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	<title>Politpodium Archives - UND Generationentandem</title>
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	<description>Brücken zwischen Generationen und zwischen verschiedenen Lebenswelten bauen</description>
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	<title>Politpodium Archives - UND Generationentandem</title>
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		<title>Wahlkreis Thun: Wer wird abgewählt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 07:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Politpodium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Wahlpodium von UND Generationentandem ist es Zeit für einen Blick auf die Wahlchancen der Parteien und Kandidierenden. Die Ausgangslage ist klar: Der Wahlkreis Thun hat 16 Sitze im Grossen Rat. Und 15 der bisherigen Grossräte aus der Region treten wieder an. Dass es im Wahlkreis Thun zur Abwahl am 29. März 2026 von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach dem <a href="https://www.generationentandem.ch/wahlpodium-wie-soll-thun-im-grossen-rat-vertreten-werden/">Wahlpodium</a> von UND Generationentandem ist es Zeit für einen Blick auf die Wahlchancen der Parteien und Kandidierenden. Die Ausgangslage ist klar: Der Wahlkreis Thun hat 16 Sitze im Grossen Rat. Und 15 der bisherigen Grossräte aus der Region treten wieder an.</p>


<figure id="image-caption-block_13aaac3b6c1218b82cc1e0bdd6e9faa4" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">So haben sich die Wähleranteile der Parteien im Wahlkreis Thun entwickelt: Auffällig sind der Anstieg der GLP ab 2010 und die Verluste von SP und FDP bis 2022.</div>
                    </figcaption>
    </figure>



<p>Dass es im Wahlkreis Thun zur Abwahl am 29. März 2026 von bisherigen Grossrät:innen kommt, ist sehr wahrscheinlich. Bei der Frage, wen es dieses Mal treffen könnte, wird es jedoch komplex. UND Generationentandem hat die Auswertungen der Wahlergebnisse von 2022 studiert, das <a href="https://www.gfsbern.ch/de/news/wahlbarometer-kanton-bern/">Wahlbarometer von gfs.bern</a> konsultiert und aus den Hintergrundgesprächen rund ums Podium eine Analyse gemacht.</p>



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    <h4 class="mb-1">Das grosse Wahlpodium zum Nachschauen und -hören</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
                    <a href="https://www.generationentandem.ch/multimedia/grossratswahlen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="btn btn-sm btn-outline-danger">
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            </a>
            </div>
        
</div> 


<h3 class="wp-block-heading">Der zweite GLP-Sitz wackelt gewaltig…</h3>



<p>… und dies aus drei Gründen. Erstens ist der Bisherigen-Bonus ein klarer Vorteil, und diesen hat die GLP verspielt. Denn mit Romeo Arnold tritt nur einer ihrer beiden bisherigen Grossräte wieder an. Und dieser hat erst noch wenige Sessionen auf dem Buckel.</p>


<figure id="image-caption-block_6f90da6230a56950c1469c095f5a2096" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Sein Sitz wackelt wohl nicht – aber der zweite Sitz der GLP umso mehr: Romeo Arnold beim Wahlpodium von UND Generationentandem.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Zweitens hat die GLP den Sitz 2022 knapp gewonnen – und der EVP den zweiten Sitz weggeschnappt. Die GLP hat nur 1&#8217;775 Parteistimmen mehr gemacht.</p>



<p>Drittens: Wer von der GLP soll den zweiten Sitz sichern? Vanessa Meier auf dem zweiten Listenplatz ist erst seit 2023 Stadträtin in Thun und in der Region wohl weniger bekannt als die Gesichter der EVP, welche in direkter Konkurrenz um den wackeligen Sitz stehen. Doch zur EVP später.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der SP-Männersitz könnte ein Schleudersitz sein</h3>



<p>Die Stammwähler:innenschaft der <strong>SP</strong> wählt seit Jahren immer deutlicher und klarer Frauen. Die SP-Frauenliste hat bereits 2022 16&#8217;886 Stimmen mehr als die SP-Männerliste gemacht. Die SP-Männer verloren ihren zweiten Sitz. Der inzwischen verstorbene Grossrat <a href="https://www.bernerzeitung.ch/peter-siegenthaler-fehlte-der-support-der-sp-waehlerschaft-910609354245">Peter Siegenthaler wurde abgewählt</a>.</p>



<p>Diesen einen Sitz haben sie nun aber auf sicher. Könnte man meinen. Doch Zweifel sind angebracht. Vor allem, weil die <a href="https://www.bewas.sites.be.ch/archiv/navigation-de.html?content=/archiv/2022/2022-03-27/WAHL_GROSSRAT/resultatVerwaltungskreisListe-247-lst11-de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SP-Männerliste 2022 nur auf 5.3 Prozent</a> aller Listenstimmen gekommen ist. Nur die Liste von Madeleine Amstutz hatte mit noch weniger Stimmen noch einen Sitz ergattert.</p>



<p>Immerhin ist die SP laut gfs-Umfrage kantonal mit +0.4 Prozent offenbar leicht im Aufwind. Ob aber nun die SP-Frauenliste oder die Männerliste von diesem Aufwind stärker profitiert, ist wohl offen.</p>


<figure id="image-caption-block_f1271cfb8efa014152f46ac5ea0d9ef1" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Könnte plötzlich das Nachsehen haben: Sven Heunert, SP, beim Vorgespräch des Wahlpodiums im Dachstock des Höchhus.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Zittern muss auch Madeleine Amstutz</h3>



<p>Dass sie die Wiederwahl vor vier Jahren überhaupt geschafft hat, ist schon einigermassen überraschend. Ohne Partei im Rücken hat sie es mit ihrer <strong>Bürgerlichen Stadt- und Landesliste</strong> <a href="https://www.bewas.sites.be.ch/archiv/navigation-de.html?content=/archiv/2022/2022-03-27/WAHL_GROSSRAT/resultatWahlkreisListe-H-lst19-de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2022 auf 5.1 Prozent</a> gebracht. Mit weniger Listenstimmen hat keine andere Kandidierende einen Sitz im Wahlkreis erreicht.</p>



<p>Eindrücklich ist derweil, dass Madeleine Amstutz selbst 2022 eindrückliche 5&#8217;683 Stimmen geholt hat –&nbsp;dass sie als Person auch 2026 ordentlich Stimmen machen kann ist klar. Die Frage ist nur, ob das reicht, denn die weitgehend unbekannten 15 anderen Kandidierenden auf ihrer Liste könnten auf für Madeleine Amstutz gefährlich wenig Stimmen kommen.</p>



<p>Zudem steht Madeleine Amstutz im Wahlkampf recht isoliert da, so konnte sie keine <a href="https://www.bewas.sites.be.ch/2026/2026-03-29/WAHL_GROSSRAT/listenverbindungen-de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Listenverbindungen</a> eingehen.</p>


<figure id="image-caption-block_f529ea3efb1380b9f7b834d6c33ddda0" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Hier in der Mitte, im Wahlkampf recht isoliert: Madeleine Amstutz, Parteilos.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Wo bleibts wohl beim Alten?</h3>



<p>Die <strong>Grünen</strong> haben 2022 einen zweiten Sitz geholt – mit Andrea de Meuron und Thomas Hiltpolt treten diese beiden bekannten bisherigen wieder an. Auch wenn die grünen Themen aktuell in der Öffentlichkeit nicht enorm Konjunktur haben, dürften sie beide ihre Wiederwahl klar schaffen. Auch auf den ersten Ersatzplätzen treten bekannte Kandidierende an: Martin Christen, Gemeindepräsident von Hilterfingen auf dem dritten Listenplatz, Magdalena Erni, schweizweit bekannt als Gesicht der Jungen Grünen auf Platz vier und Thomas Lanz, Thuner Stadtratspräsidenten von 2025 auf Platz fünf. Die <a href="https://www.bewas.sites.be.ch/2026/2026-03-29/WAHL_GROSSRAT/listenverbindungen-de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Liste der Grünen holte 2022</a> zudem im Wahlkreis Thun am zweitmeisten Stimmen. Nur die Liste der SVP Thun Ost holte 177 Stimmen mehr.</p>


<figure id="image-caption-block_fe44c728ba81d3ebb9e703389dc2cb74" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Schielt als schweizweit bekannte Persönlichkeit auf einen Sitz im Grossen Rat: Magdalena Erni.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Der <strong>FDP</strong> drohen zwar laut der gfs-Umfrage mit -1.3 Prozent Verluste. Doch tritt mit Carlos Reinhard ein seit 2014 amtierender Grossrat wieder an, seine Abwahl ist noch bei weniger Stimmanteilen recht unrealistisch. Konrad Moser legt sich im Wahlkampf zwar sichtlich ins Zeug, dass es ihn so bis in den Grossen Rat spült wäre aber eine sehr grosse Überraschung. 2022 erreichte er den <a href="https://www.bewas.sites.be.ch/archiv/navigation-de.html?content=/archiv/2022/2022-03-27/WAHL_GROSSRAT/resultatWahlkreisListe-H-lst16-de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">8. Listenplatz</a>.</p>


<figure id="image-caption-block_4b164b0efcf50d05b3299bd65f417f3d" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Legt sich für den Wahlkampf ins Zeug, die Wahlchancen sind aber nicht allzu gross für Konrad Moser.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Auf für die <strong>Mitte</strong> sollte es reichen, ihren Sitz halten zu können. Zwar hat die Mitte, ehemals CVP im Reformierten Kanton Bern eigentlich keine Stammwählerschaft. Doch mit der Fusion der BDP mit der Mitte konnte 2021 immerhin der Sitz von Alfons Bichsel gesichert werden. Die Mitte-Liste machte <a href="https://www.bewas.sites.be.ch/archiv/navigation-de.html?content=/archiv/2022/2022-03-27/WAHL_GROSSRAT/resultatWahlkreisListe-H-lst15-de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2022 5.4 Prozent</a> aller Stimmen – nicht viel mehr als die SP-Männerliste und die Liste von Madeleine Amstutz. Doch die Mitte scheint laut gfs-Umfrage leicht im Aufwind zu sein.</p>


<figure id="image-caption-block_dce999e79e7e3f25228be96ae2ce0baf" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Es sollte reichen für den ehemaligen BDP- und heutigen Mitte-Politiker Alfons Bichsel.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Und wer könnte einen Sitz gewinnen?</h3>


<figure id="image-caption-block_0941f929edb04db039e4430f3d2cb23d" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Sitzverteilung im Wahlkreis Thun seit 2006: 2022 besetzten neun Kräfte die 16 Sitze im Grossen Rat.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Elias Rüegsegger</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Ist es die <strong>SVP</strong>, die in der gfs-Umfrage am deutlichsten zulegt, und so einen fünften Sitz gewinnt? Dafür spricht, dass sie mit Raphael Lanz das ultimative Zugpferd aus der Region haben. Dieser wird als aussichtsreicher Regierungsratskandidat auch als Grossrat sehr deutlich gewählt werden. Bereits <a href="https://www.bewas.sites.be.ch/archiv/2022/2022-03-27/WAHL_GROSSRAT/resultatWahlkreisListe-H-lst6-de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2022 war er der bestgewählte Grossrat</a> im Wahlkreis (8&#8217;879 Stimmen). Falls Lanz gewählt würde, rückte ein neues SVP-Gesicht nach. Die SVP tritt in der Region gleich mit drei Listen an – mit sämtlichen Listen hat sie 2022 Sitze geholt (Thun West, Thun Ost, Thun Stadt). Nicht zu unterschätzen ist auch die grosse Basis der SVP in der Region, mit vielen Ortssektionen. Laut Samuel Krähenbühl hat die SVP im Wahlkreis Thun 1&#8217;301 Mitglieder (Stand 2024).</p>


<figure id="image-caption-block_500c43b0168e5d38eee94f16f6f76aea" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">2022 der zweitbestgewählte Grossrat und seit 2014 im Amt: Samuel Krähenbühl.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Oder erobert die <strong>EVP</strong> ihren zweiten Sitz zurück? Zwar drohen der EVP laut gfs-Umfrage Verluste von 0.8 Prozent. Doch im Wahlkreis Thun könnte es etwas anders aussehen. Denn auf den Listenplätzen zwei und drei hinter der bisherigen Grossrätin Melanie Beutler-Hohenberger stehen zwei bekanntere Persönlichkeiten in den Startlöchern. Einerseits Herbert Geiser, Gemeinderat aus Heimberg, andererseits Jonas Baumann, langjähriger Thuner Stadtrat. Falls es für einen zweiten Sitz für die EVP reichen würde, käme es wohl zu einer Ausmarkung dieser beiden Politiker.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Falls die EVP einen zweiten Sitz macht, könnten seine Wahlchancen nicht schlecht stehen: Jonas Baumann (zweiter von links).</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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    </figure>



<p>Und wenn am Ende die <strong>EDU</strong> einen zweiten Sitz macht? Laut gfs-Umfrage ist die Partei mit +0.9 Prozent im Aufwind. Auf dem zweiten Listenplatz hinter dem bereits seit 2017 bisherigen Grossrat Samuel Kullmann lauert Delila Gafner. Für die EDU spricht zudem, dass es im Wahlkreis Thun nicht wie 2022 eine Aufrecht-Liste gibt. Ehemalige Corona-Massnahmen-kritische Stimmen könnten am ehesten der EDU ihre Stimmen geben.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Für sein Alter schon ewig Grossrat: Samuel Kullmann.</div>
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            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist nach der Abwahl?</h3>



<p>Abgewählt zu werden tut weh. Daraus machte beim Podium Alfons Bichsel keinen Hehl. Er selbst wurde früher einmal als Gemeinderat von Sigriswil abgewählt, zumindest temporär, vier Jahre später schaffte er dann die Wahl wieder. Angesprochen auf Tipps für all jene Grossrät:innen, die am 29. März die Wiederwahl ins Kantonsparlament nicht schaffen, meinte er: «Bleibt eurem Herzen treu, eurer Partei treu, steht für eure Politik auch weiterhin ein.»</p>


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                    <div class="image-description text-start">Politisieren in und für die Region: Bei UND Generationentandem sind die Debatten vor und nach dem Podium interessant.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/grossratswahlen2026-analyseabwahl/">Wahlkreis Thun: Wer wird abgewählt?</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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		<title>Wahlkreis Thun: Wofür stehen die Parteien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 12:54:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neun Listen, 16 Sitze, viele grosse Themen: Am Wahlpodium von UND Generationentandem in Steffisburg ging es um Kaufkraft und Krankenkassenprämien, um Klima und Naturgefahren, um Zuwanderung und Finanzen – und immer wieder um die Frage, welche Themen im Grossen Rat Priorität haben sollen. Schon in der ersten Runde wurde klar, wie unterschiedlich die Kandidierenden ihre [&#8230;]</p>
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    <h4 class="mb-1">Das grosse Wahlpodium zum Nachschauen und -hören</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
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</div> 


<p>Neun Listen, 16 Sitze, viele grosse Themen: Am Wahlpodium von UND Generationentandem in Steffisburg ging es um Kaufkraft und Krankenkassenprämien, um Klima und Naturgefahren, um Zuwanderung und Finanzen – und immer wieder um die Frage, welche Themen im Grossen Rat Priorität haben sollen.</p>


<figure id="image-caption-block_b8786f6c919003a41c09ea73a0ec62a3" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Vor rund 60 Personen diskutierten die Kandidierenden in Steffisburg über die grossen Fragen im Wahlkreis Thun.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Schon in der ersten Runde wurde klar, wie unterschiedlich die Kandidierenden ihre Rolle verstehen. Magdalena Erni kündigte als ersten Vorstoss eine professionelle 24-Stunden-Hotline gegen häusliche Gewalt an. Jonas Baumann und Konrad Moser setzten beide bei der Bildung an, wenn auch mit unterschiedlichem Fokus. Alfons Bichsel sprach von «Bildungsbaustellen», Samuel Krähenbühl von Finanzen und Steuern. Madeleine Amstutz nannte Hospizplätze, Krankenkassenprämien und gesunde Finanzen, Romeo Arnold Naturgefahren und Wasserbau. Sven Heunert sprach über Kaufkraft, Mieten und ungleiche Vermögen, Samuel Kullmann betonte seinen konservativen Kurs.</p>



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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Dazu passt</h4>
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        </div>
        
