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	<title>Magazin Archives - UND Generationentandem</title>
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	<description>Brücken zwischen Generationen und zwischen verschiedenen Lebenswelten bauen</description>
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	<title>Magazin Archives - UND Generationentandem</title>
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		<title>Wann, womit, warum bist du zufrieden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 09:42:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[(un)zufrieden]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[slider-live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was von vornherein klar sein muss: Es kommen hier ganz persönliche, nicht verbindliche Standpunkte zur Sprache. Und die drei geniessen eine eher bevorzugte Stellung im Leben; sie müssen sich nicht um die (materiellen) Grundbedürfnisse sorgen, die kaum Zufriedenheit zulassen, wenn sie nicht abgedeckt sind. Man schaue sich die Bedürfnis-Pyramide (nach Maslow) an, rät Valentin. Christine [&#8230;]</p>
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<p>Was von vornherein klar sein muss: Es kommen hier ganz persönliche, nicht verbindliche Standpunkte zur Sprache. Und die drei geniessen eine eher bevorzugte Stellung im Leben; sie müssen sich nicht um die (materiellen) Grundbedürfnisse sorgen, die kaum Zufriedenheit zulassen, wenn sie nicht abgedeckt sind. Man schaue sich die Bedürfnis-Pyramide (nach Maslow) an, rät Valentin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Christine Grüneisen (69), Musikerin</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ehrgeiz, Position</h3>



<p>Musiker:innen haben wenig Möglichkeiten umzusteigen. An Lehrstellen wird man einmal gewählt; Sitze in Orchestern sind «Lebensstellen».</p>



<p>Ich hatte Glück, konnte viele Jahre als Pädagogin wirken. Musste mich auch da immer an neue Zeiterscheinungen anpassen und persönlich weiterbilden; konnte daneben als Freelancer in Orchester-und Kammermusik-Projekten mitspielen. Insgesamt eine sehr ausfüllende und befriedigende Zeit.<br>Ein Beispiel zum Ehrgeiz: Im Orchester der pensionierten Berufsmusiker, der «AHV- Philharmonie», wo ich Mitglied bin, gibt es immer noch ein Gerangel, wer die erste Geige spielt! Im Gegenzug freut sich ein ehemaliger Berliner Philharmoniker, wie ich, gute Musik zu spielen – auch im hinteren Rang – und den Kontakt zu Kolleg:innen zu pflegen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Risiko, Entscheide</h3>



<p>Im Jahr 2000 entschied ich mich, für ein halbes Jahr eine Assistenz an der Yehudi Menuhin School in London anzunehmen: Um glücklich zu sein, musst du Risiken eingehen. Die Wohnung auflösen, eine Reise ins Ungewisse wagen! Offen und neugierig für Neues zu bleiben ist meine Devise; ohne Für und Wider zu entscheiden; dabei in der Handlung immer Würde und Selbstachtung zu behalten… Aber auch, wenn gute Gründe vorliegen, zu verzichten, zum Beispiel um den alternden Eltern nahe zu sein.<br>«Wir anstelle eines Ichs» wurde mir während der Corona-Zeit bewusst. Da haben sich die echten Freundschaften herausgeschält! Ich denke, ich sei aus jeder Krise oder Prüfung innerlich gestärkt hervorgegangen, positiv gewachsen.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Christine Grüneisen: Musik, Erfahrung und der Austausch mit anderen prägen, was für sie Zufriedenheit ausmacht.</div>
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<h3 class="wp-block-heading">Ziele, Erfolge</h3>



<p>Langeweile verstehe ich nicht. Wer keine Ziele hat, wird depressiv. Wir brauchen Erfolgserlebnisse. So wie ich kürzlich meine Grenzen überschritten habe mit einer Beschwerde gegen ein grosses Bauunternehmen. Dabei geht es mir um Verantwortung, um nachhaltige Zukunft; ich weiss mich dafür einzusetzen – mit allen Konsequenzen.</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>«Um glücklich zu sein, musst du Risiken  eingehen.»</p>
        
            <cite class="quote-author">Christine Grüneisen</cite>
    </blockquote>


<p>Persönlich geht es mir gut. Ich muss nach der Pensionierung keine Erwartungen mehr erfüllen. Ich darf auswählen, mit wem ich spielen, auch experimentieren will. Wichtig sind Zeitinseln, die ich meinen Hobbys widme: Reisen, Lesen, Bewegen in der Natur.</p>



<p>Ich bemühe mich und hoffe, mit zunehmender Lebenszeit einen immer grösser werdenden «Lohn» als inneres Gefühl – Dankbarkeit, Erfüllung, Gelassenheit und Gesundheit – erfahren zu dürfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Valentin Bär (29), Geograf, Planer</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ausbildung, Beruf(ung)</h3>



<p>Vor einem Jahr hat Valentin sein Studium in Geografie und Germanistik abgeschlossen; nach einem sechsmonatigen Praktikum in einem kantonalen Amt ist er neu in einem Planungsbüro tätig.<br>Studieren im Bologna-System bedeutet, dass du oftmals nur eine Nummer bist und dir vieles selber holen musst. Die Lehrenden agieren sehr unterschiedlich, nicht immer «zielgruppengerecht»: Sie interessieren sich zu wenig für ihre Gegenüber. Trotzdem ist Valentin mit seinem Studium zufrieden – auch mit den Noten. Er stellt nämlich Ansprüche an sich selbst. Was er hätte verbessern können: seine Vernetzung, seine Kontakte; oft hat er allein gekämpft.</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>«Ich bin recht schnell zufrieden. Im Beruf geht mir Kritik nahe, beschäftigt mich stark – da habe ich noch zu lernen.»</p>
        
            <cite class="quote-author">Valentin Bär</cite>
    </blockquote>


<p>Sehr gern erinnert er sich ans anschliessende Praktikum, wo man sich um ihn bemüht und ihm sinnvolle Aufträge gegeben habe. Wenn er in einer Tätigkeit den Mehrwert erkennt, den sie bringt, ist er zufrieden. Er sieht nun seinen Beruf – und vielleicht gar die «Berufung», die ja dahinter stecken könnte – sollte?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Veränderung, Veranlagung</h3>



<p>Valentin möchte, wenn möglich, an einer Stelle bleiben. Das Zwischenjahr war stressig, und er mag Unsicherheit nicht. Ein Job muss fordern, ja; wenn das Umfeld, das Team stimmt, will er die «Komfortzone» nicht verlassen. So liebt er es auch nicht umzuziehen.</p>



<p>Stress kann ihn schon mal überfordern; doch insgesamt hält er sich für resilient. «Ich bin recht schnell zufrieden», sagt er. Im Beruf geht ihm Kritik nahe, beschäftigt ihn stark – da habe er noch zu lernen. Vieles mag einem angeboren sein – aber der «antrainierte Teil» ist ebenfalls wichtig. Von seinen Eltern hat Valentin Gelassenheit erfahren. Für negativ hält er, wenn Kinder ohne Lob aufwachsen, dabei zu Perfektion getrieben – und nie zufrieden werden.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Valentin Bär: Zufriedenheit wächst oft dort, wo Sinn erkennbar wird. </div>
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            </figcaption>
    </figure>



<p>Er weiss, dass im Berufsleben die Ansprüche steigen werden; etwa, dass er zunehmend wird erreichbar sein müssen. Dass es nötig sein wird, sich abzugrenzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Freiheit, Verzicht</h3>



<p>Man sollte ein Gefühl dafür entwickeln, was man wirklich braucht. Man bekommt heute so viele Vergleichswerte; man orientiert sich an Mitmenschen, man meint, «auch zu müssen». Konstruierte Bedürfnisse entstehen. Ein Einfamilien-Haus zu haben, ein Auto: Je nach sozialem Umfeld sind das unumgängliche Statussymbole.</p>



<p>Durch welche Filter schützt man sich? Valentin benützt keine Sozialen Medien. Gilt es denn zu verzichten? Wesentlich ist ihm die Freiheit, selber zu entscheiden. Doch Verzichten wird häufig als Einschränkung der Freiheit dargestellt. Die Klimafrage bietet da treffende Beispiele: Es ist klar, dass wir bestehende Narrative und Praktiken ändern müssen – aber wie? Verzicht ohne Verbote wäre ideal; doch ist das machbar?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heinz Gfeller</h2>



<p>Sollte man zuerst unterscheiden: zwischen der «kleinen» und der «grossen Zufriedenheit»? Was befriedigt mich im Alltag, wo habe ich Glücksmomente? Andrerseits: Wie schaue ich auf mein ganzes Leben? Dies sind private Zufriedenheit. Darüber hinaus gibt’s die Weltlage. Will ich an die auch denken?<br>Wichtig ist bestimmt, wie hoch ich meine Erwartungen schraube. An mich selbst, aber auch an mein Umfeld. Was die Bedeutung der Berufsarbeit angeht, so meine ich, man müsse sie hoch einschätzen. In meiner Lebensbilanz wird sie zentral sein.</p>



<p>Kann ich etwas dafür, wenn einiges glücklich herauskommt? Ich bin überzeugt, dass ein «glückliches Naturell» viel ausmacht. Das Positive sehen, Distanz, Geduld, Humor bewahren können – so wichtig für einen Lehrer! –, das habe ich einfach mitbekommen. Vielleicht auch die Fähigkeit zum Verzicht – der oft gar nicht als das erscheint. So fällt es leichter, zufrieden zu sein. Was nicht heisst, sich selber nicht kritisch anzuschauen.</p>



<p>Mit der Welt bin ich nicht zufrieden. Mit mir? </p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>«Wichtig ist nicht, immer glücklich zu sein, sondern zu spüren: Was tut mir gut?»</p>
        
            <cite class="quote-author">Valentina Kobluk</cite>
    </blockquote>


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                <h3><strong>Checkliste</strong></h3>
<p>Valentina Kobluk (56)</p>
<p>Zufriedenheit ist ein schönes Wort. Warm, rund, fast wie ein ruhiger Atemzug. Und doch – niemand ist immer zufrieden. Und das muss auch nicht sein.</p>
<p>Wir alle bewegen uns im Leben zwischen zwei Polen: Momenten, in denen es uns gut geht – und Momenten, in denen etwas fehlt.</p>
<p>Dazwischen liegt unser persönlicher Balancepunkt. Er verändert sich, und das ist normal.</p>
<p>Zufriedenheit ist kein Dauerzustand. Manchmal fühlen wir uns ruhig und sicher. Manchmal sind wir gestresst, unsicher oder erschöpft. Beides gehört zum Menschsein.</p>
<p>Wichtig ist nicht, immer glücklich zu sein, sondern zu spüren: Was tut mir gut? Was nehme ich mir zu sehr zu Herzen? Was möchte ich vielleicht verändern?</p>
<p>Unzufriedenheit ist kein Fehler, sie ist ein Hinweis. Ein kleines Zeichen: «Hier lohnt sich ein Blick.» Wie können wir unseren Balancepunkt stärken?</p>
<p>Es braucht keine grossen Methoden. Oft reichen kleine, einfache Schritte im Alltag:</p>
<ul>
<li><strong>Gefühle wahrnehmen<br />
</strong>Kurz innehalten und fragen: Wie geht es mir heute wirklich?</li>
<li><strong>Mit jemandem sprechen</strong><br />
Ein kurzes Gespräch kann vieles ordnen.</li>
<li><strong>Etwas Kleines verändern</strong><br />
Ein Spaziergang, ein «Nein», ein freier Abend – kleine Schritte geben neue Kraft.</li>
<li><strong>Ruhe-Inseln schaffen</strong><br />
Ein paar Minuten Pause, Musik, warmes Wasser – einfache Rituale beruhigen das Nervensystem.</li>
</ul>
<p>Warum lohnt sich das?<br />
Weil ein gesunder Mix aus Zufriedenheit und Unzufriedenheit, Stress reduziert, die innere Stärke fördert, Beziehungen verbessert, Orientierung im Alltag gibt.</p>
<p>Zufriedenheit ist kein Ziel, das man erreicht. Sie ist etwas, das man pflegt – Schritt für Schritt, Tag für Tag.</p>
            </div>
        </div>
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		<title>Wo Kuchen ist, da ist auch Hoffnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 12:55:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Generationenfragen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Genua war es nicht leicht, einen Zug nach Sestri Levante zu finden. Wenigstens regnete es hier weniger, und wir erreichten unseren Minibungalow mit vier Stunden Verspätung doch noch. Es war bereits finster. Wir verspeisten unsere restlichen Sandwiches und verschwanden im Bett. Am ersten Ferientag wollten wir die nähere Umgebung erkunden. Das war nicht so [&#8230;]</p>
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<p>In Genua war es nicht leicht, einen Zug nach Sestri Levante zu finden. Wenigstens regnete es hier weniger, und wir erreichten unseren Minibungalow mit vier Stunden Verspätung doch noch. Es war bereits finster. Wir verspeisten unsere restlichen Sandwiches und verschwanden im Bett.</p>



<p>Am ersten Ferientag wollten wir die nähere Umgebung erkunden. Das war nicht so einfach, denn es hatte auch hier Gewitter gegeben. Braune Bäche flossen schnell ins Meer hinunter, alles war nass und die Luft kühl. Ans Schwimmen im Meer war nicht zu denken. Als wir zurückkehrten, sangen drei Kinder vom Nachbarhäuschen in unsere Richtung: «Kuhschweizer, Kuhschweizer …» und lachten. Wir liessen uns nicht verdriessen und lachten auch. Sie waren erstaunt und verstummten allmählich. Wir winkten und verschwanden im Häuschen.</p>



