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	<title>Generationenforum Archives - UND Generationentandem</title>
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	<title>Generationenforum Archives - UND Generationentandem</title>
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		<title>Was unsere Gesellschaft zusammenhält</title>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 10:51:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2026 ist das internationale Jahr der Freiwilligenarbeit. Deshalb bildete das Generationenforum «Freiwilligenarbeit – was unsere Gesellschaft zusammenhält?» vom 14. Januar 2025 einen passenden Einstieg ins Jahr. Ohne freiwilliges Engagement wäre es auch nicht möglich, dass UND Generationentandem nach 15 Jahren noch besteht – heute mit rund 200 Freiwilligen. Auf dem Podium diskutierten vier Personen mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p></p>



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    <h4 class="mb-1">Das Generationenforum zum Nachschauen und Nachhören</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
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<p>2026 ist das internationale Jahr der Freiwilligenarbeit. Deshalb bildete das Generationenforum «Freiwilligenarbeit – was unsere Gesellschaft zusammenhält?» vom 14. Januar 2025 einen passenden Einstieg ins Jahr. Ohne freiwilliges Engagement wäre es auch nicht möglich, dass UND Generationentandem nach 15 Jahren noch besteht – heute mit rund 200 Freiwilligen.</p>



<p>Auf dem Podium diskutierten vier Personen mit unterschiedlichem Bezug zur Freiwilligenarbeit:<br><strong>François Höpflinger</strong>, Gerontologe;<br><strong>Ruedi Winkler</strong>, Vorstandsmitglied des Netzwerks Caring Communities Schweiz;<br><strong>Ursula Zybach</strong>, SP-Politikerin und Präsidentin von benevol Kanton Bern;<br><strong>Philippe Lindegger</strong>, Leiter der Abteilung Entlastung beim Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Bern.</p>



<p>Ergänzt wurde der Abend durch zwei persönliche Gespräche mit Ruth Gysel und Viktoria Kerber von UND Generationentandem.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Podium und Moderation des Generationenforums «Freiwilligenarbeit – was unsere Gesellschaft zusammenhält?»: Ruth Gysel, Viktoria Kerber, Philippe Lindegger, Peter Dolder, Ruedi Winkler, Ursula Zybach, François Höpflinger und Tabea Keller.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Erste Beobachtungen</strong></h3>



<p>Gleich zu Beginn fiel ein Satz, der den Abend prägte:<br>«Freiwilligenarbeit ist nicht nur ein Geben, sondern auch ein Nehmen.»</p>



<p>François Höpflinger sprach über Freiwilligenarbeit zwischen den Generationen und darüber, wie Engagement gelingt, ohne sich gegenseitig zu bevormunden. Schon als junger Mann war er freiwillig aktiv – unter anderem als Student für das Frauenstimmrecht.</p>



<p>Ruedi Winkler brachte die Perspektive der Nachbarschaftshilfe ein. Für ihn steht Freiwilligenarbeit dort, wo Menschen leben und sich im Alltag begegnen.</p>



<p>Ursula Zybach zeigte anhand eines persönlichen Beispiels, wie freiwilliges Engagement oft funktioniert: Man arbeitet miteinander, weil man gebraucht wird. Und plötzlich merkt man, dass man gar nicht weiss, wie die Person heisst, mit der man seit Stunden zusammenarbeitet. Das ist ihr beim Unspunnenfest passiert. Irgendwann fragte sie: «Wer bist du eigentlich?» <br>Bis heute steht sie mit dieser Person in Kontakt.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Ursula Zybach zeigte am Beispiel eines Einsatzes am Unspunnenfest, wie freiwilliges Engagement über gemeinsames Tun zu Begegnungen führt.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Philippe Lindegger schliesslich sprach aus Sicht des Roten Kreuzes – und als Vater. Freiwilligenarbeit, so seine Erfahrung, prägt nicht nur Organisationen, sondern auch Familienleben.</p>



<p>Diese unterschiedlichen Zugänge prägten die weitere Diskussion.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Freiwilligenarbeit heute</h3>



<p>Ruedi Winkler schilderte eine klare Beobachtung aus der Nachbarschaftshilfe:<br>«Die Leute wollen sich nicht mehr über eine längere Zeit verpflichten. Sie sind bereit, bei Projekten mitzumachen, wo sie wissen, es wird wieder fertig – oder einzuspringen, wo sie gebraucht werden.»</p>



<p>Während des Lockdowns waren viele Menschen engagiert. Die Erfahrung gefiel ihnen, sie wollten wieder helfen – aber nicht unbedingt Mitglieder werden.<br>«Die Zugewandten sind fast aktiver als die Mitglieder.»<br>Wenn es jedoch um regelmässige Einsätze gehe, etwa wöchentliche Besuche bei einer älteren Person, beschränke sich die Bereitschaft oft auf einige Monate.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Für Ruedi Winkler beginnt gesellschaftlicher Zusammenhalt dort, wo Menschen sich im Alltag begegnen – in der Nachbarschaft und im eigenen Lebensraum.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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    </figure>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>«Die Leute wollen sich nicht mehr über eine längere Zeit verpflichten. Sie sind bereit, bei Projekten mitzumachen – oder einzuspringen, wo sie gebraucht werden.»</p>
        
            <cite class="quote-author">Ruedi Winkler</cite>
    </blockquote>


<p>Ruedi Winkler verwies dabei auf den Freiwilligenmonitor: Die Bereitschaft zur Freiwilligenarbeit habe nicht abgenommen – auch nicht bei jungen Menschen.</p>



<p>François Höpflinger stimmte zu:<br>«Man merkt, die Leute wollen selbst bestimmen. Die Senior:innen wollen nicht <em>Pro Senectute</em>, sondern <em>Con Senectute</em> – mit den Senior:innen etwas machen.»</p>



<p>Er wies auch auf mögliche Spannungen hin:<br>«Man hat sehr viele Leute, junge wie alte, die sehr gut ausgebildet sind und über gewisse Gebiete mehr wissen als die Fachleute, die es organisieren. Wenn die Organisation weniger weiss als die Freiwilligen, dann hat man ein Problem.»<br>Besonders dann, wenn Strukturen nicht an moderne Bedürfnisse angepasst seien.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Peter Dolder moderierte das Gespräch mit den vier Podiumsgästen und strukturierte die Diskussion über Wandel und Bedeutung der Freiwilligenarbeit gekonnt und verständlich.</div>
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<p>Auch aus Sicht einer grossen Organisation bestätigte Philippe Lindegger diese Beobachtungen:<br>«Leute wollen spontan und projektbezogen Einsatz leisten. Gleichzeitig brauchen wir Unterstützungen, die eine gewisse Konstanz haben – gerade mit Blick auf das Älterwerden.»</p>


<figure id="image-caption-block_de109251114f45a59f1a7d5c126d7fd3" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
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                    <div class="image-description text-start">Für Philippe Lindegger braucht freiwilliges Engagement Flexibilität – aber auch Strukturen, die Verlässlichkeit ermöglichen.</div>
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            </figcaption>
    </figure>



<p>Das Rote Kreuz bietet Ausbildungen für Freiwillige an, damit Begleitungen fachlich gut abgesichert sind. Gleichzeitig verändern sich auch die Formen des Engagements. Philippe Lindegger erwähnte, dass in den USA ein Teil der Freiwilligenarbeit bereits hybrid oder digital geleistet werde.<br>«Für die Jungen ist auch wichtig, wie ein Verein auftritt. Es muss zumindest eine Webseite haben. Man muss sie auf verschiedenen Kanälen ansprechen.»</p>



<p>Ursula Zybach erklärte die Rolle von benevol Kanton Bern, das Organisationen berät.<br>«Wie kann man es attraktiver gestalten? Welche Möglichkeiten gibt es?»<br>Gerade kleine Organisationen ohne eigene Webseite könnten über Plattformen wie benevol Jobs sichtbar werden.</p>



<p>François Höpflinger brachte an dieser Stelle Kritik an:<br>«Viele langjährige Vereine haben Mühe, neue Leute aufzunehmen. Ideen von Jüngeren werden blockiert – und dann kommen sie nicht mehr.»<br>Zudem sei klar:<br>«Dass man Freiwilligenarbeit gratis fördern kann, ist eine Illusion. Eine Organisation braucht mindestens 40 bis 60 Stellenprozente, oft mehr.»</p>


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                    <div class="image-description text-start">Ruth Gysel engagiert sich freiwillig, weil ihr die Aufgabe und die Menschen wichtig sind – und weil sie dabei neugierig bleibt.</div>
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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Ruth Gysel: «Es hält mich nicht jung – aber neugierig»</h4>
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        </div>
        
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            <div class="toggle-content">
                <p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Ruth Gysel ist pensioniert und engagiert sich beim UND Generationentandem und im Sensorium Rüttihubelbad.<br />
«Die Freiwilligenarbeit macht mir einfach Freude.»<br />
Wichtig ist ihr, dass nicht nur die Aufgabe, sondern auch die Menschen passen.<br />
«Ich bekomme Einblicke in Sachen, die ich sonst nie erleben würde.»</p>
<p><!-- /wp:paragraph --> <!-- wp:paragraph --></p>
<p>Das Sensorium beschreibt sie als Erfahrungsfeld der Sinne.<br />
«Ich finde es einfach spannend, was wir alles mit unseren Sinnen machen.»<br />
Zudem werden die Freiwilligen geschult – etwa zur Besucher:innenbegleitung und zu den Hintergründen der Stationen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --> <!-- wp:paragraph --></p>
<p>Schon früher engagierte sich Ruth Gysel freiwillig, etwa im Berufscoaching beim BIZ. Auch dort war Ausbildung zentral.<br />
Die grösste Herausforderung sieht sie in der Rollenklärung:<br />
«Immer wieder herauszufinden, welche Rolle ich habe.»</p>
<p><!-- /wp:paragraph --> <!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wertschätzung erlebt sie nicht über Geschenke, sondern im Alltag – im Gespräch, im Miteinander, im Dazugehören.<br />
«Man merkt Anerkennung an kleinen Sachen, zum Beispiel an einem Blick.»<br />
Durch ihr Engagement bleibt sie «flexibel, reflektiert und neugierig».</p>
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        </div>
    </div>
</div>

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                    <div class="image-description text-start">Tabea Keller führte durch die persönlichen Gespräche mit engagierten Freiwilligen und gab individuellen Erfahrungen Raum.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Freiwilligenarbeit als gesellschaftliches Bindeglied</h3>



<p>François Höpflinger lenkte den Blick darauf, dass Freiwilligenarbeit sozialen Zusammenhalt stärken kann – aber nicht automatisch. Gerade dort, wo unterschiedliche Generationen, Haltungen und Lebenswelten aufeinandertreffen, entstünden Spannungsfelder.<br>«Freiwilligenarbeit kann auch als Störfaktor wahrgenommen werden. Das wird oft unterschätzt.»<br>Gerade deshalb brauche es in vielen Projekten Moderation und fachliche Begleitung.</p>



<p>Im Kontext von Alter sagte er:<br>«Senior:innengruppen funktionieren gut untereinander. Aber im Kontakt mit Jüngeren braucht es Zurückhaltung. Ältere Menschen überschätzen dabei oft den Wert ihrer eigenen Erfahrung – dann entsteht kein Austausch.»</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>«Ältere Menschen überschätzen dabei oft den Wert ihrer eigenen Erfahrung.»</p>
        
            <cite class="quote-author">François Höpflinger</cite>
    </blockquote>


<p>Gleichzeitig widersprach François Höpflinger der verbreiteten These, sozialer Zusammenhalt nehme grundsätzlich ab. «Beziehungen zwischen Grosseltern und Enkelkindern oder in Nachbarschaften sind nicht schlechter geworden, zum Teil sogar besser.»<br>Kritisch beurteilte er jedoch die geringe Einbindung von Menschen mit Migrationserfahrung – ein blinder Fleck, wenn es um gesellschaftlichen Zusammenhalt gehe.</p>


<figure id="image-caption-block_1c59807e61307081ff3b6de23134735a" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">François Höpflinger lenkte den Blick auf Spannungen in der Freiwilligenarbeit zwischen Erfahrung, Vielfalt und Beteiligung.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Ruedi Winkler weitete den Blick auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die Zusammenhalt fördern oder behindern können. Er sprach aus eigener Erfahrung aus Landwirtschaft, Wirtschaft und Freiwilligenarbeit:<br>«Es gibt unterschiedliche Arten des Denkens – und diese prallen oft aufeinander.»<br>Besonders kritisch äusserte er sich zur wirtschaftlichen Entwicklung:<br>«Es gab einmal eine soziale Marktwirtschaft. Davon redet heute niemand mehr.»</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>«Menschen, die sich freiwillig engagieren, sind oft besser ausgebildet, eher privilegiert – und vor allem Frauen.»</p>
        
            <cite class="quote-author">Ruedi Winkler</cite>
    </blockquote>


<p>Zugleich wies Ruedi Winkler auf ein Ungleichgewicht hin:<br>«Menschen, die sich freiwillig engagieren, sind oft besser ausgebildet, eher privilegiert – und vor allem Frauen.» Freiwilligenarbeit sei wertvoll, werde aber problematisch, wenn sie nur bestimmten Gruppen offenstehe. «Wenn wirtschaftliches Handeln nur dem Geld folgt, geraten Menschen unter Druck.»</p>



<p>Ursula Zybach setzte zum Schluss einen klaren Rahmen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt:<br>Freiwilligenarbeit dürfe bezahlte Arbeit nicht ersetzen. Diese Abgrenzung sei notwendig, um Ausbeutung zu verhindern und Solidarität nicht zu untergraben.</p>


<figure id="image-caption-block_6c1cf00e14236b3faa0083c5719cdb10" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Viktoria Kerber zeigte, wie freiwilliges Engagement helfen kann, an einem neuen Ort anzukommen – oft über kleine, zufällige Begegnungen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Viktoria Kerber: Viktoria: «Wir machen es zusammen»</h4>
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            <div class="toggle-content">
                <p><!-- wp:paragraph --></p>
<p data-start="263" data-end="386">Viktoria Kerber kam zu UND Generationentandem, als sie neu nach Thun zog.<br data-start="341" data-end="344" />«Ich realisierte: Ich kenne hier niemand.»</p>
<p data-start="388" data-end="590">Freiwilliges Engagement kannte sie bereits aus früheren Stationen in Bulgarien und Deutschland. Als sie einen Artikel über UND Generationentandem las, füllte sie das Kontaktformular aus – und blieb.</p>
<p data-start="592" data-end="912">Was ihr beim Ankommen besonders half, waren kleine, zufällige Begegnungen. Einmal traf sie bei einem Spaziergang zwei Personen von UND Generationentandem. Man blieb kurz stehen, wechselte ein paar Worte, ging weiter.<br data-start="812" data-end="815" />«Wenn man jemanden trifft und sagen kann: Hallo, wie geht es dir? – das macht einen Unterschied.»</p>
<p data-start="914" data-end="1063">Es seien genau diese kurzen Momente gewesen, die ihr das Gefühl gaben, dazuzugehören. Nicht organisiert, nicht geplant, sondern nebenbei – unterwegs.</p>
<p data-start="1065" data-end="1358">Gleichzeitig spricht Viktoria offen über die Voraussetzungen für freiwilliges Engagement.<br data-start="1154" data-end="1157" />«Das grösste Problem ist die Zeit.»<br data-start="1192" data-end="1195" />In ihrem Beruf als wissenschaftliche Mitarbeiterin funktioniere es gut, andere hätten deutlich weniger Spielraum – insbesondere Menschen zwischen 30 und 50 Jahren.</p>
<p data-start="1360" data-end="1611">Besonders schätzt sie ihr Engagement bei UND Generationentandem, weil sie dort Erfahrungen machen kann, die nichts mit ihrer Berufsarbeit zu tun haben.<br data-start="1515" data-end="1518" />«Gastro-Erfahrungen zum Beispiel – das klingt nicht so spannend, aber es ist total spannend.»</p>
<p data-start="1613" data-end="1869">Was sie bei UND Generationentandem besonders hervorhebt, ist der gemeinsame Ansatz:<br data-start="1700" data-end="1703" />«Wir machen nicht etwas für die andere Generation, wir machen zusammen etwas.»<br data-start="1781" data-end="1784" />Der Austausch helfe auch, Dinge zu relativieren. «Irgendwann relativiert sich alles.»</p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>

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<h3 class="wp-block-heading">Die Zukunft der Freiwilligenarbeit</h3>



<p>Zum Schluss wurde der Blick nach vorne gerichtet. Mehrere Stimmen gingen davon aus, dass Freiwilligenarbeit eher an Bedeutung gewinnen wird. Gleichzeitig wurde der Begriff selbst hinterfragt.<br>François Höpflinger berichtete von Gesprächen mit Jugendlichen, die Graffiti machen: Sie würden ihr Engagement kaum als Freiwilligenarbeit bezeichnen.<br>Stattdessen schlug er vor, stärker von sozialem Engagement zu sprechen.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Im Gespräch über Wandel und Spannungsfelder der Freiwilligenarbeit: Ruedi Winkler und François Höpflinger.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Ein zentrales Thema blieb die Finanzierung. Nachbarschaftshilfen hätten kaum Mittel, gleichzeitig brauche es professionelle Begleitung. Viele Gemeinden hätten kein festes Budget für soziale Beziehungen.<br>Mehrmals fiel ein Wunsch, der den Abend zusammenfasste:<br>mehr Partizipation – und mehr Vertrauen ineinander.</p>


