Bei der AHV besteht Reformbedarf. Zwei Initiativen möchten zwei unterschiedliche Probleme der AHV lösen: Die Renteninitiative die Finanzierungsfrage, die Initiative für eine 13. AHV-Rente die tiefen Renten. Helfen diese Initiativen? Welche weiteren Lösungen braucht es? PolitikerInnen und ExpertInnen diskutieren am nächsten Politpodium von UND Generationentandem.
Montag, 5.02.2024
Die AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) bedarf einer Reform. Nach der letzten AHV-Reform (Reform AHV 21), die im Herbst 2022 knapp von der Schweizer Stimmbevölkerung angenommen wurde, stehen am 3. März 2024 zwei weitere Reformvorschläge zur Abstimmung.
Aufgrund demografischer Veränderungen kann die langfristige Finanzierung der AHV nicht mehr gewährleistet werden. Die Renteninitiative, die eine schrittweise Anpassung des Rentenalters an die durchschnittliche Lebenserwartung vorsieht, soll das Finanzierungsproblem der AHV lösen. Die Initiative wurde vom Jungfreisinn eingereicht.
Die Altersarmut nimmt zu, während die Lebenshaltungskosten steigen. Gleichzeitig ist die AHV-Rente in den letzten Jahren kaum gestiegen, was viele RentnerInnen in eine prekäre finanzielle Lage bringt. Die Initiative für eine 13. AHV-Rente soll diese Diskrepanz ausgleichen. Sie wurde vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund eingereicht.
Die AHV benötigt weiterhin Reformen. Helfen die aktuellen Initiativen diesen Bemühungen oder bieten sie nur kurzfristige Lösungen? Wie können langfristig gerechte Renten sichergestellt werden? Wird die Schweiz in naher Zukunft eine umfassende Reform umsetzen können? Und wie steht es um den Generationenvertrag? Auf diese und weitere Fragen suchen wir Antworten beim nächsten Politpodium von UND Generationentandem.
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