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                <p>Wer sich nicht nur für die Standpunkte der Kandidierenden interessiert, sondern auch für die Frage, <strong data-start="247" data-end="313">wer im Wahlkreis Thun gute Chancen hat und wessen Sitz wackelt</strong>, findet dazu eine separate Analyse von Elias Rüegsegger. Darin geht es um die Ausgangslage der Parteien, um mögliche Sitzgewinne und um die Frage, wo es am 29. März besonders spannend werden könnte.</p>
<p>Zum Lesen: <a href="https://www.generationentandem.ch/grossratswahlen2026-analyseabwahl/">Hier.</a></p>
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<h3 class="wp-block-heading">Wer wofür steht</h3>



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<h4 class="wp-block-heading">Samuel Krähenbühl: Finanzen, Zuwanderung, Ordnung</h4>



<p>Samuel Krähenbühl stellte die Finanzpolitik ins Zentrum. Er warnte davor, Ausgabenwachstum als «Sparen» zu verkaufen, und plädierte für mehr finanzpolitische Ehrlichkeit. Auch bei Zuwanderung und Wohnungsmarkt setzte er einen klar bürgerlichen Akzent: Weniger Wachstum und weniger Regulierung würden aus seiner Sicht den Druck auf den Wohnraum senken. In der Bildung sprach Samuel Krähenbühl von mehr Struktur und weniger Überforderung durch ein zunehmend kompliziertes System.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Samuel Krähenbühl (SVP): Sprach über Finanzen, Zuwanderung und seine Kritik am Begriff «Feminizid».</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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    </figure>



<h4 class="wp-block-heading">Sven Heunert: Kaufkraft und Verteilung</h4>



<p>Sven Heunert sprach vor allem über das, was viele Haushalte direkt spüren: steigende Mieten, Krankenkassenprämien und ungleiche Vermögen. Im Zentrum stand für ihn die soziale Frage: Wer viel habe, profitiere oft noch stärker, während andere unter steigenden Kosten litten.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Sven Heunert (SP): Setzte den Schwerpunkt auf Kaufkraft, Mieten und ungleiche Vermögen.</div>
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            </figcaption>
    </figure>



<h4 class="wp-block-heading">Magdalena Erni: Klima, Gleichstellung, Schutz</h4>



<p>Magdalena Erni verband Klimapolitik mit Gleichstellung, Pflege und Bildung. Besonders deutlich wurde sie dort, wo es um Schutz vor Gewalt gegen Frauen und um mehr Ressourcen für die Schule ging. Gerade in diesen beiden Bereichen setzte sie klare Akzente.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Magdalena Erni (Grüne): Sprach über Klima, Gleichstellung, Gewalt gegen Frauen und mehr Ressourcen für die Schule.</div>
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    </figure>



<h4 class="wp-block-heading">Romeo Arnold: Naturgefahren und Zukunftspolitik</h4>



<p>Romeo Arnold setzte seinen Schwerpunkt bei Hochwasser, Wasserbau und Naturgefahren. Für das Berner Oberland seien das keine Nebenthemen, sondern Zukunftsfragen. Damit verband Romeo Arnold ökologische Themen mit sehr konkreten Risiken für die Region.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Romeo Arnold (GLP): Thematisierte Hochwasser, Wasserbau und Naturgefahren im Berner Oberland.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h4 class="wp-block-heading">Jonas Baumann: Teilhabe und psychische Gesundheit</h4>



<p>Jonas Baumann hob die Bildung hervor, besonders mit Blick auf Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Er sprach auch über die psychische Gesundheit junger Menschen und darüber, wie wichtig frühes Handeln ist, bevor Probleme grösser und teurer werden.</p>


<figure id="image-caption-block_b1152640a829e80018d5cc2dae96d668" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Jonas Baumann (EVP): Setzte Akzente bei Bildung, Teilhabe und psychischer Gesundheit junger Menschen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h4 class="wp-block-heading">Konrad Moser: starke Bildung, funktionierender Staat</h4>



<p>Konrad Moser setzte klar auf Bildung und Berufsbildung. Ihm ging es darum, Menschen gut auszubilden und ihnen Chancen zu eröffnen. Dahinter stand die Vorstellung eines Staates, der nicht immer mehr Bürokratie schafft, sondern befähigt und handlungsfähig bleibt.</p>


<figure id="image-caption-block_824f74ea3653796b032d37600aaef1ee" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Konrad Moser (FDP): Sprach über Bildung, Berufsbildung und einen handlungsfähigen Staat.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h4 class="wp-block-heading">Alfons Bichsel: Erfahrung und pragmatische Mehrheiten</h4>



<p>Alfons Bichsel präsentierte sich als erfahrener Praktiker mit Fokus auf die Schule. Er sprach von «Bildungsbaustellen» und machte deutlich, dass er dort im Grossen Rat besonders grossen Handlungsbedarf sieht.</p>


<figure id="image-caption-block_8f52fa60d1c0c527822cf08b003461bf" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Alfons Bichsel (Die Mitte): Machte die Schule und die «Bildungsbaustellen» im Kanton zu einem Schwerpunkt.</div>
                    </figcaption>
    </figure>



<h4 class="wp-block-heading">Samuel Kullmann: Wertepolitik und scharfe Schulkritik</h4>



<p>Samuel Kullmann betonte seine wertkonservative Haltung und fiel in der Bildungsdebatte mit besonders weitgehender Kritik am heutigen System auf. Er setzte damit auf ein klares Profil und auf grundsätzliche statt bloss korrigierende Antworten.</p>


<figure id="image-caption-block_192dbc3fc12e2c0bc998bb3cc3e14d02" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Samuel Kullmann (EDU): Betonte seine wertkonservative Haltung und kritisierte das heutige Schulsystem.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h4 class="wp-block-heading">Madeleine Amstutz: Mittelstand, Gesundheit, Entlastung</h4>



<p>Madeleine Amstutz setzte Schwerpunkte bei Hospizplätzen, Krankenkassenprämien, gesunden Finanzen und der Unterstützung des Mittelstands. Sie stellte konkrete Entlastungen für Bevölkerung und Gewerbe ins Zentrum und argumentierte stärker über Alltagsprobleme als über ideologische Grundsatzfragen.</p>



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<iframe title="Allein im Rat – und trotzdem einflussreich [Ausschnitt]" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/T_OytWagxpk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>


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                    <div class="image-description text-start">Madeleine Amstutz (Bürgerliche Stadt- und Landesliste): Sprach über Hospizplätze, Krankenkassenprämien, gesunde Finanzen und den Mittelstand.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Bei Gewalt gegen Frauen gingen die Positionen auseinander</h3>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Gewalt gegen Frauen: Hier gehen die Meinungen auseinander [Ausschnitt]" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/X9V6dDHngbk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Bei der Frage, wie der Kanton auf Gewalt gegen Frauen reagieren soll, wurden die Unterschiede besonders deutlich. Magdalena Erni sprach über Feminizide, über die hohe Auslastung der Frauenhäuser und über die Notwendigkeit besserer Anschlusslösungen für Betroffene. Für Magdalena Erni ist das keine Randfrage, sondern eine Frage von Schutz und politischer Verantwortung.</p>



<p>Samuel Krähenbühl widersprach. Er sagte, jeder Mord sei einer zu viel, er habe aber Mühe mit der Vorstellung, dass es schlimmer sein solle, wenn eine Frau getötet werde als ein Mann. Gerade an diesem Punkt wurde sichtbar, dass es hier nicht nur um einzelne Massnahmen geht, sondern um das Verständnis des Problems selbst.</p>



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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Was meint der Begriff «Feminizid»?</h4>
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                <p><!-- wp:heading {"level":3} --></p>
<p>Mit dem Begriff «Feminizid» sind Tötungen von Frauen und Mädchen gemeint, die in einem geschlechtsspezifischen Zusammenhang stehen. Der Begriff wird verwendet, um solche Taten als besondere Form von Gewalt gegen Frauen zu benennen. Dabei geht es nicht darum, das Leben einer Frau höher zu gewichten als das eines Mannes, sondern um die Einordnung bestimmter Tötungsdelikte als geschlechtsspezifische Gewalt.</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Das grosse Thema des Abends: Bildung</h3>



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<p>Kaum ein Thema prägte das Podium stärker als die Schule. Fast alle waren sich einig, dass es Handlungsbedarf gibt. Doch was genau besser werden soll – und wie –, darauf gaben die Kandidierenden sehr unterschiedliche Antworten.</p>



<p>Konrad Moser setzte auf Bildung und Berufsbildung als zentrales Zukunftsthema. Für ihn geht es darum, Menschen gut auszubilden und ihnen Chancen zu eröffnen. Jonas Baumann betonte die Teilhabe und hob hervor, wie wichtig Unterstützung und frühes Handeln gerade auch bei psychischen Belastungen junger Menschen sind. Alfons Bichsel wiederum sprach von grossen «Bildungsbaustellen» und machte deutlich, dass er die Entwicklung der Schule mit Sorge beobachtet.</p>


<figure id="image-caption-block_2ba68358cd4ab1406bd511136d91f143" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Magdalena Erni und Sven Heunert vertraten am Podium Positionen, die soziale Fragen, Bildung und Gleichstellung ins Zentrum rückten.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Magdalena Erni forderte mehr Ressourcen, insbesondere in der Primarschule und dort, wo Kinder zusätzliche Unterstützung brauchen. Samuel Krähenbühl setzte einen anderen Akzent: Für ihn braucht die Schule wieder mehr Struktur, mehr Klarheit und weniger Sonderlösungen. Samuel Kullmann ging am weitesten. Er kritisierte das heutige System grundsätzlich und stellte die Volksschule in ihrer heutigen Form offen infrage.</p>



<p>Gerade in der Bildungsdebatte wurde damit sichtbar, wie verschieden die Parteien dieselbe Sorge politisch deuten. Die einen wollen mehr Unterstützung und mehr Personal, die anderen mehr Ordnung und Verbindlichkeit, wieder andere einen grundsätzlichen Systemwechsel. Alle sprechen von Qualität – aber nicht alle meinen dasselbe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was vom Abend bleibt</h3>



<p>Das Wahlpodium von UND Generationentandem machte die Unterschiede sichtbar. Nicht in grossen Parolen, sondern dort, wo es konkret wurde: bei den Finanzen, bei der sozialen Frage, bei Gewalt gegen Frauen und besonders bei der Schule.</p>



<p>Für Wähler:innen im Wahlkreis Thun ist genau das entscheidend. Wer am 29. März seine Stimme abgibt, entscheidet nicht nur zwischen Parteien, sondern auch zwischen politischen Prioritäten. Zwischen mehr Schutz und mehr Zurückhaltung. Zwischen mehr Investitionen und mehr Begrenzung. Und zwischen unterschiedlichen Vorstellungen davon, was der Kanton Bern in den nächsten Jahren am dringendsten anpacken soll.</p>



<p></p>
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	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/wahlpodium-wie-soll-thun-im-grossen-rat-vertreten-werden/">Wahlkreis Thun: Wofür stehen die Parteien?</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum uns die Grossratswahlen mehr kümmern sollten</title>
		<link>https://www.generationentandem.ch/warum-uns-die-grossratswahlen-mehr-kuemmern-sollten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Politpodium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn in der Schweiz gewählt wird, richten sich viele Blicke nach Bundesbern. Dort passiert das Spektakel: Schlagzeilen, Parteistrategien, Duelle. Gleichzeitig unterschätzen wir oft eine Ebene, die weniger glamurös wirkt, dafür aber erstaunlich häufig darüber entscheidet, wie unser Alltag aussieht: den Kanton. Im Kanton Bern wählen wir Ende März den Grossen Rat. 160 Personen werden dann [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn in der Schweiz gewählt wird, richten sich viele Blicke nach Bundesbern. Dort passiert das Spektakel: Schlagzeilen, Parteistrategien, Duelle. Gleichzeitig unterschätzen wir oft eine Ebene, die weniger glamurös wirkt, dafür aber erstaunlich häufig darüber entscheidet, wie unser Alltag aussieht: den Kanton.</p>



<p>Im Kanton Bern wählen wir Ende März den Grossen Rat. 160 Personen werden dann in den nächsten vier Jahren darüber entscheiden, welche Gesetze gelten, wie viel Geld wofür zur Verfügung steht und welche Prioritäten der Kanton setzt. Das klingt nach Verwaltung. In Wahrheit geht es um sehr konkrete Fragen: Wie ist Schule organisiert? Wie entwickeln sich ÖV-Angebote? Wie wird gebaut? Wie wird Gesundheitsversorgung geplant? Wie hoch ist die kantonale Steuerbelastung?</p>


<figure id="image-caption-block_fe8a3ca5814f4848e07f95a08eabaf81" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Das Interesse an kantonaler Politik war generationenübergreifend – besonders viele junge Menschen beteiligten sich aktiv.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Am <a href="https://www.generationentandem.ch/veranstaltungen/grossratswahlen-2026-forum/" type="link" id="https://www.generationentandem.ch/veranstaltungen/grossratswahlen-2026-forum/">Montagabend, 23. Februar 2026, haben wir im Lady Evelyn in Thun ein Wahlforum</a> organisiert. Über 100 Personen diskutierten mit Kandidat:innen aus dem Wahlkreis Thun. Dabei zeigte sich schnell: Vielen ist nicht ganz klar, welche Kompetenzen der Grosse Rat tatsächlich hat. «Was kann dieses Parlament überhaupt entscheiden?» war eine der zentralen Fragen des Abends. Und genau dort beginnt das Problem. Wer die Zuständigkeiten nicht kennt, kann die Bedeutung dieser Wahlen nur schwer einordnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was der Grosse Rat eigentlich macht</h3>



<p>Der Grosse Rat ist das Parlament des Kantons Bern. Er beschliesst kantonale Gesetze, entscheidet über das Budget und kontrolliert die Regierung (den Regierungsrat) und die Verwaltung. Das ist kein abstrakter Dreiklang. Es sind drei Hebel, die im Alltag ständig wirken: Regeln, Geld und Kontrolle.</p>



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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Kanton – Gemeinde – Bund: Wer entscheidet was?</h4>
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            <div class="toggle-content">
                <p data-start="337" data-end="474"><strong data-start="337" data-end="345">Bund</strong><br data-start="345" data-end="348" />Regelt Bereiche, die landesweit einheitlich sein müssen.<br data-start="404" data-end="407" />Beispiele: AHV, Armee, Aussenpolitik, Nationalstrassen, Strafrecht.</p>
<p data-start="476" data-end="741"><strong data-start="476" data-end="486">Kanton</strong><br data-start="486" data-end="489" />Setzt Bundesrecht um und erlässt eigene Gesetze in zentralen Bereichen.<br data-start="560" data-end="563" />Beispiele: Volksschule, Spitalplanung, Polizei, Raumplanung, regionaler öffentlicher Verkehr, Kantonssteuern.<br data-start="672" data-end="675" />Der Grosse Rat beschliesst diese Gesetze und das kantonale Budget.</p>
<p data-start="743" data-end="894"><strong data-start="743" data-end="755">Gemeinde</strong><br data-start="755" data-end="758" />Setzt kantonale Vorgaben um und gestaltet lokal.<br data-start="806" data-end="809" />Beispiele: Schulhäuser, Baugesuche, Sozialdienste, Gemeindestrassen, Gemeindesteuern.</p>
<p data-start="896" data-end="1026"><strong data-start="896" data-end="908">Wichtig:</strong><br data-start="908" data-end="911" />Die Gemeinde gestaltet vor Ort.<br data-start="942" data-end="945" />Der Kanton setzt die Leitplanken.<br data-start="978" data-end="981" />Der Bund definiert den übergeordneten Rahmen.</p>
            </div>
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    </div>
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<p>Viele Dinge, die wir als «Gemeindethema» wahrnehmen, hängen am Ende an kantonalen Rahmenbedingungen. Und viele Dinge, die wir als «Bundesthema» diskutieren, werden erst durch kantonale Umsetzung konkret. Der Kanton ist das Bindeglied. Und oft die Ebene, die spürbar entscheidet, ob etwas tatsächlich funktioniert.</p>


<figure id="image-caption-block_02bf4eb66db4a9c849075ac70c73bb02" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Was macht eigentlich ein Grossrat? Das fragten sich viele Teilnehmer:innen am ersten Wahlforum von UND Generationentandem.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Fünf Bereiche, in denen du kantonale Politik täglich merkst</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Schule und Bildung</h4>