<figure id="image-caption-block_165bece53c9f81b69878887c185a9349" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Das Generationenforum brachte rund 35 Besucher:innen zusammen, die sich für Fragen rund um Freiwilligenarbeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt interessierten.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Was bleibt. </h3>



<p>Das Generationenforum zeigte: Freiwilligenarbeit ist in der Schweiz breit verankert, verändert sich jedoch. Engagement wird flexibler, Strukturen stehen unter Druck. Wenn diese Entwicklung nicht aufgefangen wird, gerät ein zentrales Element des gesellschaftlichen Zusammenhalts ins Wanken. Gleichzeitig bleibt freiwilliges Engagement zentral für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Damit es tragfähig bleibt, braucht es Anerkennung, Ressourcen und Offenheit für neue Formen.</p>



<p>Offen bleibt, wie die Gesellschaft künftig Verantwortung verteilt – zwischen Staat, Organisationen und den Menschen selbst.</p>
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	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/freiwilligenarbeit-was-unsere-gesellschaft-zusammenhaelt/">Was unsere Gesellschaft zusammenhält</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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		<title>Trauer sichtbar machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Generationenforum «Thun und der Tod» vom Mittwoch, 19. November 2025 widmete sich einem Thema, das viele meiden – und zugleich alle betrifft. Der Abend, organisiert und moderiert von Anna Zimmermann (18), führte eindrücklich vor Augen, wie vielfältig und kraftvoll der Umgang mit Sterben und Trauer sein kann. Gleich zu Beginn stand der Gedanke im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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    <h4 class="mb-1">Thun und der Tod: das Generationentandem zum Nachschauen und -hören</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
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            </a>
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</div> 


<p>Das Generationenforum «Thun und der Tod» vom Mittwoch, 19. November 2025 widmete sich einem Thema, das viele meiden – und zugleich alle betrifft. Der Abend, organisiert und moderiert von Anna Zimmermann (18), führte eindrücklich vor Augen, wie vielfältig und kraftvoll der Umgang mit Sterben und Trauer sein kann.</p>


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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Heiner Bregulla führte mit historischen Perspektiven ins Thema ein.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Gleich zu Beginn stand der Gedanke im Raum, dass alles Leben vergänglich ist:<br>«Alles hat einen Anfang und ein Ende.»<br>«Im Frühling spriessen Blumen.»<br>«Im Herbst fallen Blätter.»<br>Ein Kreislauf, der uns daran erinnert, dass auch unser eigenes Dasein einem Rhythmus folgt.</p>


<figure id="image-caption-block_34814a18aa2e4a69576fe8ae1fc249eb" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Anna Zimmermann, hier im Austausch mit Kathrin Häberli, moderierte das Generationenforum und führte durch den Abend.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Der Bestatter: Vertrauen und Verantwortung</h3>



<p>Bestatter Fabian Trüssel gewährte einen seltenen Einblick in einen Beruf, der rund um die Uhr Nähe erfordert: «Mein Beruf ist für mich … ein Geschenk.»</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>«Es gibt nichts Schwierigeres, als wenn niemand weiss, was sich jemand gewünscht hätte.»</p>
        
            <cite class="quote-author">Fabian Trüssel</cite>
    </blockquote>


<p>Er erzählte von nächtlichen Anrufen, stillen Wohnzimmern und Gesprächen, in denen Familien inmitten des Schmerzes Entscheidungen treffen müssen. Besonders wichtig seien geklärte Wünsche der Verstorbenen – nicht nur, um Streit zu verhindern, sondern um Angehörigen Last abzunehmen:<br>«Es gibt nichts Schwierigeres, als wenn niemand weiss, was sich jemand gewünscht hätte.»</p>


<figure id="image-caption-block_1c686927270bcbf3b5abeb9f6046c172" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Bestatter Fabian Trüssel gab Einblicke in die praktische und emotionale Realität seines Berufs.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Die Pfarrerin: Geschichten eines Lebens</h3>



<p>Pfarrerin und Ritualbegleiterin Uta Ungerer nahm das Publikum mit zu Abschieden im Wald, am Thunersee, in Dorfkirchen und stillen Wohnzimmern. Für sie steht immer der Mensch im Zentrum: «Jede Trauerfeier ist für mich eine Feier vom Leben.»<br>Ob Rap in einer tausendjährigen Kirche oder leises Flötenspiel am Ufer – jede Geschichte, jede Biografie verlangt nach einer eigenen Form.</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>«Jede Trauerfeier ist für mich eine Feier vom Leben.»</p>
        
            <cite class="quote-author">Uta Ungerer</cite>
    </blockquote>

<figure id="image-caption-block_d8c0afc3277b7a8826cb944f26373aea" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Pfarrerin und Ritualbegleiterin Uta Ungerer sprach über individuelle Abschiedsrituale.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Sie sprach auch über die Bedeutung der Stille:<br>«In jeder Feier gibt es einen Moment von Stille. Den lasse ich mir nicht nehmen.»<br>In dieser Stille könne man innerlich «Danke» sagen, aber auch: «Hey, das war nicht gut.»</p>



<p>Besonders eindrücklich war ihr Blick auf das Unaussprechliche:<br>«Manchmal frage ich beim Schreiben den Verstorbenen selber nach: Habe ich das richtig verstanden?»</p>


<figure id="image-caption-block_271d4e2e060098226c3590c48dc80fa3" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Die Hang-Musik von Uta Ungerer begleitete das Forum mit klaren Tönen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Die Trauerbegleiterin: Raum für Kinder und Jugendliche</h3>



<p>Trauerbegleiterin Kathrin Häberli zeigte auf, wie existenziell wichtig geschützte Orte für junge Menschen sind, die einen Verlust erlebt haben. In Gruppen, beim Zusammensein im Freien, im gemeinsamen Gespräch entsteht Verbundenheit:<br>«Austausch für Kinder, aber auch für Erwachsene, die Ähnliches erleben, kann sehr wertvoll, tröstlich und mutmachend sein.»</p>


<figure id="image-caption-block_0cdf8a640ef1ad4725aa7f956829f1db" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Trauerbegleiterin Kathrin Häberli berichtete aus ihrer Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Ihr Wunsch an die Gesellschaft ist schlicht und klar:<br>«Wir dürfen Menschen in Trauer nicht allein lassen.»<br>Und: «Es reicht nicht zu sagen: Meldet euch. Es ist an uns, auf Menschen in Trauer zuzugehen.»</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was vom Abend bleibt</h3>



<p>Das Generationenforum zeigte, dass der Tod nicht das Ende der Beziehungen ist – und dass Trauer Raum, Zeit und Menschen braucht, die bereit sind hinzusehen.</p>



<p>Vielleicht fasst ein Satz aus dem Abend die Essenz am besten zusammen:<br>«Trauer gehört zum Leben und ist eine unserer ursprünglichsten Emotionen.»</p>


<figure id="image-caption-block_9c94878dfbe77c23d030ddd5e73f4274" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">«Trauer braucht Raum» – Besucher:innen im offenen Austausch während des Forums.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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                    <div class="image-description text-start">Gespräche in der Runde: Besucher:innen teilen Gedanken und Fragen zum Thema Tod.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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		<title>Inklusion – mehr Vision als Wirklichkeit?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2025 15:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>«Arbeitsmarkt für alle – Utopie oder Realität?» – unter dieser Leitfrage fand am 27. August 2025 das dritte Generationenforum des Jahres statt. Austragungsort war die Stiftung TRANSfair in Thun, selbst ein zentraler Akteur der Arbeitsintegration. Der Rahmen hätte also kaum passender sein können. Es war ein Abend voller engagierter Stimmen und offener Gespräche – getragen [&#8230;]</p>
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    <h4 class="mb-1">Inklusion – mehr Vision als Wirklichkeit?</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
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</div> 


<p>«Arbeitsmarkt für alle – Utopie oder Realität?» – unter dieser Leitfrage fand am 27. August 2025 das dritte Generationenforum des Jahres statt. Austragungsort war die Stiftung TRANSfair in Thun, selbst ein zentraler Akteur der Arbeitsintegration. Der Rahmen hätte also kaum passender sein können. Es war ein Abend voller engagierter Stimmen und offener Gespräche – getragen von einer Atmosphäre, die kritisch nachfragte und zugleich ermutigende Perspektiven eröffnete.</p>



<p>Seit der Ratifizierung der UNO-Behindertenrechtskonvention durch die Schweiz im Jahr 2014 steht das Ziel klar: Alle Menschen sollen Zugang zu Arbeit, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe haben. Doch wie weit ist man davon entfernt? Die Diskussion auf dem Podium – moderiert von Tabea Keller (26), die klug nachhakte und den Abend in ruhiger Klarheit führte – machte deutlich: Zwischen Anspruch und Realität klafft eine Lücke.</p>



<p>Auf dem Podium standen&nbsp;<strong>Claudia Hirsig</strong>&nbsp;(Unternehmerin),&nbsp;<strong>Sabine Anthon</strong>&nbsp;(Jobcoach bei TRANSfair),&nbsp;<strong>Fabienne Marques</strong>&nbsp;(Blindspot) und&nbsp;<strong>Marc Vogt</strong>&nbsp;(IV). Ergänzt wurde die Runde durch zwei persönliche Gespräche mit&nbsp;<strong>Marc Sommer</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Jennifer Ritschard</strong>, die offen von ihrem Weg zurück ins Berufsleben erzählten.</p>



<p>Das Gespräch zeigte, wie vielschichtig das Thema ist: Die IV denkt in Prozessen und Taggeldern, TRANSfair in Trainingsfeldern für Belastbarkeit, Blindspot in innovativen Settings – und die Wirtschaft in Rentabilität.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Arbeit – mehr als Geld</h3>



<p>Immer wieder betonten die Gäste: Arbeit ist mehr als Broterwerb. Sie strukturiert den Alltag, stiftet Sinn und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe. Doch nicht alle können die Leistungserwartungen des ersten Arbeitsmarktes erfüllen.<br></p>


<figure id="image-caption-block_70c1d2e7ccca1829ef604e675dba5be9" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Ein Trainingscamp für Belastbarkeit: So beschrieb Jobcoach Sabine Anthon den zweiten Arbeitsmarkt.</div>
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            </figcaption>
    </figure>



<p>Dafür existiert der zweite Arbeitsmarkt – ein geschützter Rahmen, in dem Menschen ihre Belastbarkeit langsam wieder aufbauen. «Es ist ein Trainingscamp», sagt Sabine Anthon. Die Erfolge sind sichtbar, aber der Druck auch: Innerhalb weniger Monate muss geklärt werden, ob jemand wieder in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unternehmerin zwischen Chance und Grenze</h3>



<p>Claudia Hirsig nimmt seit Jahren Praktikant:innen aus Integrationsprogrammen auf. Für sie ist klar: Alle werden gleich behandelt. Doch sie verschweigt nicht die Schwierigkeiten: Wenn in einem kleinen Team mehrere Personen gleichzeitig ausfallen, geraten Abläufe ins Stocken. «Das geht einfach nicht», sagt sie ehrlich.</p>



<p>Ihr Befund ist klar: Die Wirtschaft nimmt die Verantwortung zu wenig wahr – nicht aus bösem Willen, sondern weil Berührungspunkte fehlen. Viele Unternehmer:innen – und auch die Gesellschaft insgesamt – wissen kaum, dass es neben dem klassischen Arbeitsmarkt alternative Modelle gibt.</p>


<figure id="image-caption-block_bdf773ed213bc8cb37ac2343d8f37623" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">«Es kann uns allen passieren»: Mit diesem Satz unterstrich Unternehmerin Claudia Hirsig, warum Inklusion alle betrifft. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Trotz aller Schwierigkeiten plädiert Claudia Hirsig für Pragmatismus: «Es kann uns allen passieren», sagt sie – und erinnert daran, dass nur dort etwas entsteht, wo auch gehandelt wird. «Wenn man nichts macht, passiert auch nichts.»</p>



<h3 class="wp-block-heading">Blindspot – ein anderer Ansatz</h3>



<p>Fabienne Marques stellte Blindspot vor, eine Stiftung, die Gastronomiebetriebe mit inklusiven Teams führt. Ihr Ansatz: Leistung wird nicht individuell gemessen, sondern im Team. «Das Team muss 100 Prozent bringen – nicht jede einzelne Person», erklärte sie.</p>



<p>Das Modell schafft ein besonderes Arbeitsklima: Vielfalt wird zur Stärke, Unterschiede ergänzen sich. Gerade für Menschen mit kognitiven Einschränkungen eröffnet es Chancen, die sie im regulären Arbeitsmarkt kaum hätten. Und auch bei psychischen Erkrankungen zeigt sich: Mit den richtigen Strukturen, Coaches und Offenheit sind Wege möglich, die sonst schnell verbaut wären.</p>


<figure id="image-caption-block_4f59804a0a30bcd170a014683aa452c9" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="563" height="1024" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2025/09/25-08-27-Generationenforum-Inklusiver-Arbeitsmarkt-Hans-Peter-Rub-5-563x1024-1.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-132732" data-title="Vielfalt als Stärke: Fabienne Marques stellte das Teamprinzip von Blindspot vor.  | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Vielfalt als Stärke: Fabienne Marques stellte das Teamprinzip von Blindspot vor. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Fabienne Marques’ Fazit: Inklusion braucht nicht nur guten Willen, sondern Rahmenbedingungen, die sie ermöglichen. Blindspot zeigt, dass solche Strukturen machbar sind – wenn der Mut da ist, neue Wege zu gehen.</p>



<style>
    /* Default typography for toggle box (header etc.) */
    .toggle-box-block {
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    /* Toggle content typography: Crimson Text Regular */
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        font-family: 'Crimson Text', serif !important;
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    }

    /* Header & content alignment (same left padding, baseline) */
    .toggle-box-block .toggle-header {
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    }
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    /* Content: override big article typography only inside toggle */
    .toggle-box-block .toggle-content,
    .toggle-box-block .toggle-content p,
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        /* Match article content typography scale (assets/scss/components/_contents.scss) */
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            line-height: 1.8;
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    @media (max-width: 576px) {
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        /* Make the box feel wider on small screens */
        .toggle-box-block .toggle-header {
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<div class="toggle-box-container mt-3">
    <div id="toggle-box-block_021486d0e1af01a7bcba2fb9b53874f0" class="toggle-box-block mb-3 bg-light">
        <div class="toggle-header d-flex flex-row align-items-baseline justify-content-between"
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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">UND Generationentandem – Inklusion im Alltag</h4>
            <i class="toggle-icon bi text-dark bi-chevron-down"></i>
        </div>
        
        <div id="toggle-content-block_021486d0e1af01a7bcba2fb9b53874f0" class="toggle-content-wrapper collapse ">
            <div class="toggle-content">
                <p>Während auf dem Podium viel von Strukturen und Prozessen die Rede war, lebt UND Generationentandem einen unkomplizierteren Ansatz: Arbeitsintegration nicht im «ersten» oder «zweiten» Arbeitsmarkt, sondern direkt im Verein.</p>
<p>In Zusammenarbeit mit Institutionen wie der SILEA beschäftigt der Verein Menschen mit Behinderungen – drei im Büro, zwei bis fünf in der Gastronomie des Begegnungszentrums. Nicht die Einzelne muss 100 Prozent leisten, sondern das Team als Ganzes – ein Grundsatz, den UND Generationentandem mit Blindspot teilt.</p>
<p>Das Besondere: Hier zählt weniger die strenge Leistungsmessung als die soziale Teilhabe. Menschen arbeiten so, wie es für sie passt – nach ihren Fähigkeiten, ihrem Tempo und ihren Interessen. Kooperationen mit grösseren Institutionen tragen gewisse Kosten, doch das Grundprinzip bleibt: Arbeit als Teilhabe, nicht als Leistungsnachweis.</p>
<div id="mttContainer" class="notranslate" style="transform: translate(170px, 284px);" aria-expanded="true">
<div id="tippy-1" style="z-index: 100000200; visibility: visible; position: absolute; inset: auto auto 0px 0px; margin: 0px; transform: translate(347px, -20px);" data-tippy-root="">
<div class="tippy-box" style="max-width: 350px; transition-duration: 300ms;" tabindex="-1" role="mtttooltip" data-state="visible" data-theme="custom" data-animation="fade" data-placement="top">
<div class="tippy-content" style="transition-duration: 300ms;" data-state="visible"><span dir="ltr">Daha büyük kurumlarla işbirliği belirli maliyetlere sahiptir, ancak temel ilke devam etmektedir: performans kanıtı olarak değil, katılım olarak çalışın.</span></div>
<div class="tippy-arrow" style="position: absolute; left: 0px; transform: translate(144px, 0px);"></div>
</div>
</div>
</div>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>

<script>
document.addEventListener('DOMContentLoaded', function() {
    // First, check if elements exist
    const toggleBox = document.getElementById('toggle-box-block_021486d0e1af01a7bcba2fb9b53874f0');
    if (!toggleBox) return;
    
    const toggleHeader = toggleBox.querySelector('.toggle-header');
    const toggleIcon = toggleHeader ? toggleHeader.querySelector('.toggle-icon') : null;
    const toggleContent = document.getElementById('toggle-content-block_021486d0e1af01a7bcba2fb9b53874f0');
    
    // If required elements are missing, stop processing
    if (!toggleHeader || !toggleIcon || !toggleContent) return;
    