<p>Wir überlegten, wie wir mit den Kindern eine bessere Beziehung aufbauen könnten. Mit ihnen zu spielen versuchen? Oder singen? Sie waren ja offenbar gelangweilt. Ihnen ein kleines Geschenk machen? Oder eine Kombination? «Wo Kuchen ist, da ist auch Hoffnung», sagt Erika. Klar, wir laden sie ein, mit uns einen Kuchen zu backen und dann miteinander zu spielen. Wir könnten ja einen «Nidlechueche» vorschlagen – mit süssem Rahm aus Kuhmilch!</p>



<p>Als die Kinder am nächsten Tag draussen waren, gingen wir zu ihnen hin und sagten, wir würden sie gerne einladen, mit uns einen Kuh-Kuchen zu backen und zu essen. Sie kicherten. Die Älteste meinte, sie müssten zuerst die Eltern fragen. Wir stimmten zu. Die Mutter kam heraus und wir erklärten ihr unser Anliegen. Sie war wohl froh, wenn einmal jemand anderes auf die Kinder schaute, und stimmte zu. Um zwei Uhr trafen wir uns. Wir offerierten einen Sirup und backten dann gemeinsam den Kuchen. Ihre Scheu verschwand bald und wir hatten einen lustigen Nachmittag miteinander. Den Kuhkuchen genossen sie und brachten auch den Eltern noch ein Stück mit.</p>



<p>Am nächsten Tag wanderten wir zu zweit ins Nachbardorf, spielten aber am frühen Abend wieder am Strand mit den Kids. Als das Wetter wärmer wurde, schwammen wir auch gemeinsam, spielten mit Wasserbällen und mieteten einmal ein Ruderboot.</p>



<p>Wo Kuchen ist, da treffen sich Jung und Alt!</p>
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		<title>Ein Schaufenster für Teilhabe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[slider-live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz vor acht Uhr morgens ist die Obere Hauptgasse noch ruhig. In der Boutique SILEA-Atelier brennt bereits Licht. Marlene Zbinden, die den Laden konzipiert und mit aufgebaut hat, wartet in der Tee- und Kaffee-Ecke auf mich. Im Hintergrund bereiten die Filialleiterin und die Mitarbeitenden den Tag vor: Produkte werden eingeräumt, Regale geordnet, letzte Handgriffe erledigt. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kurz vor acht Uhr morgens ist die Obere Hauptgasse noch ruhig. In der Boutique SILEA-Atelier brennt bereits Licht. Marlene Zbinden, die den Laden konzipiert und mit aufgebaut hat, wartet in der Tee- und Kaffee-Ecke auf mich. Im Hintergrund bereiten die Filialleiterin und die Mitarbeitenden den Tag vor: Produkte werden eingeräumt, Regale geordnet, letzte Handgriffe erledigt. Zwischen Keramik, Holzarbeiten und Textilien ist der Arbeitstag längst angelaufen, obwohl draussen noch kaum jemand unterwegs ist.</p>


<figure id="image-caption-block_cdf86dfcf5c76386d69e614791c67714" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="683" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/04/SILEA_Boutique_ZVG-1.jpg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-138236" data-title="Laden, Büro und Schaufenster zugleich: Die SILEA-Boutique erfüllt viele Zwecke. | Bild: SILEA " data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Laden, Büro und Schaufenster zugleich: Die SILEA-Boutique erfüllt viele Zwecke.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: SILEA </div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>«Wir wollten nicht einfach einen Laden eröffnen. Wir möchten die SILEA in Thun sichtbar machen und einen Begegnungsort schaffen.»</p>



<p>Dieser Gedanke stand am Anfang der Boutique SILEA-Atelier. Nach der Schliessung des früheren Verkaufsladens im Gwatt fehlte ein Ort, an dem die Produkte der SILEA öffentlich präsent sind. Gleichzeitig blieb bei vielen Mitarbeitenden der Wunsch nach einem neuen Laden bestehen: einem Ort, an dem man Dinge sehen, anfassen und mit Menschen ins Gespräch kommen kann.</p>



<p>Ein klassischer Laden kam jedoch nicht infrage. Die wirtschaftlichen Bedingungen in Thun sind anspruchsvoll. Gleichzeitig verändert das neue Behindertenleistungsgesetz im Kanton Bern die Rahmenbedingungen für Institutionen wie die SILEA. Gefragt sind Angebote, die sich am individuellen Bedarf orientieren, Teilhabe ermöglichen und zugleich wirtschaftlich tragfähig sind.</p>



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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Neues Behindertenleistungsgesetz (BLG) im Kanton Bern</h4>
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        </div>
        
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            <div class="toggle-content">
                <p>Mit dem BLG hat der Kanton Bern die Finanzierung der Leistungen für Menschen mit Behinderungen neu geregelt. Im Zentrum stehen der individuelle Unterstützungsbedarf, mehr Selbstbestimmung und erweiterte Wahlmöglichkeiten. Der Wechsel von der Objekt- zur Subjektfinanzierung läuft seit 2024, die Übergangsfrist dauert bis Ende 2027. Ziel ist es, Autonomie, Selbstverantwortung und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und den Grundsätzen von Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Qualität Rechnung zu tragen.</p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>

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<p>Die SILEA suchte deshalb nach einer Lösung, die Verkauf, Sichtbarkeit und Arbeitsintegration miteinander verbindet. Mit dem Projekt Restwert entstand ein Rahmen, der Arbeitsintegration und Wiederverwertung kombiniert. Die Boutique SILEA-Atelier und das Projekt Restwert nutzen in der Oberen Hauptgasse dieselbe Lokalität, werden jedoch getrennt geführt.</p>



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<div class="toggle-box-container mt-3">
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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Projekt Restwert</h4>
            <i class="toggle-icon bi text-dark bi-chevron-up"></i>
        </div>
        
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            <div class="toggle-content">
                <p><!-- wp:paragraph -->Im hinteren Teil der Boutique SILEA-Atelier findet das Projekt Restwert seinen Platz. Gut erhaltene Gebrauchsgegenstände erhalten hier eine zweite Chance – Produkte, die man mit gutem Gewissen weiter verschenken würde. Nachhaltigkeit, Qualität und soziale Wirkung gehen dabei Hand in Hand.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph -->Gleichzeitig bietet das Projekt realitätsnahe Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in den Bereichen Logistik, Administration und E-Commerce und bereitet so konkret auf den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt vor.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph -->Die SILEA übernimmt den gesamten Online-Verkauf – von der Erfassung bis zum Versand. Die Besitzerinnen und Besitzer erhalten 50 Prozent des Verkaufserlöses. Für Transporte im Raum Thun arbeitet die SILEA mit dem Velo-Hauslieferdienst <strong>Collectors</strong> zusammen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><strong>Weitere Informationen:<br />
</strong>https://info.stiftung-silea.ch/projekt-restwert<br />
<a href="https://collectors-thun.ch">https://collectors-thun.ch</a></p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>

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<h3 class="wp-block-heading">Arbeiten im Laden</h3>



<p>Die Produkte im Laden erzählen viele kleine Geschichten. Die Vielfalt des Sortiments und der dafür nötige Arbeitsaufwand sind so unterschiedlich wie die SILEA selbst: In der Boutique findet man von der einfachen Brillenkette bis zum klappbaren Kinderhochstuhl eine breite Auswahl an schönen und praktischen Produkten.</p>


<figure id="image-caption-block_ebc29589a5a808eed75c2926d80b7221" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="683" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/04/SILEA_Boutique_ZVG-2.jpg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-138236" data-title="Kreative Auswahl: Die Mitarbeiter:innen erzählen gerne, wie die verschiedenen Produkte entstanden sind. | Bild: SILEA" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Kreative Auswahl: Die Mitarbeiter:innen erzählen gerne, wie die verschiedenen Produkte entstanden sind.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: SILEA</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Ergänzt wird das Sortiment durch Kooperationen mit Partnerinnen und Partnern aus der Region. Diese Zusammenarbeit erweitert das Angebot und schafft zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten für die SILEA.</p>



<p>Doch das Sortiment ist nur ein Teil der Idee. Der andere zeigt sich im Alltag zwischen Regal und Kasse. Menschen mit Unterstützungsbedarf arbeiten hier im direkten Kontakt mit Kundinnen und Kunden: Sie beraten, räumen ein und erklären Produkte. Ihre Arbeit ist sichtbar – und sie erhalten unmittelbare Rückmeldungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sichtbar werden</h3>



<p>Diese Entwicklung verlangt auch in der Öffentlichkeit ein Umdenken. Produkte, die von Menschen mit Unterstützungsbedarf hergestellt werden, sind qualitativ hochwertig und mit grosser Sorgfalt gefertigt – sie sollen für sich selbst sprechen. Die Rückmeldungen seit der Eröffnung sind entsprechend positiv: Kundinnen und Kunden schätzen die Qualität und die Authentizität der Produkte.</p>



<p>Nicht nur im Laden selbst ist die Resonanz erfreulich. Auch an weiteren Standorten in Thun und Umgebung, an denen SILEA ihre Produkte ausstellt, ist das Echo durchwegs positiv.</p>



<p>Der SILEA geht es jedoch noch um etwas anderes: Die Boutique soll nicht auf den ersten Blick als besonderes Sozialprojekt wahrgenommen werden. Sie soll ein Begegnungsort sein – ein Ort, an dem man beim «Lädelen» gerne vorbeikommt und sich willkommen fühlt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Ort zum Bleiben</h3>



<p>Zur Boutique gehört eine kleine Tee- und Kaffee-Ecke. Tee und Kaffee sind kostenlos. Wer herein kommt, kann Platz nehmen, eine kurze Auszeit geniessen, Zeitung lesen, arbeiten oder mit anderen ins Gespräch kommen. Der Raum ist bewusst so gestaltet, dass man ihn nicht nur zum Einkaufen aufsucht.</p>


<figure id="image-caption-block_6d5eae3ffefd0b372ecde71fa18243e5" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="683" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/04/SILEA_Boutique_ZVG-9.jpg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-138236" data-title="Die Kaffee- und Tee-Ecke lädt zum Pause machen ein. | Bild: SILEA" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Die Kaffee- und Tee-Ecke lädt zum Pause machen ein.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: SILEA</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Die SILEA wünscht sich, dass die Boutique SILEA-Atelier in Thun weiter bekannt wird: als ein Ort, den man neugierig betritt – und an dem man sich sofort willkommen fühlt.</p>
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	            data-title="Ein Schaufenster für Teilhabe" 
	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/silea-teilhabe/">Ein Schaufenster für Teilhabe</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bezahlbarer Wohnraum mit Seeblick?  Ein Modellprojekt in Horgen zeigt, wie das geht.</title>
		<link>https://www.generationentandem.ch/horgen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wohnenUNDleben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was als persönliches Erbe begann, hat sich zu einem Modellprojekt für nachhaltiges Wohnen entwickelt. Das 1350 Quadratmeter grosse Grundstück in Horgen war ursprünglich der Standort des Einfamilienhauses, in dem Kathrin mit ihrem Mann Fredi zwanzig Jahre als Mieterin gelebt hatte. Das Haus war im Eigentum ihrer Eltern. Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 2009 [&#8230;]</p>
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<p>Was als persönliches Erbe begann, hat sich zu einem Modellprojekt für nachhaltiges Wohnen entwickelt. Das 1350 Quadratmeter grosse Grundstück in Horgen war ursprünglich der Standort des Einfamilienhauses, in dem Kathrin mit ihrem Mann Fredi zwanzig Jahre als Mieterin gelebt hatte. Das Haus war im Eigentum ihrer Eltern. Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 2009 stand für sie fest: Dieses Grundstück soll ‹für immer› der Spekulation entzogen werden und mehreren Menschen bezahlbaren Wohnraum anbieten – in Horgen, an bester Lage, wo die Grundstückspreise schon damals gegen Fr. 4000.- pro Quadratmeter betrugen. Doch wie macht man das? Gemeinsam mit ihrem Partner Fredi entwickelte Kathrin die Vision eines gemeinschaftlich organisierten Wohnprojekts.</p>



<p>Der Weg dorthin erforderte sorgfältige juristische Abwägungen. Nach der Prüfung verschiedener Modelle wie Stiftung, Stockwerkeigentum und klassische Mietwohnungen fiel die Entscheidung zur Gründung einer eigenen Wohnbaugenossenschaft. Diese sollte das Grundstück für 70 Jahre im Baurecht von Kathrin pachten und ihr dafür einen Baurechtszins entrichten. Während Kathrin also bis zu ihrem Lebensende Eigentümerin des Grundstücks bleibt, wurde die Wohnbaugenossenschaft zur Eigentümerin des neu errichteten Wohnhauses – aber erst nach dessen Fertigstellung. Wie Kathrin heute erklärt, hatte diese Vorgehensweise den Vorteil, dass sie während der gesamten Bauphase bei ihr wichtigen Entscheiden die Kontrolle &nbsp;über das Projekt behielt, wodurch langwierige Diskussionen, die bei genossenschaftlichen Bauprojekten oft zu grossen Verzögerungen führen, vermieden wurden.</p>



<p>Das Resultat ist ein architektonisch schlichter, aber ästhetisch ansprechender Bau mit zwei 4.5-Zimmer- und zwei 3.5-Zimmer-Wohnungen, in denen insgesamt acht Erwachsene und zwei Kinder leben – an äusserst attraktiver Hanglage mit freiem Blick auf den Zürichsee.</p>


