In den Jahren 1968 bis 1971 geschah Unerhörtes – junge Menschen hinterfragten überall in der westlichen Welt die Gesellschaftsordnung und in der Schweiz gingen die Frauen auf die Barrikaden. Nach einem Kampf, der fast hundert Jahre gedauert hat, bekamen sie endlich das Stimmrecht.
Freitag, 08.02.2019
Elisabeth Zulauf

Im historischen Museum Baden findet zurzeit eine Ausstellung mit dem Titel «Aufbruch 68 / 71, Love, Peace und Frauenstimmrecht» statt.
Es gibt viel zu sehen, viel zu diskutieren! Das Museum hat das Thema dem «100-Jahr Jubiläum vom Landesstreik 1918» vorgezogen. Warum das so ist, erzählt uns die Kuratorin Heidi Pechlaner Gut.
Interessieren sich heute die jungen Frauen weniger für Gesellschaft und Politik, als früher? Vielleicht sind sie aber auch noch zu jung, und das Interesse kommt definitiv, wenn sie mit einem Partner zusammenleben, wenn das erste Kind da ist, bei der Stellensuche und ganz sicher im Rentenalter. Denn dann merken sie, dass die meisten Leute, die Unterstützung brauchen, vor allem Frauen und Kinder sind.
Heidi Pechlaner Gut, Kuratorin vom historischen Museum Baden, hat Elisabeth Zulauf durch die Ausstellung geführt.
Die Ausstellung dauert noch bis zum 17. März 2019. Noch mehr Informationen finden Sie unter www.museum.baden.ch


Dieser Beitrag ist in der Februar-Sendung 2019 von Radio Silbergrau gesendet worden. UND Generationentandem tauscht in redaktioneller Partnerschaft Beiträge mit dem Berner SeniorInnenradio aus.