    // Listen to Bootstrap collapse events
    toggleContent.addEventListener('show.bs.collapse', function () {
        toggleIcon.classList.replace('bi-chevron-down', 'bi-chevron-up');
        // Remove collapse animation
        toggleContent.style.transition = 'none';
    });
    
    toggleContent.addEventListener('hide.bs.collapse', function () {
        toggleIcon.classList.replace('bi-chevron-up', 'bi-chevron-down');
        // Remove collapse animation
        toggleContent.style.transition = 'none';
    });
});
</script>
 


<h3 class="wp-block-heading">Wenn Betroffene selbst erzählen</h3>



<p>Am stärksten wurde der Abend dort, wo nicht über Betroffene gesprochen wurde, sondern wo sie selbst zu Wort kamen. Die beiden 1:1-Gespräche mit Marc Sommer und Jennifer Ritschard machten greifbar, wie komplex, aber auch möglich ein Weg zurück ins Arbeitsleben sein kann.</p>



<style>
    /* Default typography for toggle box (header etc.) */
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        font-family: 'Crimson Text', serif !important;
        font-weight: 400;
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    /* Header & content alignment (same left padding, baseline) */
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    /* Content: override big article typography only inside toggle */
    .toggle-box-block .toggle-content,
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        /* Make the box feel wider on small screens */
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</style>

<div class="toggle-box-container mt-3">
    <div id="toggle-box-block_6f6272bbdd58fd97e5ec6b828abf6dfc" class="toggle-box-block mb-3 bg-light">
        <div class="toggle-header d-flex flex-row align-items-baseline justify-content-between"
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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Marc Sommer – «Von 20 Prozent zurück ins Leben»</h4>
            <i class="toggle-icon bi text-dark bi-chevron-up"></i>
        </div>
        
        <div id="toggle-content-block_6f6272bbdd58fd97e5ec6b828abf6dfc" class="toggle-content-wrapper collapse show">
            <div class="toggle-content">
                <p>Ein Nervenzusammenbruch riss den gelernten Konditor und Versicherungsberater aus seinem Alltag. Bei TRANSfair begann er mit einem Arbeitspensum von 20 Prozent: zwei Stunden am Morgen, danach völlige Erschöpfung. Schritt für Schritt baute er sich wieder auf. Heute arbeitet er beim Bundesamt für Zivildienst. Seine wichtigste Erkenntnis: «Sie sind nicht deine Gegner, sie sind deine Freunde» – über Coaches, Fachleute und Familie, die ihn getragen haben.</p>
<div id="mttContainer" class="notranslate" style="transform: translate(20px, 60px);" aria-expanded="true">
<div id="tippy-1" style="z-index: 100000200; visibility: visible; position: absolute; inset: 0px auto auto 0px; margin: 0px; transform: translate(485px, 20px);" data-tippy-root="">
<div class="tippy-box" style="max-width: 350px; transition-duration: 300ms;" tabindex="-1" role="mtttooltip" data-state="visible" data-theme="custom" data-animation="fade" data-placement="bottom">
<div class="tippy-content" style="transition-duration: 300ms;" data-state="visible"><span dir="ltr">Sinir arızası, eğitimli şekerlemeyi ve sigorta danışmanını günlük yaşamından yırttı.</span></div>
<div class="tippy-arrow" style="position: absolute; left: 0px; transform: translate(6px, 0px);"></div>
</div>
</div>
</div>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>

<script>
document.addEventListener('DOMContentLoaded', function() {
    // First, check if elements exist
    const toggleBox = document.getElementById('toggle-box-block_6f6272bbdd58fd97e5ec6b828abf6dfc');
    if (!toggleBox) return;
    
    const toggleHeader = toggleBox.querySelector('.toggle-header');
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    const toggleContent = document.getElementById('toggle-content-block_6f6272bbdd58fd97e5ec6b828abf6dfc');
    
    // If required elements are missing, stop processing
    if (!toggleHeader || !toggleIcon || !toggleContent) return;
    
    // Listen to Bootstrap collapse events
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        // Remove collapse animation
        toggleContent.style.transition = 'none';
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    toggleContent.addEventListener('hide.bs.collapse', function () {
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        // Remove collapse animation
        toggleContent.style.transition = 'none';
    });
});
</script>
 

<figure id="image-caption-block_0271a88707d922ceaba71266c8b4c8fc" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="700" height="479" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2025/09/25-08-27-Generationenforum-Inklusiver-Arbeitsmarkt-Hans-Peter-Rub-4-700x479-1.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-132732" data-title="«Von 20 Prozent zurück ins Leben»: Marc Sommer schilderte, wie er sich nach einem Zusammenbruch Schritt für Schritt wieder aufbaute.  | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">«Von 20 Prozent zurück ins Leben»: Marc Sommer schilderte, wie er sich nach einem Zusammenbruch Schritt für Schritt wieder aufbaute. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<style>
    /* Default typography for toggle box (header etc.) */
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<div class="toggle-box-container mt-3">
    <div id="toggle-box-block_cc8f9ab1ecaae1bd2bab464f45591398" class="toggle-box-block mb-3 bg-light">
        <div class="toggle-header d-flex flex-row align-items-baseline justify-content-between"
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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Jennifer Ritschard – «Früher dachte ich schwarz-weiss – heute erlaube ich mir Abstufungen»</h4>
            <i class="toggle-icon bi text-dark bi-chevron-up"></i>
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            <div class="toggle-content">
                <p>Auch Jennifer Ritschard, Sozialpädagogin, erlebte eine tiefe Krise. Nach einer Erschöpfungsdepression, Klinik und Tagesklinik wagte sie bewusst den Einstieg im zweiten Arbeitsmarkt. Über den Gartenbau fand sie Schritt für Schritt zurück in den sozialen Bereich – heute ist sie Jobcoach bei Avantos. Ihr grösster Lernschritt: den Perfektionismus loszulassen und Zwischentöne zuzulassen. «Früher dachte ich schwarz-weiss – heute erlaube ich mir Abstufungen», sagte sie.</p>
<p>&nbsp;</p>
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Offene Worte: Jennifer Ritschard erzählte im Gespräch mit Fritz Zurflüh von ihrem Weg zurück ins Arbeitsleben. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Der Weg zurück in den Arbeitsmarkt – typische Schritte</h4>
            <i class="toggle-icon bi text-dark bi-chevron-up"></i>
        </div>
        
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            <div class="toggle-content">
                <p><strong>Krise und Unterbruch</strong><br />
Eine gesundheitliche oder psychische Belastung macht die bisherige Arbeit unmöglich.<br />
<strong>Anmeldung bei der IV</strong><br />
Betroffene oder Arbeitgeber:innen melden sich. Die IV prüft Möglichkeiten der Frühintervention<br />
<strong>Integrationsmassnahmen</strong><br />
Einstieg in ein geschütztes Setting (zum Beispiel: TRANSfair), oft mit reduziertem Pensum und klarer Struktur.<br />
<strong>Aufbauphase</strong><br />
Schrittweise Steigerung des Pensums, begleitet durch Coaching und wöchentliche Standortgespräche.<br />
<strong>Praktika und Erprobung</strong><br />
Ausprobieren verschiedener Tätigkeiten, um Stärken und Grenzen zu erkennen.<br />
<strong>Zielvereinbarung</strong><br />
Zusammen mit IV und Jobcoach wird festgelegt, ob eine Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt realistisch ist.<br />
<strong>Anschlusslösung</strong><br />
Gelingt der Einstieg, erfolgt die Anstellung im ersten Arbeitsmarkt – manchmal direkt, manchmal über Zwischenstationen.<br />
<strong>Wenn es nicht reicht</strong><br />
Bleiben gesundheitliche Einschränkungen, kann eine IV-Rente oder eine langfristige Tätigkeit im zweiten Arbeitsmarkt die Lösung sein.</p>
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<div class="tippy-content" style="transition-duration: 300ms;" data-state="visible"><span dir="ltr">Sağlık kısıtlamaları devam ederse, ikinci işgücü piyasasında bir IV emeklilik veya uzun vadeli faaliyet çözüm olabilir.</span></div>
<div class="tippy-arrow" style="position: absolute; left: 0px; transform: translate(162px, 0px);"></div>
</div>
</div>
</div>
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<h3 class="wp-block-heading">Wo bleibt die Innovation?</h3>



<p>So eindrücklich die Geschichten, so offen die Fragen. Im Kern zeigte das Generationenforum vor allem eines: Wirklich neue Modelle sind rar. Die IV verweist auf bestehende Instrumente, TRANSfair auf bewährte Prozesse, Blindspot auf Pionierprojekte. Damit wird Wichtiges geleistet – doch der grosse Wurf blieb aus.</p>



<p>Ein Blick über die Grenze zeigt allerdings: Es geht auch anders.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dänemark</strong>&nbsp;setzt mit dem Modell Fleksjob auf eine faire Risikoteilung: Arbeitgeber zahlen nur für die effektiv erbrachte Leistung, die Gemeinde ergänzt den Rest. So werden auch Menschen mit stark eingeschränkter Leistungsfähigkeit anstellbar – und KMU verlieren die Angst vor Produktivitätslücken.</li>



<li><strong>Das IPS-Modell (Individual Placement and Support)</strong>, auch in der Schweiz punktuell erprobt, bringt Menschen mit psychischen Erkrankungen schnell in reguläre Jobs – begleitet von kontinuierlichem Jobcoaching direkt am Arbeitsplatz. Studien belegen: Rund 55 Prozent der Teilnehmer:innen finden so eine Stelle, doppelt so viele wie in klassischen Programmen.</li>



<li><strong>Die Niederlande</strong>&nbsp;haben mit ihrem Jobs Agreement ein verbindliches Ziel vereinbart: 100 000 zusätzliche Stellen für Menschen mit Behinderung im Privatsektor. Damit das klappt, gibt es flankierende Hilfen wie Lohnkostenzuschüsse, Jobcoaches und «No-Risk»-Regeln für Arbeitgeber.</li>
</ul>



<p>Die Lehre aus diesen Beispielen: Inklusion gelingt nur, wenn (1) das Produktivitätsrisiko systematisch geteilt wird, (2) Jobcoaching direkt am Arbeitsplatz verankert ist und (3) Unternehmen einfachen Zugang zu Unterstützung haben. Genau daran mangelt es hierzulande – noch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Finanzierung als Dauerproblem</h3>



<p>Besonders deutlich machte es Claudia Hirsig: Solange Firmen wirtschaftlich denken müssen, braucht es finanzielle Unterstützung. «Wenn jemand 100 Prozent anwesend ist, aber nur 80 Prozent leisten kann – wer trägt die Differenz?» Eine berechtigte Frage, auf die niemand eine überzeugende Antwort hatte – auch wenn alle Beteiligten bemüht waren, unterschiedliche Ansätze aufzuzeigen: Marc Vogt von der IV verwies auf Taggelder und Renten, Fabienne Marques auf Sensibilisierung, Sabine Anthon auf Geduld.</p>


<figure id="image-caption-block_f1dbcb909d109426c60ce50ebb0e678a" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Zwischen System und Mensch: Marc Vogt erklärte, wie die IV versucht, Wiedereingliederung mit konkreten Massnahmen zu verbinden. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Inklusion beginnt in der Schule</h3>



<p>Ein Punkt aus dem Publikumsgespräch brachte eine grössere Perspektive ins Spiel: Wenn schon Kinder früh in Sonder- und Kleinklassen separiert werden, entstehen Berührungsängste, die später in der Wirtschaft weiterwirken. Sensibilisierung bedeutet nicht nur, Arbeitgeber:innen fit für Vielfalt zu machen – sie beginnt schon in der Schule. Wer früh erlebt, dass Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen selbstverständlich zusammen lernen und arbeiten, trägt dieses Verständnis auch später in die Berufswelt.</p>



<p>Blindspot erzählte von seinem inklusiven Sommerlager, in dem Kinder mit und ohne Behinderung zusammenleben. Anfangs herrscht Unsicherheit, am Ende entstehen Freundschaften. Die Botschaft: Inklusion muss von klein auf gelebt werden – nicht erst am Arbeitsplatz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vision ja – Wirklichkeit noch fern?</h3>



<p>Strukturen fehlen, die Finanzierung ist ungelöst, der Mut zur Innovation überschaubar. Ohne Sensibilisierung in Wirtschaft, Schule und Gesellschaft bleibt Inklusion abstrakt. Gleichzeitig war es ein Abend mit engagierten Podiumsgästen, persönlichen Geschichten, einer mehr als souveränen Moderation und einem Publikum, das aufmerksam mitdachte. Gerade weil viele Fragen offenblieben, bot das Generationenforum wichtige Denkanstösse.</p>



<p>… und doch blieb der Eindruck: Inklusion ist ein grosses Ziel – aber noch zu oft mehr Vision als Wirklichkeit.</p>


<figure id="image-caption-block_59e562041c9337347cc2f70db6a9abac" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Fragen, die ins Detail gingen: Tabea Keller spricht mit Jobcoach Sabine Anthon von TRANSfair. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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    </figure>



<p></p>
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	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/generationenforum-inklusion-2025/">Inklusion – mehr Vision als Wirklichkeit?</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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		<item>
		<title>«Ich bin vielleicht oft allein – aber ich muss nicht einsam sein.»</title>
		<link>https://www.generationentandem.ch/einsamkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2025 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenforum]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenfragen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einsamkeit betrifft mehr Menschen, als man denkt – und geht uns alle an. Das Generationenforum «Neue (Gem)einsamkeit?» von UND Generationentandem im Quartierzentrum Lerchenfeld zeigte, warum das Thema nicht nur traurig, sondern auch politisch, bewegend und überraschend konkret ist.</p>
<p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/einsamkeit/">«Ich bin vielleicht oft allein – aber ich muss nicht einsam sein.»</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div id="podcast-links-block_12684643af9548767f76325be4fbf8e4" class="podcast-links-block p-3 mb-3 bg-light w-100 mx-0">
    <h4 class="mb-1">Generationenforum: Neue (Gem)einsamkeit?</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
                    <a href="https://www.generationentandem.ch/multimedia/ich-bin-vielleicht-oft-allein-aber-ich-muss-nicht-einsam-sein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="btn btn-sm btn-outline-danger">
                <i class="bi bi-collection-play"></i> UND Play
            </a>
            </div>
        
</div> 


<p>Einsamkeit betrifft nicht nur Einzelne – sondern die ganze Gesellschaft. Sie ist leise, oft unsichtbar – und doch allgegenwärtig. Das Generationenforum «Neue (Gem)einsamkeit?» am 8. Mai 2025 im Quartierzentrum Lerchenfeld in Thun hat das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: wissenschaftlich, alltagsnah, politisch – und zutiefst menschlich.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Vor dem Gespräch: Eve Bino. Milena Imwinkelried, Alina Gerber und Elisabeth Krayenbühl tauschen sich vor dem Quartierzentrum Lerchenfeld aus. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Rebekka Flotron</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Mit dabei waren Milena Imwinkelried (29), Doktorandin am Institut für Psychologie der Universität Bern, die zur Einsamkeit im reconnected-Projekt forscht; Eve Bino, Co-Geschäftsleiterin des Telefonangebots <em>malreden</em>; Alina Gerber (35), Fachperson für Soziale Arbeit und Vorstandsmitglied bei UND Generationentandem; und Elisabeth Krayenbühl, die das Quartierzentrum Lerchenfeld mit aufgebaut hat und dort im Vorstand wirkt. Moderiert wurde das Gespräch von <a href="https://test.generationentandem.ch/author/er/" data-type="link" data-id="https://test.generationentandem.ch/author/er/">Elias Rüegsegger (30)</a> und <a href="https://test.generationentandem.ch/author/fzu/" data-type="link" data-id="https://test.generationentandem.ch/author/fzu/">Fritz Zurflüh (71)</a>. </p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Wenn Nähe fehlt: Einsamkeit tut weh</h3>



<p>Einsamkeit ist kein neues Phänomen – aber eines, das heute präsenter denn je erscheint. Und eines, das oft falsch verstanden wird. Milena Imwinkelried bringt es auf den Punkt: «Einsamkeit ist kein Krankheitsbild. Aber ein Gefühl, das krank machen kann.» Und weiter: «Nicht zugehörig zu sein, kann auf Dauer so wehtun wie körperlicher Schmerz.»</p>


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                    <div class="image-description text-start">Einsamkeit erforschen: Milena Imwinkelried erklärt, warum Einsamkeit kein persönliches Versagen ist – sondern ein psychologisch ernstzunehmendes Gefühl.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Rebekka Flotron</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Im Rahmen des europäischen reconnected-Projekts forscht Milena Imwinkelried (29) zur Frage, wie ältere Menschen ab 55 besser mit Einsamkeit umgehen können. Gemeinsam mit ihrem Team entwickelt sie eine digitale Plattform, die Nutzer:innen mit niedrigschwelligen Übungen und Informationen unterstützt. Ziel sei es, so sagt sie, «nicht erst dann zu helfen, wenn es weh tut – sondern früher».</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Nicht zugehörig zu sein, kann auf Dauer so wehtun wie körperlicher Schmerz</p>
        
            <cite class="quote-author">Milena Imwinkelried</cite>
    </blockquote>


<p>Der Begriff, den sie dafür nutzt, ist einleuchtend: «Einsamkeit ist sozialer Durst. So wie wir trinken müssen, brauchen wir Verbindung.»</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Zuhören, wenn sonst niemand da ist</h3>