<figure id="image-caption-block_e3546fff56ebcb5871e603ae45e97260" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
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                    <div class="image-description text-start">Teilen gehört auch zum Konzept: Fredi zeigt die gemeinsam genutzte Werkstatt. </div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Elisabeth Zellweger</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Charakteristisch für das Projekt sind nebst der funktionalen Architektur gezielte gemeinschaftlich genutzte Räume wie eine Werkstatt, eine Waschküche, ein Naturkeller und ein grosser Garten mit gemeinsam und individuell nutzbaren Bereichen. Nachhaltige Elemente wie Wandheizungen, Solarpanels und eine allgemein ökologische Bauweise ergänzen das Konzept.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Finanzielle Aspekte und Gründe für die günstigen Mietpreise</h3>



<p>Während der Bauphase, die im Wesentlichen durch einen privaten Baukredit finanziert wurde, blieb Kathrin die Eigentümerin über das entstehende Haus. Erst nach seiner Fertigstellung wurde das neue Wohnhaus 2018 an die inzwischen neu gegründete Genossenschaft verkauft, die den Kauf zu einem Viertel über eingebrachtes Genossenschaftskapital und zu drei Vierteln über einen Hypothekarkredit finanzierte.</p>



<p>Ein entscheidender Hebel für die tiefen Mietpreise liegt im Baurechtszins: Die Genossenschaft bezahlt an Kathrin einen Baurechtszins, der deutlich unter dem vom BWO empfohlenen Referenzzins liegt. In Kombination mit den seit Jahren historisch tiefen Hypothekarzinsen kann im «Allmendholz» eine 4.5-Zimmer-Wohnung für knapp &nbsp;2200 Franken pro Monat gemietet werden – an einer Lage, wo gut das Doppelte ‘marktüblich’ ist. Ebenfalls zu den tiefen Wohnkosten tragen dank ökologischer Bauweise und technischen Einrichtungen wie Solarpanels die sehr tiefen Nebenkosten bei, die aktuell bei rund &nbsp;90 Franken pro Monat liegen. Einen Grossteil der Verwaltungs- und Unterhaltsarbeiten – Buchhaltung, Haustechnik, Umgebungspflege – leisten die Genossenschafterinnen und Genossenschafter selbst, was die Kosten zusätzlich tief hält.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit und langfristige Bodenpolitik</h3>



<p>Die Nachhaltigkeit des Projekts reicht weit über die aktuelle Generation hinaus. Indem der Genossenschaft nur das Gebäude gehört, nicht aber das Grundstück, auf dem es steht, wird zunächst verhindert, dass sich die Genossenschaft durch einen Mehrheitsentscheid zum Verkauf der Immobilie an den Meistbietenden entschliessen könnte.</p>



<p>Und wenn Kathrin und ihr Partner Fredi einmal nicht mehr da sind? Für diesen Fall wurde bereits ein Legat eingerichtet. Nach dem Tod von Kathrin und Fredi wird das Grundstück an die Edith-Marion-Stiftung übergehen, die unter anderem das Ziel der «Boden-Entschuldung» verfolgt und sich für eine langfristige Entkoppelung von Boden und spekulativen Marktmechanismen einsetzt.</p>


<figure id="image-caption-block_afcd65a53799fe3202640f9de909edcb" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Unschlagbare Aussicht: Kathrin und Fredi zeigen, dass auch auf teurem Boden bezahlbarer Wohnraum entstehen kann.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Elisabeth Zellweger</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Im Projekt «Allmendholz» wurde also eine eigentumsrechtliche Lösung geschaffen, die der Grundstück-Eigentümerin bis zu ihrem Lebensende eine Zusatzrente in Form des Baurechtszinses verschafft, Haus und Boden danach aber dauerhaft einer gemeinwohlorientierten Nutzung zuführt. Insgesamt verbindet das Projekt Allmendholz so soziale, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit auf überzeugende Weise – und zeigt, wie durch kluge Kombination von Eigentumsmodellen, gemeinschaftlicher Organisation und bewusster Bodenpolitik auch an attraktiven Lagen bezahlbarer Wohnraum entstehen kann.</p>
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		<title>Die Sprache der Tasten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich kann mich erinnern, dass mich schon als kleines Kind die Musik, Töne und Klänge begeisterten. Beim Schaukeln neben dem Kuhstall – meine Eltern führten einen Bauernhof – habe ich oft und sehr gerne eigene Melodien mit christlichen Texten gesungen. Ich war ein nachdenkliches Kind.In der Unterschule lernte ich Sopranblockflöte, anschliessend spielte ich zwei Jahre [&#8230;]</p>
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<p>Ich kann mich erinnern, dass mich schon als kleines Kind die Musik, Töne und Klänge begeisterten. Beim Schaukeln neben dem Kuhstall – meine Eltern führten einen Bauernhof – habe ich oft und sehr gerne eigene Melodien mit christlichen Texten gesungen. Ich war ein nachdenkliches Kind.<br>In der Unterschule lernte ich Sopranblockflöte, anschliessend spielte ich zwei Jahre Altblockflöte. Da mir meine Lehrerin keine neuen Fachkenntnisse mehr vermitteln konnte, entschied ich mich für ein neues Instrument. Zunächst war ich unschlüssig, doch ein altes, schlecht gestimmtes Klavier in unserem Freundeskreis weckte meine Neugier.</p>


<figure id="image-caption-block_815040d4f8c9966aad112d002ae23944" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Manuela Reichenbach beim Klavierspiel: Heute komponiert sie eigene Stücke und arbeitet an ihrer  musikalischen Ausdruckskraft.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Lena Rattaggi</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Mit 13 Jahren entdeckte ich meine Liebe für die klassische Musik. Ich erinnere mich gut daran, wie ich an trüben Sonntagnachmittagen gemeinsam mit meiner Mutter diese tiefgreifende Musik hörte. Schon nach einem halben bis einem Jahr musste ich erstmals vor Publikum vorspielen. Überaus nervös, mit schlotternden Fingern, griff ich in die Tasten. Welche Herausforderung!</p>



<p>Heute macht es mir trotz Nervosität Freude, vor anderen Menschen zu spielen. Im Frühling 2026 durfte ich mein erstes Solokonzert geben. Ich präsentierte ausschliesslich selbstkomponierte Stücke. Seit einigen Monaten komponiere ich ohne Anleitung im klassischen Stil.</p>



<p>Mit 14 Jahren, nach knapp zwei Jahren Unterricht, wollte mich meine damalige Klavierlehrerin ans Konservatorium schicken. Ich war erfreut, merkte jedoch, dass ich dieser Belastung nicht gewachsen gewesen wäre. Im Teenageralter bekam ich starke Gefühlsschwankungen, eine schwerwiegende, psychische Krankheit nahm Einfluss auf mein Leben. Das Klavierspielen führte schliesslich zu völligen Blockaden und zu einem mehrjährigen Abbruch.</p>



<p>Ich empfand keine Liebe mehr für mein Klavier. Trauer und Frust bestimmten diese Zeit. Ich fühlte mich als grosse Versagerin und befürchtete, meinen Freund, das Klavier, ein für alle Male verloren zu haben.<br>Gleichzeitig war die Musik meine einzige Sprache. Ich vertraute meinem Tasteninstrument meine Trauer an. Als das Klavierspielen wegfiel, verlor ich diese Sprache und musste neu lernen, meine Innenwelt und meine Gefühle den Mitmenschen verbal mitzuteilen.</p>



<p>Es war eine grosse Krise, aber auch eine Chance. Mühsam, unter anderem mit Hilfe psychiatrischer Gespräche, lernte ich, mein Herz zu öffnen. Heute ist es kein Problem mehr. Fühle ich mich wohl, kann ich sehr kommunikativ sein.</p>



<p>Nach vielen Unterbrüchen erwachte die Lust, selbst zu improvisieren und zu komponieren. Der Traum eines eigenen Konzerts wurde wieder lebendig.</p>


<figure id="image-caption-block_a337e725ca416a2048e7610bcc469079" class="image-caption-block image-caption mb-3 aligncenter">
    
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                    <div class="image-description text-start">Hände auf den Tasten: Für Manuela Reichenbach ist Musik eine Sprache, um Gefühle auszudrücken.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Lena Rattaggi</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Seit einigen Monaten nehme ich nun Klavierunterricht bei Silvia Maria Skerlak. Sie unterstützt mich beim Interpretieren, beim Erarbeiten der Technik und beim Ausarbeiten meiner eigenen Improvisationen und Kompositionen. Auch pädagogische Aspekte werden zunehmend wichtig, denn seit einiger Zeit schwebt mir vor, einmal eigene Klavierschüler:innen zu unterrichten.</p>



<p>Heute darf ich sagen, dass ich nach einer langen Durststrecke mehr Freude am Klavierspielen habe als je zuvor. Ich bin dankbar, dass ich sowohl die Sprache der Musik als auch die der Menschen sprechen kann. Krise ist auch Chance. Das spricht nun mein Herz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Menschen musikalisch begleiten</h3>



<p><strong>Wie viele Jahre unterrichtest du schon Klavier?</strong><br><strong>Silvia Skerlak: </strong>Ich unterrichte seit meiner Zeit im Gymnasium. Da durfte ich bereits Stellvertretungen für meinen Professor übernehmen. Nach der Matura erhielt ich eine Anstellung an der Musikschule von Pratteln im Kanton Baselland und konnte somit einen Teil meines Studiums finanzieren. Seither gab es nie eine Pause, selbst als meine Kinder klein waren, unterrichtete ich ein kleines Pensum an der örtlichen Musikschule.</p>



<p><strong>Warum wähltest du gerade das Klavier und nicht ein anderes Instrument?</strong><br>Meine beste Freundin aus dem Volleyball spielte sehr gut Klavier. Das faszinierte mich, ihr Lehrer war ein temperamentvoller Pädagoge und so wollte ich nichts anderes, als auch so Klavierspielen lernen wie meine Freundin. Wir hatten zu Hause ein Klavier. Meine Mutter spielte sehr gerne darauf und sang dazu. So wuchs meine Freude an diesem Instrument.</p>



<p><strong>Welches Niveau unterrichtest du am liebsten?</strong><br>Ich unterrichte alle Stufen sehr gerne. Als ausgebildete Kindergärtnerin schätze ich die Verspieltheit der jungen Schülerinnen und Schüler. Beim Unterricht mit Erwachsenen begeistert mich die fachliche Herausforderung, die Arbeit am musikalischen Ausdruck durch den Einsatz verschiedenster Techniken.</p>



<p><strong>Was machst du, wenn Schüler:innen ungeübt zum Unterricht kommen?</strong><br>Damit habe ich kein Problem, solange es nicht andauernd so ist. Wir üben dann eben gemeinsam und ich versuche möglichst, die schwierigen Stellen anzupacken.</p>



<p><strong>Was ist deine Motivation zum Klavierstunden-Geben?</strong><br>Ich empfinde es als Geschenk, Menschen in ihrer Entwicklung begleiten zu dürfen, ihre Fortschritte zu verfolgen und zu sehen, was alles in ihnen steckt. Diese Freude ist immer noch da.<br>Welches ist in der Klassischen Musik deine Lieblingsepoche, welcher dein Lieblingskomponist?<br>Ui, das ist eine schwierige Frage. Als ich jung war, begeisterte mich Beethoven sehr. Heute spiele ich gerne Verschiedenes, vorwiegend Romantik und Spätromantik. Aber auch Jazz, Ragtimes und Tangos begeistern mich.</p>



<p><strong>Spielst du ausserhalb des Unterrichts und des Übens noch in einem Ensemble mit?</strong><br>Ich arbeite immer wieder an verschiedenen Projekten. Da begleite ich dann Solistinnen und Solisten aller Art, spiele auf 2 Klavieren oder 4-händig. Ich habe auch schon Schultheater begleiten dürfen.</p>



<p><strong>Hast du gerne Konzerte mit deinen Schüler:innen?</strong><br>Es bereitet mir grosse Freude, wenn ich für eine Musizierstunde intensiver als im Durchschnitt mit meinen Schülerinnen und Schülern an einem Musikstück arbeiten kann. Es ist eine gute Herausforderung für uns alle.</p>



<p><strong>Was machst du in der Freizeit?</strong><br>Ich bin Mitglied in einem Literaturclub, singe in einem Chor, gehe ins Fitness und wandern. Ich nähe auch sehr gerne, bin Mutter und Grossmutter, ich reise gerne, liebe Theater, Musical und Kabarett und ich bin auch gerne einfach mal mit Nichtstun «beschäftigt».</p>



<p><strong>Was würdest du dir wünschen für deine Zukunft in Sachen Musik?</strong><br>Da ich nun schon Seniorin bin, wünschte ich mir, mehr Seniorinnen und Senioren unterrichten zu können. Denn ich bin überzeugt, dass Klavierspielen auch im Alter eine bereichernde und sinngebende Tätigkeit ist, die zudem für geistige Fitness sorgt. Man kann immer damit anfangen. Musik kennt kein Alter – sie begleitet Menschen in allen Lebensphasen und eröffnet immer wieder neue Möglichkeiten des Ausdrucks.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie der Unterricht beginnt</h3>



<p>Ich öffne die Türe und steige eine lange, steile Treppe hinauf. Nach einem leisen Klopfen heisst mich meine neue Klavierlehrerin, Silvia Maria Skerlak, einzutreten. Sie begrüsst mich sofort freundlich. Ich betrete den grossen Raum – und was steht da? Ein Flügel, mein Traum. Wie tönt wohl dieses edle Instrument?</p>



