« Zur Übersicht

Automatisch Organe spenden?

Die Schweiz steht vor einem Paradigmenwechsel, wenn es um Organspenden geht: Wer nicht OrganspenderIn sein will, muss dies aktiv sagen müssen. Wer stirbt wäre damit neu grundsätzlich bereit, seine Organe zu spenden. Das Referendum gegen die sogenannte «Widerspruchslösung» läuft – und wir laden zur Debatte.

Wann?


Wo?

Bistro, Gymnasium Thun, Standort Schadau, Seestrasse 66, 3604 Thun

Diskutiere mit: www.menti.com Code: 4544 0031
Auch als Livestream/Podcast: via Youtube

Möchtest du deine Organe nach deinem Tod einem Menschen spenden – und diesem so das Leben retten? Eine persönliche und individuelle Frage, auf die es keine richtige oder falsche Antwort gibt. Aber es ist eben auch eine politische Frage. Denn seit Jahren gibt es zu wenige Organe.

Das Podium

  • PD Dr. Franz Immer (54) ist Facharzt für Herzchirurgie und seit 13 Jahren Direktor der Stiftung Swisstransplant.
  • Flavia Wasserfallen (43), Nationalrätin SP, sie setzt sich für die neue Widerspruchslösung ein.
  • Melanie Beutler-Hohenberger (44), Grossrätin EVP, Mitglied Gesundheits- und Sozialkommission, Mitglied Unterstützungskomitee von NEIN zur Organentnahme ohne Zustimmung.
  • Susanne Clauss (56), Co-Präsidentin und Mediensprecherin des Referendumskomitees, Hebamme BSc, Pflegefachfrau, Biel.

Widerspruchslösung – eine gute Sache?

Das Parlament beschäftigte sich mit der Initiative «Organspende fördern – Leben retten» und erarbeitete einen Gegenvorschlag, woraufhin die InitiantInnen die Initiative zurückzogen. Gegen diesen Gegenvorschlag läuft nun das Referendum. Die BefürworterInnen sind überzeugt, dass jedes Jahr rund 100 Menschenleben gerettet werden könnten, wäre ein Spenderorgan rechtzeitig verfügbar.

Politpodien von «und»: Brisant, kontrovers und fair

«und» das Generationentandem lanciert vor eidgenössischen Abstimmungen politische Debatten für Menschen aller Generationen. Nationale Persönlichkeiten verschiedenster politischer Couleur treffen aufeinander – moderiert und organisiert durch unsere freiwillig Engagierten. «So fördern wir den Dialog der Generationen zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen», erklärt der Initiant und Geschäftsleiter von «und» das Generationentandem, Elias Rüegsegger.

Partizipativ, digital und innovativ – so lassen sich die Podien beschreiben: Das Publikum bringt sich via Mentimeter in die Diskussion mit ein. Via Livestream können ZuschauerInnen aus der ganzen Welt teilhaben. Die Podien stehen später als Video- und Audiopodcast auf den verschiedenen Plattformen zum Nachhören bereit

Partizipativ, digital und innovativ: Die Politpodien von «und» das Generationentandem. – Bild: Fabian Corpataux