<p>Parallel zur Forschung geschieht etwas sehr Konkretes – am Telefon. Das Projekt <em>malreden</em>, mitinitiiert und mitgeleitet von Eve Bino, ist ein Gesprächsangebot für Menschen, die niemanden zum Reden haben. Und das im wörtlichen Sinn. «Viele sagen gar nicht: Ich bin einsam», sagt Eve Bino. «Sie sagen: Ich habe niemanden, mit dem ich sprechen kann.»</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Manche jammern, sind wütend, fühlen sich im Leben übergangen</p>
        
            <cite class="quote-author">Eve Bino</cite>
    </blockquote>

<figure id="image-caption-block_d2fc43eb8b2a5e49c14e892501759482" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Zuhören als Haltung: Eve Bino erlebt am Telefon oft Frust und Klage – und hält mit Geduld und Offenheit dagegen. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Rebekka Flotron</div>
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    </figure>



<p><em>malreden</em> bietet zwei Formate: spontane Alltagstelefonate und feste Gesprächstandems. Zwischen 650 und 700 Gespräche zählt das Team monatlich. Was sich am Hörer zeigt, ist oft nicht nur Stille – sondern Frust. «Manche jammern, sind wütend, fühlen sich im Leben übergangen», erzählt Eve Bino weiter. «Und sie haben oft erlebt, dass niemand das hören will.»</p>



<p>Für sie ist Zuhören deshalb keine Dienstleistung, sondern Haltung: urteilsfrei, empathisch, ausdauernd. «Wir lassen das stehen. Und genau das verändert etwas.» Was einfach klingt, hat oft tiefgreifende Wirkung. «Manchmal ist das erste ‹Danke› am Ende eines Gesprächs ein kleiner Meilenstein», sagt Eve Bino. «Weil es zeigt: Da ist wieder jemand, der gesehen wird.»</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Räume für Begegnung statt nur für Funktion</h3>



<p>Doch nicht alle Wege aus der Einsamkeit verlaufen digital oder übers Telefon. Im Offenen Höchhus ist Steffisburg etwa entsteht Begegnung ganz analog: im Sprachcafé, beim gemeinsamen Lesen oder einfach auf dem Sofa. «Ich nehme oft meine Kinder mit», erzählt Alina Gerber. «Weil echte Begegnung Generationen braucht.»</p>


<figure id="image-caption-block_ca0d2d9b4ed734d5b65651cb61dbfe1f" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Raum für Begegnung schaffen: Alina Gerber spricht über die Bedeutung offener Treffpunkte – und warum echte Nähe keinen Leistungsnachweis braucht.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Rebekka Flotron</div>
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    </figure>



<p>Für sie ist klar: In einer Welt, in der Effizienz, Arbeit und Selbstoptimierung dominieren, braucht es Orte ohne Zweck. «Wir brauchen mehr Zwischenräume», sagt sie. «Sonst geht uns das Dazwischen verloren.»</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Sonst geht uns das Dazwischen verloren.</p>
        
            <cite class="quote-author">Alina Gerber</cite>
    </blockquote>


<p>Auch Elisabeth Krayenbühl vom Quartierzentrum Lerchenfeld in Thun spricht lieber von offenen Türen als von Programmen. «Ich mag es, wenn Leute einfach mal reinschauen.» Das Quartierzentrum – das einzige Quartierzentrum in Thun – versteht sich als Treffpunkt mit niedrigster Schwelle – und hohem Wert.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#dedede"><strong>Wo aus Nachbarschaft Gemeinschaft wird<br></strong><br>Einfach reinkommen, bleiben, mitmachen: Das <a href="https://www.lerchenfeldleist.ch/quartierzentrum/" data-type="link" data-id="https://www.lerchenfeldleist.ch/quartierzentrum/">Quartierzentrum Lerchenfeld</a> ist Treffpunkt, Veranstaltungsort und Wohnzimmer des gleichnamigen Thuner Stadtteils. Hier wird gemeinsam gekocht, diskutiert, getanzt oder einfach nur Kaffee getrunken. Untergebracht im ehemaligen Feuerwehrmagazin, wurde es 2022 von der Stadt Thun umgebaut – als erstes und bisher einziges städtisches Quartierzentrum überhaupt.<br><br>Was als Antwort auf das wachsende Bedürfnis nach Begegnung begann, lebt heute vom Engagement der Menschen vor Ort. Wer eine Idee hat, bringt sie ein. Wer einen Raum braucht, findet ihn hier. Offen, generationenübergreifend und ohne grosse Hürden – ein Ort, der zeigt, wie Gemeinschaft entstehen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Gesellschaftliche Verantwortung – oder einfach Pech?</h3>



<p>Ist Einsamkeit ein individuelles Problem – oder ein systemisches? Eine Besucherin brachte es in der ersten Diskussionsrunde am Ende des Abends auf den Punkt: «Ich kann mich auch mitten in einer Gruppe einsam fühlen – wenn niemand merkt, dass ich da bin.»</p>


<figure id="image-caption-block_a1c9128a53f4ad38f28f1f5db3656e51" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Einsamkeit gemeinsam denken: Elias Rüegsegger im Austausch mit dem Publikum über Erfahrungen und gesellschaftliche Perspektiven.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Rebekka Flotron</div>
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<p>Der sogenannte Teufelskreis der Einsamkeit ist in der Psychologie gut beschrieben: Wer sich über längere Zeit nicht zugehörig fühlt, nimmt auch neutrale soziale Situationen als Ablehnung wahr. Man zieht sich zurück, fühlt sich «komisch» – und wird entsprechend behandelt. Ein Selbstläufer, der schwer zu stoppen ist. «Aber», sagt Milena Imwinkelried, «er lässt sich unterbrechen. Durch neue Erfahrungen, durch Wertschätzung. Durch Menschen, die anders reagieren als erwartet.»</p>



<p class="has-background" style="background-color:#dedede"><strong>Alleinerziehend – und oft allein<br></strong><br>Im Gespräch mit Fritz Zurflüh erzählt Hermine Gasser von ihrem Leben als alleinerziehende Mutter. Als ihr Sohn geboren wurde, war sie 33, der Vater hatte sich längst abgemeldet. Sie arbeitete Teilzeit in einem Spital in Bern, kämpfte um einen Krippenplatz, organisierte alles allein. Die Familie im Emmental hatte wenig Verständnis: «Ich war die Einzige, die nicht geheiratet hat. Ich passte nicht ins Bild.»<br><br>Einsamkeit war für sie nicht nur ein Gefühl, sondern ein Alltag: Weihnachten allein. Ostern allein. Und doch beschreibt sie sich selbst als «Stehaufmännchen». Ihre Kraft fand sie im Tanzen, in langen Spaziergängen – und in einem Netzwerk alleinerziehender Frauen, das sie mitaufbaute. Zehn Jahre lang feierten sie gemeinsam, machten Ausflüge, hielten sich über Wasser.<br><br>Heute ist ihr Sohn erwachsen, die Beziehung zu ihm eng. «Ich weiss nicht, ob ich kräftig bin», sagt Hermine Gasser leise. «Aber ich habe immer etwas gefunden, das mir geholfen hat.» Ihre Geschichte zeigt: Einsamkeit ist nicht immer laut. Aber manchmal braucht es nur einen Menschen, der zuhört – und sie wird hörbar.</p>


<figure id="image-caption-block_eb5439fea888d23ac7c20c5438583eb1" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Alleinerziehend, allein – und trotzdem stark: Hermine Gasser erzählt Fritz Zurflüh, wie sie als alleinerziehende Mutter Isolation erlebt – und Wege gefunden hat, damit umzugehen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild:  Rebekka Flotron</div>
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<h3 class="wp-block-heading subheader">Alleinsein darf auch schön sein</h3>



<p>Ein besonders schöner Moment des Abends war diese Frage an die vier Podiumsteilnehmer:innen: «Wann wart ihr zuletzt allein – und es war richtig schön?» Die Antworten reichten vom Spazieren im Regen über das Lesen bis zum bewussten Nichtstun. Sie zeigten, dass Alleinsein nicht mit Einsamkeit verwechselt werden darf. Es kann wohltuend, selbst gewählt und heilsam sein – wenn es nicht mit einem Gefühl von Leere, sondern mit innerer Verbundenheit einhergeht.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Kleine Gesten, grosse Wirkung</h3>



<p>In einer zweiten Diskussionsrunde am Ende des Abends diskutierten die Besucher:innen, was jede:r gegen Einsamkeit tun kann – und was politisch nötig wäre. Die Antworten waren konkret: Ein Lächeln im Bus. Eine Einladung, auch wenn schon zwei Mal abgesagt wurde. Ein Gespräch, das nicht sofort eine Lösung braucht.</p>



<p>Und: Es braucht Orte, an denen man einfach auftauchen kann. Ohne etwas zu müssen.</p>


<figure id="image-caption-block_fac0e05f56eed347c07ab90e3f53b22e" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Fragen, die weiterführen: Fritz Zurflüh begleitet die Diskussion darüber, was jede:r gegen Einsamkeit tun kann</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Rebekka Flotron</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Einsamkeit ist menschlich – aber sie muss nicht bleiben</h3>



<p>Einsamkeit ist ein Gefühl – kein Makel. Sie kann uns treffen, in jeder Lebensphase. Aber sie lässt sich verändern. Durch Forschung. Durch Projekte. Durch Menschen, die zuhören, Räume öffnen, Beziehungen ermöglichen.</p>



<p>Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis dieses Generationenforums: Wir können einander nicht retten. Aber wir können da sein. Und das reicht manchmal schon.</p>
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	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/einsamkeit/">«Ich bin vielleicht oft allein – aber ich muss nicht einsam sein.»</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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		<title>Denkt Thun smart?</title>
		<link>https://www.generationentandem.ch/smart-cities/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2025 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie bleiben Städte trotz knapper Ressourcen lebenswert? Das Generationenforum «Smart Cities – neue Ideen für die Energiezukunft in Thun» zeigt, wie Kooperation, Partizipation und Technologie den urbanen Wandel beschleunigen.</p>
<p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/smart-cities/">Denkt Thun smart?</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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<div id="podcast-links-block_1108516c63dc17b8a252cef723a96686" class="podcast-links-block p-3 mb-3 bg-light w-100 mx-0">
    <h4 class="mb-1">Denkt Thun smart?</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
                    <a href="https://www.generationentandem.ch/multimedia/denkt-thun-smart/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="btn btn-sm btn-outline-danger">
                <i class="bi bi-collection-play"></i> UND Play
            </a>
            </div>
        
</div> 


<p>Wie lassen sich Ressourcen schonen und Städte lebenswerter machen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Generationenforums <a href="https://test.generationentandem.ch/live/forum/events/smart-cities/" data-type="link" data-id="https://test.generationentandem.ch/live/forum/events/smart-cities/">«Smart Cities – neue Ideen für die Energiezukunft in Thun»</a>, das am 15. Januar 2025 im Rathaus Thun stattfand. </p>


<figure id="image-caption-block_52a938f7b108b74e6ca33555f0fae2c3" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="683" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2025/01/GenF-Smart-Cities-2-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-92812" data-title="Das Podium (v. l. n. r.): Tobias Burri, Miriam Basler, Peter Dolder (Moderator), Andrea de Meuron und Christian Geiger. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

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                    <div class="image-description text-start">Das Podium (v. l. n. r.): Tobias Burri, Miriam Basler, Peter Dolder (Moderator), Andrea de Meuron und Christian Geiger.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Unter der Moderation von Peter Dolder und Tabea Keller tauschen <strong>Andrea de Meuron</strong> (Vorsteherin Finanzen, Ressourcen und Umwelt), <strong>Miriam Basler</strong> (Energie Thun AG), <strong>Tobias Burri</strong> (Head of Business Consulting Emineo AG) und <strong>Christian Geiger</strong> (Professor für Digital Government und Innovation) ihre Perspektiven aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Kooperation statt Insellösungen</h3>



<p>Schon früh im Gespräch zeigt sich: Eine Smart City ist weit mehr als Hightech. «Smart heisst nicht automatisch digital», betont Tobias Burri. Viel wichtiger sind nachhaltige Konzepte, die auf Kooperation zwischen Bevölkerung, Wirtschaft und Verwaltung setzen. «Wenn wir zusammenspannen, meistern wir die grosse Herausforderung der Ressourcenschonung besser», ergänzt Andrea de Meuron.</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Smart heisst nicht automatisch digital.</p>
        
            <cite class="quote-author">Tobias Burri</cite>
    </blockquote>

<figure id="image-caption-block_1cb177d68f9996a2497ed29e5449cc56" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Tobias Burri: Kooperation als Schlüssel zur Smart City. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Projekte in Thun</h3>



<p>Thun zeigt bereits erste Smart-City-Ansätze:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Parking-App</strong> reduziert den Suchverkehr.</li>



<li><strong>My Local Services</strong> vereint Abfallkalender und Schadensmeldefunktion.</li>



<li>Eine <strong>Klimastrategie</strong>, entwickelt via die Decidim-Plattform, ermöglicht es der Bevölkerung, Vorschläge einzubringen und aktiv mitzuentscheiden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Energie Thun AG als Brückenbauerin?</h3>



<p>Für Miriam Basler liegt der Fokus auf Infrastruktur: Smart Grids, Smart-Meter-Rollout und öffentliche Ladestationen ebnen den Weg für digitale und nachhaltige Lösungen. So entsteht ein Rahmen, in dem die Region gemeinsam an zukunftsorientierten Projekten arbeitet.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Innovation wagen – auch beim Scheitern</h3>



<p>Ein Thema, das sich durch die gesamte Diskussion zog, war die Rolle von Innovation und Fehlertoleranz. «Wenn wir Neues ausprobieren, kann es sein, dass etwas nicht auf Anhieb klappt», sagte Tobias Burri. Dafür seien Reallabore hilfreich, in denen Verwaltungen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft gemeinsam experimentieren.</p>


<figure id="image-caption-block_2c10da36ac1e70c714588915dd5ec669" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Ohne Scheitern keine Innovation? Christian Geiger, Professor für Digital Government, Innovation und Transformation an der BFH, ist überzeugt.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Christian Geiger plädierte dafür, Scheitern ausdrücklich als Teil des Innovationsprozesses zu verstehen: «Erst wenn man Fehler zulässt, entsteht die Dynamik, die wir aus der Wirtschaft schon kennen.» So werde eine Kultur des Lernens geschaffen, welche gerade für Städte, die oft durch starre Reglemente gebremst sind, enorm wichtig sei.</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Erst wenn wir Fehler zulassen, entsteht eine Dynamik, wie wir sie aus der Wirtschaft kennen.</p>
        
            <cite class="quote-author">Christian Geiger</cite>
    </blockquote>


<h3 class="wp-block-heading subheader">Regionale Kooperation und Mobilitätswende</h3>



<p>Um das volle Potenzial auszuschöpfen, setzt Thun auf regionale Kooperation. Andrea de Meuron verweist auf den Verein Smart Region Thunersee, der Gemeinden, Unternehmen und Forschung zusammenführt. So sei etwa eine Energieregion entstanden, die im Kanton Bern Vorreiterin für gemeinsames Handeln in Sachen Klimaschutz werden soll.</p>



<p>Ein weiteres Beispiel ist die City-Logistik, die sich dem Warentransport innerhalb der Stadt widmet. Gemeinsam mit dem Verein Smart Region Thunersee testet Thun umweltfreundliche Logistiklösungen, damit Lieferverkehr gebündelt und nachhaltiger gestaltet werden kann.</p>


<figure id="image-caption-block_972425bbcfdd2010f118b5e30d214a5e" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Gemeinderätin Andrea de Meuron betont die Bedeutung der Einbindung der Bevölkerung in smarte Entwicklungen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Besonders kontrovers diskutiert wird, wie so oft in Thun, der Bereich Mobilität. Christian Geiger schildert seine eigenen Erfahrungen: «Ich fahre oft mit dem E-Bike ins Büro und spare nicht nur Geld, sondern auch Zeit.» Solche individuellen Beispiele zeigten, wie sich das Verhalten ändern könne, wenn Alternativen einfacher und attraktiver werden.</p>



<p>Dies bedarf jedoch politischer Weichenstellungen. Die Stadt muss entscheiden, wie Strassenraum genutzt wird und welche Verkehrsmittel gefördert werden. Auch Elektromobilität ist für viele nur praktikabel, wenn ausreichend Ladestationen vorhanden sind – was wiederum Investitionen von Energieversorgern wie Energie Thun und den Gemeinden erfordert.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Finanzierung und Nachhaltigkeit</h3>



<p>Doch wie werden Smart-City-Projekte dauerhaft finanziert? Auch darauf haben die Podiumsgäste Antworten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fördermittel helfen beim Anschub, etwa für Reallabore oder Pilotvorhaben.</li>



<li>Mittelfristig müssen sinnvolle Geschäftsmodelle oder kommunale Haushalte einspringen.</li>



<li>Nur wenn tatsächlich ein «Public Value» entsteht, können solche Projekte langfristig gerechtfertigt werden.</li>
</ul>



<p>Tobias Burri fasste zusammen, dass es vier entscheidende Faktoren gibt: «Es braucht eine Nachfrage, eine technische Umsetzbarkeit, finanzielle Sicherheit und eine nachhaltige Perspektive.» Wo auch nur eines davon fehlt, stehe das Scheitern bevor.</p>


<figure id="image-caption-block_34e30fda9af10a25bf154b9e692b8a45" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="683" height="1024" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2025/01/GenF-Smart-Cities-7.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-92812" data-title="Infrastruktur ist zentral: Miriam Basler erzählt von den Projekten der Energie Thun AG. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Infrastruktur ist zentral: Miriam Basler erzählt von den Projekten der Energie Thun AG.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Die Bürger:innen im Fokus</h3>



