Medienspiegel für Generationenfragen

«und» das Generationentandem sammelt als Forum für Generationenfragen Beiträge aus der Medienlandschaft, Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Entwicklungen aus der Politik. Ein Team von freiwillig Engagierten fasst zusammen und verlinkt. Der Spiegel für Generationenfragen: Die erste Anlaufstelle für die aktuellsten Entwicklungen rund um Generationendialog, Generationenkonflikt und Generationenfragen.

Der Medienspiegel für Generationenfragen: Freiwillige durchforsten regelmässig den Blätter- und Bildschirmwald und verlinken hier die Beiträge. – Bild: Martin Rüedi

Was ist das Ziel dieses Medienspiegels? Hier erfährst du mehr.

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Winterrede Ludwig Hasler: «Wer sich nur um sich selber kümmert, hat im Alter schlechte Karten»
14.1.2021 | tsüri.ch | Ludwig Hasler
Im Rahmen der 7. Ausgabe (2021) von Winterreden, Stadt Zürich, Zentrum Karl der Grosse: Die Alten sehen sich aktuell in einer gesicherten Lage: spannendes Leben hinter sich, gesicherte Altersrente. Die zur Zeit Erwerbstätigen finanzieren mehrheitlich das Gemeinwesen und Junge müssen sich um den eigenen Start kümmern. Aufruf an die Alten, sich einzubringen, in dem sie sich gemeinsam mit den Jungen um eine lebenswerte Zukunft kümmern.

Yael Meier (20) über die verlorene Generation Z: bitte zuhören und miteinbeziehen
8.4.2021 | SRF1 Gredig direkt | Urs Gredig
Die Jungen brauchen eine Perspektive. Die Pandemie hat sie hart getroffen, obschon das Virus für sie eher ungefährlich ist. Die Jugendarbeitslosigkeit ist um ca. 50% gestiegen. Sie fühlen sich in der Gesellschaft nicht eingebunden, zu-wenig angehört. Wie können sie teilhaben bei politischen Entscheidungen und Lösungsfindungen? Die Jungen sind nicht gegen etablierte Institutionen sondern wünschen sich ein Miteinander mit Solidarität für alle.


Verzweifelte Kinder, wie können Eltern helfen?
11.4.2021 | NZZ am Sonntag | René Donzé
Kinder und Jugendliche werden durch die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie stark belastet. Dies führt zu erheblich erhöhten Suizidversuchen (2021 bereits 21 Fälle im Kinderspital Zürich). Die Kinder sind verzweifelt, viele schildern schwierige familiäre Situationen, Konflikte und Gewalt. Der Artikel bietet Hinweise wie Eltern helfen und Resilienz fördern können.


Diverses Mikrobiom – gesundes Alter (kostenpflichtig)
07.04.2021 | Die WELT | Jörg Zittlau
Der Mensch besteht vor allem aus Bakterien: Bis zu 40 Billionen davon bevölkern als sogenanntes «Mikrobiom» seinen Darm. Eine neue Studie zeigt, dass sich das Darmmikrobiom mit dem Alter verändert. Dabei zeigen sich deutliche Zusammenhänge zwischen Darmmikrobiom und Gesundheit:  Ältere Personen, deren Darmmikrobiom im Laufe des Lebens vielfältiger und diverser wurde, waren besonders gesund und fit, im Gegensatz zu Personen, deren Darmflora sich kaum veränderte mit dem Alter: für einmal ein Fall, bei dem es von Vorteil ist, wenn sich der jugendliche Zustand nicht erhält.


Viele Junge haben Angst vor dem Nichts
08.04.2021 | Süddeutsche Zeitung | Benjamin Emonts
Glauben junge Menschen noch an das Versprechen einer Rente im Alter? Das Marktforschungsinstitut GfK hat zu dieser Frage eine repräsentative Umfrage unter mehr als Tausend 18-25-Jährigen in Deutschland durchgeführt: Danach gehen knapp drei Viertel der Jungen davon aus, dass das Rentenniveau sinken wird. Als verantwortlich dafür sieht die grosse Mehrheit der Befragten die politischen Parteien, die dem Thema »Altersvorsorge« zu wenig Beachtung schenken.


