Spiegel für Generationenfragen

«und» das Generationentandem sammelt als Forum für Generationenfragen Beiträge aus der Medienlandschaft, Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Entwicklungen aus der Politik. Ein Team von freiwillig Engagierten fasst zusammen und verlinkt. Der Spiegel für Generationenfragen: Die erste Anlaufstelle für die aktuellsten Entwicklungen rund um Generationendialog, Generationenkonflikt und Generationenfragen.

Der Spiegel für Generationenfragen: Freiwillige durchforsten regelmässig den Blätter- und Bildschirmwald und verlinken hier die Beiträge. – Bild: Martin Rüedi

Was ist das Ziel dieses Spiegels für Generationenfragen? Hier erfährst du mehr.

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hilfe@generationentandem.ch

Die Taliban haben UNICEF gebeten wichtige Arbeiten weiterzuführen (kostenlos anmelden)
29.08.2021 | Schweizer Illustrierte| Sylvie Kempa
Kinder sollten Gehörtes einordnen können Deshalb ist es wesentlich nachzufragen, was sie selbst aus den Medien gehört haben und was sie dazu denken. Anschliessend eventuell über Kinderrechte informieren und die Unterschiede des Alltags für Kinder in Afghanistan und bei uns darstellen. Die fehlende Ernährungsgrundlage ist auch ein wesentlicher Punkt. Wie es mit den Schulen weitergeht ist offen, doch UNICEF ist optimistisch. 

Verfassung for Future (kostenpflichtig)
18.08.2021 | www.republik.ch| Yvonne Kunz
Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat im Frühjahr einen wegweisenden Entscheid zum Klimaschutz gefällt. In seinem Entscheid leitet das Gericht aus dem grundgesetzlich festgelegten Staatsziel des Schutzes der Lebensgrundlagen ab, dass die Politik den gerichtlich überprüfbaren Auftrag zum Klimaschutz hat. Das Revolutionäre an dem Urteil ist, dass das Gericht eine Schutzverpflichtung für zukünftige Generationen verbindlich festschreibt. Konkret heisst das, dass Klimaschutz nicht so angelegt werden darf, dass die Massnahmen für die jetzige Generation relativ mild sind, und die einschneidenden Massnahmen dann den zukünftigen Generationen aufgebürdet werden. 


Studierende im Altenheim: Junge Mitbewohner für Oma und Opa gesucht (kostenpflichtig)
09.08.2021 |Der BUND| Sophie Reinhardt
Generationenübergreifendes Wohnen kann eine Win-Win-Situation für Junge und Alte sein: Die Jungen kommen zu günstigem Wohnraum, die Alten bekommen Hilfe, und beide Generationen gewinnen durch die sozialen Kontakte. Allerdings kann das gemeinsame Wohnen verschiedener Generationen auch Problem mit sich bringen. So ist in der Stadt Bern das Projekt „Wohnen für Hilfe“ gescheitert. Nun unternimmt das Burgerspittel Bern einen neuen Anlauf: Studierende können eine Wohnung günstig mieten. Als Gegenleistung erfüllen die Studierenden keine Pflegeaufgaben, sondern verbringen eine gewisse Anzahl von Stunden mit den Bewohnern des Altenheims, helfen ihnen und unterstützen sie.    


Alt aussehen – einige Relativierungen in Sachen Unvermeidlichkeit (kostenpflichtig)
08.08.2021 |NZZ| Leopold Federmair
Was ist besser – alt oder jung? In einem Gastkommentar denkt der österreichische Schriftsteller Walter Federmair über Alter und Jugend nach, über das Verhältnis von Jungen und Alten zu technologischen Fortschritt oder Nostalgie, zu Konventionen und  zur Gesellschaftsordnung, oder  über das lebenslange Bewahren resp. Über-Bord-werfen von Wertvorstellungen. Federmair plädiert dafür, einen Weg zwischen Alt und Jung zu suchen, einen Weg, der aus beiden Perspektiven schöpft in einem immer wieder neuem Verhältnis.


«Eco on the rocks»: Wie wir auf Kosten der nächsten Generation leben (kostenpflichtig)
05.08.2021 |NZZ| Peter A. Fischer, Veronica Weiser, Jürg Müller
In dem Podcast „Eco on the rocks“ diskutieren Ökonomen die Frage der Generationengerechtigkeit. Hinterlässt die heutige ältere  Generation mit dem Klimawandel, den Unsicherheiten in der Finanzierung der Altersvorsorge, oder den Corona-Schulden Hypotheken, für die zukünftige Generationen gerade stehen müssen? Oder lassen sich die nachteiligen Folgen der heute geschaffenen Altlasten durch technologische Entwicklungen  abwenden? Ein Wirtschaftsjournalist, eine Vertreterin der Banken und ein Vertreter von Avenir Suisse treffen sich im Podcast zum Gespräch.