<p>Immer wieder betonten die Podiumsgäste, dass Smart City nur gelingen könne, wenn Menschen aktiv eingebunden werden. «Wir haben unterschiedliche Stufen der Mitwirkung: von Information über Konsultation und Mitentscheidung bis zur Co-Kreation», erläutert Christian Geiger.</p>



<p>Andrea de Meuron verweistauf verschiedene Formate, die Thun erprobt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>«Politik im Quartier»</strong>: Der Stadtpräsident und Gemeinderatsmitglieder besuchen Stadtteile direkt.</li>



<li><strong>Digitale Plattformen</strong> wie DECIDIM für Partizipation und Abstimmungen.</li>



<li><strong>Social Media und klassische Medien</strong>: Trotz Informationsflut wird versucht, relevante Projekte sichtbar zu machen.</li>
</ul>



<p>Ziel sei stets, mögliche Barrieren zu senken und echte Teilhabe zu ermöglichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Gemeinsam die Stadt neu denken</h3>



<p>Das Generationenforum  <a href="https://test.generationentandem.ch/live/forum/events/smart-cities/" data-type="link" data-id="https://test.generationentandem.ch/live/forum/events/smart-cities/">«Smart Cities – neue Ideen für die Energiezukunft in Thun»</a> macht klar: Smart Cities sind kein Selbstzweck. Vielmehr sind sie eine Chance, unser urbanes Zusammenleben neu zu denken. </p>



<p>«Nur wenn Bevölkerung, Verwaltung und Wirtschaft zusammenarbeiten, werden wir unsere Städte wirklich nachhaltig und lebenswert gestalten können», so das gemeinsame Fazit. </p>


<figure id="image-caption-block_32fedbf833fbdb3daedcc2a226df6a66" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="785" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2025/01/GenF-Smart-Cities-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-92812" data-title="Die Podiumsgäste im Austausch: Sie sind überzeugt, dass Städte nur durch eine breite Kooperation nachhaltig lebenswert gestaltet werden können.  | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Die Podiumsgäste im Austausch: Sie sind überzeugt, dass Städte nur durch eine breite Kooperation nachhaltig lebenswert gestaltet werden können. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/smart-cities/">Denkt Thun smart?</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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		<item>
		<title>Das Generationenforum zum Nachhören: Kollektive Depression – raus aus der Apathie!</title>
		<link>https://www.generationentandem.ch/am-mittwoch-20-november-2024-im-rathaus-thun-kollektive-depression-raus-aus-der-apathie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Dec 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenforum]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Krieg, Klimakrise, Pandemie – die grossen Krisen unserer Zeit sind allgegenwärtig und hinterlassen Spuren, nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in uns selbst. Hilflosigkeit und Überforderung prägen das Leben vieler Menschen. Doch wie entkommen wir dieser Lähmung und finden wieder Hoffnung?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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    <h4 class="mb-1">Das Generationenforum zum Nachhören: Kollektive Depression – raus aus der Apathie!</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
                    <a href="https://www.generationentandem.ch/multimedia/kollektive-depression-raus-aus-der-apathie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="btn btn-sm btn-outline-danger">
                <i class="bi bi-collection-play"></i> UND Play
            </a>
            </div>
        
</div> 


<p><em>Dieser redaktionelle Beitrag basiert auf einer durch künstliche Intelligenz generierten Zusammenfassung des Gesprächs «Kollektive Depression – Raus aus der Apathie» vom 20. November 2024.</em></p>


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    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="683" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/12/GenForum-Kollektive-Depression-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-91802" data-title="Gemeinsam Perspektiven entwickeln: Die Podiumsteilnehmer:innen Tobias Grütter, Lea Whitcher und Esther Pauchard mit den Moderatorinnen Lea Schütz und Tabea Keller beim Generationenforum. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Gemeinsam Perspektiven entwickeln: Die Podiumsteilnehmer:innen Tobias Grütter, Lea Whitcher und Esther Pauchard mit den Moderatorinnen Lea Schütz und Tabea Keller beim Generationenforum.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>«17 Prozent der Schweizer Bevölkerung leiden an psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen,» erklärt Esther Pauchard, leitende Ärztin im Psychiatriezentrum für junge Erwachsene in Thun, gleich zu Beginn des Generationenforums <a href="https://test.generationentandem.ch/live/forum/events/podium-thema-psychische-gesundheit/" data-type="link" data-id="https://test.generationentandem.ch/live/forum/events/podium-thema-psychische-gesundheit/">«Kollektive Depression – Raus aus der Apathie» vom 20. November 2024</a>. Diese Zahl ist alarmierend und macht deutlich, dass psychische Gesundheit nicht nur eine individuelle Herausforderung ist, sondern längst gesellschaftliche Dimensionen angenommen hat.</p>



<p>Die Auswirkungen sind sowohl persönlich als auch wirtschaftlich gravierend. Jährlich entstehen durch psychische Erkrankungen in der Schweiz Kosten von rund sieben Milliarden Franken. Und die Ursachen sind vielschichtig: Ein Zusammenspiel aus sozialen, genetischen und individuellen Faktoren wird durch die globalen Krisen unserer Zeit zusätzlich verstärkt. «Wir sprechen hier nicht nur von einer Ansammlung individueller Probleme, sondern von einer kollektiven Niedergeschlagenheit,» betont Tobias Grütter, Vertreter des Zukunftsrats U24, und lenkt damit den Fokus auf die allgegenwärtige gesellschaftliche Stimmung von Hoffnungslosigkeit und Überforderung.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Weltschmerz und Resilienz</h3>



<p>Zu Beginn des vierten Generationenforums des Jahres stellt Moderatorin Lea Schütz ihren Gästen eine grundlegende Frage: Wie geht es euch angesichts des Zustands der Welt – mit dem sogenannten «Weltschmerz»? Die Antworten zeichnen ein vielschichtiges Bild: Während einige auf kleine Freudenmomente im Alltag setzen, andere bewusst die Informationsflut ausblenden, spiegelt sich in allen Strategien der Versuch, mit der emotionalen Schwere umzugehen.</p>


<figure id="image-caption-block_1cb055b9ac7652a9e06d5e8ab2ab0b99" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Engagiert für die psychische Gesundheit: Tobias Grütter vom Zukunftsrat U24. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>«Manchmal fühlt sich die Last der Welt erdrückend an,» erklärt Tobias Grütter, Vertreter des <a href="https://zukunfts-rat.ch/" data-type="link" data-id="https://zukunfts-rat.ch/">Zukunftsrats U24</a>. «Aber es hilft, sich bewusst in Projekten zu engagieren, um nicht in Ohnmacht zu verfallen.» </p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Humor ist ein Werkzeug, um über unsere Unzulänglichkeiten zu schmunzeln.</p>
        
            <cite class="quote-author">Lea Whitcher</cite>
    </blockquote>


<p>Für Lea Whitcher, Autorin und Performerin, spielt Humor eine zentrale Rolle in der Bewältigung solcher Herausforderungen. «Lachen hilft uns, beweglicher zu werden,» sagte sie. Humor sei mehr als bloss Unterhaltung – er schaffe Leichtigkeit, breche Schamgefühle auf und öffne den Raum für Reflexion. «Es ist ein Werkzeug, um über unsere Unzulänglichkeiten zu schmunzeln und gesellschaftliche Tabus kritisch zu hinterfragen,» fügte sie hinzu.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Kollektive Depression: Ursachen und gesellschaftliche Widersprüche</h3>



<p>Der Begriff der «kollektiven Depression», der im Zentrum der Diskussion stand, beschreibt eine allgemeine gesellschaftliche Stimmung von Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht. Diese geht oft mit einem Gefühl der Überforderung einher. Esther Pauchard führt aus, dass diese Stimmung keine medizinische Diagnose darstellt, aber wichtige Aspekte unserer Zeit einfängt: die ansteckende Wirkung negativer Stimmungen und die Lähmung, die viele Menschen in eine Schockstarre versetzt.</p>


<figure id="image-caption-block_1c4d438a162ada0776c8b1b254f7df2d" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Esther Pauchard über die Bedeutung von Selbstwirksamkeit und Resilienz.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Ein weiteres Thema ist der Perfektionismus, der in der Gesellschaft zunehmend Raum greift. «Warum darf man nicht einfach mal gewöhnlich sein?», fragt sich Esther Pauchard und spricht damit die Belastung an, die durch die überhöhten Erwartungen an beruflichen Erfolg, Selbstverwirklichung und gesellschaftliche Anerkennung entsteht. Dieser Druck wird oft durch die Verknüpfung von Arbeit mit Identität und Sinn verstärkt.c</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Warum darf man nicht einfach mal gewöhnlich sein?</p>
        
            <cite class="quote-author">Esther Pauchard</cite>
    </blockquote>


<p>Lea Whitcher ergänzt, dass die scheinbare Vielzahl an Möglichkeiten paradoxerweise oft Hoffnungslosigkeit auslöse: «Wir stehen vor einer unendlichen Auswahl, wissen aber nicht, was wir wählen sollen. Das lähmt.»</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Visionen entwickeln: Die Idee der Care-City</h3>



<p>Im Interview mit Moderatorin Tabea Keller bringt Lea Whitcher eine erfrischende Perspektive in die Diskussion ein: Fantasie als Schlüssel, um aus der kollektiven Depression auszubrechen. Sie stellte ihre Vision der<a href="https://carecity.world/" data-type="link" data-id="https://carecity.world/"> «Care-City»</a> vor – eine Stadt, in der Care-Arbeit höchste gesellschaftliche Wertschätzung geniesst. In dieser Stadt wird nicht der Manager gefeiert, sondern die Pflegekraft oder die Mutter, die unbezahlte Arbeit leistet.</p>


<figure id="image-caption-block_5d37661a2b9bef9da755e9543d1dfa4c" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="683" height="1024" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/12/GenForum-Kollektive-Depression-8-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-91802" data-title="Lea Whitcher: Mit Kreativität gegen Scham und Hoffnungslosigkeit. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Lea Whitcher: Mit Kreativität gegen Scham und Hoffnungslosigkeit.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>«Die Macht der Fantasie darf nicht unterschätzt werden,» betonte Lea Whitcher. «Visionen zu entwickeln und sich eine andere Welt vorzustellen, ist der erste Schritt zu echten Veränderungen.»</p>



<p class="has-background" style="background-color:#dedede"><strong>Willkommen in #carecity!</strong><br><strong>#carecity</strong> ist ein Kunstprojekt, <em>m&#8217;othered by Lea Whitcher</em>, das die Vision einer Stadt entwickelt, in der Care-Arbeit höchste gesellschaftliche Anerkennung geniesst.<br>Das Projekt besteht aus drei Phasen – und aktuell läuft <strong>Phase II: _stories</strong>*.<br>In dieser Phase entstehen <strong>Kurzgeschichten</strong>, die in Care City spielen und das alltägliche Leben in einer Stadt voller Wertschätzung und Fürsorge erlebbar machen. Die Geschichten sind inspiriert von echten Erlebnissen und laden dazu ein, neue Perspektiven zu entwickeln: <strong>Wie sähe dein Alltag aus, wenn deine Stadt Care City wäre?</strong><br><br>Weitere Infos: <a href="https://carecity.world/#home">carecity.world</a></p>



<p>Dieses Projekt zeigt, wie Kreativität und Vorstellungskraft helfen können, gesellschaftliche Herausforderungen neu zu denken. Lea Whitcher ermutigte dazu, Geschichten zu schreiben und diese mit anderen zu teilen, um gemeinsam Alternativen zu entwickeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schlüssel zur Veränderung</h3>



<p>Ein zentraler Punkt des Generationenforums <a href="https://test.generationentandem.ch/live/forum/events/podium-thema-psychische-gesundheit/" data-type="link" data-id="https://test.generationentandem.ch/live/forum/events/podium-thema-psychische-gesundheit/">«Kollektive Depression – Raus aus der Apathie» vom 20. November 2024</a> ist die Bedeutung von Gemeinschaftsprojekten. Tobias Grütter berichtet von seiner Erfahrung im Zukunftsrat U24: «Die Zusammenarbeit mit anderen hat mir gezeigt, dass wir gemeinsam wirklich etwas bewirken können.» Solche Projekte ermöglichen es jungen Menschen, Selbstwirksamkeit zu erfahren – das Gefühl, durch eigenes Handeln etwas zu verändern.</p>



<p>Auch Esther Pauchard betont die Bedeutung von Gemeinschaft: «Je unterschiedlicher wir sind, desto besser.» Vielfalt in den Ansätzen sei entscheidend, um innovative Lösungen zu finden. Gleichzeitig warnt sie vor der ausschliesslichen digitalen Verbundenheit. «Digitale Netzwerke können den persönlichen Kontakt nicht ersetzen,» sagte sie.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#dedede"><strong>Praktische Wege aus der kollektiven Depression</strong><br>Das Forum endete mit konkreten Vorschlägen, wie wir die psychische Gesundheit auf gesellschaftlicher Ebene stärken können:<br>– <strong>Care-Arbeit entlohnen:</strong> Lea Whitcher forderte, dass alle Formen von Care-Arbeit – auch unbezahlte – gesellschaftlich und finanziell anerkannt werden.<br>– <strong>Gesprächskultur stärken:</strong> Esther Pauchard plädierte für eine bewusste Arbeit an der Kommunikation – sowohl mit uns selbst als auch mit anderen. Der Tonfall und die Haltung, mit der wir sprechen, seien entscheidend.<br>– <strong>Bildung zu psychischer Gesundheit:</strong> Esther Pauchard hob hervor, wie wichtig es ist, Themen wie Resilienz, Selbstwirksamkeit und den Umgang mit digitalen Medien in das Bildungssystem zu integrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein optimistischer Ausblick</h3>



<p>Das Generationenforum endet mit einer klaren Botschaft: Jede:r von uns kann etwas beitragen. Oder wie Esther Paucher schlussfolgert; «Niemand kann die Welt allein retten, aber gemeinsam sind wir viele.» </p>



<p>Ob durch persönliches Engagement, kreative Fantasie oder Gemeinschaftsprojekte – der Weg aus der kollektiven Depression beginnt mit kleinen Schritten.</p>


<figure id="image-caption-block_5395dc20add71cf1ac4353d10b96e283" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="683" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/12/GenForum-Kollektive-Depression-15-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-91802" data-title="Hoffnung durch Gemeinschaft: Das Podium sucht nach Antworten auf die Herausforderungen der kollektiven Depression. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Hoffnung durch Gemeinschaft: Das Podium sucht nach Antworten auf die Herausforderungen der kollektiven Depression.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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	            data-title="Das Generationenforum zum Nachhören: Kollektive Depression – raus aus der Apathie!" 
	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/am-mittwoch-20-november-2024-im-rathaus-thun-kollektive-depression-raus-aus-der-apathie/">Das Generationenforum zum Nachhören: Kollektive Depression – raus aus der Apathie!</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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		<title>Masterplan für Thuns Quartiere: Visionen für lebendige Begegnungsorte</title>
		<link>https://www.generationentandem.ch/heute-um-19-uhr-im-livestream-generationenforum-zu-quartierzentren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2024 15:33:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenforum]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Thun plant die Zukunft seiner Quartierzentren neu zu gestalten. Beim Generationenforum «Vielfältiges Miteinander: Quartierzentren» wurde diskutiert, wie diese sozialen Treffpunkte verbessert und welche Rolle die Bevölkerung dabei spielen kann.</p>
<p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/heute-um-19-uhr-im-livestream-generationenforum-zu-quartierzentren/">Masterplan für Thuns Quartiere: Visionen für lebendige Begegnungsorte</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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<div id="podcast-links-block_f24ae1c3256a5ac5e632bfecf194797a" class="podcast-links-block p-3 mb-3 bg-light w-100 mx-0">
    <h4 class="mb-1">Masterplan für Thuns Quartiere: Visionen für lebendige Begegnungsorte</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
                    <a href="https://www.generationentandem.ch/multimedia/masterplan-fuer-thuns-quartiere-visionen-fuer-lebendige-begegnungsorte/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="btn btn-sm btn-outline-danger">
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            </a>
            </div>
        
</div> 

<figure id="image-caption-block_c241918da15cc17211b80be97566c204" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="786" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/06/GenForum-Quartierzentren-1-1-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-88008" data-title="Das Podium: Jürg Wittwer, Anna Krawiec, Markus Flück und Moderator Elias Rüegsegger. | Bild:  Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Das Podium: Jürg Wittwer, Anna Krawiec, Markus Flück und Moderator Elias Rüegsegger.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild:  Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>In Thun wird aktuell intensiv über die Bedeutung und Gestaltung von Quartierzentren diskutiert. Dies im Rahmen der aktuellen Entwicklung eines «Masterplan Quartierzentren und ihre öffentlichen Räume », bei der es darum geht Zukunftsbilder zu erarbeiten, die aufzeigen, wie die Thuner Quartiere verbessert werden und zukünftig aussehen sollen. In diesem Kontext fand am Mittwoch, 19. Juni 2024, im Rathaus Thun, auch das Generationenforum <a href="https://test.generationentandem.ch/live/forum/events/podium-thema-teilhabe/" data-type="link" data-id="https://test.generationentandem.ch/live/forum/events/podium-thema-teilhabe/">«Vielfältiges Miteinander: Quartierzentren»</a> statt.</p>


