses: «Bei uns bekommst du wunderschöne Holzhäuser die das Leben einfacher machen, indem wir uns auf Wohngesundheit, kleines Budget, Energieeffizienz, Downsizing und Einklang von Mensch und Natur fokussieren.»
  • Schorendörfli: «Im altem renovierten Bauernhaus „Projekt Schorendörfli“ entsteht ein Lebensraum mit 4 bis 5 Wohneinheiten und grosszügigem Gemeinschaftsraum.»
  • ZUKUNFT WOHNEN: «Wir möchten ein Generationenwohnen mit Mehrwert in Thun realisieren, das Raum bietet für Individualität und Gemeinsamkeit, sich an den Zielen der 2’000 Watt-Gesellschaft orientiert und zu einem lebendigen Miteinander im Quartier beiträgt.»
  • Wohnbaugenossenschafts-Dachverband: «Spannende Anlässe und Führungen rund um guten und dauerhaft bezahlbaren Wohnraum gibts 2020 im Rahmen des 100-Jahr Jubiläums des Regionalverbands Wohnbaugenossenschaften Bern-Solothurn.»
  • Warmbächli: «Die Wohnbaugenossenschaft Warmbächli baut in Bern ein Lagergebäude in ein Haus um, welches gemeinschaftliches Leben und neue Wohnformen ermöglichen wird.»
  • Feuerwehr Viktoria: «Mehr als 30 Projekte und Betriebe bespielen seit 2015 die Räume der ehemaligen Feuerwehrkaserne im Berner Breitenrain. Die Genossenschaft Feuerwehr Viktoria schafft preisgünstigen Wohn-, Gewerbe-, Kunst-, Kultur- und Begegnungsraum für ihre Mitglieder und fördert gemeinschaftliche, gemeinnützige, gesellschaftlich durchmischte und ökologische Wohn-, Arbeits- und Lebensformen.»
  • Pontas: «Werden Menschen mit Behinderung ins Generationenwohnen mit einbezogen, entstehen Win-Win-Situationen für alle.»
  • Förderverein Generationenwohnen: «Der Förderverein Generationenwohnen-Bern-Solothurn bezweckt, gemeinschaftliche und generationenübergreifende Wohnprojekte im Raum Bern-Solothurn zu fördern. So vernetzt er z.B. interessierte Partner.»
Bild: Jorina Scheidegger

Corona-Schutzmassnahmen

Wir wollen, dass sich alle BesucherInnen im Umgang mit Covid-19 sicher fühlen. Es gilt das Schutzkonzept von «und» das Generationentandem:

  • Wir pflegen eine Kultur der herzlichen Distanz – Hände schütteln wir nicht.
  • Ab dem Betreten des Veranstaltungsortes gilt Maskenpflicht.
  • Wir halten wenn möglich 1,5 Meter Abstand und desinfizieren oder waschen uns regelmässig die Hände.
  • Wir niesen und husten in die Armbeuge und sorgen für eine regelmässige und genügende Belüftung der Veranstaltungsräume.
  • Wir führen Contact Tracing Listen. Die Daten werden für die Zurückverfolgung von allfälligen Ansteckungen während vier Wochen aufbewahrt. Danach werden sie korrekt vernichtet.
  • Wenn wir uns krank fühlen bleiben wir Zuhause.

Bei dieser Veranstaltung gibt es ein Apéro – dieses kann draussen mit der nötigen Distanz eingenommen werden. Kein Essen und Trinken beim Infomärit und auf dem Podium.

Weitere Info: (Mo–Fr, 8–17 Uhr): 079 836 09 37

Wer organisiert?

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit der Wohnbaugenossenschaft ZUKUNFT WOHNEN  realisiert. «und»-Generationenforum ist die Denk- und Machfabrik der Zivilgesellschaft in und um Thun. Viermal im Jahr sollen Menschen verschiedener Generationen zusammenkommen und über ein für sie relevantes Thema diskutieren, Inputs hören und ihr eigenes Wissen weitergeben. Konkrete Projekte und Positionen sollen das Ergebnis von «und»-Generationenforum sein. Das Forum ist politisch und konfessionell unabhängig und wird vom Verein «und» das Generationentandem organisiert.