Politische Struktur der Schweiz stimmt nicht mehr
mit Bevölkerungsstruktur überein (kostenpflichtig)
17.07.2021 |Der Bund| Sandro Benini
In vielen Teilen der Schweiz sind Agglomerationsgemeinden überaltert. Aus Mangel an bezahlbarem kleinerem Wohnraum bleiben ältere Menschen in zu grossen Familienwohnungen. Gemeinden müssen mit einer Siedlungsstruktur die Durchmischung der Generationen sicherstellen (Sozialer Wohnungsbau). François Höpflinger: Angst vor Überalterung ist aber nicht angebracht, vielmehr: die politische Struktur der Schweiz stimmt nicht mehr mit der Bevölkerungsstruktur überein.

Das Biden – Paradox (kostenlos registrieren)
10.07.2021 |Bernerzeitung | Sandro Benini
Wie steht es um kognitive Fähigkeiten im Alter? Verlieren wir geistige Fähigkeiten? Was hilft die Denkfähigkeit zu erhalten und dem Abbau vorzubeugen? Wie zufrieden sind ältere Menschen.

Es droht der digitale Gap (kostenpflichtig)
7.07.2021 |W&V | Peter Hammer
Generation Alpha (2011–2025) hat ein digitales Selbstverständnis. Wissen und Erfahrung der älteren Generation zählen nicht mehr. Dies bedingt der Jugend auf Augenhöhe zu begegnen.

Das eigene Leben in die Hand nehmen
30.06.2021 | Landbote | Sonja Bauer
Jugendliche machen sich Gedanken zur Zukunft. Schulpulte wie früher passen nicht mehr in die heutige Zeit. So entwerfen sie ein neues, umweltfreundliches Pult mit Apps. Marktforschung, Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind ihnen zentral. So lernen sie Betriebsabläufe und Wirtschaftlichkeit zu verstehen und planen ihre Projekte entsprechend.


Gibt es Generationenunterschiede beim Buchungsverhalten von Ferienunterkünften?
30.06.2021 | htr.ch Tourismus |
Eine Umfrage der Expedia-Group legt nahe, dass es bei der Buchung von Ferienunterkünften deutliche Generationenunterschiede gibt: 77 Prozent der unter 40-Jährigen geben an, dass sie bei der Buchung darauf achten, ob die Unterkunft auf Inklusion und Vielfalt achtet, also z.B. behinderte Menschen willkommen heisst oder LGBTQIA-Personen (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer, Intersex, Asexual). In der Generation der über 40-Jährigen ist dieses Kriterium nur für 57 Prozent der Befragten von Bedeutung.


«Je älter ich werde, desto weniger überlege ich, was andere von mir denken» (kostenpflichtig)
28.06.2021 | Walliser Bote | Nathalie Benneli
Das «forum60plus» ist ein Verein im Oberwallis, der sich vor allem an die Generation über 60 wendet. Der Verein organisiert Zirkel von ca.- 5–15 Personen, die sich zu Themen wie Philosophie, Zeitgeschichte, Literatur, Älterwerden, Bewegung, Medizin und vielem mehr austauschen. Die Zirkel sind partizipativ organisiert, d.h. Inhalte, Aktivitäten und Organisation werden unter durch die Teilnehmer mitbestimmt und der Verein übernimmt lediglich die Moderation. In einem Interview äusseren sich drei Vorstandsmitglieder des Vereins über die dritte Lebensphase.


Ohne Pflicht kein Recht
20.06.2021 | SRF Sternstunde Philosophie | Barbara Bleisch und Richard David Precht
Richard David Precht bewegt zum Nachdenken: Wie können wir unser Pflichtbewusstsein und unser Verantwortungsgefühl stärken? Die Corona-Krise deckt auf, wie unterschiedlich es um das Pflicht- und Verantwortungsgefühl der Menschen bestellt ist. Ost der Staat unser Dienstleister, wir seine Kunden/Kundinnen, ist Pflichtbewusstsein die Tugend der Stunde? Generationenfragen, denen nachzugehen sich lohnt.

Schwung der Corona-Solidarität nutzen und sozialpolitische Anliegen gemeinsam angehen
17.06.2021 | Medienmitteilung| Pro Senectute
Pro Juventute und Pro Senectute wollen die in der Corona-Krise erlebte Solidarität weiter stärken und den folgenden sozialpolitischen Anliegen von Jung und Alt Gehör verschaffen, um tragfähige Lösungen für alle zu ermöglichen: Eine Nach-Corona-Strategie, die alle Generationen einbezieht, eine tragfähige Altersvorsorge, eine nachhaltige Klimapolitik im Sinne aller Generationen.