<figure id="image-caption-block_0cecbf84f4ecaae149193ab58514c961" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="683" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/06/GenForum-Quartierzentren-2-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-88008" data-title="Begegnungszentrum bedeutet Heimat»: Fritz Zurflüh über sein Verstandnis von Begegnungszentren. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Begegnungszentrum bedeutet Heimat»: Fritz Zurflüh über sein Verstandnis von Begegnungszentren.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>«Für mich haben Quartierzentren und Begegnungszentrum viel mit Heimat zu tun: Es ist ein Ort, wo ich mich wohl fühle, wo ich mitwirken kann, wo ich aber auch manchmal Psychohygiene betreiben kann»: Mit dieser Erläuterung seines Verständnisses von Quartier- und Begegnungszentren begrüsst Fritz Zurflüh, Vorstandsmitglied bei UND Generationentandem und Mitglied des Teams «Generationenforum», die Teilnehmer:innen zum dritten Generationenforum des Jahres. Dieses Verständnis von Quartierzentren teilen auch die Gäste von Moderator Elias Rüegsegger: Markus Flück, Soziokultureller Animator und Initiant des Begegnungsorts ZwischenRaum in Holligen in Bern, Anna Krawiec, Projektleiterin «Masterplan Quartierzentren und ihre öffentlichen Räume», Landschaftsarchitektin und Raumökonomin und Jürg Wittwer, Co-Präsident der IG Thun-Oberland der Wohnbaugenossenschaften. Sie alle sind sich zudem einig: Quartierzentren dienen dem sozialen Zusammenhalt.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#dedede"><strong>Die fachliche Definition:</strong><br><br><strong>Quartierzentren</strong> sind zentrale Bereiche innerhalb eines Wohnviertels, die verschiedene Funktionen wie Einzelhandel, Dienstleistungen, Gastronomie, soziale Einrichtungen und Freizeitangebote vereinen. Sie sind gut erreichbar, fördern soziale Interaktionen und tragen zur Identität und Lebensqualität des Viertels bei.</p>


<figure id="image-caption-block_8d017243f0070cedaf7f0eb860d31a91" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="745" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/06/GenForum-Quartierzentren-5-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-88008" data-title="Markus Flück stellt sich und sein Projekt vor: Er berät andere Quartierzentrum und betreibt selbst den Quartiertreff ZwischenRaum in Holligen in Bern. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Markus Flück stellt sich und sein Projekt vor: Er berät andere Quartierzentrum und betreibt selbst den Quartiertreff ZwischenRaum in Holligen in Bern.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Während Thun mit dem «Masterplan Quartierzentren und ihre öffentlichen Räume» sich zwar in eine gute Richtung entwickelt, ist die Stadt mit seiner Stadtentwicklung noch nicht so weit wie andere Schweizer Städte wie zum Beispiel Bern, Zürich, Genf oder Basel. Ein konkretes Beispiel aus Bern stellt Markus Flück vor:</p>



<p>Markus Flück berät in seiner Funktion als Soziokultureller Animator bei der Vereinigung Berner Gemeinwesenarbeit (VBG) verschiedene Quartiertreffs in Bern. Gleichzeitig hat er aber auch den Quartiertreff und Begegnungsort ZwischenRaum ins Leben gerufen. Der ZwischenRaum entstand in Holligen in Bern in einer Zeit grosser Veränderungen – in Holligen gab es in den letzten Jahren viele bauliche Veränderungen, zum Beispiel neue Genossenschaften –, um den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken. Im ZwischenRaum organisieren die Nachbar:innen gemeinsam Flohmärkte, Ping-Pong-Turniere oder bauen ein Baumhaus.</p>


<figure id="image-caption-block_9e8b89c48ba2a69aeff0168702b3df47" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="960" height="720" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/06/Bild1.jpg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-88008" data-title="Das erste Projekt des ZwischenRaums: das Baumhaus | Bild: ZwischenRaum" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Das erste Projekt des ZwischenRaums: das Baumhaus</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: ZwischenRaum</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Auch UND Generationentandem betreibt ein Begegnungszentrum – kein Quartierzentrum und trotzdem scheint es dem ZwischenRaum stark zu ähneln. Das Begegnungszentrum Offenes Höchhus ist ein Ort für alle, der von allen mitgestaltet werden kann. Es bietet einen sozialen Gastrobetrieb, der fast ausschliesslich von freiwillig Engagierten betrieben und gestaltet wird, es bietet eine kostengünstige Raumvermietung, die insbesondere für regionale Vereine und Parteien attraktiv ist, ein vielfältiges Programm – von Zäme lisme über Public Viewing bis hin zu Rock-Konzerten – und viele Möglichkeiten sich einzubringen.</p>


<figure id="image-caption-block_871e0b56ef52ec6045b34a5cd547590e" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Wo sich Menschen begegnen: das Offene Höchhus in Steffisburg.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Alexandra Klaesi</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Beide Beispiele zeigen: Wenn die Menschen mitgestalten, ist eine Quartier- oder Begegnungszentrum erfolgreich und bereichernd für alle, die dabei sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">«Masterplan Quartierzentren» der Stadt Thun</h3>



<p>Im 2025 soll in der Stadt Thun ein umfassender Massnahmenplan entstehen, der die verschiedenen Quartiere aufwerten soll und damit einen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt leisten soll. Der Prozess ist zwar laufen, trotzdem kann Anna Krawiec, die Projektleiterin des «Masterplan Quartierzentren» bereits heute vier zentrale Handlungsfelder identifizieren: Stärkung der Dorfkerne, Vernetzung der bereits existierenden Quartierzentren, Schaffung und Aufwertung der Begegnungsräume und die Stärkung der betrieblichen Strukturen für die Quartierzentren.</p>


<figure id="image-caption-block_f06f96f34ea2b4fb614fa4944e3625da" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="683" height="1024" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/06/GenForum-Quartierzentren-7-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-88008" data-title="Die Stadt Thun auf gutem Weg? Anna Krawiec stellt die Fortschritte im Projekt «Masterplan Quartierzentren» vor.  | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Die Stadt Thun auf gutem Weg? Anna Krawiec stellt die Fortschritte im Projekt «Masterplan Quartierzentren» vor. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Jürg Wittwer, der im Rahmen des Bostudenzelg-Areals, wo über 300 Wohnungen mit einem Quartierzentrum entstehen sollen, als Koordinator ebenfalls in diesem Bereich tätig ist, begrüsst den <strong>«</strong>Masterplan Quartierzentren», betont aber gleichzeitig, dass es für den Erfolg des Masterplans essenziell sei, die Bevölkerung früh und intensiv auch in die Umsetzung – und nicht nur in die Planungsphase – miteinzubeziehen. Für ihn ist ausserdem das vierte Handlungsfeld, das Anna Krawiec vorgestellt hat, besonders wichtig, denn ohne entsprechende Ressourcen in der Verwaltung für die Umsetzung, nützt ein Masterplan nichts. Auch für Markus Flück ist dieser Einbezug der Bevölkerung zentral. Er rät in diesem Zusammenhang, dass möglichst schnell kleine Massnahmen umgesetzt werden sollen, damit die Bevölkerung schnell erkennt, dass tatsächlich «etwas getan wird».</p>


<figure id="image-caption-block_dad308efd3f7d3fd9f1e04389ec5cea8" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="644" height="1024" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/06/GenForum-Quartierzentren-10-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-88008" data-title="Jürg Wittwer: Für ihn sind Quartierzentren essenziell für den sozialen Zusammenhalt und die Lebensqualität in einem Quartier. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Jürg Wittwer: Für ihn sind Quartierzentren essenziell für den sozialen Zusammenhalt und die Lebensqualität in einem Quartier.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>In Thun gibt es wenige Orte, an denen sich junge Menschen treffen und sich aktiv und niederschwellig beteiligen können. Auch hier können Quartierzentren einen wichtigen Beitrag leisten. Um die Bedürfnisse der Jugend zu besprechen, holt Moderator Elias Rüegsegger Nicola Metzger auf die Bühne – er ist Vorstandsmitglied des Jugendparlaments Stadt Thun. Was Nicola Metzger lobt, ist, dass es im Prozess des «Masterplan Quartierzentren» vielfältige Möglichkeiten gegeben hat, wie sich junge Menschen beteiligen und einbringen konnten – ob sie das getan haben, ist natürlich immer eine andere Frage. Junge Menschen wünschen sich niederschwellige Zugänge zu Begegnungsräumen und die Möglichkeit sich bei der Gestaltung dieser Begegnungsräume auf Augenhöhe einbringen und Verantwortung übernehmen zu können.</p>


<figure id="image-caption-block_cb874afd847d3a7ff7eee38c589f06a3" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="682" height="1024" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/06/GenForum-Quartierzentren-14-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-88008" data-title="Nicola Metzger, Vorstandsmitglied des Jugendparlaments Thun: Niederschwelligkeit und die Möglichkeit mitzugestalten, das sind wichtige Anliegen von jungen Menschen für Quartierzentren. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Nicola Metzger, Vorstandsmitglied des Jugendparlaments Thun: Niederschwelligkeit und die Möglichkeit mitzugestalten, das sind wichtige Anliegen von jungen Menschen für Quartierzentren.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Bei Quartierzentren, wie bei vielen sozialen Massnahmen und Projekten, ist die Diskussion um die Finanzen schwierig. Markus Flück und auch ein Teilnehmer aus dem Publikum erzählen, wie die Stadt Bern seit mehreren Jahrzehnten bewusst Gelder in die Quartierarbeit investiert, diese Investition fehlt bisher in Thun. Da der «Masterplan Quartierzentren» noch nicht in der Umsetzungsphase ist, kann Anna Krawiec zur Finanzierung durch die Stadt Thun noch keine Aussagen machen, für alle im Saal ist aber klar, dass die öffentliche Hand einen finanziellen Beitrag zur Weiterentwicklung und Aufwertung der Quartiere leisten muss – nicht nur die Genossenschaften oder private oder wirtschaftliche Geldgeber:innen.</p>



<p>Quartierzentren sind nicht nur Orte der Begegnung, sondern auch Keimzellen der Demokratie. Sie ermöglichen Diskussionsorte und fördern das Miteinander. Eine erfolgreiche Weiterentwicklung und Umsetzung des <strong>«</strong>Masterplan Quartierzentren» würde zeigen, wie eine Stadt durch die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements wachsen kann – jetzt heisst es: beobachten, wie es weitergeht.</p>


<figure id="image-caption-block_a3f2ba05e018fc1b724563dd31fde912" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="660" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/06/GenForum-Quartierzentren-15-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-88008" data-title="Wie weiter mit den Quartieren in Thun? Das kommt auf die Bedürfnisse der Bevölkerung an. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Wie weiter mit den Quartieren in Thun? Das kommt auf die Bedürfnisse der Bevölkerung an.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>
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	            data-title="Masterplan für Thuns Quartiere: Visionen für lebendige Begegnungsorte" 
	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/heute-um-19-uhr-im-livestream-generationenforum-zu-quartierzentren/">Masterplan für Thuns Quartiere: Visionen für lebendige Begegnungsorte</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Klimakrise auf dem Teller oder: Der Kampf um die Bratwurst</title>
		<link>https://www.generationentandem.ch/diesen-mittwoch-im-rathaus-thun-klimakrise-auf-dem-teller/</link>
					<comments>https://www.generationentandem.ch/diesen-mittwoch-im-rathaus-thun-klimakrise-auf-dem-teller/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenforum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://test.generationentandem.ch/?p=85360</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wollen wir den Turn bei der Klimakrise schaffen, muss vieles umgekrempelt werden. Die Ernährung für alle auf diesem Planeten sicherzustellen und dies auch noch ökologisch ist eine gewaltige Herausforderung. Wie können diese Herausforderungen angegangen werden? Darum ging es am vergangenen Generationenforum – hier kann es nachgehört und nachgeschaut werden. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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    <h4 class="mb-1">Die Klimakrise auf dem Teller oder: Der Kampf um die Bratwurst</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
                    <a href="https://www.generationentandem.ch/multimedia/die-klimakrise-auf-dem-teller-oder-der-kampf-um-die-bratwurst/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="btn btn-sm btn-outline-danger">
                <i class="bi bi-collection-play"></i> UND Play
            </a>
            </div>
        
</div> 


<h4 class="wp-block-heading subheader">Podcastbeitrag zum Podium von Radio Silbergrau</h4>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-soundcloud wp-block-embed-soundcloud"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Foodwaste by User 238451775" width="1200" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F1824851793&#038;show_artwork=true&#038;maxheight=1000&#038;maxwidth=1200"></iframe>
</div></figure>



<div style="height:28px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ich bin in den ersten Jahren nach dem zweiten Weltkrieg gross und «essensmässig» sozialisiert worden. Es ging meinen Eltern damals gut, und wir hatten alles, was wir brauchten. Auf dem Speiseplan für eine Woche standen jeweils ein Sonntagsbraten, vielleicht Mitte der Woche einmal Bratwurst oder Kutteln, viel Kartoffeln, viel Gemüse aus dem Garten oder vom Markt, im Sommer Beeren, Zwetschgen und Birnen, im Winter Äpfel und erst ab dem 6. Dezember (Samichlaus) Mandarinen und Nüsse. Polenta gab es oft oder Haferbrei, – und natürlich viel, viel Brot.</p>


<figure id="image-caption-block_7cce2834ae2395e0576de408dcd566b9" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="683" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2017/08/MMM5824-Edit.jpg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-85360" data-title="«Und natürlich viel, viel Brot»: Charlotte Häfeli über die Essensgewohnheiten während ihrer Kindheit und Jugend nach dem zweiten Weltkrieg. | Bild: Privat" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">«Und natürlich viel, viel Brot»: Charlotte Häfeli über die Essensgewohnheiten während ihrer Kindheit und Jugend nach dem zweiten Weltkrieg.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Privat</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Ein Speiseplan aus einer versunkenen Zeit wirst du sagen. War das gesund? Ausgewogen und ökologisch? Hat der Haferbrei geschmeckt? Und wie ist das heute? Ernähren wir uns zukunftsfähig und gehen wir verantwortungsvoll mit den Ressourcen der Natur um?</p>



<p>Solche Fragen stellte sich das Generationenforum vom 20. März, das von <a href="https://test.generationentandem.ch/author/lea/" data-type="URL" data-id="https://test.generationentandem.ch/author/lea/">Lea Schütz (21)</a> moderiert wurde. </p>



<p>Lea begrüsste die Gäste:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mirko Buri (40)</strong>, Koch, Gründer von «Foodoo-Foods und Food-Waiste-Pionier</li>



<li><strong>Fabian Wahl (59), </strong>Forscher bei Agroscope und Präsident von SwissFoodResearch</li>



<li><strong>Christine Brombach (61),</strong> Oecotrophologin und Dozentin für Lebensmittel und Getränkeinnovation an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil.</li>
</ul>


<figure id="image-caption-block_1f3c442ed5facf6c03c89c507fbd854b" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="699" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/03/Klimakrise-auf-dem-Teller-Hans-Peter-Rub-11-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-85360" data-title="Die Podiumsgäste des Generationenforums «Klimaskrise auf dem Teller»: Mirko Buri, Lea Schütz (Moderatorin), Fabian Wahl und Christine Brombacher. | Bild:  Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Die Podiumsgäste des Generationenforums «Klimaskrise auf dem Teller»: Mirko Buri, Lea Schütz (Moderatorin), Fabian Wahl und Christine Brombacher.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild:  Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Die Frage nach einer zukunftsorientierten Ernährung war angesichts der Klimakrise das zentrale Thema des Abends. Die Emotionalität, mit der heute die Diskussion über eine gesunde und nachhaltige Ernährung geführt wird, ist sicher verständlich, wenn man den oft verantwortungslosen Umgang mit unseren Ressourcen betrachtet. Christine Brombach legte das sehr anschaulich dar: Wir essen zu viel Fleisch, nehmen zu viele Kalorien zu uns, konsumieren zu viele „Flugfrüchte und Gemüse“. Wir schaffen es, nach 148 Tagen eines Jahres auf ökologischen Pump zu leben, das heisst, wir haben in dieser Zeit alle Ressourcen verbraucht, die uns zustehen würden. Und auffallend ist es, dass in der Schweiz der Anteil der Ausgaben für die Ernährung einer Familie heute bei nur circa 9 Prozent des verfügbaren Einkommens liegt. 1959 waren es noch 30 Prozent. Wir profitieren also von den niedrigen Produzentenpreisen bei uns und von schlecht bezahlter Arbeit in ärmeren Ländern.</p>


<figure id="image-caption-block_a5993c40eb17e9b7a03d8572ccc6f9de" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="838" height="1024" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/03/Klimakrise-auf-dem-Teller-Hans-Peter-Rub-4-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-85360" data-title="Fabian Wahl: Mit der Ernährungspyramide zu 30 Prozent mehr Nachhaltigkeit.  | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Fabian Wahl: Mit der Ernährungspyramide zu 30 Prozent mehr Nachhaltigkeit. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Was wäre also zu tun? Fabian Wahl bringt die altbekannte Ernährungspyramide ins Gespräch. Sich konsequent danach zu ernähren wäre schon um 30 Prozent nachhaltiger, als das, was wir heute zu uns nehmen. Und, was er ausdrücklich betont, ist, dass ungesundes Essen nie nachhaltig sein kann. Er sagt voraus, dass der Klimawandel die Produktion unserer Nahrung beeinflussen wird. Unser Land wird nicht grösser werden, also müsste der Boden so schonend bearbeitet werden, dass er auch für spätere Generationen noch fruchtbar sein wird.</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Ungesundes Essen kann nie nachhaltig sein.</p>
        