<p>Ob Tagesstrukturen ausgebaut werden, wie Unterstützung in der Volksschule organisiert ist oder welche Vorgaben Schulen umsetzen müssen: Das wird nicht jedes Mal neu in jeder Gemeinde erfunden. Der Kanton setzt mit Gesetzen und Finanzierung Leitplanken. Gemeinden können gestalten, aber innerhalb dieser Rahmenbedingungen.</p>


<figure id="image-caption-block_9e63b98781f15b8c79deee0a0803c414" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Als Vertreter der FDP diskutierte Carlos Reinhard am Wahlforum mit der Bevölkerung über kantonale Themen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Wenn du dich also über Klassengrössen, Ressourcen, Förderangebote oder Schulorganisation wunderst, lohnt sich ein Blick weg vom Schulhaus und hin zum Kanton. Denn dort wird entschieden, welche Regeln gelten und wie viel Geld dafür bereitsteht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gesundheit</h4>



<p>Ähnlich ist es bei der Gesundheitsversorgung. Wo welche Leistungen erbracht werden, wie Versorgung geplant wird, welche Strukturen gelten: Das sind in der Schweiz sehr stark kantonale Fragen. Der Kanton plant, koordiniert, setzt Regeln und finanziert mit. Das klingt technisch – betrifft aber direkt, wie sicher man sich in einer Region versorgt fühlt und wie gut Angebote erreichbar sind.</p>



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<p data-start="59" data-end="536" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Ein Beispiel, das man in Thun direkt sieht, ist das Rettungswesen. Der Rettungsdienst Berner Oberland West (Spital STS AG) übernimmt die Grundversorgung im Grossraum Thun aufgrund einer Leistungsvereinbarung mit dem Kanton. Auch die Koordination der Einsätze läuft über die kantonale Sanitätsnotrufzentrale 144. Damit bestimmt der Kanton nicht nur «Rahmenbedingungen», sondern organisiert ganz praktisch, wie schnell und über welche Strukturen Hilfe im Notfall bei uns ankommt.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Öffentlicher Verkehr</h4>



<p>«Warum fährt der Bus am Abend nicht häufiger?» oder «Wieso gibt es diese Anschlussverbindung nicht?» – solche Fragen entstehen lokal, werden aber oft kantonal beantwortet. Der Kanton plant und finanziert den regionalen ÖV mit. Und er entscheidet mit, ob in den nächsten Jahren ausgebaut, verdichtet oder gespart wird.</p>


<figure id="image-caption-block_2098510c9f6ed435caba12cb13a22dd5" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Als Thuner Gemeinderätin verantwortet Andrea de Meuron die Finanzen; am Wahlforum stellte sie sich als Grossratskandidatin den Fragen der Bevölkerung.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Gerade in Regionen wie dem Wahlkreis Thun geht es dabei nicht nur um Komfort, sondern um Teilhabe: Wer keinen passenden ÖV hat, hat oft auch weniger Zugang zu Ausbildung, Arbeit, Kultur oder Gesundheitsangeboten. ÖV ist nicht «nice to have», sondern Infrastrukturpolitik.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Bauen und Wohnen</h4>



<p>Ob verdichtet gebaut werden kann, wie Verfahren laufen, welche Vorgaben gelten und wie Planung grundsätzlich funktioniert: Auch hier setzt der Kanton zentrale Regeln. Wer schon einmal in einem Bau- oder Planungsverfahren stand – als Eigentümer:in, als Nachbar:in oder als Mieter:in –, weiss, wie stark Vorschriften, Fristen und Zuständigkeiten den Ausgang prägen.</p>


<figure id="image-caption-block_98008bb3f9d8a9a287fe9b360b790f04" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Melanie Beutler vertrat die EVP auf dem Podium und diskutierte im Anschluss direkt mit den Teilnehmenden.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Und wer sich über Wohnkosten ärgert, landet irgendwann bei Raumplanung und Bauvorschriften. Das sind nicht einfach Fragen der Gemeinde, sondern hängen an Regeln und Vorgaben des Kantons.</p>



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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Beispiel aus Thun: Überbauungsordnung Bostudenzelg</h4>
            <i class="toggle-icon bi text-dark bi-chevron-up"></i>
        </div>
        
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                <p data-start="67" data-end="563" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Ein konkretes Beispiel aus Thun ist die Überbauungsordnung Bostudenzelg. Darüber hat die Stadt kürzlich abgestimmt – und dabei wurde sichtbar, wie stark kantonale Vorgaben in lokale Bau- und Planungsentscheide hineinspielen. Bei Überbauungsordnungen geht es nicht nur um einzelne Bauprojekte, sondern um Regeln für ein ganzes Areal: Dichte, Nutzung, Erschliessung, Gestaltung und Verfahren. Die Gemeinde entscheidet über die Planung vor Ort, doch sie bewegt sich dabei innerhalb kantonaler Rahmenbedingungen, etwa der Raumplanung und der Baugesetzgebung.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Steuern</h4>



<p>Wir zahlen nicht nur Bundes- und Gemeindesteuern. Der Kanton erhebt ebenfalls Steuern – und der Grosse Rat entscheidet mit, wie diese kantonale Steuerbelastung aussieht. Wenn du also über Steuern diskutierst, diskutierst du auch über kantonale Politik.</p>



<p>Im Kanton Bern ist das sehr konkret: Bei der Einkommens- und Vermögenssteuer zahlst du nicht nur Bund und Gemeinde, sondern auch kantonale Steuern (die sogenannte Staatssteuer). Wie hoch dieser kantonale Teil ausfällt, hängt von der kantonalen Steueranlage ab. Diese legt der Grosse Rat jährlich im Rahmen des Budgetbeschlusses fest. Wer über Steuern diskutiert, diskutiert im Kanton Bern deshalb auch über Entscheide des Grossen Rates.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Budget ist Politik</h3>



<p>Neben Gesetzen entscheidet der Grosse Rat vor allem über Geld. Und das ist oft der Punkt, an dem politische Ziele Realität werden oder eben nicht. Schulen können reformiert werden, wenn Ressourcen da sind. Der öffentliche Verkehr kann ausgebaut werden, wenn investiert wird. Gesundheitsversorgung kann geplant werden, wenn Finanzierung und Strukturen stimmen.</p>


<figure id="image-caption-block_30ff774a3a7afd7e84607390a254d27b" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Grossratskandidatinnen Alice Kropf und Katharina Ali-Oesch diskutieren am Wahlforum mit Teilnehmenden aus dem Wahlkreis Thun.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Das Budget des Kantons bewegt sich in einer Grössenordnung von rund dreizehn Milliarden Franken. Wer das Budget beschliesst, entscheidet damit nicht nur, ob «irgendwo gespart» wird, sondern wo die Schwerpunkte liegen: Bildung, Verkehr, Gesundheit, Soziales, Sicherheit, Kultur.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unser Wahlforum: raus aus der Komfortzone</h3>



<p>Am Montagabend wollten wir genau deshalb ein Format, das nicht bei Parolen stehen bleibt. Unser Wahlforum war kein Podium mit vorbereiteten Statements, sondern Gesprächsrunden. Über 100 Teilnehmer:innen konnten Kandidat:innen direkt fragen, nachhaken, widersprechen, konkret werden.</p>


<figure id="image-caption-block_e71d68d3fb6b0ef977221c1c276d1745" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Gesprächsrunden statt Podium: Kandidierende und Teilnehmende diskutieren in kleinen Gruppen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Entscheidend war dabei unser System: Alle Kandidierenden gingen im Laufe des Abends an allen Tischen vorbei. Niemand suchte sich «sein» Publikum aus, und niemand blieb nur unter Gleichgesinnten. Jede Person im Raum sprach mit Vertreter:innen aller Parteien.</p>


<figure id="image-caption-block_3a7d7e4c6c32651910c31dd2db7d3f31" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Konzentrierte Zuhörer:innen beim Wahlforum zur Grossratswahl im Wahlkreis Thun.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Gerade in einer Zeit, in der politische Debatten schnell polarisieren und oft in Lager zerfallen, hat dieses Format einen einfachen, aber wichtigen Effekt: Man muss sich erklären. Man muss zuhören. Und man kann sich nicht darauf verlassen, dass das Gegenüber sowieso schon zustimmt. Das führt nicht automatisch zu Einigkeit – aber oft zu mehr Klarheit darüber, was die andere Seite tatsächlich will und wie sie arbeitet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einladung: <a href="https://www.generationentandem.ch/veranstaltungen/grossratswahlen-2026-podium/" type="link" id="https://www.generationentandem.ch/veranstaltungen/grossratswahlen-2026-podium/">Wahlpodium am 16. März in Steffisburg</a></h3>



<p>Wer die Positionen nicht nur im Gesprächsformat, sondern auch in einer strukturierten Debatte vergleichen will, ist am nächsten Anlass willkommen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wahlpodium: Wie soll Thun im Grossen Rat vertreten werden?</strong></li>



<li><strong>Montag, 16. März 2026, 19 Uhr</strong></li>



<li><strong>Begegnungszentrum, Höchhusweg 17, 3612 Steffisburg</strong></li>
</ul>



<p>Im Zentrum stehen Fragen wie: Wie soll sich der Wahlkreis Thun in den nächsten vier Jahren im Grossen Rat positionieren? Welche politischen Schwerpunkte braucht die Region? Kandidierende diskutieren in zwei Runden (Parteien mit zwei oder mehr Sitzen / Parteien mit einem Sitz) über zentrale Themen für den Wahlkreis und zeigen auf, wie sie die Interessen der Region im Kantonsparlament vertreten wollen.</p>



<p><strong>Auf dem Podium sind:</strong><br>Samuel Krähenbühl (SVP), Madeleine Amstutz (parteilos), Samuel Kullmann (EDU), Konrad E. Moser (FDP), Alfons Bichsel (Die Mitte), Romeo Arnold (GLP), Jonas Baumann-Fuchs (EVP), Sven Heunert (SP), Magdalena Erni (Grüne).</p>


<figure id="image-caption-block_40ab84014c1e2e86b9bed8cfbee93aa3" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Als Vertreter der EDU stellte sich Samuel Kullmann am Wahlforum den Fragen der Teilnehmer:innen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Am Schluss ist es ziemlich einfach</h3>



<p>Der Kanton ist nicht die politische Ebene mit den grössten Schlagzeilen. Aber er ist oft die Ebene mit den grössten Auswirkungen auf das, was wir täglich erleben: Schule, ÖV, Gesundheit, Bauen, Steuern.</p>


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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Eveline Salzmann spricht am Wahlforum in Thun über die Bedeutung der kantonalen Politik für den Alltag.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Oder wie es Eveline Salzmann am Montagabend gesagt hat: Die Gemeinde kann vieles gestalten – aber die Rahmenbedingungen setzt der Kanton.</p>



<p>Darum lohnt es sich, diese Wahlen ernst zu nehmen. Informier dich, sprich darüber, stell Fragen – und geh wählen. Deine Stimme entscheidet mit, wer im Grossen Rat die Leitplanken setzt, innerhalb derer unser Alltag stattfindet.</p>
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	            data-title="Warum uns die Grossratswahlen mehr kümmern sollten" 
	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/warum-uns-die-grossratswahlen-mehr-kuemmern-sollten/">Warum uns die Grossratswahlen mehr kümmern sollten</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Warum Bargeld mehr ist als ein Zahlungsmittel</title>
		<link>https://www.generationentandem.ch/bald-ohne-bargeld/</link>
					<comments>https://www.generationentandem.ch/bald-ohne-bargeld/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 10:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politpodium]]></category>
		<category><![CDATA[slider-live]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.generationentandem.ch/?p=136607</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kaum jemand zahlt heute noch überwiegend bar – und doch wollen laut einer Umfrage der Schweizerischen Nationalbank 95 Prozent der Bevölkerung das Bargeld behalten. Dieser scheinbare Widerspruch stand im Zentrum eines Politpodiums «Bald ohne Bargeld?», an dem Ökonom Dirk Niepelt, Sozialanthropologin Johanna Mugler, Richard Koller und Gemeinderätin Andrea de Meuron diskutierten. Der Abend machte deutlich: [&#8230;]</p>
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    <h4 class="mb-1">Das Politpodium zum Nachschauen und -hören</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
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                <i class="bi bi-collection-play"></i> UND Play
            </a>
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</div> 


<p>Kaum jemand zahlt heute noch überwiegend bar – und doch wollen laut einer Umfrage der Schweizerischen Nationalbank 95 Prozent der Bevölkerung das Bargeld behalten. Dieser scheinbare Widerspruch stand im Zentrum eines Politpodiums «Bald ohne Bargeld?», an dem Ökonom Dirk Niepelt, Sozialanthropologin Johanna Mugler, Richard Koller und Gemeinderätin Andrea de Meuron diskutierten.</p>



<p>Der Abend machte deutlich: Beim Thema Bargeld geht es um weit mehr als Nostalgie oder Bequemlichkeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwei Arten von Geld – und nur eine gehört uns wirklich</h3>



<p>Ein zentraler Punkt, der vielen nicht bewusst ist: Es gibt zwei grundlegend unterschiedliche Arten von Geld. Erstens das Zentralbankgeld – also Bargeld (Noten und Münzen). Dieses wird von der Nationalbank ausgegeben und ist gesetzliches Zahlungsmittel. Wer Bargeld besitzt, hat es tatsächlich in seinem Besitz.<br>Zweitens das Giralgeld, also das Geld auf dem Bankkonto. Dieses ist kein echtes Geld, sondern lediglich ein Versprechen der Bank, im Bedarfsfall Bargeld auszuzahlen. Der grösste Teil des Geldes im Umlauf existiert nur in dieser zweiten Form.</p>


<figure id="image-caption-block_01da6523f3460d1c677efcbddf2e42c7" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Dirk Niepelt zeigt auf, warum Bargeld und Kontoguthaben zwei grundlegend unterschiedliche Formen von Geld sind.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Elias Rüegsegger</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Das hat Konsequenzen: Würden alle Kontoinhaber gleichzeitig ihr Geld abheben wollen, wäre das unmöglich. Banken schaffen Giralgeld selbst, etwa bei der Vergabe von Hypotheken – per Buchung, nicht weil zuvor Bargeld einbezahlt wurde. Dieses System funktioniert nur, solange Vertrauen besteht.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Ein voller Saal mit vielen Gymnasiast:innen: Das Podium zeigte, wie gross der Informationsbedarf rund um Bargeld und Geldsysteme ist.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Elias Rüegsegger</div>
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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Was ist eine Zentralbank – und was macht die SNB?</h4>
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        <div id="toggle-content-block_7d80bd2745ad275b768dfcfd81ab0f45" class="toggle-content-wrapper collapse show">
            <div class="toggle-content">
                <p data-start="916" data-end="1144">Eine Zentralbank ist die Institution, die für das Geldsystem eines Landes verantwortlich ist. Sie gibt das gesetzliche Zahlungsmittel aus, steuert die Geldpolitik (zum Beispiel über Zinsen) und sorgt für Stabilität im Finanzsystem.</p>
<p data-start="1146" data-end="1382">In der Schweiz übernimmt diese Rolle die Schweizerische Nationalbank (SNB). Sie ist die einzige Institution, die Bargeld (Noten und Münzen) herausgeben darf. Dieses sogenannte Zentralbankgeld ist gesetzliches Zahlungsmittel.</p>
<p data-start="1384" data-end="1676">Geschäftsbanken wie UBS, Raiffeisen oder PostFinance dürfen hingegen kein Bargeld schaffen. Sie erzeugen sogenanntes Giralgeld, indem sie Kredite vergeben und Guthaben auf Konten gutschreiben. Dieses Geld ist kein gesetzliches Zahlungsmittel, sondern ein Zahlungsversprechen der Bank.</p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>

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    // If required elements are missing, stop processing
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<h3 class="wp-block-heading">Bargeld ist kein Naturgesetz – aber auch kein Zufall</h3>



<p>Geld ist kein Naturphänomen, sondern eine gesellschaftliche Konstruktion. Historisch gab es oft mehrere Geldformen nebeneinander. Nationalwährungen – wie der Schweizer Franken – entstanden im Zuge der Nationalstaaten und hatten nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine emotionale und politische Funktion: Sie stifteten Zusammengehörigkeit.</p>