Die »Generation Corona« ernst nehmen
06.04.2021 | swissinfo.ch | Claude Longchamp
Jugendliche fühlen sich durch die Corona-bedingten Einschränkungen diskriminiert und gehen auf die Strassen, um dagegen zu demonstrieren. Fünf Jungparteien fordern eine stärkere Beteiligung der Jungen am Corona-Krisenmanagement. Bahnt sich hier ein Generationenkonflikt an? Claude Longchamp meint, dass dies (noch) nicht der Fall ist, fordert aber, dass sich die Gesellschaft vermehrt um Generationengerechtigkeit bemühen muss, um drohende Konflikte zu vermeiden.


Reisst euch am Riemen, liebe Junge
06.04.2021 | Der BUND | Fabian Renz
Ein derzeitiges Narrativ ist, dass die Jugend besonders stark unter den Folgen des Corona-Lockdowns leidet. Dieser Sichtweise widerspricht Fabian Renz in einem Meinungsbeitrag. Er äussert Respekt gegenüber den vielen Jugendlichen, die den Lockdown mit Ausdauer meistern, sieht aber keine durch die Krise genuin neu geschaffenen Herausforderungen, sondern vor allem eine Verschärfung von bereits zuvor bestehenden Problemen, die bereits vorher da waren, zum Beispiel die Benachteiligung von Jungen aus ärmeren Familien.  


Aufstand der Jungen?
27.03.2021 | NZZ am Sonntag | Sacha Batthyany, Katharina Bracher, Patrizia Messmer
Die nun über 1 Jahr andauernden Corona-bedingten Einschränkungen betreffen Jugendliche besonders stark – nicht nur im Hinblick auf das soziale Leben oder den Ausgang, sondern auch in der Ausbildung oder beim Lehrabschluss. Die Jugendlichen fühlen sich von den Politikern nicht gehört und sehen ihre Zukunftschancen in Gefahr. Eine Folge davon ist, dass die Gerechtigkeit des Generationenvertrags zunehmend in Frage gestellt wird.  


Einfach mal reden – Hotline gegen Einsamkeit (kostenpflichtig)
27.03.2021 | Der BUND | Jaël Amina Kaufmann
Einsamkeit kann im Alter ein grosses Problem sein. Um dagegen etwas zu tun, haben Eve Bino und Sylviane Darbellay das Projekt «malreden» (www.malreden.ch) initiiert: täglich können SeniorInnen – anonym – bei einer Hotline anrufen, um mit geschulten GesprächspartnerInnen zu reden, zu erzählen, zu lachen,… oder um gar ein Tandem, eine dauerhafte Gesprächspartnerschaft, zu bilden.  


The times they are a changing – Warnhinweise als Generationenmerkmal (kostenpflichtig)
24.03.2021 | Die WELT I Michael Pilz
Die Elterngeneration der 70er und 80er Jahre des letzten Jahrhunderts warnten ihre Kinder vor «gefährlichen Inhalten» in Musik, Filmen und Büchern, und meinten damit Sex oder Gewalt. Heute warnen Kinder ihre Eltern vor «inkorrekten Inhalten», und meinen damit negative Darstellungen von Minderheiten oder Kulturen.  Dieser Unterschied spiegelt einen überraschender Perspektivenwechsel zwischen den Generationen wider.


Generationensolidarität unter Druck – zwei Frauen diskutieren (kostenpflichtig)
29.03.2021 I Tages-Anzeiger I Alexandra Kedves
Die Jungen fühlen sich um ihre Zukunft beraubt ist es die Schuld der Alten? Eine 26-Jährige und eine 83-Jährige diskutieren Streitpunkte, bei denen die junge Generation den Eindruck hat, schlechtere Optionen oder Nachteile zu haben im Vergleich zur Generation der Grosseltern. Dazu gehören Fragen nach den Zukunftsperspektiven, Optionen für einen sozialen Aufstieg,  Möglichkeiten Arbeit zu finden, die Leistungsgerechtigkeit, die Sicherheit der AHV, und die Bedrohung durch den Klimawandel.  Im Ergebnis führen all diese Punkte zu einem Ungerechtigkeitsgefühl zwischen den Generationen. Die kritische Frage dabei ist, ob das Problem tatsächlich eine Frage der Ungerechtigkeit zwischen Jung und Alt ist oder  der ungleichen Chancen zwischen Arm und Reich.