Ausgerechnet die Jungen sagten Nein (kostenpflichtig)
15.06.2021 | Der BUND | Luca De Carli
Was sich in Umfragen bereits abzeichnete: das CO2-Gesetz lehnten mehr junge als Alte ab
(58 Prozent der 18- bis 24-Jährigen, gegenüber 46 Prozent bei den über 65-Jährigen; Gesamtbevölkerung: 51,6 Prozent Nein-Stimmen). Auch bei der Pestizid- und der Trinkwasser-Initiative war die Ablehnung bei Jungen deutlich höher als bei den Älteren. Bisher galten die Jungen als besonders besorgt über den Klimawandel, da sie, im Gegensatz zur älteren Generation, mit den Folgen werden leben müssen. Dieses Ergebnis wirft jedoch Fragen auf.


Senioren in der Verschwörungsfalle (kostenpflichtig)
13.06.2021 | NZZaS | Mirko Plüss
Ein neues Phänomen, das von Fachstellen zunehmend beobachtet wird, ist das Abrutschen älterer und alter Personen in den Corona- und Impf-Verschwörungsglauben. Die «digitalen Senioren» sind im Umgang mit Informationen aus dem Netz und den sozialen Medien oft unerfahren und daher gefährdeter. Auslöser für den vermehrten Glauben an Verschwörungstheorien unter den über 65-Jährigen scheint die Corona-Krise zu sein.


Generationenunterschiede: Sprachpolizei früher und heute (kostenpflichtig)
21.06.2021 | Der BUND | Rahel Bains
Viele aus der älteren Generation haben in ihrer Jugend heimlich die von Carl Barks gezeichneten und von Dr. Erika Fuchs übersetzten Donald Duck Comics gelesen. Heimlich mussten sie gelesen werden, weil die damalige offizielle Meinung Comics und die darin verwendete Sprache als «Schund» wertete. Nachdem später die Kongenialität der Übersetzung von Frau Dr. Fuchs erkannt wurde, sind die Comics nun wiederum Zielscheibe von Sprachkritik: In der Neuausgabe der Donald Duck Comics für die heutige Generation wurden Begriffe wie «Indianer», «Zwerg» oder «Eingeborene» als politisch inkorrekt gelöscht resp. ersetzt.


Generationenunterschiede: Akzeptanz des weiblichen Körpers
(kostenpflichtig)
15.06.2021 | tsri.ch | Rahel Bains
In unserer Kultur wurde und wird das weibliche Geschlechtsorgan gesellschaftlich tabuisiert. Nun wächst eine neue Frauengeneration heran, die sich für ein offenes, unverkrampftes Verhältnis zur Vulva stark macht, nach dem Motto «Schau dir deine Vulva an und schäm dich nicht dafür». Ziel ist es, ein positives Verhältnis zu dem eigenen Körper zu entwickeln. Dafür entwickelt eine Zürcher Aktivistinnengruppe eine Reihe von Kunstaktionen.


Generationenunterschiede: Das Pimp-up Prinzip
(kostenpflichtig)
13.06.2021 | WELT am Sonntag | Sascha Lehnartz
Für die «Millenials» erfolgt der Berufseinstieg, anders als bei ihrer Elterngeneration, oft über befristete Verträge («Generation Praktikum»). Das mag ein Grund sein für eine Tendenz zur sanften «Optimierung» des eigenen Lebenslaufs, wie gerade in Deutschland bei der Kanzlerkandidatin der Grünen geschehen. Der Psychologe Johannes Haushofer empfiehlt dagegen, statt eines «Lebenslaufs der Erfolge» einen «Lebenslauf der Misserfolge» zu verfassen. Unabhängig davon, welcher Generation man angehört, dürfte Letzterer deutlich länger werden als ersterer.  


Generationenunterschiede: Bierkonsum (kostenpflichtig)
08.06.2021 | Basler Zeitung | Daniel Böniger
Der Pro-Kopf-Bierkonsum in der Schweiz hat sich seit 1997 um 19 Prozent erhöht. Parallel dazu hat aber auch eine Veränderung in der Art der konsumierten Biere stattgefunden: während die ältere Generation recht homogen trank («eine Stange bitte»), geht der Anteil des Lagerbiers stetig zurück zugunsten der Spezialbiere wie zum Beispiel India Pale Ale. Aber auch die alkoholfreien Biere werden vermehrt von der jüngeren Generation konsumiert.