<figure id="image-caption-block_f48035e69e5eb1634d3fd06bd96cceec" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Johanna Mugler zeigt, warum Geld mehr ist als ein Zahlungsmittel – und welche soziale und emotionale Bedeutung Bargeld hat.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Elias Rüegsegger</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Gerade deshalb ist Bargeld mehr als eine Technik. Es ist sichtbar, greifbar, vermittelt Wertgefühl – und spielt etwa in der Erziehung oder im Umgang mit Konsum eine Rolle. Digitale Zahlungen sind bequem, aber sie verändern unser Verhältnis zu Wert, Schulden und Ausgaben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum verschwindet Bargeld trotzdem?</h3>



<p>Der Rückgang von Bargeld ist kein rein technischer Automatismus. Kosten spielen eine zentrale Rolle: Bargeldlogistik ist teuer (Schätzungen gehen von bis zu 0,5 Prozent des BIP aus). In Ländern wie Schweden wurden diese Kosten gezielt auf Banken und Unternehmen überwälzt – mit dem Effekt, dass Bargeld unattraktiver wurde.</p>


<figure id="image-caption-block_073c6b4c9f11c594e32526ebd1bb80c3" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Im Austausch: Richard Koller und Andrea de Meuron über die Frage, ob der Rückgang von Bargeld technisch bedingt oder politisch beeinflusst ist.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Elias Rüegsegger</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Hinzu kommen Interessen: Digitale Zahlungen erzeugen Daten, ermöglichen Kontrolle, sind leichter steuerbar. Internationale Initiativen wie die Better-Than-Cash Alliance fördern gezielt bargeldlose Systeme – auch mit Beteiligung staatlicher Akteure. Das ist keine Verschwörung, aber Ausdruck politischer Prioritäten.</p>



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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Die Bargeld-Initiative – worum geht es?</h4>
            <i class="toggle-icon bi text-dark bi-chevron-down"></i>
        </div>
        
        <div id="toggle-content-block_d328ae3e92c7e8f2a3984cffe4cb8ecb" class="toggle-content-wrapper collapse ">
            <div class="toggle-content">
                <p data-start="568" data-end="865">Das Politpodium «Bald ohne Bargeld?» wurde von der Bargeld-Initiative inspiriert, über die die Schweizer Stimmbevölkerung am 8. März 2026 abstimmt.</p>
<p data-start="568" data-end="865">Die Bargeld-Initiative verlangt, dass der Bund sicherstellt, dass Bargeld (Noten und Münzen) auch in Zukunft in genügender Menge verfügbar bleibt. Zudem sollen grundlegende Änderungen am Geldsystem – etwa eine Abschaffung von Bargeld – nur mit Zustimmung von Volk und Ständen möglich sein.</p>
<p data-start="867" data-end="972">Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ab, haben aber einen direkten Gegenentwurf beschlossen.</p>
<h4 data-start="974" data-end="1014">Argumente der Befürworter:innen</h4>
<ul data-start="1015" data-end="1371">
<li data-start="1015" data-end="1097">
<p data-start="1017" data-end="1097">Bargeld sichere Wahlfreiheit, Privatsphäre und gesellschaftliche Teilhabe.</p>
</li>
<li data-start="1098" data-end="1179">
<p data-start="1100" data-end="1179">Es sei krisenfest, da es auch bei Strom- oder Netzausfällen funktioniere.</p>
</li>
<li data-start="1180" data-end="1287">
<p data-start="1182" data-end="1287">Bargeld ermögliche demokratische Kontrolle, da es sich direkter geldpolitischer Steuerung entziehe.</p>
</li>
<li data-start="1288" data-end="1371">
<p data-start="1290" data-end="1371">Eine Verankerung in der Verfassung schütze Bargeld vor schleichender Verdrängung.</p>
</li>
</ul>
<h4 data-start="1373" data-end="1408">Argumente der Gegner:innen</h4>
<ul data-start="1409" data-end="1768">
<li data-start="1409" data-end="1527">
<p data-start="1411" data-end="1527">Bargeld werde bereits heute durch Nachfrage und Nutzung bestimmt, ein zusätzlicher Verfassungsartikel sei unnötig.</p>
</li>
<li data-start="1528" data-end="1641">
<p data-start="1530" data-end="1641">Die Sicherstellung der Bargeldversorgung sei Aufgabe der Schweizerischen Nationalbank, nicht der Politik.</p>
</li>
<li data-start="1642" data-end="1726">
<p data-start="1644" data-end="1726">Eine Verfassungsregelung könne die geldpolitische Flexibilität einschränken.</p>
</li>
<li data-start="1727" data-end="1768">
<p data-start="1729" data-end="1768">Bargeldlogistik verursache hohe Kosten.</p>
</li>
</ul>
<h4 data-start="1770" data-end="1810">Was sieht der Gegenentwurf vor?</h4>
<ul data-start="1811" data-end="2049">
<li data-start="1811" data-end="1870">
<p data-start="1813" data-end="1870">Die Schweizer Währung bleibt der Schweizer Franken.</p>
</li>
<li data-start="1871" data-end="1968">
<p data-start="1873" data-end="1968">Die Schweizerische Nationalbank wird verpflichtet, die Bargeldversorgung sicherzustellen.</p>
</li>
<li data-start="1969" data-end="2049">
<p data-start="1971" data-end="2049">Keine zusätzliche Verankerung von Bargeld als politischer Auftrag an den Bund.</p>
</li>
</ul>
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        </div>
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<h3 class="wp-block-heading">Freiheit, Inklusion und Krisenfestigkeit</h3>



<p>Bargeld erfüllt gesellschaftliche Funktionen, die oft übersehen werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Freiheit und Privatsphäre:</strong> Bar zu zahlen hinterlässt keine Datenspur.</li>



<li><strong>Inklusion:</strong> Nicht alle Menschen haben Zugang zu Bankkonten oder digitalen Systemen.</li>



<li><strong>Krisenfestigkeit:</strong> Bei Strom- oder Netzausfällen funktioniert Bargeld weiterhin.</li>



<li><strong>Demokratische Kontrolle:</strong> Bargeld entzieht sich direkter Steuerung durch Negativzinsen oder Zahlungsbeschränkungen.</li>
</ul>



<p>Gerade in Krisen oder autoritären Systemen zeigt sich, wie stark digitaler Zahlungsverkehr zur Kontrolle eingesetzt werden kann – etwa durch Kontensperren oder Zugriff auf Vermögen.</p>


<figure id="image-caption-block_61139bff2b2142a70b38a982ff93760d" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Ein Podium, viele Perspektiven: Wie schwierig es ist, ein komplexes Geldsystem verständlich zu erklären, wurde im Austausch deutlich.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Elias Rüegsegger</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Warum weniger Nutzung trotzdem Schutz rechtfertigt</h3>



<p>Ökonomisch lässt sich das Paradox erklären: Bargeld hat positive externe Effekte. Auch wer selbst lieber digital zahlt, profitiert davon, dass Bargeld akzeptiert bleibt – etwa weil diese Option im Notfall existiert. Wie beim Umweltschutz kann das ein Argument für politischen Schutz sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die eigentliche Frage</h3>



<p>Am Ende geht es nicht um Technik, sondern um eine Grundsatzentscheidung:<br>Wie viel Wahlfreiheit, Privatsphäre und Risiko wollen wir in unserem Geldsystem akzeptieren?</p>



<p>Bargeld ist kein Relikt aus der Vergangenheit. Es sichert Wahlfreiheit – und verschwindet nicht auf einmal, sondern Schritt für Schritt. Genau deshalb lohnt es sich, jetzt darüber zu sprechen.</p>



<p></p>
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	            data-title="Warum Bargeld mehr ist als ein Zahlungsmittel" 
	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/bald-ohne-bargeld/">Warum Bargeld mehr ist als ein Zahlungsmittel</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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		<title>Weniger SRG?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 17:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Politpodium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>UND Generationentandem lädt regelmässig zu Podiumsdiskussionen ein. Die aktuelle befasste sich mit der Initiative zur Finanzierung der SRG, der öffentlichen Radio- und Fernsehgesellschaft, worüber wir am 8. März abstimmen werden. Das Podium Die Gesprächsrunde war – in bester UND-Manier – aus Alt und Jung zusammengesetzt: Für die Initiative traten Melanie Racine (Jungfreisinn; Medienunternehmerin, 27) und [&#8230;]</p>
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    <h4 class="mb-1">Das Politpodium zur Halbierungsinitiative zum Nachhören und -schauen</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
                    <a href="https://www.generationentandem.ch/multimedia/halbierungsinitiative-service-public-zum-halben-preis/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="btn btn-sm btn-outline-danger">
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</div> 


<p>UND Generationentandem lädt regelmässig zu Podiumsdiskussionen ein. Die aktuelle befasste sich mit der Initiative zur Finanzierung der SRG, der öffentlichen Radio- und Fernsehgesellschaft, worüber wir am 8. März abstimmen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Podium</h3>



<p>Die Gesprächsrunde war – in bester UND-Manier – aus Alt und Jung zusammengesetzt: Für die Initiative traten Melanie Racine (Jungfreisinn; Medienunternehmerin, 27) und Hans-Ulrich Bigler (SVP; lange Direktor des Gewerbeverbandes, 67) ein; dagegen Amélie Galladé (GLP; Kolumnistin, 21) und Regula Rytz (Grüne; früher deren Präsidentin, jetzt Helvetas, 63): Je eine weithin bekannte Figur sowie eine neu aufsteigende.</p>


<figure id="image-caption-block_e2f0cb9c9d71c23521ef483e0fa6bd5e" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Das Podium zur SRG-Initiative: Melanie Racine, Hans-Ulrich Bigler, Amélie Galladé und Regula Rytz (v. l. n. r.) diskutieren am UND-Generationentandem über die Zukunft der öffentlichen Medien.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Dass Links und Rechts auf der Bühne getrennt sassen, muss nicht weiter ergründet werden. Zentral erscheint doch der Stil, der in der Diskussion gepflegt wird. Und der wusste zu gefallen; die Teilnehmenden schonten einander mit ihren Argumenten nicht, aber zeigten Respekt, ja gelegentlich Verständnis füreinander. Moderator Elias Rüegsegger hatte wenig Mühe mit dem Dialog, den er geschickt leitete.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Initiative</h3>



<p>Ja, wie heisst sie nun eigentlich? «200 Franken sind genug», oder doch «Halbierungs-» oder «SRG-Initiative»? Da zeichnen sich allerdings unterschiedliche Ansichten ab.</p>



<p>Mit einigen Schlagworten seien diese umrissen – von beiden Seiten. So sprechen Befürworter:innen von «Zwangsgebühr», von «Doppelbesteuerung» zugunsten der SRG, und sie drängen darauf, deren Produktion aufs Wesentliche, auf den «Kernauftrag» zu fokussieren.</p>


<figure id="image-caption-block_ea8ae6a5ad34fe4c2a5a855f64cca2a1" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Melanie Racine plädiert am Podium des UND-Generationentandems für die SRG-Initiative und eine Fokussierung auf den ‹Kernauftrag› der öffentlichen Medien.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Die Gegenseite sieht ihrerseits eine Schwächung der öffentlichen Medien und der Meinungsbildung. Während Melanie Racine findet, es würden die Gebühren «es bitzeli gesenkt» (von 335 auf 200 Franken pro Haushalt), hält es Amélie Galladé für «keine harmlose Sparübung»; die SRG könnte so ihren Auftrag nicht mehr erfüllen.</p>


<figure id="image-caption-block_4b02836ab821f63b6ff3340a6422a221" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Amélie Galladé: ‹Keine harmlose Sparübung› – die GLP-Politikerin warnt am UND-Generationentandem vor einer Schwächung der SRG.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Die Differenzen wurden deutlich herausgearbeitet. Woher kam die Initiative? Hans-Ulrich Bigler betont mehrfach, dass eine Diskussion über die Inhalte der SRG-Medien nicht geführt, ja blockiert&nbsp; worden sei, und dass deshalb jetzt auf die Finanzen eingewirkt werde. Hingegen meinen die Gegnerinnen, dass die Sparabsichten zerstören, aber keineswegs die Qualität der Medienarbeit sicherstellen würden.</p>


<figure id="image-caption-block_be2d7950c7c26ab23980f582272bc49d" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Hans-Ulrich Bigler: Die Diskussion über die SRG-Inhalte sei blockiert worden – nun müsse über die Finanzen gesprochen werden.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Einige Diskussionspunkte</h3>



<p>Was wollen und müssen wir hören, sehen? Mit dem Schlagwort «Kernauftrag» glaubt die Pro-Seite Unnötiges oder Seichtes zu beseitigen. Sie bringt vor, dass die Bevölkerung – wer ist das? – mit dem Angebot nicht zufrieden sei. Besonders die Jungen wendeten sich von der SRG ab, von traditionellen Medien insgesamt. Das bestreitet Regula Rytz nicht; sie erwartet vielmehr, dass sich die SRG neuen Formen stellt. Die Verfassung legt einen Auftrag für öffentliche Medien fest: Er enthält nicht nur Information, sondern auch Unterhaltung, für unterschiedliches Publikum – und die Landesregionen. Rytz: Das ist «das Lagerfeuer der Nation».</p>


<figure id="image-caption-block_44f56249c86bd545cbf6a8e85a575c9f" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
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                    <div class="image-description text-start">«Regula Rytz: Die SRG ist ‹das Lagerfeuer der Nation› – die frühere Grünen-Präsidentin warnt vor einer Schwächung der öffentlichen Medien.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Werden die öffentlichen Medien (Bigler: ein «Quasi-Monopol») gegenüber den privaten bevorteilt?</p>



<p>Einig sind sich die zwei Seiten darin, dass auch Letztere gestützt werden müssen; aber ob das freien Wettbewerb im Markt bedeuten soll? Galladé: «Die SRG gehört allen.»</p>


<figure id="image-caption-block_c9e3b6a1967562147698a7197c2fa4b1" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Regula Rytz und Amélie Galladé im Gespräch mit Moderator Elias Rüegsegger am Podium des UND-Generationentandems.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>In einem Punkt geben sich die vier Teilnehmenden klar einig: Die grösste Bedrohung der traditionellen Medien stammt von den internationalen Konzernen, die unbedingt reguliert werden sollten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine demokratische Veranstaltung</h3>



<p>Dieser Abend darf wohl als ein gutes Beispiel dafür gelten, wie politische Fragen an Menschen herangetragen und fair verhandelt werden. Das Publikum war deutlich gemischt – mag sein, dass etliche Jugendliche einen Auftrag hatten, sich so etwas anzuhören. Fragen wurden gestellt. Davon wäre vielleicht noch mehr zu wünschen. Dies im Kontrast zu den Schlagsätzen vom Podium, die sich mit der Zeit wiederholen. Natürlich, Politiker müssen deutlich rüberkommen. Andrerseits scheint der Einbezug von Wortmeldungen per Internet eher eine Überforderung darzustellen.</p>



<p>Fazit jedoch: Das war erfolgreich!</p>
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		<title>«Empathie und Respekt im digitalen Zeitalter»: Das Podium zum Nachschauen und Nachhören</title>
		<link>https://www.generationentandem.ch/empathie-und-respekt-im-digitalen-zeitalter-das-podium-zum-nachschauen-und-nachhoeren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 17:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Jahr luden der Wirtschaftsraum Thun, das DIN Chapter Thun, Netpathie Schweiz und UND Generationentandem die Bevölkerung gemeinsam zum Digitalpodium «Empathie und Respekt im digitalen Zeitalter» im Rathaus ein. Auf dem Podium diskutierten: Die Podiumsgäste arbeiten in sehr unterschiedlichen Berufsfeldern mit Menschen zusammen – genau dort, wo digitale und analoge Kommunikation aufeinandertreffen. Sie diskutieren auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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    <h4 class="mb-1">Empathie und Respekt im digitalen Zeitalter</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
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            </div>
        
</div> 


<p><br>Dieses Jahr luden der <a href="https://www.wirtschaftsraumthun.ch/Themen">Wirtschaftsraum Thun</a>, das <a href="https://digitalimpact.ch/din-chapters/thun/">DIN Chapter Thun</a>, <a href="https://compresso.netpathie.net/">Netpathie Schweiz</a> und <a href="https://www.generationentandem.ch/online/">UND Generationentandem</a> die Bevölkerung gemeinsam zum Digitalpodium «Empathie und Respekt im digitalen Zeitalter» im Rathaus ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auf dem Podium diskutierten:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Petra Marty</strong>, Gründerin Netpathie Schweiz, strategische Designerin</li>



<li><strong>Simon Tiefenauer</strong>, Firma Nexplore, Thun, Sozialinformatiker, Modern Work Specialist</li>



