33. Ausgabe, Frühling 2020 – Schwerpunkt: Humor
Dieses Heft ist lustiger als manche bisherige Ausgabe.
Denn im Schwerpunktthema dreht sich alles um den Humor.
Ob in Partnerschaften, in der Familie oder in Freundschaften:
Über das Gleiche lachen können verbindet.
Aber häufig ist die Situation eine andere: Jemand erzählt einen Witz – die einen kugeln sich vor Lachen, die anderen denken sich: Was soll daran so lustig sein?
Genauso wie alle Menschen verschieden sind, genauso lachen nicht alle über das Gleiche.
So ist es auch mit dem Humor zwischen den Generationen:
Entweder er trennt oder er verbindet.
Ältere Menschen lachen über Witze und KomikerInnen, die den jungen Leuten völlig unbekannt sind.
Und die Alten runzeln irritiert die Stirn, wenn die Jungen über Dinge lachen, von denen sie noch nie gehört haben.
Andererseits kann Humor genau die Brücke zwischen den Generationen schlagen.
Schön wäre es, wenn auch verschiedene Gesellschaften, Kulturen oder Religionen gemeinsam lachen könnten.
Aber da wird es schnell heikel. Denn die Grenzen des Lustigen sind nicht exakt gesteckt.
Mit Karikaturen über französische Soldaten, die bei einem Militäreinsatz in Mali gestorben sind, wagte sich die Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» weit vor – zu weit, fand das französische Militär.
Allerdings sollte Satire genau das tun dürfen: Durch Überzeichnung, Ironie und Spott an Sachverhalten Kritik üben.
Viele Dinge des Alltags mehr mit Humor zu nehmen, würde uns allen guttun.
Denn Lachen soll gute Auswirkungen auf unser Wohlbefinden haben.
So sei Lachen der grösste Feind des Stresses, ist eine Humortherapeutin überzeugt.
Da kommt dieses Heft wie gerufen.
Oder wie wäre es mit einer Stunde Lachyoga?