Demographischer Wandel – Chancen und Risiken der Bevölkerungsalterung
21.01.2021 | Medienmitteilung | OST
Unter dem Lead der IAF (OST) lancieren Schweizer Hochschulen und Fachhochschulen das Projekt AGE-INT (Internationale Expertise der Schweiz für «Innovative Lösungen für eine alternde Gesellschaft»). Das Impulsprogramm unterstützt Gesellschaft und Politik bei der Bewältigung der Herausforderungen in Zusammenhang mit der alternden Gesellschaft. Geplant sind zum Beispiel innovative Formate zur Sensibilisierung der Bevölkerung. 


Politologin: «Frauen unterschätzen ihre politische Wirkung»
18.03.2021 | Tina Freyburg | Chancenbarometer
Eine Studie von Tina Freyburg, Professorin Politikwissenschaft an der School of Economics and Political Science der Universität St. Gallen.
Bezogen auf die Zukunft, sagt die Studie, sind Frauen optimistischer eingestellt als Männer. Ihre Visionen sind eine Ressource, die eine zukunftsorientierte Gesellschaft zu nutzen weiss.


Bericht: Diskriminierung älterer Menschen ist weit verbreitet
18.03.2021 | SRF News International
Ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO zeigt auf: Jeder zweite Erwachsene weltweit ist voreingenommen gegenüber älteren Menschen über 50 Jahren. Die Altersdiskriminierung beeinträchtigt Gesundheit und Lebensqualität. Die Analyse mit 83000 Befragten in 57 Ländern zeigt auf, wie verbreitet Altersdiskriminierung ist. Diese Situation wird durch die Corona-Pandemie verschlimmert.  


Ich verurteile Shitstorms! Man wird verurteilt. (Kostenpflichtig)
16.03.2021 | Rafaela Roth und Alain Zucker | NZZ am Sonntag

Im Streitgespräch über Cancel Culture in sozialen Netzwerken und korrekte Sprache. Eine 30-jährige Politaktivistin und ein 66-jähriger ehemaliger Feuilletonchef durchleuchten die Deutungshoheit.


Werden Buben in der Schule benachteiligt? (Kostenpflichtig)
13.03.2021 | Christof Gertsch | Das Magazin

Ja, vermelden Medien und Öffentlichkeit. Selbsteinschätzung der Betroffenen, soziale Herkunft, soziokulturelles Erbe und angelernte Verhaltensmuster spielen mit in der Dramaturgie der benachteiligten Buben. Diese Die Debatte muss komplexer geführt werden. Dabei spielen Stereotypen in unseren Köpfen eine Rolle. Hier lauert die Arbeit. 


Generationen-Barometer 2020 steht auf veränderlich
21.12.2020 | «und» das Generationentandem |
Heidi Bühler | Medien

Der Generationen-Barometer 2020 weist keinen Graben zwischen Jung und Alt nach. Unterschiede bestehen jedoch in den Bereichen allgemeine Zufriedenheit, Beziehung, Wohnformen und Klimaverhalten. Auch bei den Ansichten, wie die Solidarität unter Generationen verstärkt werden könnte, gehen die Ansichten auseinander.


Freiwilligenarbeit im Alter
05.02.2021, Surprise, Carlo Knöpfl

Gemäss der Studie zum freiwilligen Engagement der Beisheim-Stiftung leisten 44 Prozent der 55- bis 74-Jährigen Freiwilligenarbeit in einem Verein oder in einer gemeinnützigen Organisation. Weiteres Potential ist vorhanden. Gute und nachhaltige Betreuung im Alter kann nur dort funktionieren, wo staatlich finanzierte Soziale Arbeit und Freiwillige zusammenarbeiten.