<li><strong>Sandra Lüthi</strong>, Dienstchefin Ermittlungsunterstützung Kriminalpolizei Solothurn, Vorstandsmitglied Women In Cyber Switzerland</li>
</ul>



<p>Die Podiumsgäste arbeiten in sehr unterschiedlichen Berufsfeldern mit Menschen zusammen – genau dort, wo digitale und analoge Kommunikation aufeinandertreffen. Sie diskutieren auf dem Podium, wie eine offene und transparente Kommunikation in sozialen Netzwerken und digitalen Communities gelingt und wie gegenseitiger Respekt und empathisches Miteinander in Zeiten von Algorithmen, Fake News und Desinformation gestärkt werden können.</p>



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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Arbeitsorte und Tätigkeitsfelder der Podiumsgäste</h4>
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                <p><strong><a href="https://compresso.netpathie.net/">Netpathie</a></strong> ist der führende Verein für Chancen &amp; Risiken im Internet, respektvolle Kommunikation und mentale Gesundheit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Bildung und Wirtschaft. Netpathie will besonders die digitalen Lebenskompetenzen und die Resilienz von Kindern und Jugendlichen stärken.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --> <!-- wp:paragraph --></p>
<p>Sozialinformatik bei <strong><a href="https://www.nexplore.ch/">Nexplore</a></strong>: Wo neue Software eingeführt wird, verändert dies auch häufig etwas in den Firmenstrukturen, in der Kommunikation und damit auch in der Firmenkultur (digitale Sitzungen, Chatrooms u.a.). Der Sozialinformatiker begleitet den technischen und den damit verbundenen kulturellen Wandel in einem Betrieb.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --> <!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die <strong><a href="https://so.ch/verwaltung/departement-des-innern/polizei/ueber-uns/kriminalabteilung/ermittlungsunterstuetzung/">Ermittlungsunterstützung Kriminalpolizei im IT Bereich</a></strong> ist präventiv im Bereich Digitalisierung tätig, sucht und sichert forensisch korrekt digitale Spuren, untersucht IT Gerätschaften.</p>
<p><strong><a href="https://women-in-cyber.ch/">Women in Cyber Switzerland</a></strong>: Die Foundation ist eine Non-Profit-Organisation, die die Teilnahme von Frauen im Sektor Cybersecurity ermutigen und unterstützen soll.</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Warum sind wir online oft so hemmungslos?</h3>



<p>Anonym, missverständlich, ungefiltert, distanzlos, niederschwellig, grenzenlos: In der digitalen Kommunikation fallen Hemmschwellen schneller als im realen Leben. Die digitale Welt wirkt für viele wie ein Raum mit unklaren Regeln, ein «Wilder Westen», in dem die Grenzen eines sozialen Miteinanders überschritten werden. Die digitale Kommunikation verleitet Menschen zu Verhaltensweisen, die im persönlichen Austausch kaum vorkommen. Fehlende Regeln führen dazu, dass sich Kommunikationsformen entwickeln, die wenig gesund erscheinen.</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Die digitale Kommunikation verleitet Menschen zu Verhaltensweisen, die im persönlichen Austausch kaum vorkommen.</p>
        
            <cite class="quote-author">Petra Marty</cite>
    </blockquote>


<p>Im digitalen Raum fehlen der Blickkontakt und die nonverbalen Signale. So gehen wesentliche Elemente einer analogen, echten Begegnung verloren. Wir verlieren das Feingefühl im Dialog. Offline bilden Sprache, Situation und Beziehung eine Einheit; online lassen sie sich vollständig voneinander trennen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist «Empathie»?</h3>



<p>Empathie bedeutet nicht einfach: Seid «nett» miteinander. Ein respektvoller Umgang im Dialog bedeutet, mein Gegenüber verstehen zu wollen und zuzuhören, auch einmal die Perspektive des anderen einzunehmen. Das ist online anspruchsvoller, weil viele Signale fehlen, die uns helfen würden, die Gefühle oder Absichten der anderen Person einzuordnen. Ein Emoji ersetzt keine Gefühle und schon gar kein zugewandtes Lächeln oder eine Umarmung!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Netpathie – Herausforderung für alle Generationen</h3>



<p>Nicht nur Kinder und Jugendliche, auch Erwachsene sind herausgefordert, wenn sie einen respektvollen und empathischen Dialog – Netpathie eben – im Netz pflegen wollen. Wir als Gesellschaft haben in dieser Disziplin Nachholbedarf. Der Verein «Netpathie» bietet schweizweit Workshops, Beratung und Gespräche an: was bedeutet «Respekt», wie verhalte ich mich online, wie kann ich digitale Botschaften respektvoll ausdrücken?</p>


<figure id="image-caption-block_785323a02c9d1c00b2f9123a1f5efaa7" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Unterschiedliche Arbeitswelten: Petra Marty, Sandra Lüthi und Simon Tiefenauer engagieren sich für ein gute digitale Kultur.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Erwachsene stehen, gerade am Arbeitsplatz, vor neuen Unsicherheiten: Wie interpretiere ich ein «Like»? Was ist Zustimmung, was Lesebestätigung? Duzen wir den Chef im Chat? Manche Unternehmen reagieren mit klaren Regeln oder deaktivieren Funktionen, um Missverständnisse zu vermeiden. Gleichzeitig bietet die Digitalisierung neue Möglichkeiten – etwa effizientere Prozesse, Vernetzung von Fachwissen oder raschen Zugang zu wichtigen Informationen.</p>



<p>Wir sind also als ganze Gesellschaft von den neuen Kommunikationsformen betroffen und können generationenübergreifend voneinander lernen. Die digitale Kommunikation beeinflusst unsere Kultur, unseren Umgang miteinander. Wir müssen Antworten finden auf die Frage, wie wir Respekt, Empathie und Klarheit auch in einer virtuellen Welt sicherstellen, in der wir nicht gemeinsam am Tisch sitzen und uns in die Augen schauen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Analoge Räume sind kostbar</h3>



<p>In der aktuellen Entwicklung zeigt sich eine interessante Gegenbewegung zu digitalen Begegnungsräumen. Das <a href="https://www.digitalbarometer.ch/de/">Digitalbarometer 2025</a> steht unter dem Titel «Der Wunsch nach Offline-Zeit und die Wahrnehmung eines gefährdeten Zusammenlebens in digitalen Zeiten». Viele junge Menschen suchen bewusst wieder physische Treffpunkte. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung fürchtet eine zunehmende soziale Entfremdung, und über alle Generationen hinweg wünschen sich rund 70 Prozent mehr analoge Räume. Diese Tendenz spiegelt sich auch in der Kultur wider – etwa in Restaurants, die zeitweise Handyfreiheit verlangen, oder bei Jugendlichen, die gerne gemeinsam Karten spielen. All diese Orte erfüllen eine besondere Funktion: Sie ermöglichen analoge soziale Begegnung. Menschen wachsen am unmittelbaren Austausch – echte Nähe ist ein menschliches Grundbedürfnis.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Multitasking-Illusion</h3>



<p>Analoge und digitale Räume vermischen sich immer stärker. Viele Menschen sitzen gemeinsam am Tisch und beantworten nebenher Nachrichten – eine Form von Multitasking, die sich längst eingespielt hat, obwohl wir wissen, dass unser Gehirn dafür nicht ausgelegt ist. Manche Menschen können zwar sehr schnell den Fokus wechseln – aber wir können geistig nicht wirklich gleichzeitig zwei Dinge tun. So entsteht eine Art Zwischenwelt: Wir sind körperlich anwesend, gedanklich aber in einem digitalen Umfeld. Die Achtsamkeit für uns selbst und die Mitmenschen geht dabei völlig verloren. In vielen Familien, aber auch in Bildungs- und Arbeitskontexten wird deshalb wieder klar definiert, wann das Smartphone Platz hat – und wann nicht. Diese Trennung schafft Qualität im Gespräch, denn nonverbale Signale, Tonfall und Körpersprache machen den grössten Teil der echten Kommunikation aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Digitale Kindheit – begleiten statt verbieten</h3>



<p>Unsere Kinder sind &nbsp;«digital natives» – eine digitale Kindheit ist unvermeidbar. Allerdings sind sie mit der digitalen Informationsflut überfordert, weil Resilienz, Selbstfürsorge und Filterkompetenzen noch wenig ausgereift sind. Themen wie Fake News, Deepfakes und Desinformation gehören heute zu den Hauptsorgen von Jugendlichen: Was ist überhaupt noch glaubhaft? Aber auch Themen wie soziale Isolation, Mobbing oder Abhängigkeit plagen sie.</p>


<figure id="image-caption-block_24cb36dec2d551278741b2faed3608bc" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
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                    <div class="image-description text-start">Petra Marty: Kinder  sind verletzlich – sie brauchen empathische Begleitung.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Wir Erwachsenen stehen hier in der Verantwortung: Verbote sind nicht die Antwort auf die neuen erzieherischen Herausforderungen. Entscheidend ist nicht, «ob» wir begleiten, sondern «wie» wir begleiten. Kinder sollen digitale Werkzeuge früh kennen lernen, aber nicht unkommentiert nutzen. Sie benötigen dabei Orientierung und Räume, in denen sie lernen, digitale Inhalte einzuordnen und ihren eigenen Umgang damit zu reflektieren. Ähnlich wie bei der Sexualerziehung wird digitale Bildung zu einer notwendigen Grundkompetenz schon in der Kindheit.</p>



<p>Der Lehrplan 21 gibt grundsätzlich Raum für Medienbildung – genutzt wird er von den Lehrkräften unterschiedlich intensiv. Fragen rund um die digitale Welt sollten nicht nur in dieser einen Lektion stattfinden, Medienkompetenz kann in allen Schulfächern gestärkt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Handy-Verbot in der Schule?</h3>



<p>Die Podiumsgäste sind sich einig: Verbote greifen zu kurz und wecken oft erst recht die Neugier. Der Ruf nach Geboten und Verboten, wie beispielsweise Social Media-Verbot bis zu einem bestimmten Alter oder ein Handy-Verbot in der Schule, widerspiegeln eher unsere Hilflosigkeit und Überforderung im Umgang mit der Digitalisierung.<br><br>Die digitale Kommunikation findet dann einfach in der Freizeit statt. Konflikte wie Cybermobbing verschwinden nicht aus dem Klassenzimmer, sie verlagern sich lediglich und gelangen dennoch wieder in den Unterricht, weil sie die Jugendlichen emotional beschäftigen. Ein Handyverbot an Schulen ist nur dann sinnvoll, wenn es pädagogisch begleitet ist und Alternativen bietet.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Analoge Lebenswelten: Gemeinsame Zeit teilen – zum Spielen, Experimentieren, Plaudern und Lachen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: UND-Archiv</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p> Im besten Fall führt ein Handyverbot zu einer lebendigen Pausenkultur, in der Jugendliche wieder miteinander ins Gespräch kommen – analog und ohne Ablenkung.</p>



<p>Deshalb braucht es mehr als Verbote – Aufklärung, partizipativ entwickelte Regeln, klare Strukturen und Grenzen, bewusst gestaltete Freiräume. Viele Kinder und Jugendliche sagen selbst, dass sie lieber gemeinsam spielen oder Zeit mit ihren Familien und Freund:innen verbringen möchten.</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Digitale Geräte gehören nicht ohne Begleitung und Kontrolle in Kinderhände.</p>
        
            <cite class="quote-author">Sandra Lüthi</cite>
    </blockquote>


<p>Digitale Aufklärung ist heute ein wichtiger Teil in der Kindererziehung. Digitale Geräte gehören nicht ohne Begleitung und Kontrolle in Kinderhände. Eltern müssen klare Grenzen setzen – nicht immer und überall sollen Kinder mitbestimmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Social Media-Nutzung begrenzen – für jung und alt?</h3>



<p>Die Frage nach Schutz im digitalen Raum betrifft alle Generationen. Darum taucht immer wieder die Forderung auf, Social Media erst ab einem bestimmten Alter zu erlauben – ähnlich wie bei Filmfreigaben. Kinder und Jugendliche finden auf sozialen Plattformen verstörende Inhalte, sie erhalten dort Falschinformationen, geraten in gefährliche «bubbles». Manche Kinder sind süchtig nach dauernd neuen Anreizen und haben Mühe, sich längere Zeit zu konzentrieren. Ob Verbote wirklich helfen? Auch hier empfehlen die Podiumsteilnehmenden begleitende Aufklärung und offene Gespräche zur Stärkung der Medienkompetenz.<br><br>Nicht nur junge Menschen sind gefährdet. Studien zeigen, dass ältere Menschen, aber auch digital wenig affine Menschen jeden Alters, oft anfälliger sind für Betrug, Falschinformationen oder manipulierte Videos als Jugendliche.</p>



<p>Die ältere Generation ist mit einem hohen Grundvertrauen aufgewachsen: Ein Handschlag war verbindlich. Online ist Vertrauen oft gefährlich. Deshalb ist hier besonders viel Aufklärungsarbeit nötig. In Kursen von <a href="https://www.generationentandem.ch/digitale-teilhabe/">UND Generationentandem</a>, <a href="https://www.prosenectute.ch/de/ratgeber/alltag/digitalisierung.html">Pro Senectute</a> oder <a href="https://seniorweb.ch/magazin/digital/">SeniorWeb</a> können Senior:innen die notwendige Medienkompetenz erlernen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Plattformen sind nicht empathisch – sie sind gewinnorientiert</h3>



<p>Social Media sind mitnichten sozial! Der Begriff täuscht. Die grossen Plattformen haben wenig Interesse an Empathie. Ihr Geschäftsmodell beruht auf maximaler Aufmerksamkeit, nicht auf respektvollem Austausch. Werbung ist ihre Goldgrube – und je länger wir scrollen, desto profitabler ist das «kostenlose» Angebot für die Plattform. Wir als &nbsp;Nutzer:innen «bezahlen» trotzdem – mit unserem Verhalten und mit unseren Daten.</p>



<p>Zudem sind Algorithmen nicht neutral – sie entscheiden, was wir sehen und was nicht. Sie können diskriminieren – etwa in Rekrutierungsprozessen, bei der Werbung oder bei der Filterung von Inhalten. Viele wünschen sich neue, respektvollere Plattformen. Doch Alternativen sind bisher gescheitert, weil die Nutzer:innen kaum von WhatsApp oder Instagram wegzubringen sind. Deshalb werden auch neue, beispielsweise staatliche Plattformen keinen Erfolg haben. Aus Sicht der Podiumsteilnehmenden ist es vielmehr &nbsp;sinnvoll, dass die Behörden dort regulieren, wo sich die meisten Menschen bewegen: auf den grossen Plattformen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Politik und Regulierung</h3>



<p>Organisationen wie <a href="algorithmwatch">Algorithm Watch Schweiz</a> setzen sich dafür ein, die Mechanismen von Social Media sichtbar zu machen. Nur wenn wir verstehen, wie Algorithmen wirken, können wir selbst steuern, wie wir sie nutzen. Technologie soll uns unterstützen, kreative Möglichkeiten eröffnen – aber wir sollten verhindern, dass sie uns dominiert. Wenn Algorithmen die Demokratie oder den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden, stellt sich zunehmend die Frage nach Regulierung und Verantwortung – zwischen Staat, Plattformen und Nutzenden. </p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Technologie soll uns unterstützen, kreative Möglichkeiten eröffnen – aber wir sollten verhindern, dass sie uns dominiert.</p>
        
            <cite class="quote-author">Simon Tiefenauer</cite>
    </blockquote>


<p>Der Bundesrat hat jetzt nach jahrelanger Verzögerung &nbsp;einen <a href="https://algorithmwatch.ch/de/plattformregulierung-vernehmlassung/">Gesetzesentwurf</a> zur Regulierung von Online-Plattformen wie Instagram, X oder Google in die Vernehmlassung geschickt. Der Entwurf sieht wichtige Regeln vor, um Transparenz auf Social Media zu schaffen.<strong> </strong>Er soll demokratische Debatten stärken und unsere Grundrechte schützen. Allerdings geht der Entwurf weniger weit als die geltenden Gesetze in der EU.</p>


<figure id="image-caption-block_25c68699e96c138a2b39eee3fffcbc76" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Simon Tiefenauer, Sozialinformatiker: er vermittelt zwischen sozialen und technischen Welten.</div>
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            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Cybercrime – gesetzliche Grundlagen und Grenzen</h3>