<p>Wir kommen rasch ins Gespräch. Sie erklärt mir ihre Unterrichtsmethoden. So kann eine Stunde aussehen: Silvia öffnet den schönen Flügel, und wir beginnen mit der Technik, einer D-Dur-Tonleiter. Mit der Zeit hat sich bei mir zum Teil eine falsche Technik eingeschlichen. Es ist ein längerer Weg, mir die richtige wieder anzueignen. Silvia meint, ich bringe viele gute Kenntnisse mit, müsse aber die Technik noch verbessern. An Musikalität jedoch fehle es nicht. Sie sagt sogar, mein Komponieren sei eine Gabe, die sie auch gerne hätte. Schon bald einmal bemerke ich, dass die Chemie zwischen Silvia und mir stimmt. Das vereinfacht das Lernen. Sie arbeite gerne mit mir, ich mache gut mit, die Stunde mit mir verstreiche immer so schnell, meint sie.</p>


<figure id="image-caption-block_c88e31f0fa08ba41659a5565dbb3813a" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Manuela verfeinert ihre Spieltechnik im Klavierunterricht mit Silvia Maria Skerlak.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Lena Rattaggi</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Zurück zum Unterricht: Ich kenne bereits die Theorie der Tonleitern und der Arpeggien in D-Dur, doch die Technik ist noch mangelhaft. Silvia korrigiert mich, indem sie sagt, ich solle beim Spielen nicht unnötige, zu grosse Bewegungen beim Spielen machen und das Handgelenk lockerlassen.</p>



<p>Früher habe ich verkrampft und steif gespielt, heute spiele ich manchmal mit zu grossen Bewegungen. Nun suche ich ein Mittelmass. Ich möchte lernen, locker und präzise zu spielen. Das Notenlesen habe ich einige Jahre nicht mehr praktiziert, doch Silvia weckt in mir wieder Freude daran.</p>



<p>Ein weiterer Bereich ist das Improvisieren und Komponieren in eigener Regie. Meine Lehrerin hilft mir dabei nicht direkt beim Komponieren, sondern beim Ausarbeiten, beim Verbessern der Technik und beim Verändern einzelner Passagen. In der Didaktik und Pädagogik stehen wir noch am Anfang. Ein Beispiel: Silvia spielt die Schülerin, und ich schlüpfe in die Rolle der Lehrerin. Ich höre mir ihre Musik an und korrigiere auf einfache, kindsgerechte und bildhafte Weise. Die Feinfühligkeit, sich in die Schüler:innen zu versetzen, ist etwas Zentrales bei einer Lehrperson. Ich war auch einmal Anfängerin.</p>



<p>Schon folgt das Ende der Unterrichtsstunde. Ich hoffe, dass ich mir das alles merken und umsetzen kann. Dafür braucht es viel Zeit, Geduld und Übung. Wer weiss, vielleicht kann ich später einmal in dieselben Fussstapfen treten wie meine qualifizierte Lehrerin. Das wäre eine herausfordernde, aber vielversprechende Tätigkeit. </p>



<p></p>
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		<title>Alena Mae und Amíra wollen von Thun aus die Schweiz erobern</title>
		<link>https://www.generationentandem.ch/alena-mae-und-amira-wollen-von-thun-aus-die-schweiz-erobern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Generationenfestival 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fotos: Finn Kruse Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Rubrik «Pfeffer» des Thuner Tagblatts. In der Rubrik «&#160;Pfeffer» publizieren Jugendliche seit 1997 Berichte, deren Themen sie selbst bestimmen und umsetzen. Redaktor Marco Zysset betreut das Team. Der Originalbeitrag findet sich hier. Thun ist nicht Zürich, nicht Bern, nicht Basel. Und doch verlässt gerade ein Nachwuchstalent [&#8230;]</p>
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<p><em>Fotos: Finn Kruse</em></p>



<p class="has-background" style="background-color:#dedede">Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Rubrik «Pfeffer» des Thuner Tagblatts. In der Rubrik «&nbsp;<a href="https://www.bernerzeitung.ch/thun/jugendseite-pfeffer">Pfeffer</a>» publizieren Jugendliche seit 1997 Berichte, deren Themen sie selbst bestimmen und umsetzen. <br>Redaktor Marco Zysset betreut das Team. Der Originalbeitrag findet sich <a href="https://www.bernerzeitung.ch/musik-aus-thun-alena-mae-und-amira-wollen-die-schweiz-erobern-517791398358" type="link" id="https://www.bernerzeitung.ch/musik-aus-thun-alena-mae-und-amira-wollen-die-schweiz-erobern-517791398358">hier.</a> </p>



<p>Thun ist nicht Zürich, nicht Bern, nicht Basel. Und doch verlässt gerade ein Nachwuchstalent nach dem anderen diese Stadt. Zuletzt:&nbsp;<a href="https://www.bernerzeitung.ch/esc-veronica-fusaro-vertritt-schweiz-in-wien-mit-eigener-note-282136457895">Veronica Fusaro, welche die Schweiz heuer am ESC</a>&nbsp;vertritt.</p>



<p>An diesem Nachmittag sitzen zwei junge Frauen zusammen, die die Stadt gerade für die nächste Generation auf die musikalische Landkarte setzen. Auf den ersten Blick könnten sie Freundinnen sein, die sich zum Kaffee treffen. Doch Alena Mae und Amíra verbindet mehr: Beide sind dabei, mit ihrer Musik über Thun hinauszuwachsen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie alles begann</h3>



<p>Alena Mae (20), Singer/Songwriterin im Indie-Pop, erzählt von einem Moment in ihrer Jugend: «Ich habe Musik für mich als Ventil und Ausdrucksort gefunden und früh angefangen, Songs zu schreiben.» Ihr Gotti schenkte ihr zum Geburtstag ihre erste Studioaufnahme und brachte sie mit dem Produzenten Benjamin Alasu in Verbindung, der in der Folge zu ihrem Mentor wurde.&nbsp;</p>



<p>Amíra (26), Soul-Pop-Stimme, folgte auch einem intuitiven Weg. Für sie ist immer klar gewesen: Irgendwann wird sie Sängerin. Dann, mit 22 Jahren, sass sie in ihrem WG-Zimmer und erlebte einen entscheidenden Moment: «Ich habe ein Video von Miley Cyrus gesehen, in dem sie ‹Like a Prayer› singt. Da hatte ich wie eine Erleuchtung, und ich dachte: Jetzt probiere ich es.»</p>



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<iframe title="Miley Cyrus - Like a Prayer (From ATTENTION: MILEY LIVE)" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/C0IQm-MXh2s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Thun scheint eine gute Stadt für Kreative zu sein. Doch was macht diesen Ort genau aus?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stille Gewässer gründen tief</h3>



<p>Alena Mae findet schnell eine Antwort: «Thun gibt mir sehr viel Inspiration. Es ist ein Ort, an dem man gut zur Ruhe kommen kann und daraus schöpfen kann.»</p>



<p>Sie schreitet durch ihre Wahlheimat wie durch ein Museum voller Ecken zum Entdecken. Die Aare, der Schadaupark, das Piano in ihrem Zuhause, überall liegen Songideen bereit.</p>



<p>Für Amíra ist es ähnlich. Ihr kreatives Heil findet sie ebenfalls öfter am Wasser: «Im Sommer kann ich am besten schreiben. Ich gehe oft an die Zulg, dort hat es meistens nur wenige Leute, und dann ist man wirklich so in einer eigenen Zone.» Sie setzt Kopfhörer auf, hört Instrumentals oder auch mal gar nichts. «Dann bin ich einfach in der Stille, und das habe ich sonst fast nie», lacht sie. Dort kommen neue Songideen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Veronica Fusaro und die nächste Generation</h3>



<p>Amíra, die in Steffisburg aufwuchs, erlebte hier ihre ersten Bühnenerfahrungen beim Zulgstar-Wettbewerb. In der Jury sass die Thunerin Veronica Fusaro, die die Schweiz dieses Jahr am Eurovision Song Contest vertritt.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Amíra (26), Soul-Pop-Stimme aus Steffisburg.</div>
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<p>«Ich habe viel Support erfahren dürfen, was ich überhaupt nicht selbstverständlich finde», sagt Amíra. Das war entscheidend. «Es war sehr motivierend, wenn eine Veronica Fusaro einem sagt: ‹Mach unbedingt weiter.›» Auch Alena Mae schätzt die lokale Szene: «Ich bin noch nicht lange in Thun, und doch hatte ich sehr tolle Begegnungen. Auch im Mokka spielen zu dürfen, fand ich sehr schön.»</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten?</h3>



<p>Die Schweizer Musikszene wird international häufig übersehen, doch beide sehen sie als ein grosses, vielfältiges Ökosystem. Amíra sagt, dass für so ein kleines Land die Menge an Talent beachtlich sei, aber auch der Wettbewerb entsprechend gross. Aber: «Ich glaube, für die, die dranbleiben und die Hoffnung nie verlieren, wird es sicher viele coole Erlebnisse geben.»</p>



<p>Und sie spricht aus Erfahrung:&nbsp;<a href="https://www.bernerzeitung.ch/jesse-ritch-der-mann-fuers-unvorstellbare-359792175027">Jesse Ritch</a>, Produzent und Unterstützer, entdeckte sie bei der Swiss Voice Tour im Wankdorf und bot ihr das erste Sprungbrett ins Studio an. Solche Geschichten prägen die Schweizer Musikszene: Artists unterstützen andere Artists, so öffnen sich Türen.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Alena Mae (20), Singer-Songwriterin im Indie Pop, aus Thun.</div>
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    </figure>



<p>Alena sieht es ähnlich: «Die Musikbranche ist nicht die einfachste, dort braucht es Durchhaltevermögen und idealerweise ein unterstützendes Umfeld.» Sie betont, dass sie sich glücklich schätzt, solche Menschen um sich zu haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Klangfarben in Worten</h3>



<p>Auf die Frage, wie sie ihre Musik beschreiben würden, antworten sie fast poetisch. Amíra: «Meine Musik ist eine Mischung aus Zigaretten, einem kalten Getränk und einem Sonnenuntergang im Sommer.»</p>



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<p>Alena Mae malt ihre künstlerische Welt in «warmen, orangen Terrakotta-Tönen, mit einer Waldlichtung und Vogelgezwitscher.»</p>



<p>Eigentlich könnten diese zwei Welten nicht weiter auseinanderliegen. Aber Gegensätze ziehen sich an, auch in der Musik. Wenn sie übereinander sprechen, wird das deutlich.</p>



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margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/DPoOiyKDejU/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank">Ein Beitrag geteilt von Alena Mae (@alena.mae.music)</a></p></div></blockquote>
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<p>Alena über Amíra: «Ich finde es sehr beeindruckend, was du den Leuten gibst, wenn du Musik machst. Ich spüre sehr viel Lebensfreude in dir.»</p>



<p>Amíra wiederum erkennt in Alena etwas Seltenes. Sie beschreibt, wie diese mit ihrer sanften Stimme Menschen in einen anderen Zustand versetzt: «Du kannst die Leute beruhigen, man driftet völlig ab und kann runterfahren. Und dann folgt das Kompliment: «Es wirkt sehr ‹effortless›. Du musst nicht viel machen, aber die Leute sind voll in deinem Bann.»</p>



<h3 class="wp-block-heading">Musik als Lebenswerk</h3>



<p>Was treibt zwei junge Frauen an, in einer der schwierigsten Branchen Karriere zu machen? Die Antwort ist schnell klar. «Ich möchte mit meiner Musik Leute berühren und Leuten Verständnis geben in schwierigen Situationen», erklärt Amíra.</p>



<p>Alena Mae formuliert es ähnlich: «Mein grösster musikalischer Traum ist es, mit meiner Musik etwas zu bewirken und Gehör für die Themen zu schaffen, die in dieser schnelllebigen, lauten Welt oft untergehen, und sie zu enttabuisieren.»</p>



<p>Sie verfolgt das Ziel, Menschen einen Raum zu bieten, in dem sie sich gesehen und gehört fühlen. So verteilt sie bei ihren Konzerten Seifenblasen: «Es bereitet mir viel Freude, das Publikum Seifenblasen pusten zu sehen und ihm ein Stück Kindheit, Leichtigkeit und Nostalgie zurückzugeben», erzählt sie.</p>



<p>Im Herbst kommen Alenas erste Releases: eine EP, auf der sie über Themen wie Zweifel, Sehnsucht und Verletzlichkeit singt. Amíra hat bereits ein paar Lieder draussen, plant ebenfalls ihre erste EP und arbeitet an Projekten mit Sanja, ihrer Kindheitsfreundin. Beide spielen beim&nbsp;<a href="https://www.bernerzeitung.ch/thun-generationenfestival-fuehrt-demokratie-erlebnisweg-ein-741239442422">Generationenfestival</a>&nbsp;in Thun dieses Jahr. Die Zukunft ist konkret geworden, und beiden ist klar: Das ist nur der Anfang.&nbsp;</p>



<p></p>
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		<title>Herzensprojekt: Gemüse anbauen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 11:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bus-Endstation «Alte Bernstrasse» Steffisburg. Voller Spannung, was uns erwartet, bahnen wir uns einen Weg an den Wohnhäusern vorbei Richtung Solawi, einem solidarischen Landwirtschaftsbetrieb. Zu dritt von der UND-Redaktion haben wir heute eine Führung mit Quentin und Cecilia, die die ehemalige Baumschule seit 2021 gepachtet haben. Cecilia und Quentin haben ihren Traum verwirklicht, Gemüse einfach, ökologisch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bus-Endstation «Alte Bernstrasse» Steffisburg. Voller Spannung, was uns erwartet, bahnen wir uns einen Weg an den Wohnhäusern vorbei Richtung Solawi, einem solidarischen Landwirtschaftsbetrieb. Zu dritt von der UND-Redaktion haben wir heute eine Führung mit Quentin und Cecilia, die die ehemalige Baumschule seit 2021 gepachtet haben.</p>