Generationenkonflikte? Generationenforscher
Rüdiger Maas weiss mehr
11.06.2021 | «und» das Generationentandem | Mara Maria Möritz, Elias Rüegsegger
Der Begriff «Generationenkonflikt» wird viel benutzt – aber was genau ist damit gemeint? Rüdiger Maas, Gründer des Instituts für Generationenforschung in Augsburg, hat dazu und zu anderen Generationenfragen im Rahmen einer Veranstaltung des «Generationentandems» Stellung genommen. Dabei wurde deutlich, dass sich die Generationen zwar in Kommunikation oder Sprache unterscheiden, aber Themen wie Altersvorsorge oder Klimawandel eher Generationen-übergreifende Krisen als Generationenkonflikte darstellen. Derartige Denkanstösse bieten die Chance für ein besseres Miteinander der Generationen.


PwC Studie «Generation Töchter»
07.06.2021 | roi-online.ch | Franziska Pfister
Die Studie «Generation Töchter» untersucht die Frage, warum in Familienunternehmen Töchter seltener als Söhne in der Führungsposition nachfolgen. Bei der Befragung von 189 Frauen aus Schweizer Unternehmen stellte sich als wichtige Faktoren heraus das mangelnde Selbstvertrauen der Frauen, fehlende externe Akzeptanz, sowie eine ungenügende Diversität von Leitungsgremien hinsichtlich Geschlecht, Arbeitszeitmodellen und Generationenmix.


Berner Generationenhaus: Denkmal 2051
für künftige Generationen
02.06.2021 | Medienmitteilung| Berner Generationenhaus
Das Berner Generationenhaus lanciert einen Ideen-Wettbewerb. Wie sieht ein Denkmal aus, das an die zukünfitge Generation erinnert? Die Bevölkerung wird bis Ende Oktober aufgerufen, auf der Webplattform www.generation-zukunft.ch ihre Ideen einzureichen. Eine Jury wählt das Projekt aus, das im Innenhof des Berner Generationenhaus als Denkmal bis 2051 realisiert wird. Dadurch soll die Debatte über die Generationengerechtigkeit angestossen werden.

Generation Z löst die verweichlichten Millenials ab
(kostenpflichtig)
30.05.2021 | Albert Steck, NZZ am Sonntag
Die Generation Z bringt frischen Wind in die Arbeitswelt, wie eine neue Studie zeigt. Die Millennials werden abgelöst. Sie gelten als «The Me Me Me Generation» für welche Selbstverwirklichung, flexible Arbeitsbedingungen sowie eine attraktive Work-Life-Balance wichtig sind. Für die Generation Z stehen Karriere, Prestige, guter Lohn im Fokus. Das dafür nötige Selbstvertrauen ist mit im Gepäck.

Klimajugend läuft bei den Jungen auf (kostenpflichtig)
24.5.2021 | Andrea Kučera, NZZ am Sonntag
Jungwähler zeigen sich gegenüber den bevorstehenden Abstimmungen zum CO2-Gesetz und den Agrarinitiativen skeptisch. Gemäss einer am Mittwoch publizierten Tamedia-Umfrage wollen 51 Prozent der 18- bis 34-Jährigen das CO2-Gesetz ablehnen. Bei der Generation 65plus sind 57 Prozent dafür. Die Jungen wollen die Welt entdecken und fürchten, dass sie sich das mit der Flugticketabgabe nicht mehr leisten können. Die Jungen sind skeptisch, die Alten dafür. Am 13. Juni wartet die Stunde der Wahrheit.

Entweder bekommen alle die Freiheiten – oder keiner!
13.5.2021 | Samira El Hattab, Die Zeit
Corona ist seit Beginn eine Belastung für die Generationensolidarität. Die Imfpungen sind gewiss ein Lichtblick in der Bekämpfung der Pandemie. Gleichzeitig sind sie eine weitere Belastung der Solidarität zwischen jung und alt. Die Stimme eines Jugendlichen: «Haben wir Jugendlichen unsere besten Jahre in Quarantäne verbracht, um Ältere zu schützen, nur damit diese jetzt mehr Freiheiten haben als wir?!»

Glücklich bis zum Lebensende?
12.5.2021 | Anna Miller, Limmattaler Zeitung
Bisher ging man davon aus, dass das Glücksempfinden der Form eines U folgt: Zu Beginn des Lebens Zufriedenheit, dann Stress durch Beruf, Familie, Verpflichtungen und wieder höheres Glücksempfinden am Lebensabend. Nach einer Studie der Uni München ist das komplexer. Ermutigend ist, dass wir zu unserem Zufriedenheitsempfinden einen grossen Teil selber beitragen können.