<p>Im Strafrecht wird zwischen Offizial- und Antragsdelikten unterschieden: rassistische oder gewaltverherrlichende Äusserungen sind strafbar und der Staat wird von sich aus aktiv.<br><br>Ehrverletzungsdelikte wie Beleidigungen oder Beschimpfungen sind aber keine Offizialdelikte. Bei den Antragsdelikten müssen Geschädigte innert drei Monaten selbst Strafantrag stellen. Bei Hate Speech oder Mobbing unter Jugendlichen lässt sich die Täterschaft oft eingrenzen; digitale Spuren können forensisch ausgewertet werden und die internationale Zusammenarbeit mit Europol, Interpol und den grossen Providern funktioniert gut. Für die Betroffenen und ihr Umfeld ist der Weg durch ein Strafverfahren jedoch emotional extrem belastend – und der Täter erhält oftmals nur eine Busse. Für viele ist das ernüchternd. Deshalb sollte gut überlegt werden, ob sich eine Strafanzeige lohnt.</p>


<figure id="image-caption-block_97a4433eef355af4d3614c495bb6579e" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
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        <img width="498" height="1024" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2025/11/Empathie-und-Respekt-im-Digitalen-Zeitalter-5.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-134948" data-title="Sandra Lüthi: Die Ermittlungsunterstützung der Kriminalpolizei deckt digitale Kriminalität auf. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Sandra Lüthi: Die Ermittlungsunterstützung der Kriminalpolizei deckt digitale Kriminalität auf.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Wichtig ist, dass Betroffene andere Wege kennen: Die <a href="https://www.frb.admin.ch/de">Meldestelle gegen Rassismus</a> auf Bundesebene, für Kinder und Jugendliche ist <a href="https://147.ch/">147.ch von Pro Juventute</a> eine zentrale, anonyme Anlaufstelle. Auch die Schulsozialarbeit bietet Unterstützung. Diese niederschwelligen Angebote sind oft hilfreicher als ein langwieriges und belastendes Strafverfahren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Digitale Empathie – der Kulturwandel beginnt im Kleinen</h3>



<p>Die Podiumsgäste sind sich einig: Trotz aller Herausforderungen gibt es zahlreiche positive Beispiele gelingender digitaler Kommunikation – in Projekten, Unternehmen und Communities, die respektvollen Austausch bewusst pflegen. Digitale Räume ermöglichen Wissensaustausch, Innovation und Vernetzung über Grenzen hinweg.</p>



<p>Die digitale Welt ist komplex. Wenn wir sie als Teil unserer Lebenswelt begreifen, nicht als etwas Getrenntes oder Bedrohliches, können wir sie auch gestalten: nicht durch Verbote, sondern durch eine ethische Haltung, Aufklärung und verantwortliches Handeln. Dazu braucht es für alle Alters- und Zielgruppen Begleitung, Orientierung und Räume für Austausch. <br><br>Obwohl die Gäste aus ganz unterschiedlichen Berufsfeldern kommen – Prävention, Justiz, Informatik, Bildung – beeindruckt ihr übereinstimmendes Grundverständnis. Sie alle wollen, dass Digitalisierung gut gelingt, dass sie stärkt und nicht überfordert, dass sie verbindet und nicht ausgrenzt.<br><br>Entscheidend bleibt, wie wir uns als Einzelne und als Gesellschaft in der digitalen Welt bewegen: empathisch reagieren, problematische Inhalte melden, Grenzen setzen, Tools bewusst nutzen. Digitalisierung ist kein rein technisches Phänomen, sondern ein menschliches. Geräte, Plattformen und Algorithmen prägen zwar unseren Alltag – doch wie wir damit umgehen, liegt bei uns.</p>



<p>Empathie entsteht im Kleinen: achtsam unterwegs sein, das eigene digitale Verhalten reflektieren, Verantwortung übernehmen – als Individuen am Arbeitsplatz, in der Familie, als Gesellschaft. Gemeinsam können wir den digitalen Raum schrittweise verantwortungsvoll nutzen und empathischer gestalten.</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
<div class="gsp_post_data" 
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		<title>Bostudenzelg – Fortschritt oder Fehltritt? Das Abstimmungspodium zum Nachschauen</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 14:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 30. November kommt es in Thun zur Abstimmung über die Überbauungsordnung Bostudenzelg / Bläuerstrasse. Das Referendumskomitee findet das Projekt überdimensioniert und befürchtet eine Überlastung der Infrastruktur. Das Ja-Komitee sieht darin eine Chance für Thun, einen Mehrwert für das ganze Quartier zu schaffen. Zum Wohnbauprojekt Im Neufeldquartier in Thun sollen 600 neue Wohnungen entstehen. Dazu [&#8230;]</p>
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    <h4 class="mb-1">Bostudenzelg – Fortschritt oder Fehltritt?</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
                    <a href="https://www.generationentandem.ch/multimedia/bostudenzelg-fortschritt-oder-fehltritt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="btn btn-sm btn-outline-danger">
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</div> 


<p>Am 30. November kommt es in Thun zur Abstimmung über die Überbauungsordnung Bostudenzelg / Bläuerstrasse. Das Referendumskomitee findet das Projekt überdimensioniert und befürchtet eine Überlastung der Infrastruktur. Das Ja-Komitee sieht darin eine Chance für Thun, einen Mehrwert für das ganze Quartier zu schaffen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Wohnbauprojekt</h3>



<p>Im Neufeldquartier in Thun sollen 600 neue Wohnungen entstehen. Dazu braucht es eine neue Überbauungsordnung – diese wurde in den letzten Jahren entwickelt und am 3. Juli 2025 durch das Thuner Parlament mit 37 zu 1 Stimme verabschiedet. Ein Komitee hat das Referendum ergriffen und genügend Unterschriften gesammelt, so dass die Überbauungsordnung am 30. November 2025 der Thuner Stimmbevölkerung vorgelegt wird.</p>


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    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Hier soll gebaut werden: Bostuden von oben. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Stadt Thun</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Das Bostudenzelg-Wohnbauprojekt sieht die Entwicklung eines neuen, vielfältigen und lebendigen Wohnquartiers in Thun vor – mit hoher Lebensqualität, ökologischer Bauweise und gemeinschaftlichem Zusammenleben. Geplant sind rund 600 Wohnungen, davon etwa 330 durch genossenschaftlichen, preisgünstigen Wohnungsbau, ein Quartierladen, eine Kita und ein Doppelkindergarten. Der entstehende Wohnraum wird den Bedürfnissen verschiedener Generationen und Lebensphasen gerecht. Das Herzstück des Areals bildet ein neues Quartierzentrum mit Bistro, Begegnungszonen und Gemeinschaftsräumen, wo soziale und kulturelle Angebote sowie zusätzlichen Dienstleistungen ermöglicht werden.</p>



<p>Getragen wird das Projekt von der IG Bostuden, einem Zusammenschluss von sieben regionalen Wohnbaugenossenschaften, sowie von den Stiftungen SILEA und ARCHE. UND Generationentandem wirkt beratend in den Bereichen Quartierintegration, Generationenwohnen und Soziale Nachhaltigkeit mit.</p>


<figure id="image-caption-block_702ccf28588b5549a412798df6cb724c" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Volle Cafeteria in der Stiftung SILEA: Dieses lokalpolitische Anliegen bewegt.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Rebekka Flotron </div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Das Podium «Bostudenzelg: Fortschritt oder Fehltritt?»</h3>



<p>Am 12. November lud UND Generationentandem Befürworter:innen, Gegner:innen und Expertinnen zu einem Austausch im Stiftung SILEA ein.</p>



<p>Das von Elias Rüegsegger moderierte Podium war gut besucht. Die Vertreter:innen des Referendumskomitees waren Reto Stähli, der sich im Neufeldleist engagiert, und Ava Cornelsen. </p>


<figure id="image-caption-block_02849f0086aaee2a3da6598efd73d746" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Engagieren sich für ein «Nein» am 30. November 2025: Reto Stähli und Ava Cornelsen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Rebekka Flotron </div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Auf der Befürworterseite standen Thomas Bieri (SVP) und Marianna Oesch Bartlome (SP), beide im Stadtrat.</p>


<figure id="image-caption-block_489fc254aece6cdce0e2a4ca2fece25f" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Sind überzeugt vom Projekt «Bostudenzelg»: Stadträt:innen Marianna Oesch Bartlome und Thomas Bieri.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Rebekka Flotron </div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Als Expertinnen waren Susanne Szentkuti, Co-Leiterin des Planungsamtes der Stadt Thun, und Rahel Schoch, Geschäftsführerin von Wohnwerk Thun und Vertreterin der IG Bostuden, eingeladen.</p>


<figure id="image-caption-block_1c7b266ac3f7a32b9906b7be0a6833f9" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Sachlich und mit Fakten: Susanne Szentkuti von der Stadt Thun erklärt, was tatsächlich geplant ist.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Rebekka Flotron </div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">In Kürze: Die Standpunkte der Podiumsteilnehmer:innen</h3>



<p>Ava Cornelsen ist nicht gegen dieses Projekt, setzt sich aber ein für eine nachhaltige Politik. Das Referendum als Instrument in unserer direkten Demokratie ermöglicht eine öffentliche Diskussion, und das sei bei einem solch grossen Vorhaben von grosser Wichtigkeit. Reto Stähli nennt das Vorhaben ein Monsterprojekt. Zudem sei der Robinsonspielplatz nicht in die Überlegungen einbezogen worden.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Die Gegner:innen machten deutlich: Viele Fragen sind noch ungeklärt – ein Hinweis darauf, wie wichtig Transparenz und Mitwirkung in der nächsten Planungsphase wären.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Rebekka Flotron</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Rahel Schoch nennt das Projekt ein «Dorf in der Stadt» mit zukunftsweisenden Komponenten wie Begegnungszonen mit viel Grün, Bistro, inklusiven Nutzungen, vielfältigen Erdgeschossangeboten, autofreien Bereichen und echter Partizipation – für sie ein «Muss» für Thun.</p>



<p>Genau diese Elemente überzeugen auch Marianne Oesch und Thomas Bieri: die Chance, ein lebendiges und durchmischtes Quartier zu schaffen, das bezahlbaren Wohnraum bietet, soziale Integration fördert und ökologische Prinzipien wie kurze Wege, Langsamverkehr und effiziente Flächennutzung konsequent umsetzt.</p>


<figure id="image-caption-block_15a3eac7be70a1c4c1aba0b0852fbf8e" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Thomas Bieri wohnt im Neufeldquartier: Für ihn ist Bostudenzelg eine Antwort auf die Wohnungsnot in Thun.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Rebekka Flotron </div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>In der Diskussion werden kritische Fragen gestellt:<br>Wieso werden die gemeinnützigen Wohnungen erst in der zweiten Etappe realisiert? Findet das Mitspracherecht so statt wie bisher, indem auf Eingaben nicht eingegangen wird?</p>


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                    <div class="image-description text-start">Engagiertes Publikum: Viele Anwohner:innen melden sich zu Wort.</div>
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            </figcaption>
    </figure>



<p>Susanne Szentkuti gelingt es, die Gemüter zu besänftigen. Sie spricht von der Leerwohnungsziffer, die weit unter dem Durchschnitt der Schweizer Städte liegt, und davon, dass alle Arten von Wohnraum benötigt werden. Die Etappierung ergibt sich aus dem Umstand, dass die Frutiger AG in der Planung weit vorangeschritten ist. Sie verspricht mehr Mitspracherecht und dass die Engagierten des «Robi» in die weitere Planung einbezogen würden, falls das Projekt angenommen wird.</p>



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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Weitere Infos: Was die Gegner:innen kritisiert – und was am Podium dazu gesagt wurde</h4>
            <i class="toggle-icon bi text-dark bi-chevron-down"></i>
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                <ul>
<li data-start="556" data-end="884"><strong data-start="556" data-end="589">Überdimensioniertes Projekt</strong><br data-start="589" data-end="592" />Das Referendumskomitee spricht von einem «Monsterprojekt» und kritisiert Höhe, Dichte und Massierung.<br data-start="693" data-end="696" /><strong data-start="696" data-end="711">Einordnung:</strong> Die Stadt betont, dass das Areal seit den 1970er-Jahren Bauland ist und bereits heute sechs Stockwerke + Attika möglich wären. Verdichtung sei zudem ein nationaler Auftrag.</li>
<li data-start="556" data-end="884"><strong data-start="886" data-end="941">Überlastung von Verkehr, Schule und Infrastruktur<br />
</strong>Befürchtet wird ein Kollaps der bestehenden Systeme.<br />
<strong data-start="999" data-end="1014">Einordnung:</strong> Laut Stadt ist die Entwicklung koordiniert mit Schulraumplanung, Freiraumprojekten und Langsamverkehrsstrategie. Infrastruktur wachse parallel, nicht nachgelagert.<strong data-start="1180" data-end="1222"> </strong></li>
<li data-start="556" data-end="884"><strong data-start="1180" data-end="1222">Gefährdung des Robinson-Spielplatzes<br />
</strong>Sorgen bestehen bezüglich Schattenwurf, Nähe der Gebäude und Veloverkehr.<br />
<strong data-start="1301" data-end="1316">Einordnung:</strong> Der «Robi» bleibe bestehen, werde in die Planung eingebunden und sogar aufgewertet. Gebäudeabstände entsprächen den Vorgaben, die Veloführung werde entschärft.</li>
<li data-start="556" data-end="884"><strong data-start="1476" data-end="1511">Unklarheiten im Planungsstand<br />
</strong>Das Komitee kritisiert fehlende Antworten und unklare Planungen.<br />
<strong data-start="1581" data-end="1596">Einordnung:</strong> Das Projekt ist noch in der Planungsphase – deshalb können Detailfragen erst <em data-start="1674" data-end="1680">nach</em> einer Annahme verbindlich erarbeitet werden. Die Stadt verspricht einen intensiven Mitwirkungsprozess.</li>
</ul>
            </div>
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<p>Am Schluss der Veranstaltung bedankten sich alle Mitwirkenden bei den Organisator:innen und Gastgeber:innen dafür, dass dieses Podium durchgeführt wurde. Reto Stähli: «Wie wir miteinander umgehen, ist das Wichtigste!»</p>


<figure id="image-caption-block_c8aeea46e6b36fce73ae6f1a5f55ef16" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="683" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2025/11/25-11-12-Abstimmungspodium-Bostudenzelg-1-1.jpg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-134733" data-title="Ein Abend voller Emotionen, kritischer Fragen und intensiver Publikumsbeteiligung – und einem Moderator, der alles im Griff behielt. | Bild: Rebekka Flotron" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

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                    <div class="image-description text-start">Ein Abend voller Emotionen, kritischer Fragen und intensiver Publikumsbeteiligung – und einem Moderator, der alles im Griff behielt.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Rebekka Flotron</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h3>



<p>UND Generationentandem engagiert sich für das Projekt Bostudenzelg und empfiehlt die Annahme der Überbauungsordnung. Wir sind überzeugt: Das geplante Quartier mit seinem sozialen, generationenübergreifenden und ökologischen Ansatz kann ein Gewinn für Thun und seine Bewohner:innen werden. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.generationentandem.ch/bostudenzelg">unser Positionspapier</a></li>
</ul>



<p>Mit diesem Podium wollten wir – trotz eigener Haltung – Raum für unterschiedliche Perspektiven schaffen, Fragen stellen und das Gespräch fördern, bevor die Thuner Stimmbevölkerung am 30. November 2025 über die Überbauung entscheidet.</p>
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	            data-title="Bostudenzelg – Fortschritt oder Fehltritt? Das Abstimmungspodium zum Nachschauen" 
	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/podium-bostudenzelg/">Bostudenzelg – Fortschritt oder Fehltritt? Das Abstimmungspodium zum Nachschauen</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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		<title>Nicht laut, aber klar: Begegnung mit Stephanie Gartenmann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Politpodium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie ist jung, konservativ – und steht auf Bühnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: im Bundeshaus, auf dem Reitplatz, im Podcaststudio. Zwischen Jura, Social Media und Stallarbeit bleibt Steffi Gartenmann klar in der Haltung, verbindlich im Ton und überraschend humorvoll. Bei «Begegnung mit…» gab sie Einblick in ein politisches Leben jenseits der Klischees.</p>
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    <h4 class="mb-1">Nicht laut, aber klar: Begegnung mit Stephanie Gartenmann</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
                    <a href="https://www.generationentandem.ch/multimedia/begegnung-mit-stephanie-gartenmann/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="btn btn-sm btn-outline-danger">
                <i class="bi bi-collection-play"></i> UND Play
            </a>
            </div>
        