<p>Cecilia und Quentin haben ihren Traum verwirklicht, Gemüse einfach, ökologisch und gut nach Bio- und Demeter-Richtlinien zu produzieren. Ihr Projekt solidarische Landwirtschaft ist in den letzten Jahren stetig gewachsen.</p>



<p>Als Projektgründer leiten sie gemeinsam den Gemüseanbau auf einer Fläche von 4.5 Hektaren Land, haben neun Tunnels (Treibhäuser) und halten rund ein Dutzend Schafe. Zusammen mit ihren Lernenden und Mitarbeitenden bieten sie 90 verschiedene Gemüsesorten an. Cecilia und Quentin stehen schon voll im Einsatz, als wir ankommen, und begrüssen uns herzlich. Mittelpunkt des Betriebs ist eine Holzscheune, die als Arbeits-, Kühl- und Lagerraum dient. Hier werden Geräte und Traktoren gelagert und auch die Gemüsetaschen abgepackt. Eine weitere Parzelle von Solawi befindet sich im Erlengut in Steffisburg.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kreislaufwirtschaft und Wetterfaktoren</h3>


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                    <div class="image-description text-start">In den Gartenhäusern sind im Moment vorallem Wintersalate und Gemüse wie Nüsslisalat oder Lauch zu finden.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Monika Hirschmann</div>
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    </figure>



<p>Unser Rundgang startet mit einem Einblick in die verschiedenen Treibhäuser. Eine Lernende ist gerade mit der Setzlings-Produktion beschäftigt; diese werden auch für die Gartenbauschule in Hünibach produziert.</p>



<p>Eine Pflanze fasziniert uns auf unserem Rundgang besonders, da sie im letzten Produktionsschritt in absoluter Dunkelheit wächst. Cecilia öffnet die Tür zum Treibraum, zieht einen Chicorée heraus und erklärt uns umfassend die Produktionsschritte. Wir sind beeindruckt, welch langen Weg der Chicorée durchläuft, bis er bei uns auf dem Teller landet.</p>



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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Der lange Weg des Chicorées</h4>
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                <p>Chicorée liebt Dunkelheit und ist aufwendig in der Produktion. Es braucht einige Anbau-Schritte, bis er geerntet werden kann. Ende April bis Ende Mai werden die Samen mit einer Sämaschine ins vorbereitete Beet auf dem Feld ausgesät. Nach 3 bis 4 Wochen spriessen grüne Blättchen, die aussehen wie Löwenzahn. Die Keimlinge werden wie Karotten ausgedünnt und gejätet.</p>
<p>Im Verlauf des Sommers erreichen die löwenzahnartigen, dunkelgrünen Blätter eine Höhe von zirka 40 Zentimeter.</p>
<p>Im Oktober werden die 20-30 cm langen, bräunlichen Wurzeln mit einem Karottenroder gelockert und von den Solawi-Mitarbeitenden eingesammelt. Die Blätter werden auf 2 Zentimeter abgeschnitten und lagern einige Wochen bis Monate in Paloxen (Holzkisten) im dunkeln Kühlraum.</p>
<p>Zwischen Dezember und Januar werden die Wurzeln nachgerüstet und auf zirka 20 Zentimeter gekürzt. Dann werden sie dicht nebeneinander in Treiberei-Tische gestellt, so dass sie 1-2 Zentimeter tief in Wasser oder nassem Sand stehen. Bei warmen Temperaturen (zirka 15°C) wachsen während 3-4 Wochen gelbe Köpfe heran. Dies muss komplett im Dunkeln geschehen, da die Blätter bei Licht grün und bitter würden.</p>
<p>Ist der Chicorée erntereif, werden die weiss-gelben Köpfe abgeschnitten. Die Wurzeln werden kompostiert und gelangen als Komposterde schliesslich wieder auf die Felder.</p>
<p>Treibzeit bei uns: Januar bis Februar (theoretisch das ganze Jahr über möglich). Erntezeit bei uns: Februar bis März (theoretisch das ganze Jahr über möglich).</p>
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            <p>Es ist wahnsinnig spannend, wer alles hierherkommt und was sie in ihrem leben machen.</p>
        
            <cite class="quote-author">Cecilia</cite>
    </blockquote>


<p>Weiter geht es zu den Schafen, die uns bereits neugierig beäugen. Bald ist Lämmerzeit und Cecilia, die für die Tierhaltung zuständig ist, wird auch bei den Geburten mithelfen, falls notwendig. Die Schafe, die heute im Stall stehen, weiden auf der Landwirtschaftsfläche und sind ein wichtiger Bestandteil für die Kreislaufwirtschaft. Der Dünger für das Feld besteht aus ihrem Mist, Rüstabfällen und Gemüseresten, die auf dem Feld liegen bleiben. Diese werden mit dem Traktor gehäckselt. Ein kleiner Teil an Dünger wird dazugekauft und untergemischt. </p>


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                    <div class="image-description text-start">Schafe auf dem Solawi-Betrieb: Sie liefern Mist für den Kompost und sind teil der Kreislaufwirtschaft auf dem Hof.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Monika Hirschmann</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Die Planung des Bio-Anbaus mit einer durchdachten Fruchtfolge und Kompostwirtschaft ist bei 90 Gemüsesorten anspruchsvoll. Früher wurden die Pläne noch aufgezeichnet; inzwischen erfolgt die Planung mit einer Excell-Liste. Die Planung hilft, doch das Wetter bestimmt, wie die Ernte ausfällt. Der Hagel beschert Cecilia und Quentin oft schlaflose Nächte. Gegen Frost kann etwas getan werden. Die Kulturen können mit Vlies abgedeckt werden. Gegen die Trockenheit gibt es ein Bewässerungssystem. Doch der Hagel trifft den Betrieb besonders, auch weil eine Hagelversicherung zu teuer wäre. «Es ist für uns ein schwieriger Gedanke, dass die Abonennt:innen für Ernteausfälle haften sollen», sagt Cecilia. So haben die beiden bei grösseren Ausfällen auch schon Gemüse dazugekauft, um den Abonnent:innen trotzdem eine volle Gemüsetasche bieten zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Abonent:innen arbeiten auf dem Betrieb mit</h3>



<p>Bei der Solidarischen Landwirtschaft wird die Produktion von den Mitgliedern mitgetragen. Denn: «Das Projekt gewinnt mit der Mitarbeit der Abonnent:innen an Identität», sagt Quentin. «Sonst wären wir ein reguläres Gemüseabo und keine solidarische Landwirtschaft.»</p>


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                    <div class="image-description text-start">Gemüsetaschen zur Abholung bereit: Abonnent:innen holen ihr saisonales Gemüse wöchentlich an verschiedenen Depots ab.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Monika Hirschmann</div>
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    </figure>



<p>Bei den Abonnent:innen, die die Gemüsetasche ohne eigene Mitarbeit abonniert haben, sei die Fluktuation grösser, bemerkt Quentin.</p>



<blockquote class="custom-quote-block">
            <p>«Mit der Mitarbeit der Abonennt:innen wird das Projekt überhaupt erst solidarisch.</p>
        
            <cite class="quote-author">Quentin</cite>
    </blockquote>


<p>Es gibt drei verschiedene Abos, die sich in der Grösse unterscheiden und auch die Mitarbeit definieren. In einem Schichtplan, der online aufgeschaltet ist, tragen sich die Abonnent:innen für 2-4 Halbtage pro Jahr ein. Orto loco, eine solidarische Landwirtschaft in Zürich, stellt den Solawis diese Plattform zur Verfügung. Sie eignet sich gut für die Einsatzplanung, Rechnungsstellung sowie Logistik der Gemüsetaschen. Jeden Donnerstag und Freitagmorgen sind die eingeschriebenen Helfer:innen dann beim Ernten, Rüsten und Abpacken der Gemüsetaschen im Einsatz. Ab Freitagmittag stehen die Gemüsetaschen in verschiedenen Depos, die frei zugänglich sind, zum Abholen bereit. Wenn ein spezielles Gemüse in der Tasche ist, zum Beispiel Cardy, bei dem noch Stacheln vorhanden sein könnten, wird per Mail über die Handhabung informiert. Im Übrigen sind diverse Kochrezepte auf der Website abrufbar. Für die Sonderaktionen wie Jäten oder Ernten werden mehr Leute gebraucht. Dafür gibt es einen allgemeinen Aufruf per Mail.</p>



<p>Während des Arbeitseinsatzes tauschen sich die Helfer:innen ganz ungezwungen aus. Es gibt auch Gelegenheit Cecilia, Quentin und ihren Mitarbeitenden Fragen zu stellen, Anliegen anzubringen und Einblick in die Saisonarbeit zu nehmen. Direkt und unkompliziert. So baut sich gegenseitiges Verständnis und Vertrauen auf. Und einmal im Jahr laden Cecilia und Quentin zu einem Fest ein.</p>



<p>Cecilia sagt: «Die meisten Abonnent:innen arbeiten gerne mit. Es ist wahnsinnig spannend, wer alles hierherkommt und was sie in ihrem Leben machen. Es ist bereichernd mit ihnen zu arbeiten und eine gute Zeit zu verbringen!»</p>



<p>Die Kundschaft ist altersdurchmischt. Der Grossteil sind Menschen, die mitten im Leben stehen.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Aus frischem Gemüse wird mehr: Paprika zeigt, wie vielseitig die Ernte der Solawi weiterverarbeitet werden kann.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Monika Hirschmann</div>
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    </figure>



<p>Seit 5 Jahren hat Solawi gleichbleibende Abozahlen. Und dies ohne Werbung zu machen. Auch während und nach Corona blieben die Abos konstant. Es gab keinen Aufschwung, aber auch keinen Einbruch.</p>



<p>«Wir haben nicht nur Abonnent:innen, die bei uns mitmachen, weil sie ausschliesslich Bio einkaufen wollen, sondern auch, weil sie hier in der Region leben. Es braucht mehr Commitment, wenn du eine Saison mitmachst … unser Abonnent will dies», stellt Cecilia fest. Die Zahl der Abos liegt mittlerweile bei 200. Cecilia und Quentin weisen darauf hin, dass 220 Abos logistisch möglich wären und sie sich darüber freuen würden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie das Herzensprojekt begann</h3>



<p>Cecilia und Quentin lernten sich im Schadaugarten in Thun kennen. Beide hatten die Vision, biologisches Gemüse anzubauen. Quentin hat eine Zweitausbildung im Garten- und Landschaftsbau in Hünibach absolviert und während eines Zivildiensteinsatzes im Gemüseanbau wertvolle Erfahrungen gesammelt. Er wollte Gemüse produzieren. Danach ist er auf das Erlengut gestossen, wo alles begann. Cecilia hat als Jugendliche auf dem Bio-Märit gearbeitet. Sie hatte auch über eine landwirtschaftliche Lehre nachgedacht, doch auf einem Hof zu wohnen, konnte sie sich nicht vorstellen. Sie hat dann ein Studium als Umweltingenieurin und im Biolandbau in Wädenswil begonnen. Bei einem Feldeinsatz hat sie das Orto Loco Konzept (Solawi) von Zürich kennengelernt. In ihrer Bachelorarbeit hat sie über den Aufbau von Solawi geschrieben und damals schon daran geglaubt, dass es funktionieren kann. Das erste Jahr vertrieben sie das Gemüse auf dem Märit und produzierten für einen Ökoladen. Cecilia hat dann Quentin vorgeschlagen, mit dem Projekt Solawi zu starten. Quentin zweifelte zuerst am Interesse der Leute an einer Mitarbeit.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Hofgelände der Solawi Steffisburg: Ausgangspunkt für solidarische Landwirtschaft und gemeinsames Engagement.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Monika Hirschmann</div>
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    </figure>



<p>Doch bereits im Februar 2018 – nach dem Start mit einem einfachen Flyer – waren es 20 Gemüsetaschen. In den nachfolgenden drei Jahren kamen alle 6 Monate 20 Gemüsetaschen dazu, so dass Cecilia und Quentin sich entschieden, den Märit und die Produktion für den Ökoladen aufzugeben und sich ganz auf Solawi zu fokussieren. 2021 machte sie ein Abonnent auf das Grundstück der Baumschule in Steffisburg aufmerksam. Das Darlehen von acht Mitgliedern ermöglichte ihnen den Start. Sie bauten 2023 die Scheune dazu und konnten von Bauern aus dem Seeland alte Tunnel sowie Maschinen und andere Gerätschaften günstig erwerben, die heute ihre Arbeit erleichtern. Mit Hilfe eines Nachbaren, der Schreiner ist, wurde der Hof weiter ausgebaut.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Traum lebt</h3>



<p>Salat, Fenchel und Kohlräbli ernten, Tomaten aufbinden oder die Arbeit mit den Schafen sind die Lieblingsarbeiten von Cecilia. Vieles hängt vom Wetter ab, ob eine Arbeit Spass macht oder nicht. Quentin hingegen ist froh, wenn der Jahresabschluss fertig, der Tunnel gebaut, mit dem Traktor alles gehackt ist. Rückblickend würden sie alles wieder so machen, ausser vielleicht zuerst auf Reisen gehen, 5 Jahre etwas anderes machen, bevor sie Kinder haben und einen Hof bewirtschaften.</p>
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		<title>Das sind die Gewählten und Abgewählten der Grossratswahlen im Wahlkreis Thun</title>
		<link>https://www.generationentandem.ch/grossratswahlen2026-wahlkreisthun-ergebnisse/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 17:57:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Wahlkreis Thun stellten sich 236 Menschen für die 16 verfügbaren Sitze zur Wahl. Am Sonntag, 29. März 2026 konnten die Wahlberechtigten zwischen 17 Listen und 9 verschiedenen Parteien wählen. 15 bisherige Grossrät:innen traten zur Wiederwahl an – nicht alle schafften die Wiederwahl. Die Sitze: SVP gewinnt doppelt, Grüne und Parteilose verlieren je einen Sitz [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Wahlkreis Thun stellten sich 236 Menschen für die 16 verfügbaren Sitze zur Wahl. Am Sonntag, 29. März 2026 konnten die Wahlberechtigten zwischen 17 Listen und 9 verschiedenen Parteien wählen. 15 bisherige Grossrät:innen traten zur Wiederwahl an – nicht alle schafften die Wiederwahl.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Sitze: SVP gewinnt doppelt, Grüne und Parteilose verlieren je einen Sitz</h3>