Keine Lobby für Bildung im Alter
3.5.2021 | srf, Regionaljournal Bern Freiburg Wallis
Interview mit Pasqualina Perrig-Chiello ab 12.30 ab : Digitale Kenntnisse sind zur Bewältigung des Alltags unabdingbar. Fehlen sie, droht der soziale Ausschluss. Deshalb und auch weil Bildung die beste Voraussetzung für eine gute Gesundheit ist, braucht es leicht zugängliche Bildungsmöglichkeiten für alle. Dies gilt insbesondere für ältere und hochaltrige Menschen. Leider gibt es keine politische Lobby für Bildung im Alter und daher auch nur eine ungenügende Anzahl passender Angebote.

LebensNICEheiten – Ältere Menschen geben in Kurzvideos
Lebenserfahrung weiter
29.4.2021 | mdr, Josefine Bauer
Fünf Kurzvideos (ca. 15 Min.) exklusiv in der ARD-Mediathek zu sehen: 60- bis 88-jährige Männer und Frauen antworten mit persönlichen Erfahrungen auf die Fragen: Wie überwinde ich eine Krise? Was macht die grosse Liebe aus? Was macht das Leben aufregend? Was machen Rollenbilder mit uns? Welcher Job passt zu mir. Sie wollen jüngere Menschen ansprechen. 

Kinder- und Jugendverbände fordern Nach-Corona-Strategie
29.4.2021 | SAJV
Auf Initiative des Dachverbandes für offene Jugendarbeit (DOJ) hin fordert eine breite Allianz von Organisationen in einem dringenden Appell mit konkreten Lösungsvorschlägen an den Bundesrat und das BAG echte Perspektiven für Kinder und Jugendliche mit einer Post-Corona-Strategie. Die Forderungen: Zugängliche Hilfen bei Krisen und psychischen Problemen, Fallhilfen beim Berufsübertritt, aktuell mehr mögliche Aktivitäten für Jugendliche bis 25 Jahren, bestehende tragende Strukturen stärken.

«Über soziale Gerechtigkeit wird mehr und
schärfer diskutiert werden»
20.4.2021 | Intergeneration – Projekt Berner Generationenhaus | Interview: Andy Hochstrasser
Die demografische Alterung, die Klimakrise, die Globalisierung, die wachsende soziale Ungleichheit sowie die Pandemie sind grosse gesellschaftliche Herausforderungen. Die Sorge vieler Jugendlicher um ihre Zukunft ist real. Führt dies zu Generationenkonflikten? Die Sozialanthropologin Simone Gretler Heusser denkt eher nicht, aber es brauche neue kreative Lösungen.

Gehört die Zukunft den Alten oder den Jungen?
20.4.2021 | NZZ | Simon M. Ingold
Jugendliche werden ernst genommen, wenn sie die Erfahrung des Alters besitzen, und Alte werden geschätzt, wenn sie jugendlich wirken. Angesichts der demografischen Entwicklung mit einem stetig zunehmenden Anteil der über 55-Jährigen ist es Zeit für einen neuen Generationenvertrag, bei dem die ältere Generation mehr Verantwortung übernimmt und die Lösung existenzieller Herausforderungen nicht allein der Jugend überlässt. Alte sollten nicht länger als unproduktive Teile der Gesellschaft gesehen werden, sondern ihre Fähigkeiten sollten mehr genutzt werden. Das stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Erste Runde für eine generationenübergreifende Spielgruppe
12.4.2021 | Badener Tagblatt | Sharleen Wüest
Zeit zusammen verbringen ist für Kinder wie für Senioren vorteilhaft. Kinder lernen neue Facetten des Lebens kennen, profitieren von der Ruhe und Lebensweisheit der Senioren und stärken auch ihr Selbstbewusstsein. Senioren profitieren von der kindlichen Lebensfreude und dies hat auch einen positiven Einfluss auf ihre Gesundheit und Fitness. Noch haben solche Spielgruppen in der Schweiz Seltenheitswert.

Ältere Lehrerin lernt dank Tochter neu denken –
nämlich digital.
24.3.2021 | Edition F | Maria-Xenia Hardt
Die Digitalisierung kann die Generationen trennen. Die Herausforderung des wegen der Corona – Pandemie kurzfristig eingeführten digitalen Unterrichts hat eine Lehrerin motiviert, sich in Online-Unterrichtsformen weiterzubilden. Mit Hilfe ihrer Tochter hat sie sich in das «digitale Denken» eingearbeitet und kann heute ihr Wissen und Können weitergeben, an Alte wie an Junge. So kann digitale Kommunikation statt nur in eine Richtung in beide Richtungen stattfinden und wird zu einer echten Bereicherung für alle.