</div> 


<p>Stephanie Gartenmann im Porträt – eine junge Frau, die konservative Politik macht, Esel liebt, im Theater aufgewachsen ist und ihre politische Stimme heute zwischen Bundeshaus und Instagram erhebt. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Begegnung mit…» gewährte sie am 19. Juni 2025 einem interessierten Publikum persönliche Einblicke – direkt, reflektiert und mit einem feinen Gespür für Zwischentöne.</p>


<figure id="image-caption-block_3c4dd0dbee20dff30f7700bdbf18dae8" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Mit Ruhe und Neugier: Heidi Bühler-Naef führte durch den Abend – offen, zugewandt und ohne Konfrontation.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild:  UND Generationentandem</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Durch den Abend führte <a href="https://test.generationentandem.ch/author/heb/" data-type="link" data-id="https://test.generationentandem.ch/author/heb/">Heidi Bühler-Naef (71)</a>, mit ruhiger Präsenz, klarem Blick und spürbarem Interesse am Gegenüber. Es war kein Streitgespräch, kein politisches Duell – sondern ein persönliches Kennenlernen.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Politik von klein auf – aber selbst gewählt</h3>



<p>Mit 15 trat sie der Jungen SVP bei, inzwischen ist sie Generalsekretärin und Kuratoriumsmitglied eines überparteilichen Thinktanks. Dass beide Eltern in der SVP aktiv sind, beschreibt sie nicht als Druck, sondern als Einladung zum Diskutieren. Der Schritt in die Politik sei kein Automatismus gewesen – sondern eine bewusste Entscheidung nach eigenem Nachdenken. Ihr Stil: verbindlich im Ton, entschieden in der Sache – und deutlich weniger provokativ als jener ihres Vaters, der auf Social Media gern pointiert zuspitzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Jurastudentin mit Stallgeruch</h3>



<p>Stephanie Gartenmann steht kurz vor dem Abschluss ihres Jurastudiums. Doch der Juristinnenalltag wird bei ihr ergänzt durch Stallluft: Sie reitet seit ihrer Jugend, hilft im Stall mit, hat unzählige Sommer mit Misten und Füttern verbracht. Für sie kein Gegensatz, sondern Balance. Der Reitplatz als Gegenwelt zum politischen Parkett.</p>


<figure id="image-caption-block_2584bdff08ec179deff5130e5debf9d9" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="576" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2025/06/Thumbnail_Stephanie-Gartenmann.png" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-95958" data-title="Zwischen Haltung und Leichtigkeit: Steffi Gartenmann gab Einblicke in ihr politisches Denken. | Bild: UND Generationentandem" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

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                    <div class="image-description text-start">Zwischen Haltung und Leichtigkeit: Steffi Gartenmann gab Einblicke in ihr politisches Denken.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: UND Generationentandem</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Medienarbeit zwischen Podcast und Selbstironie</h3>



<p>Ob im Podcast «Nebelspalterin» oder auf Instagram – Stephanie Gartenmann nutzt digitale Kanäle nicht zur Selbstinszenierung, sondern zur Vermittlung. Sie erklärt politische Vorgänge, kommentiert aktuelle Debatten und erlaubt dabei auch mal einen Seitenblick auf die eigenen Absätze – etwa wenn sie augenzwinkernd erklärt, warum sie bei politischen Podien manchmal auf Absatzschuhe setzt: Augenhöhe, ganz praktisch gedacht.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Theatererfahrung als Auftrittstraining</h3>



<p>Zehn Jahre lang stand sie als Kind und Jugendliche auf der Bühne. Diese Erfahrung habe ihr geholfen, in der Öffentlichkeit souverän aufzutreten – auch unter Druck. Auftritte in Formaten wie der SRF-«Arena» meistert sie ruhig und fokussiert, ohne mediales Coaching, dafür mit Vorbereitung, Haltung – und Humor.</p>


<figure id="image-caption-block_f47845628db14fc2578a5a8c84410a68" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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                    <div class="image-description text-start">Lachen gehört dazu: Steffi Gartenmann zeigte sich persönlich, pointiert – und mit spürbarer Freude am Gespräch</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: UND Generationentandem</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Konservativ, aber nicht unflexibel</h3>



<p>Stephanie Gartenmann steht zu ihrer konservativen Haltung. Für sie bedeutet das nicht Stillstand, sondern Verantwortungsbewusstsein, Eigenständigkeit und eine Offenheit, die nicht jedem Trend sofort folgt. Sie setzt auf Bewährtes, denkt aber auch mit. Sie sagt: «Man muss nicht alles neu erfinden – aber man darf überdenken, was nicht mehr trägt.»</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Zwischen Bundeshaus und Tierwohl</h3>



<p>Neben ihrer politischen Arbeit engagiert sich Stephanie Gartenmann in der Eselmüller Stiftung, die alten oder schlecht gehaltenen Eseln ein Zuhause gibt. Die Charaktereigenschaften des Esels – vorsichtig, klug, treu – beschreibt sie augenzwinkernd als identitätsstiftend. Ihr Engagement in Politik und Tierschutz sei kein Gegensatz – sondern Ausdruck desselben Kompasses.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Input von «Generation Gemeinderat»</h3>



<p>Als Teil des Abends präsentierte eine Studierendengruppe der HKB ihr Projekt «Generation Gemeinderat» – ein kurzer, pointierter Input zur Nachwuchsförderung in der Lokalpolitik. Die Idee: Mit Humor und Kreativität jungen Menschen Mut machen, sich politisch zu engagieren – zum Beispiel mit einem Kartenspiel à la «Cards Against Humanity», aber mit Gemeindethemen. Eine sympathische Intervention, die Gartenmanns Botschaft ergänzte: Mitreden beginnt nicht in Bern, sondern oft vor der eigenen Haustür.</p>


<figure id="image-caption-block_2cc111279968473ee44b86fb3baca133" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Du chasch das imfau oh: Partyzipationsspiel von Generation Gemeinderat. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Verein Generation Gemeinderat</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Politik beginnt im Kleinen</h3>



<p>Stephanie Gartenmann betont: Nicht jede:r müsse ein Mandat anstreben. Aber jeder könne sich einbringen – in der Gemeinde, im Verein, im Alltag. Die Schweiz brauche keine Berufspolitikerinnen, sondern Menschen mit Haltung. Ihre eigene Motivation? «Ich will etwas beitragen – nicht aus Eitelkeit, sondern weil ich an dieses Land glaube.»</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Ein Abend zwischen Klartext und Neugier</h3>



<p>Der Apéro im Garten bildete den Abschluss eines vielseitigen Abends. Zwischen Generationen, Meinungen und Lebensentwürfen entstand ein Gespräch – offen, respektvoll, getragen von der Lust am Austausch. Die Gesprächsführung von Heidi Bühler-Naef unterstrich diesen Ton: nicht konfrontativ, sondern zugewandt, neugierig, auf Resonanz bedacht.</p>



<p>Was bleibt? Eine junge Frau, die Konventionen nicht scheut, aber auch nicht nachplappert. Die konservativ ist, ohne veraltet zu wirken. Die Esel liebt, Jura studiert, auf den unterschiedlichsten Bühnen steht – und zeigt: Haltung hat viele Gesichter.</p>


<figure id="image-caption-block_a7e4d0ffb5a30a8220e9b2bdbe110012" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Zwischen den Zeilen: Ein Abend ohne Schlagabtausch – dafür mit viel Raum für Fragen, Biografisches und gemeinsame Töne. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: UND Generationentandem</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Und doch bleibt ein offener Punkt: Stephanie Gartenmann gehört einer Partei an, die mit scharfer Rhetorik, polarisierenden Kampagnen und Grenzüberschreitungen immer wieder für Kritik sorgt. An diesem Abend blieb das aussen vor – ganz bewusst. Die Begegnung zielte nicht auf politische Konfrontation, sondern auf ein persönliches Porträt. </p>
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		<title>Frauen links, Männer rechts? Das Politpodium zum Nachschauen und Nachhören</title>
		<link>https://www.generationentandem.ch/diesen-mittwoch-im-gymnasium-thun-frauen-links-maenner-rechts/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 13:30:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Politpodium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Podium im gut besetzten Bistro des Gymnasiums Thun Schadau diskutierten die Gäste über Geschichte, Gründe und Auswirkung des Linksrutschs beim Stimmverhalten der jungen Frauen. Dabei nahmen Fragen zur Geschlechtergerechtigkeit und Verunsicherung der jungen Männer viel Raum ein.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div style="height:16px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div id="podcast-links-block_a5d9847057c0601883466b038c43e5e7" class="podcast-links-block p-3 mb-3 bg-light w-100 mx-0">
    <h4 class="mb-1">Frauen links, Männer rechts?</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
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            </a>
            </div>
        
</div> 


<p>Frauen eher links – Männer eher rechts? Zumindest im gut gefüllten Saal des Bistro Gymnasium Thun Schadau sah es danach aus. Schmunzelnd meinte Lisa Frisch, Projektleiterin beim Forschungsinstitut Sotomo: «Ich kann nicht umhin, festzustellen: Frauen sitzen eher links im Saal, Männer eher rechts.»&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader" id="subheader">Links-Rechts-Graben oder bloss «Gräbli»?</h3>



<p>Bereits die Einstiegsrunde zeigt: Der Graben verläuft bei den jungen Menschen nicht unbedingt zwischen den Geschlechtern.&nbsp;Gymnasiast und Präsident der Jungfreisinnigen Berner Oberland,&nbsp;<strong>Leandro Aeschbacher</strong>, sieht einen grossen Graben zwischen politischen und unpolitischen jungen Menschen und bloss ein «Gräbli» zwischen linken Frauen und rechten Männer.&nbsp;<strong>Erika Brand</strong>&nbsp;von «Die Feministen» weiss auch aus ihrem Berufsalltag als Lehrerin, dass es stark auf das Umfeld in Schule und Freizeit ankommt.&nbsp;&nbsp;</p>


<figure id="image-caption-block_ade6990f06a14ae07d6c532392a15f79" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
            </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Realitäten aus dem Alltag: Noëmi Porfido und Erika Brand bringen Perspektiven aus Jugendarbeit und Schule ein. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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    </figure>



<p>Ähnlich sieht es&nbsp;<strong>Noëmi Porfido</strong>, im Thuner Parlament für die Grünen: Als Sozialarbeiterin ist sie in der Jugendarbeit tätig, wo sie oft Jugendliche aus anderen Kulturen und mit anderen Einstellungen sieht.&nbsp;<strong>Mathias Müller</strong>, SVP-Grossrat, Berufsoffizier, Psychologe und Podcaster, stellt dagegen eine immer grösser werdende Polarisierung in der gesamten Gesellschaft fest.</p>


<figure id="image-caption-block_6a985809a0afd85b54fc637e12d02912" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
            </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Rechts der Mitte? Mathias Müller und Leandro Aeschbacher vertreten bürgerliche Perspektiven – mit Nuancen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading subheader" id="subheader">Links – Rechts oder SP –&nbsp;SVP?</h3>



<p>Dass Frauen politisch eher links ticken war nicht immer so, erklärte Lisa Frisch. 1971, bei der Einführung des Frauenstimmrechts auf Bundesebene, politisierten die Frauen eher rechts, da sie stärker religiös verankert waren und weniger integriert im Arbeitsleben.&nbsp;</p>



<p>Im Jahr 2010 bezeichneten sich 35 Prozent der Frauen unter 30 Jahren als politisch links der Mitte. Bis 2022 stieg dieser Anteil auf 52 Prozent. Bei den Männern in derselben Altersgruppe nahm im gleichen Zeitraum der Anteil jener zu, die sich rechts der Mitte einordneten – von 29 Prozent im Jahr 2010 auf 43 Prozent im Jahr 2022.&nbsp;</p>


<figure id="image-caption-block_c4a1600161ec213d6c5384de19eade73" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
            </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Forscht und beobachtet: Lisa Frisch vom Institut Sotomo bringt Zahlen und Trends zur politischen Orientierung ein. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Lisa Frisch sieht den markantesten Unterschied zwischen den Geschlechtern derzeit im Wahlverhalten: Während 31 Prozent der Frauen eher die SP unterstützen und nur 16 Prozent die SVP, zeigt sich bei den Männern eine gegenläufige Entwicklung – ihr Stimmenanteil zugunsten der SVP hat deutlich zugenommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader" id="subheader">Gleichstellung treibt auseinander</h3>



<p>Frauen sprechen Themen zu Schutz von Umwelt sowie Frauen- und Minderheitsrechten an. Mit diesen Fragen befassen sich vornehmlich linke Parteien.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Lisa Frisch: «Durch die MeToo-Bewegung haben sich viele Frauen politisiert» [Politpodium]" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/eZbBkOOQNY4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ab 2017 politisierte die MeToo-Bewegung viele Frauen und damit einhergehend spaltete die Frage der Geschlechtergerechtigkeit die jungen Menschen: Gemäss einer Umfrage von GfS von 2024 beurteilen junge Männer und Frauen die Erreichung der Gleichstellung sehr unterschiedlich: Für die Mehrheit der Frauen (75 Prozent, gegenüber 40 Prozent der Männer) ist sie nicht erreicht. Gleichstellung zeigt sich vor allem in Beziehungen und damit kommen Emotionen ins Spiel.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader" id="subheader">Emotionen um Mann-Frau-Thema</h3>



<p>Die Emotionen über die noch unerreichte Gleichstellung der Geschlechter wurden auch am Podium deutlich sichtbar. Während Mathias Müller sich für die anscheinend verunsicherten Männer stark machte –&nbsp;teilweise sollen sie vor lauter Angst übergriffig zu werden, nicht mehr in den Ausgang gehen –&nbsp;erzählte Erika Brand, dass sie Ungeduld und Wut bei jungen Frauen erlebt, weil sich einfach noch nicht genügend getan hat. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Erika Brand: «Männer haben Mühe, über Emotionen zu sprechen.» [Politpodium]" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/IODeOzniE3s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Noëmi Porfido mahnte, dass wenn diese Fragen nicht richtig ausdiskutiert werden, sich zu wenig bewegt und beide Seiten stets dieselben Klagen anstimmen, die Männer oft abblocken mit dem bekannten&nbsp;«Ach jetzt das schon wieder, kann man eigentlich nichts mehr richtig sagen?».</p>


<figure id="image-caption-block_e24284b44cff549693afee0888d71d1b" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
            </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Zwischen Frust und Gesprächsbedarf: Noëmi Porfido warnt vor festgefahrenen Rollen und ständigen Missverständnissen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading subheader" id="subheader">Braucht es eine Männerbewegung?</h3>



<p>Das Thema der Verunsicherung bei Männern – und die Angst, die damit einhergehen kann – prägte die weitere Diskussion.</p>



<p>Leandro Aeschbacher erinnerte an die hohe Suizidrate bei jungen Männern, die ihre Emotionen nicht zeigen können oder dürfen und wenig Möglichkeiten zur Aussprache haben. Er wünsche sich, dass der Feminismus vermehrt die Männer abhole.</p>


<figure id="image-caption-block_123d6e1de1f616a964b79402499e2eb0" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Jenseits von Kategorien: Mathias Müller kritisiert das Denken in festen Geschlechterrollen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Mathias Müller verurteilte das Denken in Kategorien Mann und Frau, das spiele bei der SVP auch keine Rolle. Wichtig sei doch vor allem, ein guter Mensch zu sein und nicht in eine Rolle gezwängt zu werden.&nbsp;Für Mathias Müller brauche es Vielfalt und den Mut, über den Tellerrand hinauszuschauen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Leandro Aeschbacher: «Es sollte nicht wichtig sein, welches Geschlecht man hat.» [Politpodium]" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/Rk9A6izJkOU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Lisa Frisch wandte ein,&nbsp;die Frauenbewegung habe vieles bewirkt, es liege nun an den Männern zu sagen, ob sie eine gleichgestellte Gesellschaft wollen. Gleichstellung müsse gesamtgesellschaftlich gelöst werden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Noëmi Porfido: «Die Gleichberechtigung hat so viele Vorteile!» [Politpodium]" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/xnFoH7tzZOU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Hier hakte Moderator Elias Rüegsegger ein und benannte den Elefanten im Raum: «Braucht es jetzt eine Männerbewegung?»</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader" id="subheader">Was ist zu tun, damit es gut kommt?</h3>



