Das Theater des Gymnasiums Thun stellt die Welt von Hamlet auf den Kopf: Im Zentrum stehen Rosenkranz und Gildenstern – und mit ihnen eine ebenso kluge wie schräge Suche nach Identität, die Philosophie und Humor überraschend verbindet.
Freitag, 27.02.2026
Rosenkranz und Gildenstern* sind die Hauptprotagonisten in diesem Stück. Hamlet ist bloss eine Nebenfigur. Die Frage ist auch nicht «Sein oder Nichtsein», sondern, «Was in aller Welt machen wir hier und wer sind wir eigentlich?» Die Hamlet-Geschichte wird aus einer anderen Perspektive erzählt. Mit Philosophie hat sie zu tun, die aber mit einem schrägen Humor einhergeht.
Gespielt wird ausdrucksstark und textsicher. Die Figuren überzeugen alle, überragend sind die jeweils drei Gildenstern und Rosenkranz-Paare. Das bedeutet, dass es die Hauptfiguren gleich dreimal gibt. Die Ablösung pro Paar von einem Akt zum nächsten ist spannend und bringt die Entwicklung und zunehmende Verwirrung von Rosenkranz und Gildenstern kraftvoll zur Geltung.
Ein ganzes Jahr lang wurde geprobt, das Stück gemeinsam mit den Lehrpersonen aus drei vorgeschlagenen Theaterstücken ausgesucht. Auch das Bühnenbild wurde selbst entworfen und umgesetzt.
Es spielen: Nadine Bircher, Sinan Bozai Rhea Brönnimann, Floris Brunner, Leticia Bryner, Anna Bühler, Alexandra Lanter, Jamy Knecht, Leana Kropf, Sophie Müller, Jelena Schenk, Naarah Scherz, Laura Stefania, Laura Stieglitz, Norina Strasse, Melanie Stuhlträger, Lex Thomi, Valerie Tobler, Timea Winkler, Anna Zimmermann
Musik: Leticia Bryner, Alexandra Lanter, Jamy Knecht, Leana Kropf, Jelena Schenk
Regie: Diana Huber, Lukas Hunziker
Musikalische Leitung: Ueli Hess
Illustration: Tobias Schropp
Aufführungen: Freitag, 27. März, Samstag, 28. März, Sonntag, 1. März, Montag, 2. März, Dienstag, 3. März (jeweils 19.30 Uhr, ausser Sonntag um 17 Uhr)
Spielort: Aula, Neues Gebäude Gymnasium Schadau
Reservationen online: www.güldenstern.ch, Ticketkauf nur vor Ort möglich.
Preise: 20 Franken: Erwachsene | Studierende / AHV: 15 Franken | Schüler:innen: 10.00 CHF
*Güldenstern wurde von den Theatermachenden in Gildenstern umbenannt