Yael Meier (20) über die verlorene Generation Z:
bitte zuhören und miteinbeziehen
8.4.2021 | SRF1 Gredig direkt | Urs Gredig
Die Jungen brauchen eine Perspektive. Die Pandemie hat sie hart getroffen, obschon das Virus für sie eher ungefährlich ist. Die Jugendarbeitslosigkeit ist um ca. 50 Prozent gestiegen. Sie fühlen sich in der Gesellschaft nicht eingebunden, zu wenig angehört. Wie können sie teilhaben bei politischen Entscheidungen und Lösungsfindungen? Die Jungen sind nicht gegen etablierte Institutionen sondern wünschen sich ein Miteinander mit Solidarität für alle.


Verzweifelte Kinder, wie können Eltern helfen?
11.4.2021 | NZZ am Sonntag | René Donzé
Kinder und Jugendliche werden durch die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie stark belastet. Dies führt zu erheblich erhöhten Suizidversuchen (2021 bereits 21 Fälle im Kinderspital Zürich). Die Kinder sind verzweifelt, viele schildern schwierige familiäre Situationen, Konflikte und Gewalt. Der Artikel bietet Hinweise wie Eltern helfen und Resilienz fördern können.


Diverses Mikrobiom – gesundes Alter (kostenpflichtig)
07.04.2021 | Die WELT | Jörg Zittlau
Der Mensch besteht vor allem aus Bakterien: Bis zu 40 Billionen davon bevölkern als sogenanntes «Mikrobiom» seinen Darm. Eine neue Studie zeigt, dass sich das Darmmikrobiom mit dem Alter verändert. Dabei zeigen sich deutliche Zusammenhänge zwischen Darmmikrobiom und Gesundheit:  Ältere Personen, deren Darmmikrobiom im Laufe des Lebens vielfältiger und diverser wurde, waren besonders gesund und fit, im Gegensatz zu Personen, deren Darmflora sich kaum veränderte mit dem Alter: für einmal ein Fall, bei dem es von Vorteil ist, wenn sich der jugendliche Zustand nicht erhält.


Viele Junge haben Angst vor dem Nichts
08.04.2021 | Süddeutsche Zeitung | Benjamin Emonts
Glauben junge Menschen noch an das Versprechen einer Rente im Alter? Das Marktforschungsinstitut GfK hat zu dieser Frage eine repräsentative Umfrage unter mehr als tausend 18-25-Jährigen in Deutschland durchgeführt: Danach gehen knapp drei Viertel der Jungen davon aus, dass das Rentenniveau sinken wird. Als verantwortlich dafür sieht die grosse Mehrheit der Befragten die politischen Parteien, die dem Thema »Altersvorsorge« zu wenig Beachtung schenken.


Die »Generation Corona« ernst nehmen
06.04.2021 | swissinfo.ch | Claude Longchamp
Jugendliche fühlen sich durch die coronabedingten Einschränkungen diskriminiert und gehen auf die Strassen, um dagegen zu demonstrieren. Fünf Jungparteien fordern eine stärkere Beteiligung der Jungen am Corona-Krisenmanagement. Bahnt sich hier ein Generationenkonflikt an? Claude Longchamp meint, dass dies (noch) nicht der Fall ist, fordert aber, dass sich die Gesellschaft vermehrt um Generationengerechtigkeit bemühen muss, um drohende Konflikte zu vermeiden.


Reisst euch am Riemen, liebe Junge
06.04.2021 | Der BUND | Fabian Renz
Ein derzeitiges Narrativ ist, dass die Jugend besonders stark unter den Folgen des Corona-Lockdowns leidet. Dieser Sichtweise widerspricht Fabian Renz in einem Meinungsbeitrag. Er äussert Respekt gegenüber den vielen Jugendlichen, die den Lockdown mit Ausdauer meistern, sieht aber keine durch die Krise genuin neu geschaffenen Herausforderungen, sondern vor allem eine Verschärfung von bereits zuvor bestehenden Problemen, die bereits vorher da waren, zum Beispiel die Benachteiligung von Jungen aus ärmeren Familien.  


Aufstand der Jungen?
27.03.2021 | NZZ am Sonntag | Sacha Batthyany, Katharina Bracher, Patrizia Messmer
Die nun über 1 Jahr andauernden Corona-bedingten Einschränkungen betreffen Jugendliche besonders stark – nicht nur im Hinblick auf das soziale Leben oder den Ausgang, sondern auch in der Ausbildung oder beim Lehrabschluss. Die Jugendlichen fühlen sich von den Politikern nicht gehört und sehen ihre Zukunftschancen in Gefahr. Eine Folge davon ist, dass die Gerechtigkeit des Generationenvertrags zunehmend in Frage gestellt wird.  