            <cite class="quote-author">Fabian Wahl</cite>
    </blockquote>


<p>Mirko Buri erzählte von seiner Zeit als Gastronom und nennt ein Beispiel seiner Philosophie: Da er mit Fleisch kein günstiges und dennoch gesundes Mittagsmenü anbieten konnte, bot er vegetarische Menüs zu einem moderaten Preis an. Fleisch gab es nur à la carte. Nach kürzester Zeit bestellten 90 Prozent der Gäste das vegetarische Menü, denn es war mindestens so schmackhaft und gesund wie die Variante mit Fleisch. Genuss ist also nicht von Fleischgerichten abhängig, sondern von der Zubereitung der Speisen.</p>


<figure id="image-caption-block_431c5d55c2b5252a45b36cdd0a6fd34b" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="984" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/03/Klimakrise-auf-dem-Teller-Hans-Peter-Rub-7-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-85360" data-title="Mirko Buri: Günstig und gesund, das geht nur vegetarisch. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Mirko Buri: Günstig und gesund, das geht nur vegetarisch.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Doch warum werden alle Fragen rund um das Essen so emotional diskutiert? Warum entstehen eigentliche Bubbles von Veganern, Vegetariern oder Carnivoren, die sich oft unversöhnlich gegenüberstehen?</p>



<p>Für Christine Brombach bedeutet Essen Heimat, Erinnerung und Tradition. Erziehung, Religion und Weltanschauung spielen in allen Kulturen eine grosse Rolle bei der Wahl der Lebensmittel. Uns schmeckt das, was wir kennen.</p>


<figure id="image-caption-block_44ef3eb38d9c95890b0ebbdbd123dfde" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="682" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/03/Klimakrise-auf-dem-Teller-Hans-Peter-Rub-5-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-85360" data-title="Christine Brombach: Tradition und Kultur sind eng mit der Ernährung verbunden. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Christine Brombach: Tradition und Kultur sind eng mit der Ernährung verbunden.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Uns schmeckt das, was wir kennen.</p>
        
            <cite class="quote-author">Christine Brombach</cite>
    </blockquote>


<p>Mirko Buri glaubt, dass bei unserer Ernährung auch Statussymbole eine Rolle spielen. «Man muss ein Grillmeister sein, um bei Freunden zu reüssieren.» Viel Fleisch auf dem Grill bedeutet, dass man es sich auch leisten kann. Für Veganer klingt das nach Sünde. </p>



<p>Fabian Wahl, der zu neuen Nahrungsquellen forscht, bringt Mikroorganismen und Fleischalternativen als Zukunftsmusik ins Spiel. Aber heute sind diese Ersatzprodukte meistens hoch verarbeitet und deshalb noch nicht ohne Bedenken zu empfehlen. Was aber sehr wichtig sein wird: Die neuen Nahrungsmittel müssen schmackhaft sein. Für uns alle sollte das Essen mit Genuss verbunden sein.</p>


<figure id="image-caption-block_6a200ad448cd8e4fd5d94af6ad4da12f" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="683" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/03/Klimakrise-auf-dem-Teller-Hans-Peter-Rub-9-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-85360" data-title="Und wie verhalten wir uns als Konsument:innen? Das Publikum diskutiert in Kleingruppen. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Und wie verhalten wir uns als Konsument:innen? Das Publikum diskutiert in Kleingruppen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Und wir, die Konsument:innen? Wie verhalten wir uns eigentlich? Wir sind gut informiert, wir wissen, was uns gut bekommen würde. Wir informieren uns auch über die Arbeitsbedingungen in den fernen Produktionsländern, über Kinderarbeit und über Niedrigstlöhne. Wir kaufen Bio- und Fair-Trade-Produkte. </p>



<p>Aber, ja, es gibt ein «Aber»: Die Zusammensetzung und die Menge unserer Nahrung sind nicht ausgewogen. Wir kaufen zu viel, essen zu viele hoch verarbeitete Produkte und produzieren dadurch Food Waste. Wir wissen eigentlich, wie die Nahrungspyramide aussieht und wie gesund und nachhaltig unser Essverhalten damit wäre. Aber sie ist noch nicht richtig bei uns angekommen. </p>



<p>Wir gestatten uns immer wieder Ausnahmen, weil ja alles, wirklich alles, das ganze Jahr über verfügbar ist. Da spielen für uns die globalen Aspekte plötzlich keine Rolle mehr. Wir lassen uns verführen von den makellosen Früchten und Gemüsen aus südlicheren Ländern, dem günstigen, importierten Fleisch und vernachlässigen unsere saisonalen Wurzelgemüse und Hülsenfrüchte. Darüber hinaus fehlt vielen Menschen heute die nötige Kochkompetenz, das nötige Wissen und oft auch die Zeit, die für ein ausgewogenes Menü aufgewendet werden muss.</p>


<figure id="image-caption-block_47cfeffb997f80473b176b086ca5b943" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="811" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/03/Klimakrise-auf-dem-Teller-Hans-Peter-Rub-12-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-85360" data-title="Weniger Fleisch, mehr pflanzliche Nahrungsmittel: Damit können wir zur Rettung des Planetes beitragen. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Weniger Fleisch, mehr pflanzliche Nahrungsmittel: Damit können wir zur Rettung des Planetes beitragen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Fasst man die Schlussworte der Referenten zusammen, so ergibt sich daraus die Aufforderung, mit einer gesunden Ernährung mit weniger Fleisch und mehr pflanzlichen Nahrungsmitteln zur Rettung unseres Planeten und damit auch der Menschheit beizutragen. Das Ziel wäre Nachhaltigkeit, Gesundheit und Genuss. Das gilt für das Individuum genauso wie für die ganze Gesellschaft. Lea Schütz hat das in einem letzten Satz so ausgedrückt: «Wir haben noch eine Chance, wir müssen sie aber nutzen!»</p>


<figure id="image-caption-block_8eeb9609b0891e56cab35e8acd14a862" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="707" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2024/03/Klimakrise-auf-dem-Teller-Hans-Peter-Rub-6-scaled.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-85360" data-title="Das Schlusswort von Lea Schütz: «Wir haben noch eine Chance, wir müssen sie aber nutzen!». | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Das Schlusswort von Lea Schütz: «Wir haben noch eine Chance, wir müssen sie aber nutzen!».</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Generationenforum?</h3>



<p>Das <a rel="noreferrer noopener" href="https://test.generationentandem.ch/live/forum/events/" target="_blank">Generationenforum</a> ist ein offenes Format des konstruktiven Austauschs, des Weiterdenkens und Entwickelns für die grossen Fragen unserer Zeit. Immer entscheidend dabei: Alle Generationen reden mit – denn alle Generationen sind betroffen. Vier Themen in vier Foren pro Jahr: Das ist das Generationenforum von UND Generationentandem.</p>



<p>Seit 2019 behandelt das Generationenforum pro Quartal ein Themenfeld, immer mit einem neuen Fokus, einer neuen Vertiefung: Neue Arbeitswelt (Januar), Klimakrise (April), Teilhabe (Juni), Psychische Gesundheit (November).</p>



<p>Alle Generationenforen dokumentieren wir als Video- und Audiopodcast, in Wort und Bild.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://test.generationentandem.ch/live/forum/" target="_blank">Rückblicke in Wort und Bild</a></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=qY9QDpaGcUA&amp;list=PL98GuMlGmlNJWIn0DK56iREuYaCnZDxMH" target="_blank">Videopodcast auf Youtube</a></li>
</ul>
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	            data-title="Die Klimakrise auf dem Teller oder: Der Kampf um die Bratwurst" 
	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/diesen-mittwoch-im-rathaus-thun-klimakrise-auf-dem-teller/">Die Klimakrise auf dem Teller oder: Der Kampf um die Bratwurst</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>«Kinderfalle? Gleichberechtigung auf dem Prüfstand»: Das Generationenforum zum Nachhören</title>
		<link>https://www.generationentandem.ch/kinderfalle-gleichberechtigung-auf-dem-pruefstand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2024 16:38:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenforum]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenfragen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://test.generationentandem.ch/?p=83413</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn das erste Kind zur Welt kommt, übernehmen Frauen nach wie vor mehr Care-Arbeit. Warum ist das so? Soll das so sein? Das Generationenforum fragt nach und diskutiert mit allen Interessierten.</p>
<p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/kinderfalle-gleichberechtigung-auf-dem-pruefstand/">«Kinderfalle? Gleichberechtigung auf dem Prüfstand»: Das Generationenforum zum Nachhören</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div id="podcast-links-block_fae47f8c13d1d6a5ccf42b0f8dab4273" class="podcast-links-block p-3 mb-3 bg-light w-100 mx-0">
    <h4 class="mb-1">Kinderfalle? Gleichberechtigung auf dem Prüfstand</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
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</div> 


<p>Die unbezahlte Care-Arbeit innerhalb von Familien führt nach wie vor zu einer ungleichen Prägung der Lebensläufe von Frauen und Männer – Gleichberechtigung und Chancengleichheit tun sich schwer. Was sind die Gründe dafür? Und wie erreichen wir eine Veränderung? </p>



<p>Diese Fragen begleiten das innovative erste Generationenforum des Jahres – Kinderfalle? Gleichberechtigung auf dem Prüfstand –, das am <a href="https://test.generationentandem.ch/live/forum/events/gleichberechtigung/" data-type="URL" data-id="https://test.generationentandem.ch/live/forum/events/gleichberechtigung/">24. Januar 2024</a> vor und mit 80 Interessierten im Rathaus Thun stattfinden konnte. Vier beeindruckende Gäste sprachen mit der Moderatorin Tabea Keller (24), die wie immer souverän und authentisch durch den Abend führte, über ihre Erfahrungen mit dem Thema, mögliche Lösungsvorschläge und ihre Visionen für die Zukunft. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2024/01/Generationenforum-Vereinbarkeit-Lea-Schuetz-10-1024x575.jpg" alt="" class="wp-image-83586"/><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Stellung beziehen:</strong> Das Publikum kann sich vor dem Podiumsgespräch bereits beteiligen. – Bild: Lea Schütz</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading subheader">Das Publikum nimmt Stellung</h4>



<p>Die Besucher:innen – viele Junge sind dabei –  drängen sich in der Vorhalle zum Stadtratssaal um vier Flipcharts. Bereits vor der Veranstaltung hatten sich die vier Podiumsgäste je einen prägnanten Satz ausgedacht, zu denen sie Stellung nehmen konnten. Rote Punkte zeigen den Grad des Einverständnisses an, Kommentare werden hingekritzelt.</p>



<p>Der Satz von Sarah Schweizerhof lautete: «In unserer Gesellschaft werden Kinder und die Sorge um sie zu wenig sichtbar gemacht und geschätzt.»</p>



<p>Regina Fuhrer schrieb: «Das Bild, dass eine Mutter daheim Betreuungsaufgaben übernimmt, ist noch viel zu sehr in unseren Köpfen verankert.»</p>



<p>Olivia Kühni sagte: «Die Schwierigkeit von Vereinbarkeit lässt sich nicht einfach so abschließend lösen, aber wir müssen einen besseren Umgang damit finden.»</p>



<p>Jonathan Schlegel postulierte den Satz: «Die Gesellschaft hat sich die Geschlechterrollen ausgedacht, und mit der Gleichstellung der Geschlechter sollen wir diese Erfindung wieder auflösen.»</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><img decoding="async" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2024/01/Generationenforum-Vereinbarkeit-Lea-Schuetz-15-1024x575.jpg" alt="" class="wp-image-83587" style="width:840px;height:471px"/><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Die Aussagen der Podiumsgäste überzeugen:</strong> Die roten Punkte zeigen die überwältigende Zustimmung aus dem Publikums. – Bild: Lea Schütz</figcaption></figure>



<p>Die vielen roten Punkte, die mehrheitlich ganz rechts positioniert wurden – «Ich stimme zu» –, zeigen: Die Podiumsgäste und das Publikum sind sich einig, es muss sich etwas verändern. </p>



<h4 class="wp-block-heading subheader">Komplexes Thema, spannende Gäste</h4>



<p>Im Saal begrüsst Fritz Zurflüh die Anwesenden: «47% der Eltern möchten die Familienarbeit teilen – und 13% tun es. Das Thema muss also komplex sein.» </p>



<p>Und dass es so ist, zeigt das anschliessende Podiumsgespräch mit: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sarah Schweizerhof (38)</strong> ist Erwachsenenbildnerin, hat Arbeits- und Organisationspsychologie studiert und ist Mutter von zwei Kindern. Seit 2019 ist sie Teil des Feministischen Kollektivs Thun BEO. </li>



<li><strong>Regina Fuhrer (64)</strong> ist Biobäuerin im Ruhestand und politisch aktiv im Gemeinderat von Burgistein sowie im Grossen Rat des Kantons Bern.</li>



<li><strong>Olivia Kühni (44)</strong> ist Leiterin Politik bei der Alliance F. Zuvor hat sie viele Jahre als Wirtschaftsjournalistin gearbeitet, insbesondere zu Themen wie Arbeit, Vereinbarkeit und Care Economy. </li>



<li><strong>Jonathan Schlegel (36)</strong> ist Vater von zwei Kindern, arbeitet Teilzeit und ist aktiv im Verein Die Feministen, der Männer für Gleichstellungsthemen sensibilisiert und mobilisiert.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2024/01/Generationenforum-Vereinbarkeit-Lea-Schuetz-6-1024x575.jpg" alt="" class="wp-image-83585"/><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Souverän und authentisch</strong> führt Moderatorin Tabea Keller (24) durch den Abend.  – Bild: Lea Schütz</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading subheader">Eine ganz persönliche Standortbestimmung</h4>



<p>Das Gespräch beginnt mit einer Standortbestimmung. Wo sind wir überhaupt? Was sind die aktuellen Herausforderungen? Die Moderatorin Tabea Keller (24) fordert ihre Gäste auf, ihre ganz persönlichen Einstellungen dazu zu erzählen. Hier ein paar Ausschnitte aus ihren Erzählungen: </p>



<p>Sarah Schweizerhof hat mehrere Frauen kennengelernt, die Kinder grossgezogen, Familienangehörige betreut und gepflegt hatten und dann aber im Alter plötzlich Ergänzungsleistungen beantragen mussten. </p>



<p>Regina Fuhrer war als Bäuerin insofern privilegiert, dass sie Familie und Beruf sehr gut vereinbaren konnte. Ihr Mann und sie haben die gesamte Arbeit gemeinsam erledigt. Sie war so weit emanzipiert, dass sie selbst Kühe gemolken und den Traktor gesteuert hat. </p>



<p>Olivia Kühni erzählt, wie sie sich zusammen mit verschiedenen Menschen um den Nachwuchs gekümmert hat: mit Kolleginnen, dem Partner, der Schwester und einer Ersatzoma. Die sinkende Geburtenrate betrachtet sie als ein Armutszeugnis. Es darf auch nicht selbstverständlich sein, die regelmässige Betreuung der Enkelkinder zu erwarten. </p>



<p>Für Jonathan ist klar: Die meisten Eltern fühlen sich überlastet, sobald Nachwuchs da ist. Plötzlich gibt es viele Bedürfnisse – «insbesondere den Wunsch nach mehr Schlaf.» Er selbst kann Teilzeit arbeiten und beteiligt sich selbstverständlich an der Familienarbeit.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" data-id="83593" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2024/01/Generationenforum-Vereinbarkeit-Lea-Schuetz-70-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-83593"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" data-id="83591" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2024/01/Generationenforum-Vereinbarkeit-Lea-Schuetz-32-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-83591"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" data-id="83590" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2024/01/Generationenforum-Vereinbarkeit-Lea-Schuetz-31-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-83590"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" data-id="83588" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2024/01/Generationenforum-Vereinbarkeit-Lea-Schuetz-18-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-83588"/></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><strong>Haben alle ähnliche Erfahrungen gemacht</strong>: Die Podiumsgäste Olivia Kühni, Regina Fuhrer, Jonathan Schlegel und Sarah Schweizerhof.  – Bilder: Lea Schütz</figcaption></figure>



<p></p>



<p>Auch die Entscheidungsfreiheit wird angesprochen: Viele haben aus finanziellen Gründen keine Wahl, andere empfinden Familienarbeit als weitaus anstrengender als ihren Beruf, wieder andere möchten ihre Karriere nicht gefährden.</p>



<h4 class="wp-block-heading subheader">Wie klappt Vereinbarkeit?</h4>



<p>Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist herausfordernd, das zeigen die persönlichen Geschichten der Podiumsteilnehmer:innen. Doch was sollte sich denn konkret verändern, um eine bessere Vereinbarkeit zu ermöglichen? </p>



<p>Sarah empfiehlt Paaren, die das Thema Kinderkriegen ansprechen, bereits im Voraus über die Aufteilung der Familienarbeit zu diskutieren. Die Arbeitgeber:innen sollten mehr Verständnis zeigen, flexible Arbeitszeiten wären hilfreich. Wenn die gemeinsame Elternzeit eingeführt würde, hätten junge Frauen bei der Jobsuche die gleichen Chancen wie Männer: Noch nie wurde ein Mann gefragt, ob er vor hat, Vater zu werden&#8230; </p>



<p>Auch für Regina Fuhrer ist klar: Lohngleichheit würde für mehr Wahlfreiheit und Gerechtigkeit sorgen. Aber auch fehlende Tagesstätten sind eine strukturelle Hürde, externe staatliche Betreuungsangebote sollten organisiert sein.</p>