<p>Das sind die Ergebnisse des Wahlkreises Thun bei den Grossratswahlen 2026:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>SVP:</strong> 33.1 Prozent, 6 Sitze (+ 2)<br>Gewählt sind: Samuel Krähenbühl (bisher), Reto Jakob (bisher), Bernhard Brügger (bisher), Eveline Salzmann (neu), Reto Schertenleib (neu), Richard Tschanz (neu)</li>



<li><strong>SP:</strong> 16.7 Prozent, 3 Sitze<br>Gewählt sind: Katharina Ali-Oesch (bisher), Alice Kropf (bisher) und Sven Heunert (bisher)</li>



<li><strong>Grüne: </strong>10.3 Prozent, 1 Sitz (– 1)<br>Gewählt ist: Andrea de Meuron (bisher)<br>Abgewählt ist: Thomas Hiltpold (bisher)</li>



<li><strong>GLP: </strong>9.1 Prozent, 2 Sitze (unverändert)<br>Gewählt ist: Romeo Arnold (bisher), Vanessa Meier (neu)</li>



<li><strong>EVP: </strong>6.7 Prozent, 1 Sitz<br>Gewählt ist: Melanie Beutler-Hohenberger (bisher)</li>



<li><strong>FDP: </strong>7.2 Prozent, 1 Sitz<br>Gewählt ist: Carlos Reinhard (bisher)</li>



<li><strong>EDU:</strong> 7.9 Prozent, 1 Sitz<br>Gewählt ist: Samuel Kullmann (bisher)</li>



<li><strong>Die Mitte: </strong>6.2 Prozent, 1 Sitz<br>Gewählt ist: Alfons Bichsel (bisher)</li>



<li><strong>Bürgerliche Stadt- und Landesliste, Parteilos:</strong> 2.9 Prozent, 0 Sitze (– 1)<br>Abgewählt ist: Madeleine Amstutz</li>
</ul>



<p>Die <strong>SVP</strong> steht im Wahlkreis Thun als Siegerin auf ganzer Linie da. Sie holt 33.1 Prozent der Stimmen und legt damit 5.4 Prozent zu. So gewinnt die grösste Partei gleich zwei Sitze dazu.</p>



<p>Überraschende Verliererin sind die <strong>Grünen</strong>. Sie verlieren einen ihrer beiden bisherigen Sitze: Der bisherige Grossrat <strong>Thomas Hiltpold</strong> ist abgewählt. Obwohl die Grünen mit 10.3 Prozent weiterhin vor der GLP mit 9.1 Prozent liegen, konnte die GLP ihren zweiten Sitz halten. Die GLP gewann 0.5 Prozent und profitierte von der Listenverbindung mit der EVP, EDU, Mitte, FDP, GLP.</p>



<p>Die seit 2014 gewählte Grossrätin <strong>Madeleine Amstutz</strong> ist ebenfalls abgewählt. Während es ihr vor vier Jahren knapp für die Wiederwahl als Parteilose gereicht hat, bekommt ihre Liste nur noch 2.9 Prozent der Stimmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die detaillierten Ergebnisse der Gewählten</h3>


<figure id="image-caption-block_8dac1fb0635bab0c4503a373cd6e4c8c" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Die Grafiken zu den Ergebnissen im Wahlkreis Thun</h3>


<figure id="image-caption-block_8f57df1e05bf37d23f850d8e3fa90b57" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Sitze der Parteien bei den Grossratswahlen vom 29. März 2026 im Wahlkreis Thun.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Grafik: UND Generationentandem | Daten: Kanton Bern</div>
            </figcaption>
    </figure>


<figure id="image-caption-block_4363302b027eae40deb23ac4e78f4a57" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="789" height="1024" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/03/Wahlanteile-2026.png" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-137892" data-title="Wahlanteile der Parteien bei den Grossratswahlen vom 29. März 2026 im Wahlkreis Thun. | Bild: Grafik: UND Generationentandem | Daten: Kanton Bern" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Wahlanteile der Parteien bei den Grossratswahlen vom 29. März 2026 im Wahlkreis Thun.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Grafik: UND Generationentandem | Daten: Kanton Bern</div>
            </figcaption>
    </figure>


<figure id="image-caption-block_6693f7b69e1420e1a9547c36c48c527f" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="905" height="1024" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/03/Wahlanteile-.png" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-137892" data-title="Entwicklung der Wahlanteile der Parteien bei den Grossratswahlen zwischen 2006 und 2026. im Wahlkreis Thun. | Bild: Grafik: UND Generationentandem | Daten: Kanton Bern" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Entwicklung der Wahlanteile der Parteien bei den Grossratswahlen zwischen 2006 und 2026. im Wahlkreis Thun.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Grafik: UND Generationentandem | Daten: Kanton Bern</div>
            </figcaption>
    </figure>


<figure id="image-caption-block_94dcf03b9d0ecf759d3de775ce22ed96" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
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        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Exakte Prozentzahlen und Sitze bei den Grossratswahlen zwischen 2006 und 2026 im Wahlkreis Thun.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Grafik: UND Generationentandem | Daten: Kanton Bern</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Was fällt auf?</h3>



<p><strong>Stimmbeteiligung:</strong> Im Wahlkreis Thun gingen 32.8 Prozent der Stimmberechtigten zur Urne. Das sieht nach einer tiefen Beteiligung aus, ist aber tatsächlich leicht mehr als vor vier Jahren und soviel wie nie in den letzten 20 Jahren. Ein Hauptgrund für die tiefe Wahlbeteiligung ist, dass die kantonalen Wahlen jeweils unabhängig von einem eidgenössischen Abstimmungstermin stattfinden.</p>



<p><strong>Test für die lokalen Wahlen: </strong>Im November sind in Thun und Steffisburg Gesamterneuerungswahlen, sowohl das Parlament als auch die Regierung und das Gemeinde- respektive Stadtpräsidium werden neu gewählt. Die Grossratswahlen waren dafür ein Stimmungstest. Die Thuner und Steffisburger Parteien werden die  Ergebnisse der der Grossratswahlen im Wahlkreis Thun genau analysieren. In Thun geht&#8217;s bereits im Juni um die Wurst, respektive ums Stadtpräsidium. Da Raphael Lanz neu im Regierungsrat sitzt, muss Thun schon im Sommer eine neue Stapi wählen und ebenso den freiwerdenden Sitz im Gemeinderat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">UND Generationentandem und die kantonalen Wahlen</h3>



<p>Die gemeinnützige und unabhängige Organisation UND Generationentandem macht seit vielen Jahren vor Wahlen und Abstimmungen Veranstaltungen. Dies mit dem Ziel, die Demokratie und die politische Bildung zu stärken. Vor den Grossratswahlen hat UND Generationentandemhat gleich zu zwei Veranstaltungen geladen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beim <a href="https://www.generationentandem.ch/veranstaltungen/grossratswahlen-2026-forum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wahlforum</a> Ende Februar kamen die Besucher:innen beim Speeddating mit den lokalen Kandidierenden und Parteien in Kontakt. </li>



<li>Beim <a href="https://www.generationentandem.ch/multimedia/grossratswahlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wahlpodium</a> Mitte März trafen lokale Spizenkandidat:innen aller Parteien aufeinander.</li>
</ul>



<p>Auf redaktionell hat sich UND Generationentandem auch mit der kantonalen Politik auseinandergesetzt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rebekka Flotron zeigte warum gerade die kantonale politische Ebene entscheidend ist: <a href="https://www.generationentandem.ch/warum-uns-die-grossratswahlen-mehr-kuemmern-sollten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warum uns die Grossratswahlen mehr interessieren sollte</a>.</li>



<li>Elias Rüegsegger wagte eine Prognose zum Ausgang der Grossratswahlen im Wahlkreis Thun: <a href="https://www.generationentandem.ch/grossratswahlen2026-analyseabwahl/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wahlkreis Thun: Wer wird abgewählt?</a></li>



<li>Zudem stellten wir die wichtigsten Themen und Positionen der Wahlen und Parteien vor: <a href="https://www.generationentandem.ch/wahlpodium-wie-soll-thun-im-grossen-rat-vertreten-werden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wofür stehen die Parteien?</a></li>
</ul>


<figure id="image-caption-block_2f8934e6df7fa65faf5a01a5b80fb68b" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="683" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/02/Wahlforum-37.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-137892" data-title="Wahlforum von UND Generationentandem Ende Februar bei Bei Lady Evelyn in Thun. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Wahlforum von UND Generationentandem Ende Februar bei Bei Lady Evelyn in Thun.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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    </figure>
<div class="gsp_post_data" 
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	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/grossratswahlen2026-wahlkreisthun-ergebnisse/">Das sind die Gewählten und Abgewählten der Grossratswahlen im Wahlkreis Thun</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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		<title>Wahlkreis Thun: Wer wird abgewählt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 07:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Politpodium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Wahlpodium von UND Generationentandem ist es Zeit für einen Blick auf die Wahlchancen der Parteien und Kandidierenden. Die Ausgangslage ist klar: Der Wahlkreis Thun hat 16 Sitze im Grossen Rat. Und 15 der bisherigen Grossräte aus der Region treten wieder an. Dass es im Wahlkreis Thun zur Abwahl am 29. März 2026 von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach dem <a href="https://www.generationentandem.ch/wahlpodium-wie-soll-thun-im-grossen-rat-vertreten-werden/">Wahlpodium</a> von UND Generationentandem ist es Zeit für einen Blick auf die Wahlchancen der Parteien und Kandidierenden. Die Ausgangslage ist klar: Der Wahlkreis Thun hat 16 Sitze im Grossen Rat. Und 15 der bisherigen Grossräte aus der Region treten wieder an.</p>


<figure id="image-caption-block_13aaac3b6c1218b82cc1e0bdd6e9faa4" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="656" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/03/Waehleranteil-alle-Parteie-Wahlkreis-Thun.png" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-137590" data-title="So haben sich die Wähleranteile der Parteien im Wahlkreis Thun entwickelt: Auffällig sind der Anstieg der GLP ab 2010 und die Verluste von SP und FDP bis 2022." data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">So haben sich die Wähleranteile der Parteien im Wahlkreis Thun entwickelt: Auffällig sind der Anstieg der GLP ab 2010 und die Verluste von SP und FDP bis 2022.</div>
                    </figcaption>
    </figure>



<p>Dass es im Wahlkreis Thun zur Abwahl am 29. März 2026 von bisherigen Grossrät:innen kommt, ist sehr wahrscheinlich. Bei der Frage, wen es dieses Mal treffen könnte, wird es jedoch komplex. UND Generationentandem hat die Auswertungen der Wahlergebnisse von 2022 studiert, das <a href="https://www.gfsbern.ch/de/news/wahlbarometer-kanton-bern/">Wahlbarometer von gfs.bern</a> konsultiert und aus den Hintergrundgesprächen rund ums Podium eine Analyse gemacht.</p>



<div id="podcast-links-block_26e4ef244799255c29258df77ead6bbe" class="podcast-links-block p-3 mb-3 bg-light w-100 mx-0">
    <h4 class="mb-1">Das grosse Wahlpodium zum Nachschauen und -hören</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
                    <a href="https://www.generationentandem.ch/multimedia/grossratswahlen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="btn btn-sm btn-outline-danger">
                <i class="bi bi-collection-play"></i> UND Play
            </a>
            </div>
        
</div> 


<h3 class="wp-block-heading">Der zweite GLP-Sitz wackelt gewaltig…</h3>



<p>… und dies aus drei Gründen. Erstens ist der Bisherigen-Bonus ein klarer Vorteil, und diesen hat die GLP verspielt. Denn mit Romeo Arnold tritt nur einer ihrer beiden bisherigen Grossräte wieder an. Und dieser hat erst noch wenige Sessionen auf dem Buckel.</p>


<figure id="image-caption-block_6f90da6230a56950c1469c095f5a2096" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="673" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/03/Wahlpodium-Thun-im-Grossen-Rat-5.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-137590" data-title="Sein Sitz wackelt wohl nicht – aber der zweite Sitz der GLP umso mehr: Romeo Arnold beim Wahlpodium von UND Generationentandem. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Sein Sitz wackelt wohl nicht – aber der zweite Sitz der GLP umso mehr: Romeo Arnold beim Wahlpodium von UND Generationentandem.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Zweitens hat die GLP den Sitz 2022 knapp gewonnen – und der EVP den zweiten Sitz weggeschnappt. Die GLP hat nur 1&#8217;775 Parteistimmen mehr gemacht.</p>



<p>Drittens: Wer von der GLP soll den zweiten Sitz sichern? Vanessa Meier auf dem zweiten Listenplatz ist erst seit 2023 Stadträtin in Thun und in der Region wohl weniger bekannt als die Gesichter der EVP, welche in direkter Konkurrenz um den wackeligen Sitz stehen. Doch zur EVP später.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der SP-Männersitz könnte ein Schleudersitz sein</h3>