Einfach mal reden – Hotline gegen Einsamkeit
(kostenpflichtig)
27.03.2021 | Der BUND | Jaël Amina Kaufmann
Einsamkeit kann im Alter ein grosses Problem sein. Um dagegen etwas zu tun, haben Eve Bino und Sylviane Darbellay das Projekt «malreden» (www.malreden.ch) initiiert: täglich können SeniorInnen – anonym – bei einer Hotline anrufen, um mit geschulten GesprächspartnerInnen zu reden, zu erzählen, zu lachen,… oder um gar ein Tandem, eine dauerhafte Gesprächspartnerschaft, zu bilden.  


The times they are a changing – Warnhinweise als Generationenmerkmal
(kostenpflichtig)
24.03.2021 | Die WELT I Michael Pilz
Die Elterngeneration der 70er- und 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts warnten ihre Kinder vor «gefährlichen Inhalten» in Musik, Filmen und Büchern, und meinten damit Sex oder Gewalt. Heute warnen Kinder ihre Eltern vor «inkorrekten Inhalten», und meinen damit negative Darstellungen von Minderheiten oder Kulturen.  Dieser Unterschied spiegelt einen überraschender Perspektivenwechsel zwischen den Generationen wider.


Generationensolidarität unter Druck –
zwei Frauen diskutieren
(kostenpflichtig)
29.03.2021 I Tages-Anzeiger I Alexandra Kedves
Die Jungen fühlen sich um ihre Zukunft beraubt ist es die Schuld der Alten? Eine 26-Jährige und eine 83-Jährige diskutieren Streitpunkte, bei denen die junge Generation den Eindruck hat, schlechtere Optionen oder Nachteile zu haben im Vergleich zur Generation der Grosseltern. Dazu gehören Fragen nach den Zukunftsperspektiven, Optionen für einen sozialen Aufstieg,  Möglichkeiten Arbeit zu finden, die Leistungsgerechtigkeit, die Sicherheit der AHV, und die Bedrohung durch den Klimawandel.  Im Ergebnis führen all diese Punkte zu einem Ungerechtigkeitsgefühl zwischen den Generationen. Die kritische Frage dabei ist, ob das Problem tatsächlich eine Frage der Ungerechtigkeit zwischen Jung und Alt ist oder  der ungleichen Chancen zwischen Arm und Reich.


Demografischer Wandel – Chancen und Risiken
der Bevölkerungsalterung
21.01.2021 | Medienmitteilung | OST
Unter dem Lead der IAF (OST) lancieren Schweizer Hochschulen und Fachhochschulen das Projekt AGE-INT (Internationale Expertise der Schweiz für «Innovative Lösungen für eine alternde Gesellschaft»). Das Impulsprogramm unterstützt Gesellschaft und Politik bei der Bewältigung der Herausforderungen in Zusammenhang mit der alternden Gesellschaft. Geplant sind zum Beispiel innovative Formate zur Sensibilisierung der Bevölkerung. 


Bericht: Diskriminierung älterer Menschen ist weit verbreitet
18.03.2021 | SRF News International
Ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO zeigt auf: Jeder zweite Erwachsene weltweit ist voreingenommen gegenüber älteren Menschen über 50 Jahren. Die Altersdiskriminierung beeinträchtigt Gesundheit und Lebensqualität. Die Analyse mit 83000 Befragten in 57 Ländern zeigt auf, wie verbreitet Altersdiskriminierung ist. Diese Situation wird durch die Corona-Pandemie verschlimmert.  


Ich verurteile Shitstorms! Man wird verurteilt
(kostenpflichtig)
16.03.2021 | Rafaela Roth und Alain Zucker | NZZ am Sonntag
Im Streitgespräch über Cancel Culture in sozialen Netzwerken und korrekte Sprache. Eine 30-jährige Politaktivistin und ein 66-jähriger ehemaliger Feuilletonchef durchleuchten die Deutungshoheit.


Nachwuchs ja oder nein
06.03.2021 | Annemarie Voss | «und» das Generationentandem
Im Streitgespräch über Cancel Culture in sozialen Netzwerken und korrekte Sprache. Eine 30-jährige Politaktivistin und ein 66-jähriger ehemaliger Feuilletonchef durchleuchten die Deutungshoheit.