<p>Mathias Müller riet beiden Geschlechtern Wünsche abzufragen. Noëmi Porfido äusserte hier ihre Zweifel. Genau da fühle sie sich als Frau angegriffen, da sie nicht die gleichen Möglichkeiten habe. Und schon gehe die Diskussion zu Unterschieden Mann-Frau wieder los.&nbsp;</p>


<figure id="image-caption-block_a7c02cf02767b8cd5284fdadab5a3e71" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
            </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Wenig Bewegung, viele Wiederholungen: Noëmi Porfido zeigt sich skeptisch gegenüber stereotypen Reaktionen in der Debatte.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Alle Podiumsteilnehmer:innen sind sich einig: Dialog muss sein, Toleranz auch, ehrliches Interesse am anderen sowieso und unbedingt nicht nur Meinungen vertreten, denn alle wollen sich wohlfühlen.&nbsp;</p>



<p>Gut, haben wir darüber gesprochen und alles paletti? Mathias Müller ist überzeugt: «Es kommt schon gut».</p>
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		<item>
		<title>Umweltverantwortungsinitiative: Realistisch oder utopisch?</title>
		<link>https://www.generationentandem.ch/umweltverantwortung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Politpodium]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://test.generationentandem.ch/?p=92952</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 9. Februar entscheidet die Schweiz über die umstrittene Umweltinitiative. Reichen die aktuellen Massnahmen – oder braucht es strengere Regeln für die Wirtschaft? Beim Politpodium von UND Generationentandem in Steffisburg treffen am 21. Januar kontroverse Meinungen aufeinander. Ein Abend voller Kontraste, Appelle und der zentralen Frage: Tun wir genug für unsere Umwelt?</p>
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]]></description>
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    <h4 class="mb-1">Politpodium: Umweltverantwortungsinitiative: Realistisch oder utopisch?</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
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            </a>
            </div>
        
</div> 


<p>Die Umweltverantwortungsinitiative – die Volksinitiative «Für eine verantwortungsvolle Wirtschaft innerhalb der planetaren Grenzen – der Jungen Grünen zielt darauf ab, die Schweizer Verfassung so zu ergänzen, dass wirtschaftliche Aktivitäten die planetaren Grenzen nicht überschreiten. Die Umsetzung soll innerhalb von zehn Jahren erfolgen.</p>



<p>In Zusammenarbeit mit der Reformierten Kirchgemeinde Glockental lud UND Generationentandem am 21. Januar 2025 zum Abstimmungspodium «Umweltverantwortungsinitiative: Realistisch oder utopisch?» ein. Die Gäste waren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ueli Hagnauer</strong> (72), Gründungsmitglied der Klimagrosseltern.</li>



<li><strong>Magdalena Erni</strong> (21), Co-Präsidentin der Jungen Grünen Schweiz.</li>



<li><strong>Thomas Knutti</strong> (51), Landwirt und SVP-Nationalrat.</li>



<li><strong>Stefan Funk</strong> (26), Mitglied der Jungfreisinnigen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Von 1 bis 10</h3>


<figure id="image-caption-block_c269709e0e1a38dc1a472daf301c12d7" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="683" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2025/01/Politpodium-Umweltverantwortungsinitiative-Hans-Peter-Rub-2.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-92952" data-title="Politische Debatte in der Reformierten Kirche Glockental: Rund 55 Interessierte fanden am 21. Januar den Weg zum Politpodium von UND Generationentandem und der Reformierten Kirchgemeinde Steffisburg.  | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Politische Debatte in der Reformierten Kirche Glockental: Rund 55 Interessierte fanden am 21. Januar den Weg zum Politpodium von UND Generationentandem und der Reformierten Kirchgemeinde Steffisburg. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Im Foyer der Kirche Glockental prangt auf einem Flipchart eine klare Frage: «Übernehmen wir heute genug Verantwortung für unsere Umwelt?» Die Reaktion des Publikums ist eindeutig – ein klares «Nein». Auf dem Podium hingegen gehen die Meinungen auseinander. Magdalena Erni vergibt der Schweiz eine 2, Ueli Hagnauer eine 3, Stefan Funk eine 7 oder 8. Und Thomas Knutti? Er zögert nicht und setzt selbstbewusst die Höchstnote: «10.»</p>



<p>Damit ist die Bühne bereitet für eine kontroverse Diskussion.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">«Es geht nicht nur um Altruismus»</h3>



<p>Den Auftakt macht Stefan Funk. «Natürlich tragen wir Verantwortung – aber es ist nicht nur eine moralische Frage. Es liegt auch in unserem eigenen Interesse, unseren Planeten lebenswert zu halten.» Einig ist man sich über das Ziel, doch wie es erreicht werden soll, daran scheiden sich die Geister. Ueli Hagnauer bringt eine emotionale Perspektive ein: «Unsere Nachkommen haben ein Recht auf eine intakte Erde – mit fruchtbaren Böden und sauberem Wasser.»</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Es liegt auch in unserem eigenen Interesse, unseren Planeten lebenswert zu halten.</p>
        
            <cite class="quote-author">Stefan Funk</cite>
    </blockquote></blockquote>


<figure id="image-caption-block_40fef7c68ae0d961d2e3d94750e9e343" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
            </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Ueli Hagnauer engagiert für die Umwelt: Das Gründungsmitglied der Klimagrosseltern plädiert für mehr Verantwortung gegenüber künftigen Generationen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Auch Thomas Knutti, der als Landwirt tagtäglich mit der Natur arbeitet, sieht die Verantwortung. Doch er mahnt zur Besonnenheit: «Wir müssen realistisch bleiben. Ökologie und Wirtschaft dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.» Magdalena Erni wiederum warnt vor den Folgen, wenn nicht gehandelt wird: «Ernteausfälle und Extremwetter sind keine abstrakten Szenarien mehr, sondern Realität. Der Schutz unserer Lebensgrundlagen ist unverzichtbar.»</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Unsere Nachkommen haben ein Recht auf eine intakte Erde – mit fruchtbaren Böden und sauberem Wasser.<br />
</p>
        
            <cite class="quote-author">Ueli Hagnauer</cite>
    </blockquote>


<p>Das Publikum hört aufmerksam zu. Die Unterschiede in den Bewertungen sind gross – doch am Ende bleibt eine drängende Frage im Raum: «Tun wir wirklich genug?»</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Was fordert die Initiative überhaupt?</h3>



<p>Die Umweltverantwortungsinitiative will sicherstellen, dass wirtschaftliche Tätigkeiten nur so viele Ressourcen verbrauchen und Schadstoffe freisetzen, wie es die Umwelt verkraften kann. Konkrete Massnahmen könnten sein:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ausbau erneuerbarer Energien.</li>



<li>Energetische Gebäudesanierungen.</li>



<li>Förderung des öffentlichen Verkehrs und nachhaltiger Landwirtschaft.</li>
</ul>



<p>Hier findet ihr eine einfache Erklärung der Initiative: <a href="https://www.easyvote.ch/de/abstimmungen/9-februar-2025/umweltverantwortung">esayvote</a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#dedede"><strong>Was sind planetare Grenzen?</strong><br>Planetare Grenzen sind Schwellenwerte, die die Belastbarkeit der Erde in neun Umweltbereichen definieren. Werden sie überschritten, drohen irreversible Schäden. Planetare Grenzen zeigen, wo dringend gehandelt werden muss, um die Erde für kommende Generationen zu bewahren.<br><br>Die neun Bereiche: Klimawandel (z. B. CO2-Konzentration), Biodiversitätsverlust (z. B. Artensterben), Stickstoff- und Phosphoreintrag (z. B. Überdüngung), Landraumnutzung (z. B. Abholzung), Frischwassernutzung, Ozeanversauerung, Aerosole in der Atmosphäre (z. B. Feinstaub), Chemische Verschmutzung, Schutz der Ozonschicht</p>


<figure id="image-caption-block_f2e1ad7ad8bd47bb75c5d0b60e0fe0d9" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
            </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Magdalena Erni fordert entschlossenes Handeln: Die Co-Präsidentin der Jungen Grünen warnt vor den Folgen der Klimakrise und plädiert für mutige Massnahmen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Magdalena Erni, Co-Präsidentin der Jungen Grünen, warnt eindringlich vor den Konsequenzen der Klimakrise: «Wir sind auf einem schnellen Weg, das Pariser Klimaabkommen zu verfehlen. Ohne mutige Massnahmen riskieren wir unumkehrbare Kipppunkte.»</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Ohne mutige Massnahmen riskieren wir unumkehrbare Kipppunkte.</p>
        
            <cite class="quote-author">Magdalena Erni</cite>
    </blockquote>


<p>Extreme Wetterereignisse, Ernteausfälle und Gletscherschmelze – all das sei längst Realität. Die Schweiz müsse Verantwortung übernehmen und konsequent handeln. Doch Thomas Knutti sieht die Lage differenzierter. Er bestätigt, dass die Biodiversität leidet, stellt aber infrage, ob die Situation tatsächlich so dramatisch ist, wie die Wissenschaft sie darstellt. «Wir Bauern pflegen die Natur und leben nachhaltiger als viele andere. Ich finde es utopisch, was die Initiative fordert.»</p>


<figure id="image-caption-block_c599d03b590ed8e871cc7b606f93e152" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
            </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Thomas Knutti warnt vor Einschränkungen: Der SVP-Nationalrat und Landwirt betont die Bedeutung eines realistischen Ansatzes in der Umweltpolitik. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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<p>Er verweist auf die Fortschritte der letzten Jahre, etwa emissionsarme Traktoren oder effizientere landwirtschaftliche Methoden. «Wir haben schon viel erreicht, aber es muss im Rahmen bleiben.»</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>Wir haben schon viel erreicht, aber es muss im Rahmen bleiben.</p>
        
            <cite class="quote-author">Thomas Knutti</cite>
    </blockquote>


<h3 class="wp-block-heading subheader">Ein schwieriger Balanceakt</h3>



<p>Ein zentraler Streitpunkt bleibt die Beziehung zwischen Wirtschaft und Klimaschutz. Gegner der Initiative wie Stefan Funk von den Jungfreisinnigen warnen vor negativen Folgen für Unternehmen und Arbeitsplätze. «Die Schweiz ist innovativ und führend im Recycling. Zusätzliche Vorschriften könnten diese Stärken schwächen.» </p>


<figure id="image-caption-block_d92281e5d193b858969077b06c14d1d2" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Stefan Funk betont wirtschaftliche Stabilität: Der Jungfreisinnige warnt vor übermässigen Vorschriften und plädiert für eine marktwirtschaftliche Lösung im Klimaschutz.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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<p>Magdalena Erni hält dagegen: Klimaschutz sei nicht nur eine ökologische, sondern auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit. «Die Folgekosten von Extremwetterereignissen können bis 2050 auf 10 Milliarden Franken pro Jahr steigen. Investitionen in erneuerbare Energien und nachhaltige Technologien schaffen zudem Arbeitsplätze.» Sie verweist auf neue Wirtschaftszweige, die durch die ökologische Transformation entstehen, und sieht die Initiative als Chance, die Schweiz wirtschaftlich zukunftsfähig zu machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Grosskonzerne in der Verantwortung – oder schon auf dem richtigen Weg?</h3>



<p>Ein weiteres hitzig diskutiertes Thema ist die Rolle von Grosskonzernen wie <strong>Holcim</strong>, einem der weltweit führenden Baustoffunternehmen. Magdalena Erni sieht hier einen zentralen Hebel für effektiven Klimaschutz:<br>«Solche Unternehmen tragen erheblich zum globalen CO₂-Ausstoss bei. Wir müssen sie stärker in die Pflicht nehmen – etwa durch Investitionen in klimaneutralen Beton.»</p>


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                    <div class="image-description text-start">Generationen im Dialog: Ueli Hagnauer und Magdalena Erni diskutieren engagiert über die Verantwortung der Schweiz für zukünftige Generationen.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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<p>Doch Thomas Knutti hält dagegen und verteidigt die Wirtschaft. «Holcim schafft Arbeitsplätze und zahlt erhebliche Steuern. Viele Unternehmen setzen bereits auf nachhaltige Innovationen – man muss ihnen die nötige Freiheit lassen, statt sie mit neuen Vorschriften zu belasten.»</p>



<p>Während die einen fordern, dass die Politik Grosskonzerne konsequenter reguliert, argumentieren die anderen, dass wirtschaftlicher Druck bereits für Innovationen sorgt. Doch reicht das aus, um die Klimaziele zu erreichen?</p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">Ein kontroverses Politpodium – und eine offene Entscheidung</h3>



<p>Das Politpodium «Umweltverantwortungsinitiative: Realistisch oder utopisch?» zeigt, wie stark die Meinungen zur Umweltverantwortungsinitiative auseinandergehen. Während die Gegner:innen vor wirtschaftlichen Risiken, Wohlstandsverlust und übermässigen Einschränkungen warnen, sehen die Befürworter:innen darin einen unverzichtbaren Schritt, um die natürlichen Lebensgrundlagen für kommende Generationen zu schützen.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Wirtschaft und Umwelt im Fokus: Thomas Knutti und Stefan Funk betonen die Bedeutung von wirtschaftlicher Stabilität in der Klimapolitik.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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<p>Ob die Schweizer Stimmbevölkerung die Initiative annehmen wird, bleibt offen.</p>



<p>Doch eines macht die Debatte deutlich: Der Klimaschutz verlangt mutige Entscheidungen – und eine generationenübergreifende Zusammenarbeit, die über politische Gräben hinweg. </p>



<h3 class="wp-block-heading subheader">In Kürze</h3>



<p class="has-background" style="background-color:#dedede"><strong>Die Argumente der Befürworter:innen</strong><br><strong>Dringlichkeit des Handelns:</strong> Befürworter:innen, wie Magdalena Erni, betonen die wachsende Dringlichkeit, Massnahmen gegen die Klimakrise zu ergreifen. Extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen und Ernteausfälle würden nicht nur die Umwelt, sondern auch die Wirtschaft stark belasten. Eine Studie von der ETH Zürich schätzt, dass die Schweiz bis 2050 jährlich Schäden in Höhe von 10 Milliarden Franken durch die Folgen des Klimawandels erleiden könnte.<br><strong>Globale Verantwortung: </strong>Die Schweiz habe als früh industrialisiertes Land und bedeutender Finanzplatz eine besondere Verantwortung. Wohlhabende Länder müssten vorangehen, um den globalen Süden zu unterstützen, der oft die grössten Schäden durch den Klimawandel trägt.<br><strong>Soziale Gerechtigkeit:</strong> Magdalena Erni hebt zudem hervor, dass Klimaschutzmassnahmen sozial verträglich gestaltet werden müssen. Ziel sei es, die Kosten fair zu verteilen und einkommensschwache Haushalte nicht unverhältnismässig zu belasten.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-background" style="background-color:#dedede"><strong>Die Argumente der Gegner:innen</strong><br><strong>Gefahr für Wirtschaft und Arbeitsplätze:</strong> Thomas Knutti und andere Kritiker:innen warnen vor den wirtschaftlichen Konsequenzen der Initiative. Zu viele Vorschriften und Einschränkungen könnten Unternehmen abschrecken und Arbeitsplätze gefährden. Thomas Knutti nannte als Beispiel die mögliche Verlagerung eines Stahlwerks aus Thun nach Holland.<br><strong>Realismus der Ziele: </strong>Die Gegner:innen bezeichneten die Initiative als utopisch. Thomas Knutti und Stefan Funk argumentieren, dass die Schweiz mit der Energiestrategie 2050 bereits einen ambitionierten Plan habe, um bis Mitte des Jahrhunderts Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Zusätzliche Massnahmen seien nicht notwendig und kaum umsetzbar.<br><strong>Einschränkungen für die Bevölkerung: </strong>Stefan Funk kritisierte, dass die Initiative den Lebensstandard der Schweizer Bevölkerung erheblich einschränken würde. Einschränkungen bei Mobilität, Wohnfläche oder Fleischkonsum könnten den Alltag vieler Menschen belasten.</p>
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	            data-title="Umweltverantwortungsinitiative: Realistisch oder utopisch?" 
	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/umweltverantwortung/">Umweltverantwortungsinitiative: Realistisch oder utopisch?</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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