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Stimmrechtsalter 16: Ohne Recht, aber betroffen?

Stimmrechtsalter 16 - immer wieder wird es gefordert, umgesetzt wurde es bisher nur in einem Kanton. Ein erneuter Versuch wird nun im Kanton Bern gewagt. Am 25. September entscheidet das Berner Stimmvolk, ob das Stimmrechtsalter gesenkt werden soll. Was spricht dafür? Was spricht dagegen? Das Politpodium am 31. August bringt alle Argumente auf den Tisch.

Wann?


Wo?

Politforum, Käfigturm, Marktgasse 67, Bern

Was?

Seit Jahren fordern Jugendliche unermüdlich das Stimmrechtsalter 16, denn sie sind, wie sie argumentieren, am längsten von den heutigen politischen Entscheiden betroffen.

Nachdem im September 2021 in Uri und im Juni 2022 in Zürich über das Stimmrechtsalter 16 abgestimmt wurde, steht die Vorlage nun auch im Kanton Bern zur Abstimmung. Sind Menschen mit 16 reif genug für politische Entscheide? Und wie steht es mit ihren Pflichten?

Podiumsdiskussion mit:

  • Samira Martini (22) ist Co-Präsidentin der JUSO Kanton Bern und setzt sich für eine inklusivere Gesellschaft und gleiche Rechte für alle ein
  • Silas Pauli (20) ist Mitglied im Ressort Politische Planung der jglp Bern und engagiert sich im Vorstand vom Jugendparlament Stadt Bern. Ihm liegt es am Herzen, dass auch die jungen Stimmen in Bern gehört werden und sich junge Menschen in die Politik einbringen
  • Stephanie Gartenmann (20) ist Mitglied der JSVP Bern und engagiert sich auf dem Generalsekretariat der SVP Schweiz.
  • Daniel Arn (57) stimmte als Grossrat für die FDP für die Vorlage, damit sie vor das Volk kommt, spricht sich aber ansonsten gegen das Stimmrechtsalter 16 aus.

Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Polit-Forum Bern organisiert und durchgeführt.


Politpodien von «und»: Brisant, kontrovers und fair

«und» das Generationentandem lanciert vor eidgenössischen Abstimmungen politische Debatten für Menschen aller Generationen. Nationale Persönlichkeiten verschiedenster politischer Couleur treffen aufeinander – moderiert und organisiert durch unsere freiwillig Engagierten. «So fördern wir den Dialog der Generationen zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen», erklärt der Initiant und Geschäftsleiter von «und» das Generationentandem, Elias Rüegsegger.

Partizipativ, digital und innovativ – so lassen sich die Podien beschreiben: Das Publikum bringt sich via Mentimeter in die Diskussion mit ein. Via Livestream können ZuschauerInnen aus der ganzen Welt teilhaben. Die Podien stehen später als Video- und Audiopodcast auf den verschiedenen Plattformen zum Nachhören bereit

Partizipativ, digital und innovativ: Die Politpodien von «und» das Generationentandem. – Bild: Fabian Corpataux