Winterrede Ludwig Hasler: «Wer sich nur um sich selber kümmert, hat im Alter schlechte Karten»
14.1.2021 | tsüri.ch | Ludwig Hasler
Im Rahmen der 7. Ausgabe (2021) von Winterreden, Stadt Zürich, Zentrum Karl der Grosse: Die Alten sehen sich aktuell in einer gesicherten Lage: spannendes Leben hinter sich, gesicherte Altersrente. Die zur Zeit Erwerbstätigen finanzieren mehrheitlich das Gemeinwesen und Junge müssen sich um den eigenen Start kümmern. Aufruf an die Alten, sich einzubringen, in dem sie sich gemeinsam mit den Jungen um eine lebenswerte Zukunft kümmern.


Generationen-Barometer 2020 steht auf veränderlich
21.12.2020 | «und» das Generationentandem |
Heidi Bühler | Medien
Der Generationen-Barometer 2020 weist keinen Graben zwischen Jung und Alt nach. Unterschiede bestehen jedoch in den Bereichen allgemeine Zufriedenheit, Beziehung, Wohnformen und Klimaverhalten. Auch bei den Ansichten, wie die Solidarität unter Generationen verstärkt werden könnte, gehen die Ansichten auseinander.


Jung und alt müssen sich mögen
20.11.2020 | «und» das Generationentandem |
Heidi Bühler | Wissenschaft
Generationenwohnen mit Fragezeichen. An Vorstellungen und Ansprüchen in Sachen Generationenwohnen fehlt es nicht. Allein die Umsetzung bleibt knifflig. Das Dossier der Age-Stiftung Age-Dossier – 2020/2 «Generationenwohnen – Wohnen heisst Nachbarschaft» stellt die entscheidenden Fragen und versucht so etwas wie Klarheit in diese vielfältige Thematik zu bringen.


Freiwilligen-Monitoring: Gradmesser der Freiwilligenarbeit
10.09.2020 «und» das Generationentandem | Heidi Bühler | Wissenschaft
Der Monitor erscheint nun zum vierten Mal. Er basiert auf Zahlen aus dem Jahr 2019. Die Anzahl geleisteter Stunden und beteiligter Menschen pro Jahr ist stabil geblieben. Das Engagement verschiebt sich leicht weg von den Sportvereinen hin zu Themen wie Umwelt, Spiel und Hobby. Die Freiwilligen – der Kitt der Gesellschaft, Wertschätzung anstelle von Lohn


Senioren auch digital immer fitter –
«und» das Generationentandem
05.09.2020 «und» das Generationentandem | Heidi Bühler
Die Altersstrategie 2035 der Stadt Zürich (Juni 2020) definiert vier Massnahmenfelder: 1. Wohnen, Pflege, Unterstützung nach Bedarf, 2. Information und Angebot im Quartier, 3. Unterwegs im öffentlichen Raum, 4. Teilhaben, helfen, mitgestalten. In Zusammenarbeit mit VertreterInnen aus der Bevölkerung und zahlreichen bestehenden Organisationen sollen bestmögliche Rahmenbedingungen
für das Leben im Alter in der Stadt Zürich geschaffen werden.


Altersstrategie 2035 Stadt Zürich
01.6.2020 | Gesundheits- und Umweltdepartement Zürich
Die Altersstrategie 2035 der Stadt Zürich (Juni 2020) definiert vier Massnahmenfelder: 1. Wohnen, Pflege, Unterstützung nach Bedarf, 2. Information und Angebot im Quartier, 3. Unterwegs im öffentlichen Raum, 4. Teilhaben, helfen, mitgestalten. In Zusammenarbeit mit VertreterInnen aus der Bevölkerung und zahlreichen bestehenden Organisationen sollen bestmögliche Rahmenbedingungen
für das Leben im Alter in der Stadt Zürich geschaffen werden.


«OK, Boomer»
15.04.2020 | «und» das Generationentandem | Maurizio Piu u.a.
OK, Boomer! Eine Phrase mit Konflikt- und Diskriminierungspotential. Wie gehen wir damit um, wenn der eigene Standpunkt aufgrund des Alters nicht ernst genommen wird? Das Phänomen, das aus dem Nichts auftauchte, gar für mediale Furore sorgte und vermutlich humoristisch gemeint war, wird altersdiskriminierend wahrgenommen. Helfen Vorurteile, komplexe Auseinandersetzungen zu vereinfachen, zu verstehen? Hier hilft ein generationenübergreifender Diskurs.


Freiwilligenarbeit im Alter
05.02.2021, Surprise, Carlo Knöpfl
Gemäss der Studie zum freiwilligen Engagement der Beisheim-Stiftung leisten 44 Prozent der 55- bis 74-Jährigen Freiwilligenarbeit in einem Verein oder in einer gemeinnützigen Organisation. Weiteres Potential ist vorhanden. Gute und nachhaltige Betreuung im Alter kann nur dort funktionieren, wo staatlich finanzierte Soziale Arbeit und Freiwillige zusammenarbeiten.