<p>Die Stammwähler:innenschaft der <strong>SP</strong> wählt seit Jahren immer deutlicher und klarer Frauen. Die SP-Frauenliste hat bereits 2022 16&#8217;886 Stimmen mehr als die SP-Männerliste gemacht. Die SP-Männer verloren ihren zweiten Sitz. Der inzwischen verstorbene Grossrat <a href="https://www.bernerzeitung.ch/peter-siegenthaler-fehlte-der-support-der-sp-waehlerschaft-910609354245">Peter Siegenthaler wurde abgewählt</a>.</p>



<p>Diesen einen Sitz haben sie nun aber auf sicher. Könnte man meinen. Doch Zweifel sind angebracht. Vor allem, weil die <a href="https://www.bewas.sites.be.ch/archiv/navigation-de.html?content=/archiv/2022/2022-03-27/WAHL_GROSSRAT/resultatVerwaltungskreisListe-247-lst11-de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SP-Männerliste 2022 nur auf 5.3 Prozent</a> aller Listenstimmen gekommen ist. Nur die Liste von Madeleine Amstutz hatte mit noch weniger Stimmen noch einen Sitz ergattert.</p>



<p>Immerhin ist die SP laut gfs-Umfrage kantonal mit +0.4 Prozent offenbar leicht im Aufwind. Ob aber nun die SP-Frauenliste oder die Männerliste von diesem Aufwind stärker profitiert, ist wohl offen.</p>


<figure id="image-caption-block_f1271cfb8efa014152f46ac5ea0d9ef1" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="759" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/03/Wahlpodium-Thun-im-Grossen-Rat-2.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-137590" data-title="Könnte plötzlich das Nachsehen haben: Sven Heunert, SP, beim Vorgespräch des Wahlpodiums im Dachstock des Höchhus. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Könnte plötzlich das Nachsehen haben: Sven Heunert, SP, beim Vorgespräch des Wahlpodiums im Dachstock des Höchhus.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Zittern muss auch Madeleine Amstutz</h3>



<p>Dass sie die Wiederwahl vor vier Jahren überhaupt geschafft hat, ist schon einigermassen überraschend. Ohne Partei im Rücken hat sie es mit ihrer <strong>Bürgerlichen Stadt- und Landesliste</strong> <a href="https://www.bewas.sites.be.ch/archiv/navigation-de.html?content=/archiv/2022/2022-03-27/WAHL_GROSSRAT/resultatWahlkreisListe-H-lst19-de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2022 auf 5.1 Prozent</a> gebracht. Mit weniger Listenstimmen hat keine andere Kandidierende einen Sitz im Wahlkreis erreicht.</p>



<p>Eindrücklich ist derweil, dass Madeleine Amstutz selbst 2022 eindrückliche 5&#8217;683 Stimmen geholt hat –&nbsp;dass sie als Person auch 2026 ordentlich Stimmen machen kann ist klar. Die Frage ist nur, ob das reicht, denn die weitgehend unbekannten 15 anderen Kandidierenden auf ihrer Liste könnten auf für Madeleine Amstutz gefährlich wenig Stimmen kommen.</p>



<p>Zudem steht Madeleine Amstutz im Wahlkampf recht isoliert da, so konnte sie keine <a href="https://www.bewas.sites.be.ch/2026/2026-03-29/WAHL_GROSSRAT/listenverbindungen-de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Listenverbindungen</a> eingehen.</p>


<figure id="image-caption-block_f529ea3efb1380b9f7b834d6c33ddda0" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="637" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/03/Wahlpodium-Thun-im-Grossen-Rat-1.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-137590" data-title="Hier in der Mitte, im Wahlkampf recht isoliert: Madeleine Amstutz, Parteilos. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Hier in der Mitte, im Wahlkampf recht isoliert: Madeleine Amstutz, Parteilos.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Wo bleibts wohl beim Alten?</h3>



<p>Die <strong>Grünen</strong> haben 2022 einen zweiten Sitz geholt – mit Andrea de Meuron und Thomas Hiltpolt treten diese beiden bekannten bisherigen wieder an. Auch wenn die grünen Themen aktuell in der Öffentlichkeit nicht enorm Konjunktur haben, dürften sie beide ihre Wiederwahl klar schaffen. Auch auf den ersten Ersatzplätzen treten bekannte Kandidierende an: Martin Christen, Gemeindepräsident von Hilterfingen auf dem dritten Listenplatz, Magdalena Erni, schweizweit bekannt als Gesicht der Jungen Grünen auf Platz vier und Thomas Lanz, Thuner Stadtratspräsidenten von 2025 auf Platz fünf. Die <a href="https://www.bewas.sites.be.ch/2026/2026-03-29/WAHL_GROSSRAT/listenverbindungen-de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Liste der Grünen holte 2022</a> zudem im Wahlkreis Thun am zweitmeisten Stimmen. Nur die Liste der SVP Thun Ost holte 177 Stimmen mehr.</p>


<figure id="image-caption-block_fe44c728ba81d3ebb9e703389dc2cb74" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="773" height="1024" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/03/26-03-16-Wahlpodium-Hans-Peter-Rub-2.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-137590" data-title="Schielt als schweizweit bekannte Persönlichkeit auf einen Sitz im Grossen Rat: Magdalena Erni. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Schielt als schweizweit bekannte Persönlichkeit auf einen Sitz im Grossen Rat: Magdalena Erni.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Der <strong>FDP</strong> drohen zwar laut der gfs-Umfrage mit -1.3 Prozent Verluste. Doch tritt mit Carlos Reinhard ein seit 2014 amtierender Grossrat wieder an, seine Abwahl ist noch bei weniger Stimmanteilen recht unrealistisch. Konrad Moser legt sich im Wahlkampf zwar sichtlich ins Zeug, dass es ihn so bis in den Grossen Rat spült wäre aber eine sehr grosse Überraschung. 2022 erreichte er den <a href="https://www.bewas.sites.be.ch/archiv/navigation-de.html?content=/archiv/2022/2022-03-27/WAHL_GROSSRAT/resultatWahlkreisListe-H-lst16-de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">8. Listenplatz</a>.</p>


<figure id="image-caption-block_4b164b0efcf50d05b3299bd65f417f3d" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="677" height="1024" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/03/26-03-16-Wahlpodium-Hans-Peter-Rub-7.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-137590" data-title="Legt sich für den Wahlkampf ins Zeug, die Wahlchancen sind aber nicht allzu gross für Konrad Moser. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Legt sich für den Wahlkampf ins Zeug, die Wahlchancen sind aber nicht allzu gross für Konrad Moser.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Auf für die <strong>Mitte</strong> sollte es reichen, ihren Sitz halten zu können. Zwar hat die Mitte, ehemals CVP im Reformierten Kanton Bern eigentlich keine Stammwählerschaft. Doch mit der Fusion der BDP mit der Mitte konnte 2021 immerhin der Sitz von Alfons Bichsel gesichert werden. Die Mitte-Liste machte <a href="https://www.bewas.sites.be.ch/archiv/navigation-de.html?content=/archiv/2022/2022-03-27/WAHL_GROSSRAT/resultatWahlkreisListe-H-lst15-de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2022 5.4 Prozent</a> aller Stimmen – nicht viel mehr als die SP-Männerliste und die Liste von Madeleine Amstutz. Doch die Mitte scheint laut gfs-Umfrage leicht im Aufwind zu sein.</p>


<figure id="image-caption-block_dce999e79e7e3f25228be96ae2ce0baf" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="740" height="1024" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/03/26-03-16-Wahlpodium-Hans-Peter-Rub-9.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-137590" data-title="Es sollte reichen für den ehemaligen BDP- und heutigen Mitte-Politiker Alfons Bichsel. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Es sollte reichen für den ehemaligen BDP- und heutigen Mitte-Politiker Alfons Bichsel.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Und wer könnte einen Sitz gewinnen?</h3>


<figure id="image-caption-block_0941f929edb04db039e4430f3d2cb23d" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="687" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/03/Sitze-alle-Parteie-Wahlkreis-Thun.png" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-137590" data-title="Sitzverteilung im Wahlkreis Thun seit 2006: 2022 besetzten neun Kräfte die 16 Sitze im Grossen Rat. | Bild: Elias Rüegsegger" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Sitzverteilung im Wahlkreis Thun seit 2006: 2022 besetzten neun Kräfte die 16 Sitze im Grossen Rat.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Elias Rüegsegger</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Ist es die <strong>SVP</strong>, die in der gfs-Umfrage am deutlichsten zulegt, und so einen fünften Sitz gewinnt? Dafür spricht, dass sie mit Raphael Lanz das ultimative Zugpferd aus der Region haben. Dieser wird als aussichtsreicher Regierungsratskandidat auch als Grossrat sehr deutlich gewählt werden. Bereits <a href="https://www.bewas.sites.be.ch/archiv/2022/2022-03-27/WAHL_GROSSRAT/resultatWahlkreisListe-H-lst6-de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2022 war er der bestgewählte Grossrat</a> im Wahlkreis (8&#8217;879 Stimmen). Falls Lanz gewählt würde, rückte ein neues SVP-Gesicht nach. Die SVP tritt in der Region gleich mit drei Listen an – mit sämtlichen Listen hat sie 2022 Sitze geholt (Thun West, Thun Ost, Thun Stadt). Nicht zu unterschätzen ist auch die grosse Basis der SVP in der Region, mit vielen Ortssektionen. Laut Samuel Krähenbühl hat die SVP im Wahlkreis Thun 1&#8217;301 Mitglieder (Stand 2024).</p>


<figure id="image-caption-block_500c43b0168e5d38eee94f16f6f76aea" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="696" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/03/Wahlpodium-Thun-im-Grossen-Rat-14.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-137590" data-title="2022 der zweitbestgewählte Grossrat und seit 2014 im Amt: Samuel Krähenbühl. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">2022 der zweitbestgewählte Grossrat und seit 2014 im Amt: Samuel Krähenbühl.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Oder erobert die <strong>EVP</strong> ihren zweiten Sitz zurück? Zwar drohen der EVP laut gfs-Umfrage Verluste von 0.8 Prozent. Doch im Wahlkreis Thun könnte es etwas anders aussehen. Denn auf den Listenplätzen zwei und drei hinter der bisherigen Grossrätin Melanie Beutler-Hohenberger stehen zwei bekanntere Persönlichkeiten in den Startlöchern. Einerseits Herbert Geiser, Gemeinderat aus Heimberg, andererseits Jonas Baumann, langjähriger Thuner Stadtrat. Falls es für einen zweiten Sitz für die EVP reichen würde, käme es wohl zu einer Ausmarkung dieser beiden Politiker.</p>


<figure id="image-caption-block_1f498753a5de8bcc6a85f57a646953d6" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="1024" height="683" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/03/Wahlpodium-Thun-im-Grossen-Rat-23.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-137590" data-title="Falls die EVP einen zweiten Sitz macht, könnten seine Wahlchancen nicht schlecht stehen: Jonas Baumann (zweiter von links). | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Falls die EVP einen zweiten Sitz macht, könnten seine Wahlchancen nicht schlecht stehen: Jonas Baumann (zweiter von links).</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Und wenn am Ende die <strong>EDU</strong> einen zweiten Sitz macht? Laut gfs-Umfrage ist die Partei mit +0.9 Prozent im Aufwind. Auf dem zweiten Listenplatz hinter dem bereits seit 2017 bisherigen Grossrat Samuel Kullmann lauert Delila Gafner. Für die EDU spricht zudem, dass es im Wahlkreis Thun nicht wie 2022 eine Aufrecht-Liste gibt. Ehemalige Corona-Massnahmen-kritische Stimmen könnten am ehesten der EDU ihre Stimmen geben.</p>


<figure id="image-caption-block_ab2094fbdc3d88733a2c7b740100e86d" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
    <span class="image-caption__frame" aria-hidden="true">
        <img width="675" height="1024" src="https://cdn-und.s3.eu-central-1.amazonaws.com/wp-content/uploads/2026/03/26-03-16-Wahlpodium-Hans-Peter-Rub-8.jpeg" class="img-fluid image-caption-img image-caption__media" alt="" data-lightbox="gallery-137590" data-title="Für sein Alter schon ewig Grossrat: Samuel Kullmann. | Bild: Hans-Peter Rub" data-format-mode="auto" data-force-eager="true" loading="eager" decoding="sync" data-sizes-portrait="(min-width:1200px) 540px, (min-width:768px) 420px, 92vw" data-sizes-landscape="100vw" sizes="(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px" />    </span>

        <figcaption class="image-caption__caption">
                    <div class="image-description text-start">Für sein Alter schon ewig Grossrat: Samuel Kullmann.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist nach der Abwahl?</h3>



<p>Abgewählt zu werden tut weh. Daraus machte beim Podium Alfons Bichsel keinen Hehl. Er selbst wurde früher einmal als Gemeinderat von Sigriswil abgewählt, zumindest temporär, vier Jahre später schaffte er dann die Wahl wieder. Angesprochen auf Tipps für all jene Grossrät:innen, die am 29. März die Wiederwahl ins Kantonsparlament nicht schaffen, meinte er: «Bleibt eurem Herzen treu, eurer Partei treu, steht für eure Politik auch weiterhin ein.»</p>


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                    <div class="image-description text-start">Politisieren in und für die Region: Bei UND Generationentandem sind die Debatten vor und nach dem Podium interessant.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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		<title>Wahlkreis Thun: Wofür stehen die Parteien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[UND Generationentandem]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 12:54:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Neun Listen, 16 Sitze, viele grosse Themen: Am Wahlpodium von UND Generationentandem in Steffisburg ging es um Kaufkraft und Krankenkassenprämien, um Klima und Naturgefahren, um Zuwanderung und Finanzen – und immer wieder um die Frage, welche Themen im Grossen Rat Priorität haben sollen. Schon in der ersten Runde wurde klar, wie unterschiedlich die Kandidierenden ihre [&#8230;]</p>
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    <h4 class="mb-1">Das grosse Wahlpodium zum Nachschauen und -hören</h4>
    