<p>Ähnlich wie Sarah Schweizerhof betont auch Olivia Kühni, dass Elternzeit für beide Elternteile hilfreich wäre. Sie weist aber auch darauf hin, dass eine Elternzeit für kleine Unternehmen zum Problem werden könnten. Und ein Tipp für alle Eltern: Das Unvorhersehbare sollte immer in Betracht gezogen werden – es lässt sich nicht alles im Voraus organisieren. </p>



<p>Jonathan Schlegel ist überzeugt: Veränderungen müssen auf allen Ebenen stattfinden. Es sollte in allen Bereichen möglich sein, Teilzeit zu arbeiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2024/01/Generationenforum-Vereinbarkeit-Lea-Schuetz-35-1024x575.jpg" alt="" class="wp-image-83657"/><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Kommen aus komplett unterschiedlichen Branchen und kämpfen trotzdem für dasselbe:</strong> Sarah Schweizerhof und Regina Fuhrer.  – Bilder: Lea Schütz</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading subheader">Und was ist die Vision? </h4>



<p>Zum Abschluss wagen die Podiumgäste einen Blick in die Zukunft: </p>



<p>Olivia Kühni: Die Kleinfamilie bewährt sich nicht. In einer Kommune könnte sie jedoch nicht leben. Andere würden dann zu viel Einfluss nehmen. Sie findet, dass die Kinder nicht zum Gemeingut werden sollten. Genossenschaftliche Mehrgenerationswohnformen haben Zukunft.</p>



<p>Sarah Schweizerhof gefällt das Bild, das Olivia Kühni malt. Auch sie ist überzeugt: Zusammenarbeit, zum Beispiel mit anderen Familien ist wichtig. Das ist auch eine enorme Bereicherung für die Kinder.</p>



<p>Auch Jonathan Schlegel unterstützt diese Vision. Er findet die Kleinfamilie ebenfalls einschränkend. Eine akzeptierte Vielfalt der Familienmodelle nimmt den Erwartungsdruck weg: die Grossfamilie, die Patchworkfamilie ohne festgelegte Vater- oder Mutterrollen. Das Geschlecht sollte keine Rolle spielen. Er ist für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn. Care-Arbeit sollte ebenfalls als Arbeit anerkannt werden.</p>



<p>Regina Fuhrer betont noch einen weiteren Punkt: Die Fähigkeit, Entscheidungen ohne finanziellen Druck treffen zu können, ist wichtig. Die Veränderung der wirtschaftlichen und strukturellen Rahmenbedingungen ist die Voraussetzung dafür.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>«Visionen müssen utopisch sein. Sonst kommen wir nie weiter.»</p>
<cite>Regina Fuhrer</cite></blockquote>



<p>Klar ist: Veränderungen passieren nicht von heute auf morgen. Und für manchen mögen die Visionen der vier Podiumsgäste, die oben erwähnt sind, utopisch tönen. Doch wie Regina Fuhrer zum Abschluss des Gesprächs so schön sagte: «Visionen müssen utopisch sein. Sonst kommen wir nie weiter.»</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="has-background" style="background-color:#dedede"><strong>Generationenforum?</strong><br>Das <a rel="noreferrer noopener" href="https://test.generationentandem.ch/live/forum/events/" target="_blank">Generationenforum</a> ist ein offenes Format des konstruktiven Austauschs, des Weiterdenkens und Entwickelns für die grossen Fragen unserer Zeit. Immer entscheidend dabei: Alle Generationen reden mit – denn alle Generationen sind betroffen. Vier Themen in vier Foren pro Jahr: Das ist das Generationenforum von UND Generationentandem.</p>



<figure class="wp-block-image size-und-medium"><img decoding="async" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2023/05/Podium-Rettung-des-Klimas-29-800x567.jpeg" alt="" class="wp-image-75414"/><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Die grossen Themen unserer Zeit im Blick:</strong> Das Generationenforum von UND Generationentandem. – Bild: Victor Keller</figcaption></figure>
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		<title>Psychische Gesundheit: Wenn es überall brennt, braucht es Feuerwehren – und auch mehr Brandverhütung</title>
		<link>https://www.generationentandem.ch/psychischegesundheit-amanschlag/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Generationenforum]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://test.generationentandem.ch/?p=81863</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die heutige Lebensweise ist anspruchsvoll. Viele Menschen sind psychisch krank und mit ihnen ihr gesamtes Umfeld. Auch Wirtschaft, Politik, Gesundheitssystem und Zivilgesellschaft sind betroffen. Fachleute und Betroffene auf dem Podium des Generationenforum sind sich einig: Es brennt überall, es braucht mehr Feuerwehren – und mehr Brandverhütung.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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    <h4 class="mb-1">Psychische Gesundheit: Wenn es überall brennt, braucht es Feuerwehren – und auch mehr Brandverhütung</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
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<figure id="image-caption-block_373c33370c86cc56f1771a3895de3936" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Ein ExpertInnen-Podium: Thomas Ihde, Cornelia Lenoir, Elias Rüegsegger (Moderator), Re Joller und Melis Sakru. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild:  Screenshot, UND Generationentandem</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Bevor die vielen BesucherInnen des Generationenforums im Saal Platz nehmen konnten, konnten sie drei Fragen beantworten:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warst du in deinem Leben schon mal am Anschlag? Antwort: Fast alle.</li>



<li>Wie geht unsere Gesellschaft mit psychischen Problemen um? Antwort: Nicht so gut.</li>



<li>Was tust du, wenn du am Anschlag bist? Antwort: Etwas, was mir persönlich guttut.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" data-id="82032" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2023/11/Polish_20231123_081156055-771x1024.jpg" alt="" class="wp-image-82032"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" data-id="81977" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2023/11/Polish_20231123_081221865-771x1024.jpg" alt="" class="wp-image-81977"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" data-id="81968" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2023/11/Polish_20231123_080738193-771x1024.jpg" alt="" class="wp-image-81968"/></figure>
</figure>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Eine etwas andere Publikumspartizipation: Das Publikum beantwortete vor dem Podium bereits drei Fragen zum Thema. – Bilder: UND Generationentandem</p>
        
    </blockquote>


<p>«Heute ist es eine Normalität, dass wir alle an den Anschlag kommen», sagt <strong>Thomas Ihde</strong> (54) Chefarzt der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.spitalfmi.ch/de/angebot/psychiatrisches-behandlungsangebot/psychiatrie/uebersicht.html" target="_blank">Psychiatrie der Spitäler fmi AG</a> und Präsident <a rel="noreferrer noopener" href="https://promentesana.ch/" target="_blank">Pro Mente Sana</a> gleich zu Beginn. Sachkenntnis, Empathie, Präsenz und Aufnahmevermögen. Die Anforderungen im Berufs- und Familienleben sind immens. Nimmt die Leistungsfähigkeit etwas ab, kann die Spirale rasch abwärts drehen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Thomas Ihde: «Unser System ist am Anschlag» [Generationenforum Am Anschlag]" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/Ug2S2pj6g_U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Sind wir heute zu wenig hart im Nehmen?</h3>



<p>Wir leben in einer Welt, in der mentale Kräfte gefordert sind. Überall locken Ablenkungen, Kommunikationen auf verschiedenen Kanälen, oft parallel. Es gibt wenig Ruhe, kaum Langeweile. Und dennoch: Nein, Depression sei keine Wohlstandskrankheit. Uganda weise die höchste Rate auf. Im Gegenteil: Wohlstand schütze vor psychischen Krankheiten, so Thomas Ihde.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>«Wohlstand schützt vor psychischen Krankheiten.»</p>
<cite>Thomas Ihde (54)</cite></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Wenn es brennt, holt man auch die Feuerwehr!</h3>



<p>Wissen, dass es und wo es Hilfe gibt, ist sowohl für PatientInnen wie Menschen in deren Umfeld wichtig. Drucksten Betroffene vor Jahren noch verschämt rum, waren sie psychisch krank oder hatten kranke Angehörige, so ist es heute «normaler» darüber zu sprechen.&nbsp;</p>



<p>Vor 15 Jahren überwies der Hausarzt die PatientInnen zu den SpezialistInnen, heute kommt der Rat, Hilfe zu suchen oft im Sportsverein, in der Schule oder bei FreundInnen. Aber die Anlaufstellen sind überlastet, das Personal knapp, die Wartezeiten gefährlich lange. Eigentlich wäre es klar: Wenn es überall brennt, muss man mehr Feuerwehren haben.&nbsp;Und zugleich braucht es aber langfristig auch mehr Brandverhütung – also Prävention. Doch gerade hier stehen verschiedene AkteurInnen auf dem Schlauch.</p>


<figure id="image-caption-block_8c00a0ef551cca0c1a14a59125315cab" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="576" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2023/11/Thomas-Ihde-2.jpg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-81863" data-title="Für Thomas Ihde liegt die Lösung auf der Hand: Psychische Erkrankungen nehmen zu, also braucht es auch mehr Anlaufstellen für Betroffene. | Bild:  UND Generationentandem" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Für Thomas Ihde liegt die Lösung auf der Hand: Psychische Erkrankungen nehmen zu, also braucht es auch mehr Anlaufstellen für Betroffene.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild:  UND Generationentandem</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Unser Gesundheitssystem am Anschlag</h3>



<p>2012 wurde das Präventionsgesetz abgelehnt. Die Vorlage hätte es dem Bund ermöglicht, Massnahmen zur Krankheitsvorsorge besser zu steuern und koordinieren. Dazu kommt: Es gibt zu wenig Pflegende, zu wenig PsychiaterInnen und ein angejahrtes Tarifsystem, das neue und billigere Alternativen zu klinischen Aufenthalten kaum deckt.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Cornelia Lenoir: «Wir brauchen jemanden, der das mit uns aussitzt» [Generationenforum Am Anschlag]" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/psX4DPDOdvw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Aber das ist noch nicht alles: Die Angehörigen haben kaum eine Stimme. Ja, es gibt Fälle, da ÄrztInnen die Angehörigen nicht einmal zur Kenntnis nehmen, geschweige denn kennen. «Ein Kunstfehler aus meiner Sicht», empört sich <strong>Cornelia Lenoir</strong> (66), Psychiaterin und Psychotherapeutin. Die behandelnden Fachleute brauchen die Angehörigen der PatientInnen dringend. Denn im Alltag, in der Familie und im Freundeskreis finde das Leben statt.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Herkulesaufgabe: tragfähiges Umfeld</h3>



<p>Wie schaffen es Angehörige, zu allen heute üblichen Anforderungen hinzu noch die Ausnahmesituation einer psychischen Erkrankung im Umfeld zu ertragen und gar positiv zu beeinflussen? Das geht nicht ohne Unterstützung.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Regula Joller: «Es hilft, wenn das Gegenüber auch betroffen war» [Generationenforum Am Anschlag]" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/56nuyE0ieEk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Der&nbsp;<a href="https://www.ex-in-schweiz.ch/">Verein EX-IN</a>&nbsp;bietet Angehörigen- und Genesungsbegleitung durch ausgebildete Menschen, die selbst eine kritische Situation durchlebt haben. <strong>Regula Joller</strong> (65) ist Co-Präsidentin und berichtet aus ihrer Arbeit: Sind einmal Wut, Trauer oder Scham ausgesprochen und gibt es ein Gegenüber, das weiss, wovon man spricht und aktiv zuhört, dann ist schon eine grosse Hürde auf dem Weg zur Linderung genommen. Aus eigener Erfahrung weiss sie, dass Kreativität viel Energie freilegen kann. So regt sie an, ureigene Ausdrucksformen zu finden, sei es in der Musik, in der Bewegung oder bloss im Erfinden eines Kochrezeptes.&nbsp;</p>



<p>Was aber, wenn ein minderjähriges Kind «die Angehörigen» repräsentiert und deren Arbeit ganz selbstverständlich übernimmt?&nbsp;</p>



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<iframe loading="lazy" title="Melis Sakru: «Trotz komplexem Thema, die Jungen informieren sich» [Generationenforum Am Anschlag]" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/Iz62zlxl-ZU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p><strong>Melis Sakru</strong> (31) ist eine ehemalige Young Carer und bei den&nbsp;<a href="https://www.kalaidos-fh.ch/de-CH/Forschung/Fachbereich-Gesundheit/Young-Carers/Treffen">Get Together der Young Carers</a>&nbsp;dabei. Sie bestätigt, dass Kinder oft vergessen gehen, weil die Fachleute nur die mündigen Personen einbeziehen. Bei den Young Carers kann sie sich unter Menschen austauschen, die ähnliche Erfahrungen haben und Kraft schöpfen.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Betroffene im Gespräch mit Tabea Keller</h3>



<p>Peter Willener erzählt Tabea Keller von seinen Erfahrungen mit Burnout und Depression. Den Anstoss, Hilfe zu holen, als er «die Orientierung verlor», gab ihm seine damalige Partnerin. Der Heilungsweg war lang, ja jahrelang; es sei illusorisch eine psychische Krankheit möglichst schnell aus der Welt zu schaffen.</p>



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<iframe loading="lazy" title="Betroffener spricht über psychische Gesundheit [Generationenforum Am Anschlag]" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/PuYzurYOwBQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Die Young Carer Linn Zurflüh erzählte bescheiden und ungemein eindrücklich von ihrer Kindheit und Jugend an der Seite einer kranken Mutter. Für sie waren alle übernommenen Aufgaben «normal». Ihr war lange gar nicht bewusst, dass sie eine Young Carer ist, und sie ist ein Beispiel für eine übersehene Angehörige.&nbsp;</p>



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<iframe loading="lazy" title="Meine Kindheit als Young Carer: Interview mit Linn Zurflüh [Generationenforum Am Anschlag]" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/4cLjDk7Bg-Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h3 class="wp-block-heading subheader">Was ist bloss zu tun?</h3>



<p>Cornelia Lenoir berichtet über die Therapiemethode&nbsp;<a href="https://www.spitalthun.ch/fileadmin/user_upload/Downloads/02_Leistungsangebot/02.07_Psychiatrische%20Dienste/02.07.01_Allgemeine%20Psychiatrie/PDF/PDT_Netzwerkgespraeche_mithilfe_von_Methoden.pdf">Open Dialog,</a>&nbsp;die etwa in Interlaken angewendet wird. Das gesamte Netzwerk der PatientInnen wird in die Behandlung und in wichtige Entscheide einbezogen. Hier werden Betroffene gefragt: «Was braucht es eigentlich?» «Wo drückt der Schuh?». Leider verhinderten Vorurteile die Durchsetzungskraft dieses neuen Ansatzes. Zudem bevorzugt das aktuelle Abrechnungssystem stationäre Behandlungen. Hier gelte es anzusetzen. Gemeinsam einen guten Weg zu finden, der auch bezahlt werde, da stimmt auch Regula Joller zu.</p>


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    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="576" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2023/11/Podium-7.jpg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-81863" data-title="Das soziale Umfeld in die Behandlung miteinzubeziehen ist zentral: Cornelia Lenoir klärt über den Ansatz «Open Dialog» auf.  | Bild: UND Generationentandem" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Das soziale Umfeld in die Behandlung miteinzubeziehen ist zentral: Cornelia Lenoir klärt über den Ansatz «Open Dialog» auf. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: UND Generationentandem</div>
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<p>Thomas Ihde wünscht sich, dass Förderung der psychischen Gesundheit endlich zuoberst auf ein Parteiprogramm kommt. Melis Sacru möchte, dass Junge besser geschützt werden in Familie und in der Arbeitswelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader" id="subheader">Forum fast ein «Open Dialog»</h3>



<p>Die Fachleute auf dem Podium, moderiert von Elias Rüegsegger, die Betroffenen im Gespräch mit Tabea Keller, das Publikum, das sich mit Antworten auf die drei Eingangsfragen einbringen und am Schluss noch Fragen stellen konnte – dieses letzte Generationenforum im 2023 – ein Open Dialog, auf seine Art ein Gesamtkunstwerk.&nbsp;</p>



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<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" data-id="82008" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2023/11/Plakat-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-82008"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" data-id="82007" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2023/11/Melis-Sakru-3-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-82007"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" data-id="82014" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2023/11/Tabea-Keller-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-82014"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" data-id="82004" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2023/11/Interview-2-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-82004"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" data-id="82009" src="https://test.generationentandem.ch/wp-content/uploads/2023/11/Plakat-3-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-82009"/></figure>
</figure>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Ein berührendes, hochaktuelles Podium: Das Generationenforum «Am Anschlag – Reden wir drüber». – Bilder: Screenshot, UND Generationentandem</p>
        
    </blockquote>


<p>Dieses Generationenforum grenzte sich bewusst vom Thema  Resilienz ab. Siehe dazu <a rel="noreferrer noopener" href="https://test.generationentandem.ch/live/forum/events/podiumresilienz/" target="_blank">Generationenforum Resilienz –&nbsp;wie wir die Wirklichkeit aushalten</a>. Erfahre <a rel="noreferrer noopener" href="https://test.generationentandem.ch/live/forum/" target="_blank">hier</a> mehr über vergangenen Generationenforen.</p>
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	            data-title="Psychische Gesundheit: Wenn es überall brennt, braucht es Feuerwehren – und auch mehr Brandverhütung" 
	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/psychischegesundheit-amanschlag/">Psychische Gesundheit: Wenn es überall brennt, braucht es Feuerwehren – und auch mehr Brandverhütung</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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