        
    <div class="mb-2 mt-2 d-flex flex-wrap align-items-start align-items-md-center">
        <span class="me-2 mb-1 mb-md-0">Zum Schauen und Hören:</span>
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<p>Neun Listen, 16 Sitze, viele grosse Themen: Am Wahlpodium von UND Generationentandem in Steffisburg ging es um Kaufkraft und Krankenkassenprämien, um Klima und Naturgefahren, um Zuwanderung und Finanzen – und immer wieder um die Frage, welche Themen im Grossen Rat Priorität haben sollen.</p>


<figure id="image-caption-block_b8786f6c919003a41c09ea73a0ec62a3" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Vor rund 60 Personen diskutierten die Kandidierenden in Steffisburg über die grossen Fragen im Wahlkreis Thun.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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<p>Schon in der ersten Runde wurde klar, wie unterschiedlich die Kandidierenden ihre Rolle verstehen. Magdalena Erni kündigte als ersten Vorstoss eine professionelle 24-Stunden-Hotline gegen häusliche Gewalt an. Jonas Baumann und Konrad Moser setzten beide bei der Bildung an, wenn auch mit unterschiedlichem Fokus. Alfons Bichsel sprach von «Bildungsbaustellen», Samuel Krähenbühl von Finanzen und Steuern. Madeleine Amstutz nannte Hospizplätze, Krankenkassenprämien und gesunde Finanzen, Romeo Arnold Naturgefahren und Wasserbau. Sven Heunert sprach über Kaufkraft, Mieten und ungleiche Vermögen, Samuel Kullmann betonte seinen konservativen Kurs.</p>



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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Dazu passt</h4>
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        </div>
        
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                <p>Wer sich nicht nur für die Standpunkte der Kandidierenden interessiert, sondern auch für die Frage, <strong data-start="247" data-end="313">wer im Wahlkreis Thun gute Chancen hat und wessen Sitz wackelt</strong>, findet dazu eine separate Analyse von Elias Rüegsegger. Darin geht es um die Ausgangslage der Parteien, um mögliche Sitzgewinne und um die Frage, wo es am 29. März besonders spannend werden könnte.</p>
<p>Zum Lesen: <a href="https://www.generationentandem.ch/grossratswahlen2026-analyseabwahl/">Hier.</a></p>
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<h3 class="wp-block-heading">Wer wofür steht</h3>



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<iframe title="Grossratswahl: Dafür stehen diese Kandidat:innen [Ausschnitt]" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/t4qo8H1E-hg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h4 class="wp-block-heading">Samuel Krähenbühl: Finanzen, Zuwanderung, Ordnung</h4>



<p>Samuel Krähenbühl stellte die Finanzpolitik ins Zentrum. Er warnte davor, Ausgabenwachstum als «Sparen» zu verkaufen, und plädierte für mehr finanzpolitische Ehrlichkeit. Auch bei Zuwanderung und Wohnungsmarkt setzte er einen klar bürgerlichen Akzent: Weniger Wachstum und weniger Regulierung würden aus seiner Sicht den Druck auf den Wohnraum senken. In der Bildung sprach Samuel Krähenbühl von mehr Struktur und weniger Überforderung durch ein zunehmend kompliziertes System.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Samuel Krähenbühl (SVP): Sprach über Finanzen, Zuwanderung und seine Kritik am Begriff «Feminizid».</div>
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    </figure>



<h4 class="wp-block-heading">Sven Heunert: Kaufkraft und Verteilung</h4>



<p>Sven Heunert sprach vor allem über das, was viele Haushalte direkt spüren: steigende Mieten, Krankenkassenprämien und ungleiche Vermögen. Im Zentrum stand für ihn die soziale Frage: Wer viel habe, profitiere oft noch stärker, während andere unter steigenden Kosten litten.</p>


<figure id="image-caption-block_e5f7122d2ab9222c24727cbe42b51a43" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Sven Heunert (SP): Setzte den Schwerpunkt auf Kaufkraft, Mieten und ungleiche Vermögen.</div>
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<h4 class="wp-block-heading">Magdalena Erni: Klima, Gleichstellung, Schutz</h4>



<p>Magdalena Erni verband Klimapolitik mit Gleichstellung, Pflege und Bildung. Besonders deutlich wurde sie dort, wo es um Schutz vor Gewalt gegen Frauen und um mehr Ressourcen für die Schule ging. Gerade in diesen beiden Bereichen setzte sie klare Akzente.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Magdalena Erni (Grüne): Sprach über Klima, Gleichstellung, Gewalt gegen Frauen und mehr Ressourcen für die Schule.</div>
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    </figure>



<h4 class="wp-block-heading">Romeo Arnold: Naturgefahren und Zukunftspolitik</h4>



<p>Romeo Arnold setzte seinen Schwerpunkt bei Hochwasser, Wasserbau und Naturgefahren. Für das Berner Oberland seien das keine Nebenthemen, sondern Zukunftsfragen. Damit verband Romeo Arnold ökologische Themen mit sehr konkreten Risiken für die Region.</p>


<figure id="image-caption-block_649ccd671ab76846d7f9c1c69e3c86c6" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Romeo Arnold (GLP): Thematisierte Hochwasser, Wasserbau und Naturgefahren im Berner Oberland.</div>
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    </figure>



<h4 class="wp-block-heading">Jonas Baumann: Teilhabe und psychische Gesundheit</h4>



<p>Jonas Baumann hob die Bildung hervor, besonders mit Blick auf Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Er sprach auch über die psychische Gesundheit junger Menschen und darüber, wie wichtig frühes Handeln ist, bevor Probleme grösser und teurer werden.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Jonas Baumann (EVP): Setzte Akzente bei Bildung, Teilhabe und psychischer Gesundheit junger Menschen.</div>
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<h4 class="wp-block-heading">Konrad Moser: starke Bildung, funktionierender Staat</h4>



<p>Konrad Moser setzte klar auf Bildung und Berufsbildung. Ihm ging es darum, Menschen gut auszubilden und ihnen Chancen zu eröffnen. Dahinter stand die Vorstellung eines Staates, der nicht immer mehr Bürokratie schafft, sondern befähigt und handlungsfähig bleibt.</p>


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                    <div class="image-description text-start">Konrad Moser (FDP): Sprach über Bildung, Berufsbildung und einen handlungsfähigen Staat.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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    </figure>



<h4 class="wp-block-heading">Alfons Bichsel: Erfahrung und pragmatische Mehrheiten</h4>



<p>Alfons Bichsel präsentierte sich als erfahrener Praktiker mit Fokus auf die Schule. Er sprach von «Bildungsbaustellen» und machte deutlich, dass er dort im Grossen Rat besonders grossen Handlungsbedarf sieht.</p>


<figure id="image-caption-block_8f52fa60d1c0c527822cf08b003461bf" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Alfons Bichsel (Die Mitte): Machte die Schule und die «Bildungsbaustellen» im Kanton zu einem Schwerpunkt.</div>
                    </figcaption>
    </figure>



<h4 class="wp-block-heading">Samuel Kullmann: Wertepolitik und scharfe Schulkritik</h4>



<p>Samuel Kullmann betonte seine wertkonservative Haltung und fiel in der Bildungsdebatte mit besonders weitgehender Kritik am heutigen System auf. Er setzte damit auf ein klares Profil und auf grundsätzliche statt bloss korrigierende Antworten.</p>


<figure id="image-caption-block_192dbc3fc12e2c0bc998bb3cc3e14d02" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Samuel Kullmann (EDU): Betonte seine wertkonservative Haltung und kritisierte das heutige Schulsystem.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<h4 class="wp-block-heading">Madeleine Amstutz: Mittelstand, Gesundheit, Entlastung</h4>



<p>Madeleine Amstutz setzte Schwerpunkte bei Hospizplätzen, Krankenkassenprämien, gesunden Finanzen und der Unterstützung des Mittelstands. Sie stellte konkrete Entlastungen für Bevölkerung und Gewerbe ins Zentrum und argumentierte stärker über Alltagsprobleme als über ideologische Grundsatzfragen.</p>



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                    <div class="image-description text-start">Madeleine Amstutz (Bürgerliche Stadt- und Landesliste): Sprach über Hospizplätze, Krankenkassenprämien, gesunde Finanzen und den Mittelstand.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
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    </figure>



<h3 class="wp-block-heading">Bei Gewalt gegen Frauen gingen die Positionen auseinander</h3>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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</div></figure>



<p>Bei der Frage, wie der Kanton auf Gewalt gegen Frauen reagieren soll, wurden die Unterschiede besonders deutlich. Magdalena Erni sprach über Feminizide, über die hohe Auslastung der Frauenhäuser und über die Notwendigkeit besserer Anschlusslösungen für Betroffene. Für Magdalena Erni ist das keine Randfrage, sondern eine Frage von Schutz und politischer Verantwortung.</p>



<p>Samuel Krähenbühl widersprach. Er sagte, jeder Mord sei einer zu viel, er habe aber Mühe mit der Vorstellung, dass es schlimmer sein solle, wenn eine Frau getötet werde als ein Mann. Gerade an diesem Punkt wurde sichtbar, dass es hier nicht nur um einzelne Massnahmen geht, sondern um das Verständnis des Problems selbst.</p>



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            <h4 class="toggle-title mb-0 me-2 fs-4 fs-md-4 text-start">Was meint der Begriff «Feminizid»?</h4>
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            <div class="toggle-content">
                <p><!-- wp:heading {"level":3} --></p>
<p>Mit dem Begriff «Feminizid» sind Tötungen von Frauen und Mädchen gemeint, die in einem geschlechtsspezifischen Zusammenhang stehen. Der Begriff wird verwendet, um solche Taten als besondere Form von Gewalt gegen Frauen zu benennen. Dabei geht es nicht darum, das Leben einer Frau höher zu gewichten als das eines Mannes, sondern um die Einordnung bestimmter Tötungsdelikte als geschlechtsspezifische Gewalt.</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Das grosse Thema des Abends: Bildung</h3>



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<p>Kaum ein Thema prägte das Podium stärker als die Schule. Fast alle waren sich einig, dass es Handlungsbedarf gibt. Doch was genau besser werden soll – und wie –, darauf gaben die Kandidierenden sehr unterschiedliche Antworten.</p>



<p>Konrad Moser setzte auf Bildung und Berufsbildung als zentrales Zukunftsthema. Für ihn geht es darum, Menschen gut auszubilden und ihnen Chancen zu eröffnen. Jonas Baumann betonte die Teilhabe und hob hervor, wie wichtig Unterstützung und frühes Handeln gerade auch bei psychischen Belastungen junger Menschen sind. Alfons Bichsel wiederum sprach von grossen «Bildungsbaustellen» und machte deutlich, dass er die Entwicklung der Schule mit Sorge beobachtet.</p>


<figure id="image-caption-block_2ba68358cd4ab1406bd511136d91f143" class="image-caption-block image-caption mb-3">
    
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                    <div class="image-description text-start">Magdalena Erni und Sven Heunert vertraten am Podium Positionen, die soziale Fragen, Bildung und Gleichstellung ins Zentrum rückten.</div>
                            <div class="photographer-info text-start">Bild: Hans-Peter Rub</div>
            </figcaption>
    </figure>



<p>Magdalena Erni forderte mehr Ressourcen, insbesondere in der Primarschule und dort, wo Kinder zusätzliche Unterstützung brauchen. Samuel Krähenbühl setzte einen anderen Akzent: Für ihn braucht die Schule wieder mehr Struktur, mehr Klarheit und weniger Sonderlösungen. Samuel Kullmann ging am weitesten. Er kritisierte das heutige System grundsätzlich und stellte die Volksschule in ihrer heutigen Form offen infrage.</p>



<p>Gerade in der Bildungsdebatte wurde damit sichtbar, wie verschieden die Parteien dieselbe Sorge politisch deuten. Die einen wollen mehr Unterstützung und mehr Personal, die anderen mehr Ordnung und Verbindlichkeit, wieder andere einen grundsätzlichen Systemwechsel. Alle sprechen von Qualität – aber nicht alle meinen dasselbe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was vom Abend bleibt</h3>



<p>Das Wahlpodium von UND Generationentandem machte die Unterschiede sichtbar. Nicht in grossen Parolen, sondern dort, wo es konkret wurde: bei den Finanzen, bei der sozialen Frage, bei Gewalt gegen Frauen und besonders bei der Schule.</p>



<p>Für Wähler:innen im Wahlkreis Thun ist genau das entscheidend. Wer am 29. März seine Stimme abgibt, entscheidet nicht nur zwischen Parteien, sondern auch zwischen politischen Prioritäten. Zwischen mehr Schutz und mehr Zurückhaltung. Zwischen mehr Investitionen und mehr Begrenzung. Und zwischen unterschiedlichen Vorstellungen davon, was der Kanton Bern in den nächsten Jahren am dringendsten anpacken soll.</p>



<p></p>
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	            data-title="Wahlkreis Thun: Wofür stehen die Parteien?" 
	            data-home="https://www.generationentandem.ch"></div><p>The post <a href="https://www.generationentandem.ch/wahlpodium-wie-soll-thun-im-grossen-rat-vertreten-werden/">Wahlkreis Thun: Wofür stehen die Parteien?</a> appeared first on <a href="https://www.generationentandem.ch">UND Generationentandem</a>.</p>
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